Dialekt-Lesung am Donnerstag, 28. November 2024 um 19 Uhr im Café Anno
Präsentation der neuen Ausgabe des Morgenschtean
Ausgabe U82–83 „KNEDL, GERSCHTL, FLIEDA – – Auf der Suche nach dem (großen) Geld“
Es lesen: Elisabeth Hafner, Norbert Schermann, Markus Köhle und Stefan Winterstein.
Neben 18 Dialekttexten aus ganz Österreich zum Thema rücken wir diesmal auf insgesamt neun Sonderseiten das Bundesland Kärnten in den Vordergrund.
Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport
Lesung am Sonntag, 1. Dezember 2024 um 19 Uhr im Café Anno
„Rotzglocke Ecco“
Steinkellner on the brass und Grubers drums sorgen für weidliche Zafetzung indes Pürmayr, Skrepek & Proißl einander wortreich Maulschellen ankündigen. Gruber schiebt sich und Schlagwerk zwischen die rabiaten Literatinnen. Proißl insistiert: Bahö, Spektakel. Pürmayr hält sich bedeckt. Skrepek dementiert sich offiziell. Bleibt zu sehen, ob Taten folgen. Wer wen was genannt hat (Dromedaris, Stronzettina, etc.), spielt keine Rolle. Das Publikum ist jedenfalls angehalten Gröberes zu verhindern.
Text / Helene Proißl, Leonie Pürmayr, Simon Skrepek
Dialekt-Lesung am Donnerstag, 21. November 2024 um 19 Uhr (!) im Café Anno
Anna-Lena Obermoser und Sarah M. Dragović WIA DA STURM, DER IN DE BAMM FOIT
Anna-Lena Obermoser und Sarah M. Dragović finden seit 2017 immer wieder zueinander und vereinen Dialekt-Spoken-Word mit Musik.
Dragović mischt Klang und Stimme und Harmonien live auf der Loop, dazu gesellen sich Melodien des unterschätztesten Zupfinstruments des Universums (Ukulele) und das Dichten und Sprechen von Obermoser. Das ergibt ein ehrliches Sammelsurium an Emotion und Gedenke, mit Liebe für das Banale, Hingabe zum Pathos und kratzigem Witz.
Sarah Dragović, *1997, ist Musikerin und lebt in Wien. Sie ist klassisch ausgebildete Bratschistin. Sie ist singend, spielend und sprechend auf Bühnen verschiedener Kunstrichtungen anzutreffen.
Anna-Lena Obermoser, *1996, ist Sozialarbeiterin und Spoken-Word-Künstlerin. Ihre Texte und Lieder schreibt sie ausschließlich im oberpinzgauerischen Dialekt.
Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport
Lesung am Sonntag, 24. November 2024 um 19 Uhr (!) im Café Anno
Präsentation des aktuellen DUM – Das Ultimative Magazin Nr. 112: HAGEL – Von Behaglichkeit bis Dachschaden
Dialekt-Lesung am Donnerstag, 14. November 2024 um 19 Uhr (!) im Café Anno
Klaus Lederwasch Lederhuasca ist eine bunt schattierte Mischung aus Texten über die Liebe, das Leben an sich, Tiere und Rasenmähroboter.
Vorkommende Tiere: Seegurke, Blattschneiderameisen, Familiensilberfischerl, Chamäleon, Gailtaler Lama, Hausstaubmilbe, Quastenflosser, labile Libellen, tumorvolle Frösche, Severin der Silberfuchs, die spitzeste Spitzmaus der Welt, Siebenschläfer, Neunauge, Flusskrebskinder, zwiegespaltene Regenwürmer und Katzen. Viele Katzen. Um nicht zu sagen Kätzchen.
Außerdem wird versucht, eine plausible Erklärung dafür zu finden, weshalb Dinosaurier ausgestorben sind, Einzeller aber nicht. Lieder kommen auch vor. Manche sogar an Gitarre. Oder es kommt alles ganz anders, denn eigentlich ist es ja eine Lesung über das Suchen, und da dürfen natürlich auch die traurigste Geschichte und das schlechteste Gedicht der Welt nicht fehlen. Oder Oma. Pinocchio hat sich auch angekündigt, aber dem glauben wir’s erst, wenn er wirklich da ist.
Klaus Lederwasch wurde 1974 bei starkem Schneefall im Aichfeld, einem weiträumigen steirischen Alpental, ins Leben geworfen und ist mittlerweile u.a. Autor, Liedermacher und 2-facher Österreichischer Meister im Poetry Slam (2012 im Einzel und 2017 mit Team KEVIN).
Daneben Gründungsmitglied der „1. Grazer Lesebühne“ und der „Wörtherlese(e)bühne“ in Klagenfurt. Veranstalter und Moderator verschiedenster Poetry Slams in der gesamten Steiermark. Schreibt gerne im Dialekt und über Tiere, manchmal aber auch über ganz große Gefühle.
Spezialfähigkeit: Kann mit Tieren sprechen (leider verstehen die ihn aber nicht).
Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport
Lesung am Sonntag, 17. November 2024 um 19 Uhr (!) im Café Anno
Isabel Stumfol H&M Geschäft Musik im Freibad
Es erwarten euch: Kurzgeschichten und etwas aus Isabels (noch nicht fertigen) Romanprojekt, für das sie das Start Stipendium für Literatur vom BMKÖS dieses Jahr bekommen hat.
