Lesung am Donnerstag 1. November
„Bsoffene Gschichtn“
Andreas Plammer
Kolumnen, Stories, Romanauszüge
Seit einigen Ausgaben erscheinen in der Literaturzeitschrift „& Radieschen“ unter dem Titel „Bar jeder Vernunft“ meine Kolumnen über Liebe und Alkohol und verrückte, eben bsoffene Gschichtn. Parallel dazu entstanden auch einige Kurzgeschichten etwas längeren Umfanges. Und auch ein neuer, eigentlich längst veröffentlichungsreifer Roman dreht sich um diese Themen. Höchste Zeit also, einen Querschnitt daraus zu lesen. Und den einen oder anderen Slam-Text vielleicht auch.
Andreas Plammer geboren 1966 in Wien. Zahlreiche Lesungen und Teilnahmen an Poetry-Slams, Veröffentlichungen in diversen Literaturzeitschriften und Anthologien, Mitorganisator der wöchentlichen Lesungsreihen Anno Literatur Sonntag und Anno Dialekt Donnerstag, Redaktionsmitglied der Literaturzeitschriften „& Radieschen“ und „Morgenschtean“, Vorsitzender der ÖDA (Österreichische DialektautorInnen und -archive). 2011 erschien der Kriminalroman „Fauler Zauber“ im Milena-Verlag
Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!
Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

Lesung am Sonntag 4. November
Distelstrauß
Simon Sailer
Einsame Erwachsene und Kinder beim Spielen. Das sind die Motive, die den Distelstrauß zusammen binden, den uns Sailer aus veröffentlichten wie unveröffentlichten Geschichten gepflückt hat. Er beschreibt szenisch und in klarer Sprache Begegnungen, Situationen und Gespräche, bei denen es immer ein Dahinter gibt, das eigentlich erzählt wird.
Simon Sailer
wurde 1984 in Wien geboren, wo er nach Aufenthalten in Berlin, Prag und Paris wieder lebt. Er studierte Philosophie an der Universität Wien und der Sorbonne Paris sowie Art and Science an der Universität für Angewandte Kunst Wien. Seit 2017 literarische Veröffentlichungen in Zeitschriften.
www.simonsailer.net
Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!
Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

Lisa-Viktoria Niederberger wurde 1988 in Linz geboren, hat sich nach der Matura nach Salzburg gewagt um dort neben dem Studieren, dem Verkauf von Büchern und Spirtuosen, einem bisschen Journalismus und viel Literaturbetrieb vor allem in einem zu versuchen: dem Schreiben. 2014 brachte sie den Lektor vom Mosaik mit ihrem Text „Eischlafen“ zum Verzweifeln. Dabei handelte es sich nämlich um einen Kurzprosatext der komplett in ihrer eigenartigen Mischung aus Mühlviertler und Salzburger Dialekt verfasst ist. Erschienen ist er trotzdem. Seitdem auch Veröffentlichungen in diversen Zeitschriften und Anthologien, zuletzt das Kurzprosadebut „Misteln“ im März 2018 in der edition.mosaik. Hochdeutsch zwar, aber noch immer nahe am gesprochenen Wort, am Leser und vor allem, an sich selbst.