Frohe Ostern!

Das ADIDO/ALSO-Team wünscht frohe Ostern und gute Erholung! Nächste Woche, am Donnerstag, 4. April, geht es mit unseren Lesungen wieder weiter.

Wir freuen uns auf euch!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

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Lesungen am 21. und 24. März

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 21. März 2024
um 20 Uhr im Café Anno

Günther Pilarz
“Oida Schwede“

Günther Pilarz lässt auch in seinem diesjährigen Dialektprogramm die Vokale & Konsonanten tanzen. Alle dabei entstehenden Bilder im Kopf entspringen einer Palette an entzückenden Dialogen, gereimtem Wortwitz, losgelösten Buchstaben und fulminanten Chilischoten aus dem Reich des Unerwarteten. Ebenso auf dem Parkett sind altbekannte Protagonisten, wie bis dato unbeschriebene Blätter. Es ist angerichtet, könnte man sagen. Scheinwerfer an, ginge ebenfalls. Oder kurz und knackig/auf den Punkt gebracht – Bühne frei – für “Oida Schwede“!

Günther Pilarz, geboren 1965 in Wien, verfasste schon in frühen Jahren Artikel für Schülerzeitungen, aber auch Gereimtes und Satirisches. Später schrieb er diverse Glossen für eine Tageszeitung, wie auch Lyrik, Prosa und Dialekttexte. Viele seiner Werke sind in Anthologien, Literaturzeitschriften oder Magazinen veröffentlicht worden. Er ist Mitglied der Österreichischen Dialektautor*innen, Absolvent der Schule für Dichtung und Preisträger des Lyrikwettbewerbs von RIAS Berlin 1988, sowie des Literaturwettbewerbs der Stadt Taucha 2022.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 24. März 2024
um 20 Uhr im Café Anno

Dominika Hegedüsova
„du bist mir schnuppe“

Dominika h. ist Poetin aus Wien und schreibt seit 2019 Lyrik und Prosa auf Deutsch. Die 24-jährige Autorin verfasst vor allem Gedichte über die Liebe in all ihren Facetten und verteilt ihre Herzensangelegenheiten auch gerne in Form von eigens illustrierten Stickern in ganz Wien. Mal beschreiben ihre Zeilen verblasste Glücksgefühle, mal verlieren sie sich vor lauter Sehnsucht in melancholischem Kopfkino.

Dominikas Prosa gewährt auf humoristische Art und Weise Einblicke in ihren Arbeitsalltag: das Wiener Nachtleben. Die junge Künstlerin verarbeitet in ihren Texten alles, was sie im Leben bewegt – ob tiefgreifende Gefühle auf der Suche nach der Liebe und sich selbst oder skurrile Geschichten von berauschten Nächten inmitten wummernder Bässe und komischer Gestalten. Dominikas Worte sind vorsichtige Lichtblicke und verpuffen dann wieder wie Sternschnuppen in dunklen Momenten – was bleibt ist ein Glitzern im Herz und “wünsch dir was” um 7:07.

“ich hasse alles an mir, doch so sehr,
dass ich am liebsten ertrinken würde,
im arschkalten, dunklen meer
versinken wie ein stein,
kein leben mehr und kein sein
kein ich, keine gedanken,
kein gar nichts mehr,
nur ein weiterer teil des ozeans”

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk Josefstadt

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Lesungen am 14. und 17. März

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 14. März 2024
um 20 Uhr im Café Anno

Treibsound – Dichta am Soundstrånd
Dialektgedichte und deren Vertonungen 

Texte von Isolde Kerndl, H.C. Artmann, Richard Wall und Joachim Unger, Musik: Treibsound

Die Dialektband Treibsound begibt sich alljährlich im Café Anno auf die Spurensuche zwischen Klång und Poesie und präsentiert Mundarttexte aus denen Klang wird und Klänge, die zu Sprache werden. Dabei trifft das baradies im liad eines H.C. Artmanns auf das Stade Wåldviertel einer Isolde Kerndl, während Richard Walls Text die hoiz oawad besingt. 

Das Trio lädt dabei mit seinen Dialektbildern zwischen Weanarisch und Wåldviertlerisch am Soundstrånd zu einem poetischen Hörgenuss ein. Seit 2022 in neuer Formation unterwegs, arbeitet die Band Treibsound gerade an neuen Aufnahmen und präsentiert unter dem Titel Am Soundstrånd ein beständig neues Programm, das neben eigenen Kompositionen auch Vertonungen von Dialektgedichten enthält.

