Lesung am 2. Juni

Die Lesung am Donnerstag, 30. Mai, entfällt!
Wir wünschen allen einen erholsamen und schönen Feiertag!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 2. Juni 2024
um 20 Uhr im Café Anno

Katharina Wenty und Mieze Medusa
Stationentexte

Unterwegs mit Klimaticket oder per Autostopp. Unterwegs in Georgien oder unterwegs in Bad Ischl als Stadtschreiberin. Unterwegs im Kopf. Unterwegs mit Wörtern. Immer wieder Station machen und Notizen. Die Notizen verdichten. Die Notizen verwerfen. Ein Reisetagebuch schreiben oder an einem neuen Roman. Aus den Notizen auswählen. Auslesen. Auftreten. 

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

Lesung am 26. Mai

Bei unserem letzten Newsletter ist ein Fehler unterlaufen! Bernd Watzka liest erst am 16. Juni im Anno, am Sonntag haben wir die Autorin Eva-Maria Hanser zu Gast!

Lesung am Sonntag, 26. Mai 2024
um 20 Uhr im Café Anno

Eva-Maria Hanser
Days of Nothing

Eva-Marie Hanser liest aus ihrem Romanprojekt Days of Nothing, das vor dem Hintergrund einer dysfunktionalen Mutter-Tochter-Beziehung vom Heranwachsen zwischen Internat, Entfremdung und Jagd erzählt.

Eva-Marie Hanser, 2019 Promotion in Theater-, Film- und Medienwissenschaft (Universität Wien), diverse Publikationen und Vorträge zu Theatergeschichte, Industrial Culture, Undergroundkino und Ecocriticism, arbeitet als Deutschtrainerin, zuletzt BMKOES-Projektstipendium für Literatur 2023/24.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

Lesungen am 23. und 26. Mai

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 23. Mai 2024
um 20 Uhr im Café Anno

Präsentation der Ausgabe U80-81 des Morgenschtean

„koid, wäama, haaß – Auf der Suche nach der Klimalösung“ – so laute der Titel unserer Ausschreibung für die aktuelle Ausgabe. Die Texte, die wir uns gewünscht haben, sollten also nicht (nur) von heißen Bade- oder nasskalten Wintertagen erzählen, sondern sich vor allem mit dem Klimawandel beschäftigen.

Was können wir tun, um den Schaden in Grenzen zu halten? Können wir überhaupt noch etwas tun? Denken wir: Hinter mir die Sintflut, lieber das Leben jetzt genießen und mit dem Billigflieger ins ferne Australien fliegen (oder zumindest nach Sizilien)?  Oder genießen wir die eigene Region und bestaunen den Raureif auf den Bäumen vor dem eigenen Haus? Werden wir selbst aktiv – oder ärgern wie uns bloß so lange über die anderen, bis wir selbst heiß laufen?

125 Dialekttexte haben uns insgesamt zum Thema erreicht – so viele wie schon sehr lange nicht mehr. Das zeigt, dass das Thema uns alle betrifft. Und es zeigt: Dialektliteratur kann (und muss!) sich auch mit den unbequemen Fragen unserer Zeit beschäftigen.

Am Donnerstag wird aus der frisch gedruckten Ausgabe vorgelesen! Es lesen und performen:  Jasmin Gerstmayr, Eva Lugbauer, Christine Tippelreiter und Christine Steindorfer!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 26. Mai 2024
um 20 Uhr im Café Anno

Bernd Watzka
TRAUM EINES CHAMÄLEONS

Lyrik-Lesung + Buch-Präsentation von Bernd Watzka

Auf seiner 2024er-Tournee „Traum eines Chamäleons“ liest Watzka aus seinem neuen Gedichtband „Traum eines Chamäleons“. Besucher:innen dürfen sich auf tragikomische, absurde und humorvolle Tiergedichte mit Tiefgang freuen. Weitere Infos und aktuelle Termine: facebook.com/wienpoesie

Bernd Watzka, geb. 1969 in Tirol, aufgewachsen in der Obersteiermark, lebt und arbeitet in Wien als Lyriker, Dramatiker und Kulturjournalist. Studium Germanistik und Publizistik, Mag.phil. Aktuelles Buch: „Traum eines Chamäleons. Post-anthropozentrische Tiergedichte“ (2023, Edition Wienpoesie, 198 Seiten). Zahlreiche Preise, Stipendien und Lesungen in Wien, der Steiermark und im Burgenland. Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften, Lyrik-Magazinen und Zeitungen.  

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

Lesungen am 16. und 19. Mai

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 16. Mai 2024
um 20 Uhr im Café Anno

Sibylle Kefer
Solo-Konzert

In ihren Texten undogmatisch dialekt-affin, spielt Sibylle Kefer eines ihrer sich immer durch Unmittelbarkeit und Intensität auszeichnenden Solo-Konzerte im Kontext der Lesung(en) des „Dialekt Donnerstag“. Dabei gibt es Lieder ihres aktuellen Albums „hoid“ ebenso zu hören, wie Neues und ältere Songs.

