Lesungen am 27. und 30. April

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 27. April 2023
um 20 Uhr im Café Anno

Anna Stiegler
chemtrails üwam kleingoatnvarein

frei nach lana del rey liest anna stiegler texte über familie, friends, eskapismus, angeknackste herzen und nostalgie.

anna stiegler, geboren 1990, wuchs im oberösterreichischen dreiländereck auf, schreibt in einem hybriddialekt und besteht nunmehr umso mehr darauf, dass sie nicht aus niederösterreich kommt.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 30. April 2023
um 20 Uhr im Café Anno


Beate Kniescheck
Eva & Söhne

Zwei Frauen, zwei Geschichten und ein Geheimnis – darum geht es in Beate Knieschecks Roman Eva & Söhne. Sie erzählt darin vom Tod, von Wut und Trauer, und von der Selbstermächtigung zweier sehr unterschiedlicher Frauen im 20. und 21. Jahrhundert. „Eva & Söhne ist eine Würdigung der unsichtbaren Frauen der Vergangenheit, der Bruch mit alten, patriarchalen Lebensmustern, die bis in die heutige Lebenswirklichkeit reichen. Dieses schmale Buch ist eine Emanzipation“ (Magazin More Hotlist).

Beate Kniescheck lebt als Autorin, Kommunikationsberaterin und Journalistin in Wien. Sie schreibt Kurzprosa, Dramolette und Gedichte, die in österreichischen und deutschen Anthologien und Literaturzeitschriften erscheinen. Eva & Söhne ist ihr Debütroman, der 2022 im Septime Verlag erschien.   www.kniescheck.com  |   www.instagram.com/beatekniescheck

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk Josefstadt

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Lesungen am 20. und 23. April

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 20. April 2023
um 20 Uhr im Café Anno

Christopher Hütmannsberger
„Solange es noch nicht still ist“

Geschichten aller Art sind eine Möglichkeit, die Welt nicht nur zu beschreiben, sondern sie auch zu verstehen und zu formen. Sie sind in vielerlei Hinsicht nicht nur intrinsisch menschlich, sondern sogar definierend. Vor allem aber sind Geschichten alles. Realitäten entstehen, sobald wir eine Geschichte oft genug erzählen und so formen sie Entstehungsprozesse und rechtfertigen Zerstörung wenn wir nicht aufpassen. Innerhalb des Akts des Erzählens verschwimmt die Grenze zwischen der Weitergabe von Information und dem Erschaffen von Information, bis hin zur Unkenntlichkeit.

‚Solange es noch nicht still ist‘ geht genau von diesem Punkt aus und befasst sich mit der Kraft von Erzählungen, mit der Realität, wie sich diese Realität vielleicht formen lassen würde und was passiert, wenn es mal still ist.

Geboren und aufgewachsen in Linz, lebt und arbeitet Christopher Hütmannsberger heute in Wien. Egal ob er als Spoken Word Poet, Lyriker, Rapper oder mit Jazz-Kombo auf der Bühne steht, seinen Performances ist eines gemein: Schlagkraft. Da ist diese Stimme, die man unter Hunderten sofort wiedererkennt; da ist etwas Gebrochenes in seiner Bühnenpräsenz, die einen an Bukowski in jung erinnert. Und da sind die Texte, die Pathos nicht fürchten müssen, weil sie ihn beherrschen; weil sie alles sagen können, ohne ins Kitschige abzudriften. Weil sie ohne Umwege auf Herz, Magengrube, Kopf zielen – und treffen. Weil sie klar sind und direkt und einem dennoch Rätsel lassen. Weil sie immer auch Allegorien auf das große Ganze sind. Kenner finden an vielen Stellen augenzwinkernde Verweise auf Größen englischsprachiger Wortkunst: Beckett, Shakespeare, Aesop Rock. Allen anderen bleibt Hütmannsbergers Performance, die so klangvoll ist wie ein Konzert, so kraftvoll wie ein cineastisches Epos, so charismatisch ansteckend, dass man danach nichts Geringeres will, als die Welt verändern. Oder wenigstens ein Gedicht schreiben.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 23. April 2023
um 20 Uhr im Café Anno


PRÄSENTATION &RADIESCHEN UND DUM

Am Sonntag werden die neuen Ausgaben des &Radieschen und des DUM – ‚Das Ultimative Magazin‘ präsentiert.

Aus der 65. Ausgabe des &Radieschen namens „Brot und Spiele“ lesen folgende Autor:innen vor: Lorena Pircher, Désirée Baileul, Eva-Marie Hanser und Kristin Vardi.

Auch aus der 105. Ausgabe des DUM namens „Zug – von Vorzug bis Flaschenzug“ werden Texte vorgelesen. Eingeladen sind die Autor:innen Georg Großmann, Martin Peichl, Lorena Pircher und Katharina Schwabl.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk Josefstadt

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Lesungen am 13. und 16. April 2023

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 13. April 2023
um 20 Uhr im Café Anno

Regina Appel
„Gaunz aloa is ma nie“
Es geht ums aloa dahoam sei, um aloa im Kaffeehaus sitzn, ums munta sei mittn in da Nocht. Aloa kau ma se fiachtn, muas ma owa ned. 

Regina Appel, geboren 1987 im nördlichen Waldviertel, absolvierte das Studium der Medieninformatik an der TU Wien, arbeitet als Webentwicklerin in Wien und unterrichtet an einer BHS. Lebt im Waldviertel. Veröffentlichungen in zahlreichen Literaturzeitschriften, sowie in Anthologien. Mitglied im ÖDA und Podium. 

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 16. April 2023
um 20 Uhr im Café Anno

Tara Meister
„Nach den Samstagen“
„Ich finde ein Mutterhaar am Kaffeetassenrand, ein langes schwarzes, das an den Fingern haften bleibt, wenn ich es abstreifen will. Oberflächenspannung. Überall bleiben sie liegen, wenn sie auf Besuch kommt, die Mutter, und noch Wochen später finde ich sie in den Sofakissenfalten und auf meinen Kleidern. Mama, habe ich ihr gesagt, so geht das nicht, das nimmt Ausmaße an.“

Kurzprosa, Sofakissen, gemischte Texte.

Tara Meister *1997 studierte Humanmedizin in Wien und aktuell Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Schreibt Kurzprosa, Spoken Word und Dramatik, ihre Texte wurden mehrfach ausgezeichnet und in diversen Anthologien und Literaturzeitschriften (LICHTUNGEN, mosaik, Perspektive etc.) publiziert. 2021 erhielt sie unter anderem den Dramatikerinnenpreis der neuen bühne villach, 2022 stand sie auf der Shortlist für den Wortmeldungen Förderpreis und wurde mit dem Erostepost Literaturpreis, sowie dem Förderpreis für Literatur des Landes Kärnten ausgezeichnet. Im Februar 2023 wurde ihr Stück „fast Land“ an der neuen bühne villach uraufgeführt, im Oktober 2023 erscheinen ihre Sprechtexte als Buch -„geschafft, Sonne“- in der edition spoken script.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk Josefstadt

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Osterpause!

Am 6. und 9. April finden keine Lesungen im Café Anno statt.

Nach Ostern geht es aber gleich wieder weiter: die nächsten Lesungen sind am 13. und 16. April.

Das Anno-Team wünscht frohe Ostern und erholsame Feiertage!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

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