Lesungen am 2. und 5. Mai

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 2. Mai 2024
um 20 Uhr im Café Anno

Claudia Andersag
NAMAS („Etwas“)


Spürsinnig geht Claudia Andersag dem nach, was innerlich blubbert, brodelt und kocht. Sie erkundet im Dialekt, was Angst macht, mutig sprudelt, in sich ruht oder vor Freude berauscht. Namas kann alles perfekt, weiß was wirklich zählt, und namas anderes macht alles kaputt.

Claudia ist Focusing-Trainerin, führt achtsam durch Kunstwege und Ausstellungen und leitet Workshops für intuitives, heilsames Schreiben. Mit dem „Blubberschreiben“ hat sie ihre persönliche Form des Journaling entwickelt und lädt ihre Workshop Teilnehmer:innen ein zur Erkundung innerer Erlebenswelten: zuletzt im Rahmen der Ausstellung „Wie Wir Trauern“ und der ≠igfem-Workshopreihe „Brodelschreiben“ zum Thema „Female Rage“. Ihre eigenen Texte schreibt Andersag auf Deutsch, Englisch, Spanisch und im Lustenauer Dialekt: Veröffentlichungen im „Störfeuer“ und „Radieschen“ (Büchertisch), der Frankfurter Bibliothek und Instagram (andersagt). Claudia slammt, gibt Lesungen und spielt Playback
Theater in Vorarlberg und Wien.

Info: https://www.instagram.com/andersagt

https://www.facebook.com/claudia.maria.9615

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 5. Mai 2024
um 20 Uhr im Café Anno

Simon Scharinger
„Duck Dich, Gedicht!“

„Vielen Dank für Ihre Einsendung, aber die Texte sind doch noch sehr jung und überzeugen uns nicht durch Literarizität oder eigenen Stil.“

Simon Scharinger liest Texte aus seinen abgelehnten Einreichungen und Bewerbungen, tritt als Unveröffentlichter ganz frech an eine Öffentlichkeit und wird – vollkommen grün hinter den Ohren – literarisch unzureichende und stillose Gedichte zum Besten geben.

Simon Scharinger, 1991 in Schärding (OÖ) geboren und aufgewachsen, seit 2011 in Wien lebend. Von 2015 bis 2019 Studium der Schauspielregie am Max Reinhardt Seminar absolviert, mit den ‚humanisten‘ von Ernst Jandl und den ‚Präsidentinnen‘ von Werner Schwab abgeschlossen. Musikalischer Bestandteil der A-cappella-Boygroup Gesangskapelle Hermann. Seit der Saison 21/22 im Wiener Musikverein für diverse Kinderprogrammpunkte zuständig. Publikationen in Anthologien und Literaturzeitschriften.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk Josefstadt

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Lesungen am 25. und 28. April

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 25. April 2024
um 20 Uhr im Café Anno


Sophie Lindenthal
„Luschtig isch es trotzdem gsi“ – Ein PR-bedingtes Osterfest mit heidnischer Verwirrung

Was tun, wenn man der Welt zeigen will, dass man trotz mythologischen Namen, Toga und Co. nicht mehr in der Antike feststeckt? Ganz einfach – man feiert christliche Feste in ihrer ganzen kapitalistisch-gegenwärtigen Pracht. In Sophie Lindenthals kurzer Textreihe beschließen einige antike Götter und Göttinnen, den finalen Schritt in die Moderne zu machen und versuchen nach bestem, aber leider nicht ganz ausreichendem Wissen und Gewissen ein Osterfest auf die Beine zu stellen. Mäßige Motivation, technische Probleme, fehlerhaft getätigte Online-Bestellungen und dialektale Verständnisschwierigkeiten sind nur einige der vielen Hindernisse, über die sie dabei stolpern. Die Texte bestehen aus fiktiven Zeitungsartikeln, klassischer Prosa sowie chaotischen WhatsApp-Dialogen in einer Kombination aus Vorarlberger Dialekt und Standarddeutsch. 

Sophie Lindenthal, 1997 in Innsbruck geboren, wuchs in Vorarlberg auf und studiert nach einer abgeschlossenen Ausbildung für Grafikdesign aktuell Sprachwissenschaft in Wien. Sie ist Mitglied bei der ‚Jungen Szene‘ von ‚Literatur Vorarlberg‘ sowie Mitbegründerin der künstlerisch-absurden Online-Zeitung ‚Die Zeitungsente‘, für die sie regelmäßig Artikel veröffentlicht (https://diezeitungsente.com). Daneben schreibt sie Romane und Geschichten, meist phantastisch angehaucht. 

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 28. April 2024
um 20 Uhr im Café Anno

Caro Reichl
„Was glänzt, verschwindet mit uns.“

Ein Roman über Liebe, Trauer, Schuld – und über Opferbereitschaft für einen eitlen Kater

Nola Nimmerl hat die Tendenz zu verschwinden. Ihre Umrisse sind verschwommen, innen wie außen. Sie lebt ein Leben, das andere für sie erdacht haben, beschäftigt sich am liebsten mit den Problemen anderer, erfüllt alle an sie gerichteten Erwartungen – und ist Psychotherapeutin. Im Gespräch mit ihren Patient*innen ist oft nicht klar, wer hier eigentlich wen therapiert. Denn sobald Nolas Gefühle überhandnehmen, verliert sie die Kontrolle über ihr Bewusstsein und sieht sich als Phönix in die Lüfte steigen.