Isabel Stumfol liebt es, Geschichten zu entwickeln und zu erzählen in unterschiedlichsten Formen und Formaten. Sie ist Absolventin der Leondinger Akademie für Literatur 2022/23 und publiziert in Sammelbänden, Magazinen, Zeitungen (analog & online) in literarischen, journalistischen, essayistischen und wissenschaftlichen Kontexten.
Sie arbeitet derzeit an ihrem Roman-Debüt mit dem Arbeitstitel: Johannes (Start Stipendium für Literatur 2024 vom BMKÖS). Privat besitzt sie ein kleines Presshaus und zwei Kellerröhren in Niederösterreich, wo es sich ihrer Meinung nach ausgezeichnet schreiben lässt.
Brotberuflich ist sie Raumplanerin mit Fokus auf ländliche Räume und Baukultur und seit kurzem auch Schreibtrainerin. Sie unterstützt Personen in ihren Textprojekten und eventuellen Schreibtroubles (bei Fiktionalem, aber auch bei Masterarbeiten z.B.)
Von 2.-5. Jänner 2025 veranstaltet sie mit Steffi (im Publikum) ein Neujahrs-Retreat im Schloss Drosendorf im Waldviertel zu den Themen Schreiben & Yoga. Gibt noch Plätze 😉
Geboren 1991 und aufgewachsen im steierischen Ennstal; wohnt und arbeitet sie heute multilokal.
Dialekt-Lesung am Donnerstag, 7. November 2024 um 19 Uhr (!) im Café Anno
Daniel Stögerer & Severin Gomboc Geschichten übers Leben – Gelesen und gesungen (vol. 2)
Es sind Einblicke in das Leben mit allen seinen Facetten – traurige, tragische, aber auch sehr schöne – die die beiden Künstler an diesem Abend geben möchten.
Daniel Stögerer liest aus seinen Kurzgeschichten, die sich mit Schicksalen abseits des großen Weltgeschehens beschäftigen. Er stellt unscheinbare und vor allem liebenswerte Menschen ins Rampenlicht und gibt Einblicke in Alltagswelten, deren Tragik oftmals übersehen wird. Seinen neuen Roman „Luzia“ wird er ebenfalls vorstellen.
Severin Gomboc präsentiert sein aktuelles Album „A Leben laung“, das in zwölf Liedern ein ganzes Menschenleben nacherzählt. Vom „nu nie dogwesn sei“ bis zum „nie mehr do sei wern“. Es geht um die Suche nach Liebe, ums Erwachsenwerden, ums Altwerden, um jene, die davor da waren und die, die nachkommen.
Severin Gomboc ist Liedermacher aus Traun, Oberösterreich, der im Stile des klassischen Austro Pops (Danzer, Ambros, Hirsch usw.) und inspiriert von internationalen Künstlern wie Springsteen, Dylan und Knopfler Lieder übers Leben singt (Frauen, Hoffnung, Hoffnungslosigkeit, Alltagsgeschichten). Im echten Leben Sozialarbeiter (hört man auch bei den Songs) und laut Oma a liaba Butzi.
Daniel Stögerer, im Südburgenland geboren und auch dort aufgewachsen, lebt in Wien und Festenburg. Sein Hauptberuf, die Krankenpflege, ermöglicht ihm tagtäglich den Austausch mit Menschen aus allen Schichten der Gesellschaft, und seine Texte bilden oftmals das Resultat seiner Einblicke in ihre Lebenswelten. Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturmagazinen.
Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport
Lesung am Sonntag, 10. November 2024 um 19 Uhr (!) im Café Anno
NikiTA ist wieder da! „NikiTA und die anderen“
Zivilisationsatmen. Strom fließt, Gedanken auch. Sie rasen. Schnell eingetippt, anstatt zwischen müden Fingern und unleserlichen Buchstaben davongerieselt – kannst Du sie hören?
Am 27. Januar (wie Amadeus Mozart) 1980 in Wien geboren, aufgewachsen zwischen Ottakring und Rudolfsheim-Fünfhaus, umgeben vom Wiener Dialekt. Neusprachliches Gymnasium, Lehramt (Französisch/Textiles Werken). Studentenjob als Kellnerin, Studienfach: das Nachtleben in der Arena Wien. Schreiben wurde ein (Über-)Lebenselexier als ständiger Begleiter.
2005 hielt sie einen öffentlichen Vortrag/Slam im Radio Kulturhauscafe, zahlreiche Lesungen folgten bei Farce Vivendi Open Mic, Führ Dich auf im Dschungel Wien und im Cafe Kafka. Seit 2007 Redaktionsarbeit und Kolumne NikiTA und die anderen im &Radieschen, 2008 Organisation von Lesungsveranstaltungen im Bereich Jugend, Kultur und Kommunikation (Forum Arena Wien), Textveröffentlichungen in Ungehaltene Rede 2008 (Hrsg. Christian Schreibmüller) und Existenz & Renitenz 2011 (Hrsg. Christian Schreibmüller). Immer wieder (2009/2014/2022) Lehrerin am Gymnasium, Teilnahme an diversen (Dialekt-)Poetryslams.
Seit 2011 ist sie Mutter, seit 2018 Freilerner-Mama. Regelmäßige Lesungen im Cafe Anno (ALSO/ADIDO), Cafe Amadeus und Amerlinghaus (Stuthe Quickie Theaterlesungen). Seit 2023 Trainerin für Deutsch als Fremdsprache.