Sibylle Kefer, 1976 in Bad Ischl geboren, wohnhaft in Bad Goisern und Wien, Musikerin und Musiktherapeutin, wurde einem breiteren Publikum durch ihre zweimalige künstlerische Mitwirkung bei der Eröffnung der Wiener Festwochen bekannt. Sie war Mitglied der Ausseer Hardbradlern, arbeitet seit mehr als einer Dekade mit Ernst Molden zusammen und in diesem Zusammenhang auch immer wieder mit Willi Resetarits.

Als Solo-Künstlerin veröffentlichte die Mutter dreier Kinder bislang sechs Solo-Alben.

Ihre unprätentiösen Texte sind von einem entwaffnenden Humanismus und Feminismus geprägt, die sich solcher Begriffe nicht bedienen und ihre Zuhörer*innen sehr unmittelbar „erwischen“, eine unverstellte Direktheit und (!) sensible Achtsamkeit, die sie sich auch bei ihrer Präsenz in sozialen Medien angelegen sein lässt. 

Ihr 2023 erschienenes 6. Soloalbum „hoid“ erfährt große Resonanz im deutschsprachigen Raum, das Releasekonzert wird auf Ö1 übertragen. Auf diesem Album findet sich auch der 2021 vom ORF für das internationale Format New European Songbook in Auftrag gegebene und in Zusammenarbeit mit dem Herbert Pixner Projekt umgesetzte Song „liawa hoffnung“. 

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 19. Mai 2024
um 20 Uhr im Café Anno

Lena Hödl
Erzählungen, die süchtig machen, die nicht mehr loslassen, die sich einbrennen und für immer weiterwachsen


Hitler und Churchill
 liegen sich reumütig und weinend in den Armen. Ein Mann beteuert beim ersten Date, sie nicht vergewaltigen zu wollen – und tut es unter dem Schauer der Perseiden dann doch. Da ist ein Kind, das versucht, die gekappte Mutter-Beziehung zu reparieren, indem es den Knopf, der einst die Verbindung darstellte, malträtiert: den Nabel. Lena Johanna Hödl gießt das Ungeheure, das Bedrohliche, aber auch das Alltägliche, die Gefühle im Menschen in literarische Kurzgeschichten und erzeugt ein berauschendes Kondensat.

Über den Wahnsinn unserer Welt, den Wahnsinn in uns – über eine Konfrontation mit voller Härte…
Im experimentellen Formenspiel und mit untergründigem, treffsicherem Humor spürt die Autorin einer Uremotion des Menschen nach: der Angst. Wir alle kennen sie, tragen sie in uns. Meist im Plural. Aber wie viel davon können wir aushalten? Was kann sie auslösen, wo ist sie notwendig, wo blockiert sie uns? Eine Annäherung an die vielen Facetten der Angst, die laut kreischend sein kann oder sich stumm einnistend. Dafür findet Hödl Worte, die glasklar sind und sich zugleich anfühlen wie Beton, der keinen Millimeter abrückt.

Lena Johanna Hödl ist in einem steirischen Dorf in der Nähe von Graz aufgewachsen. Seit ihrer Schauspielausbildung lebt sie in Wien und begeistert dort auf Poetry-Slam- und Comedian-Bühnen. Ihre beiden Bücher „Emotionaler Leerstand im privaten Eigentum“ und „Es wäre lustig, wenn es nicht so traurig wäre“ sind beim Achse Verlag erschienen. Feinfühlig, ungeschönt, feministisch, hart und humorvoll sind ihre Texte, die immer auch aus ihrem eigenen Leben berichten.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk Josefstadt

Lesung am 12. Mai

Die Dialekt-Lesung am Donnerstag, 9. Mai 2024 entfällt feiertagsbedingt!

Lesung am Sonntag, 12. Mai 2024
um 20 Uhr im Café Anno

„Lebendige Leichen“
Celeste-Sarah Ilkanaev

Celeste-Sarah Ilkanaev ist geborene Wienerin. Hat ein Germanistik-Studium 2022 abgeschlossen, studiert momentan im Bachelor „Transformation Studies: Art x Science“ auf der JKU und Universität der angewandte Kunst dahin. Ist freie Journalistin und schreibt meistens rund um Themen der sozialen Gerechtigkeit.

Momentan versucht sie an ihrem autofiktionalen Jugendroman „Lebendige Leichen“ voranzukommen, wo es um das drogenversiffte Wien geht. Aus dem wird sie auch den einen oder anderen Ausschnitt vorlesen.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk Josefstadt