Es spielen und lesen dabei: Joachim Unger (Gesang, Gitarre), Johannes Kerschner (Bass, Gesang) & Margit Schoberleitner (Percussion, Gesang, Flügelhorn)

www.treibsound.at

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Lesung am Sonntag, 17. März 2024
um 20 Uhr im Café Anno

Astrid Kohlmeier
„Zärtliche Risse. Gedichte.“

Die Grazer Autorin und Regisseurin Astrid Kohlmeier liest aus ihrem kürzlich erschienenen Lyrikband „Zärtliche Risse“. Kohlmeiers Gedichte laben die Seele der Zuhörer und Leser und entführen in eine Welt von großer poetischer Strahlkraft, in der einem auf Schritt und Tritt die Liebe begegnet. Kohlmeiers Miniaturen erzählen vom Menschsein, von flüchtigen und innigen Begegnungen, von Stille und Unruhe, Freude und Zorn, Zweisamkeit und Sehnsucht, Frieden und Krieg. Der Abend verspricht berührende Lyrik, die umarmt.

Astrid Kohlmeier, Autorin und Regisseurin, geboren 1983, studierte Germanistik an der Karl-Franzens-Universität und der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz. Seit 2002 schreibt sie Theater- und Erzähltexte, Lyrik und Hörspiele. Ihre Lyrik und ihre Prosa wurden in zahlreichen Literaturzeitschriften („Lichtungen“, „Die Rampe“, „Freibord“, etc.) und Anthologien publiziert. Seit 2006 ist Kohlmeier auch als Regisseurin tätig und inszenierte u.a. am Landestheater Schwaben und beim XIX. und XX. Greizer Theaterherbst. 2012 erhielt sie das Österreichische Staatsstipendium für Literatur. 2015 erschien Kohlmeiers Gedichtband „Flüstere mir mein Meer glatt“ im INST Verlag, 2023 der Lyrikband „Zärtliche Risse“ im Wolf Verlag.

Kohlmeiers Theaterstücke und Bearbeitungen von Erzähltexten werden mitunter in eigener Regie an Bühnen in Österreich, Deutschland, Luxemburg und in der Schweiz aufgeführt. Astrid Kohlmeier lebt und arbeitet in Graz.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk Josefstadt

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Lesungen am 7. und 10. März

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 7. März 2024
um 20 Uhr im Café Anno

Laura Nußbaumer
„Des Sockafach will a Metapher si –
Dialektlesung mit Vorarlbergerischer Blackout Poetry!“

Gelesen werden Prosa- und Lyriktexte auf Vorarlbergerisch. Dazu gibt es erstmals auch Blackout Poetry auf Vorarlbergerisch – es wird also ein transmedialer Abend: Text mit Bildbegleitung.

Laura Nußbaumer. Geboren 1997 in Bludenz. Wohnt seit 2018 in Wien. Studiert Lehramt an der Universität Wien und unterrichtet an einer Wiener Mittelschule. Veröffentlicht Prosa und Lyrik u.a. im DUM, den Vorarlberger Nachrichten und der Poesiegalerie. 
Debütroman: Riesendisteln beißen nicht (fabrik.transit 2023)

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 10. März 2024
um 20 Uhr im Café Anno

Katrin Oberhofer
„WinterschlafEnde“

In Katrin Oberhofers Erzählungen schlüpfen verschiedene Tiere – Schmetterlinge, Stabheuschrecken oder eine Elefant – aus ihren Häuten oder Fesseln. Parallel dazu erfahren auch die Beziehungen der Menschen in den Texten eine Transformation. Oder spült doch ein Tsunami alles hinweg?

Katrin Oberhofer, aufgewachsen in Maria Saal, lebt mit ihren liebsten Menschen in Wien. Studium der Sozial- und Kulturanthropologie und Philosophie, Schreibtrainer:innen-Ausbildung am writers’studio. Publikationen in den Literaturzeitschriften DUM, Litrobona, erostepost, Etcetera, die Rampe und Lyrikanthologien; unter den Gewinner:innen der Herbstausschreibung 2021 igfem.at, Finalistin des Wettbewerbs zeilen.lauf 2021.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk Josefstadt

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