Caro Reichl (geb. 1993 in Linz), Autorin, Werbetexterin, lebt in Wien. Absolventin der Literatur Akademie Leonding 2023, veröffentlichte Prosa in div. Literaturzeitschriften, ihre Texte wurden mit Preisen und Shortlists ausgezeichnet. Ihr Debüt „Was glänzt, verschwindet mit uns“ erscheint im Frühjahr 2024 bei Leykam.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk Josefstadt

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Lesungen am 18. und 21. April

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 18. April 2024
um 20 Uhr im Café Anno

Anna Stiegler
„department vo ana quödn dichterin“

es gibt exklusive einblicke in das werk einer gequälten dichterin – annas version.

anna stiegler, geboren 1990, wuchs im oberösterreichischen dreiländereck auf, redet und schreibt daher in einem hybriddialekt.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 21. April 2024
um 20 Uhr im Café Anno

Präsentation des neuen DUM #109 und des &Radieschen #69

Aus DUM #109 „Schnee – von Gefühlskälte bis Après Ski“ lesen:
Max Aichmair, Olaf Lahayne, Sophie Vizthum und Charlotte Zerz.

Aus & Radieschen #69 „Hülle und Fülle“ lesen:
Marianne K. Ertl, Louis Hildebrandt, Kemal Kulaksiz, Nicole Teubenbacher.

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk Josefstadt

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Lesung am 14. April

Lesung am Sonntag, 14. April 2024
um 20 Uhr im Café Anno

Antonio Semeraro
Überraschungslesung

Antonio Semeraro überrascht mit einem vielseitigen Lesungsprogramm.

Als Italiener, der in Deutschland aufgewachsen ist und über ein paar Umwege 2009 nach Wien gelangte und seitdem als bildender Künstler und Set Designer tätig ist, beschäftigt er sich immer wieder mit der Frage nach der Identität, der Heteronormativität und der Bedeutung des Diskurses. Hin- und hergeworfen wirken seine Gedanken, also am Ende doch ganz normal? Wie fügt man sich in eine Gesellschaft ein, wenn man sich nicht vollends bewusst darüber ist, wer man ist oder wo man steht?

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk Josefstadt

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Lesung am 11. April

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 11. April 2024
um 20 Uhr im Café Anno

Lea Bacher
Eine Fahrt mit der U6

Schmeckt wie Orbit Erdbeer, riecht nach U6 und fühlt sich an wie Samt: Diesen Donnerstag erwartet euch neben Dialektlyrik und (kritischen und hirngatschigen) Prosatexten erstmals auch ein bisschen Poetry-Slam-Stimmung. Lasst euch überraschen!

Lea Bacher lebt, schreibt, studiert und arbeitet derzeit in Wien. Sie kommt aus dem wunderschönen oberösterreichischen Kremstal, dessen Dialekt sie wohl immer treu bleiben wird, studierte Romanistik und Publizistik an der Uni Wien und La Sapienza in Rom, lebte einige Zeit in Italien und schreibt gerade an ihrer Masterarbeit in Powi.

Außerdem ist sie Liebhaberin der römischen Küche und lateinamerikanischer Tänze und mag den Geruch von nassem Waldboden. Manchmal moderiert sie die Lesungen im Anno. Manchmal liest sie auch selbst aus ihren Prosatexten.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

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Lesungen am 4. und 7. April

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 4. April 2024
um 20 Uhr im Café Anno

Renate Schiansky
Endstation

Renate Schiansky liest, auch diesmal wieder unterstützt von Pedro und Chii, „ENDSTATION  –  Polacseks 3. und wahrscheinlich letzter Fall“.

Inspektor Anton Polacsek ermittelt wieder! Diesmal hat er den Mord an dem Oberkellner des Wirtshauses „Zur Endstation“ im Wiener Prater zu klären. Unter Verdacht geraten u. a. dessen Chefin, seine Kollegen, aber auch Verwandte und Bekannte: Jeder hat mit dem wenig sympathischen Mordopfer noch eine Rechnung offen, aber alle haben augenscheinlich auch ein Alibi. Beißt sich Polacsek an seinem wahrscheinlich letzten Fall die Zähne aus?

Wer’s wissen will, kommt am 4.4. um 20.00 Uhr ins Café Anno! Spannung und Spaß sind garantiert!

Renate Schiansky, geb. 1959, lebt und schreibt in Wien, oft, aber nicht nur, über Wien, gerne im Dialekt. Oft, aber nicht nur, sozialkritisch, politisch, böse. Oft und gerne, aber nicht nur, mit Humor und Ironie. Kann nicht singen, spielt aber gerne Theater und mag Poetry Slams.

Veröffentlichungen in Anthologien, Literaturmagazinen, sowie eigene Bücher. Mitglied der ÖDA und des ÖSV (na, net des mit die Schifoara und so! „Sport ist Mord!“ Da Schriftstellerverband is‘ g’mant!)

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 7. April 2024
um 20 Uhr im Café Anno

Isabella Feimer und Eva Waibel
„Der März ist wie ein Topf“

Isabella Feimer und Eva Waibel lesen aus einem Eintopf von langen Gedichten und kurzen Geschichten.

Isabella Feimer studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Wien und arbeitet seit 1999 als freie Theaterregisseurin und Schriftstellerin. Sie verfasst Romane, Lyrik, Reiseprosa und Essays. Zu ihren Inspirationsquellen zählen ihre Reisen und die Beschäftigung mit Bildender Kunst. Zuletzt erschienen: „Wir könnten Dschungel sein“ (Roman, Braumüller 2024), „Langeweile“ (Essay, K&S 2022)  „Frieda“ (Erzählung, Braumüller 2022) und „Cadavre exquis“ (Erzählung, Literaturedition NÖ 2021).

Eva Waibel studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Wien und Berlin und arbeitet als Dramaturgin und Theaterwissenschaftlerin. Sie verfasst Abstracts und Exposés sowie Gedichte und Kurzgeschichten über Pudelhunde und Glitzerfeen.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk Josefstadt

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