Lesungen am 3. und 6. April


Dialekt-Lesung am Donnerstag, 3. April 2025
um 19 Uhr im Café Anno


Jasmin Gerstmayr
I wü Ead haum unta meine Fiaß

Wie gewohnt performt die Autorin zahlreiche Mostviertler Dialektgedichte. Dieses Mal geht es u.a. um schmelzenden Schnee in ehemaligen Kinderzimmern sowie die Frage, wie/ob politisches Engagement trotz Alltagsstress und Erschöpfung verwirklicht werden könnte. 

Jasmin Gerstmayr, geboren im Mostviertel, schreibt Dialektlyrik und hin und wieder Kurzprosa. Veröffentlichungen in zahlreichen Literaturzeitschriften (u.a. Morgenschtean, mosaik [online], UND, reibeisen) & Anthologien. Sonderpreis AT beim mundartHunderter 22 des unartproduktion-Verlages. Regelmäßige Bühnen-Performance von Dialektlyrik, u.a. bei Poetry Slam-Meisterschaften. Mitglied der IGfem, GAV und ÖDA. Neuestes Projekt: Gedichte & Illustrationen in Miniheftchen (Zines). Homepage: www.jasmingerstmayr.at

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 6. April 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Rhea Krčmářová
Monstrosa – das Monster bin ich

Monstrosa: feministischer Anti-Diät-Bodyhorror in Zeiten von Social Media. „Das Monster bin ich.“ – Isabella Vlcek, eine übergewichtige, essgestörte Opernsängerin ohne Engagements, sucht in einer psychiatrischen Klinik Heilung für sich und ihre Stimme. Als sie auf eine Clique eng verschworener Mitpatient:innen trifft, die sie ablehnen und seltsame Rituale abhalten, brechen alte Traumata auf. Von Albträumen gequält, muss Isa mitansehen, wie ihr Körper sich verwandelt. Während sie mit ihrem neuen, monströsen Selbst kämpft, beginnt auch beim Rest der Gruppe die Verwandlung …

Rhea Krčmářová (Krtsch-mar-scho-wa) ist Autorin und transmediale Textkünstlerin. Rhea studierte klassischen Gesang, Theaterwissenschaften und Schauspiel und ist Absolventin des Instituts für Sprachkunst an der Universität für Angewandte Kunst.Diverse Preise und Stipendien, u.a.: Literaturpreis Wartholz (Land NÖ), Projektstipendium Literatur des BMKOES, LiterarMechana Jubiläumsstipendium, Arbeitsstipendium der Stadt Wien, Buchprämie der Stadt Wien. Mehrere Kooperationen mit den wiener wortstaetten, zuletzt 2023 Teilnahme am Dramalab.

Rhea schreibt Romane, Erzählungen, Theatertexte, Libretti, Essays und Lyrik (unter anderem auf instagram.com/rhea_krcmarova) und experimentiert mit transmedialer Kunst – Video, Stickerei, Performance – und Buchkunst. Zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften. Zuletzt erschienen ihr Roman Monstrosa und ihr Gedichtband Tagebruch/instant.Derzeit arbeitet sie an den Romanen Dorf unter Wasser und Margarets Nacht und dem Gedichtband Austrian Gothic.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

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Lesungen am 27. und 30. März


Dialekt-Lesung am Donnerstag, 27. März 2025
um 19 Uhr im Café Anno


Djaro & die anonymen Melancholiker
Die Stadt im Blick

Djaro & die anonymen Melancholiker treffen sich mit ihren Chanson-artigen Liedern zwischen Gesellschaftskritik und Poesie. Die warmen Klänge von Cello, Akkordeon und Gitarre verschmelzen mit den aus dem Lebensalltag gegriffen Texten zu einer versöhnlichen Märchenstunde, in der die Zeit wie im Flug verstreicht.

Merlin Großmann ist der Songschreiber und Geschichtenerzähler Djaro. Er traf sich im Sommer 2023 gemeinsam mit den beiden Multiinstrumentalisten Lorenz Posch am Akkordeon und Christoph Meier am Cello, um den Soundtrack für eine Dokumentation über die Linzer Kulturszene zu erarbeiten. 2024 erschien ihr Debüt-Album ‚Die Stadt im Blick‘.

Seit Anfang 2025 spielen sie mit dem Percussionisten Felix Kolb, der auch bei den kommenden Konzerten und Aufnahmen dabei sein wird.

Zuletzt erschien von ihnen die Single „Timo“, die auf Mundart geschrieben die Liebe an das Nachtleben in sehr purer Form zum Ausdruck bringt. www.djaro.at

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 30. März 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Julia Zemanek (Bassenger)
Schuhfabrik bleibt! (Roman)

Marianne entflieht dem Patriarchat ihrer Dornkirchner Familie und findet Anschluss im alternativen Wiener Kulturzentrum „Schuhfabrik“. Ihr verdrogter Arschlochbruder Klaus folgt ihr und lässt es ordentlich krachen, u. a. mit Tom, der sich auch nicht immer im Griff hat. Das bekommt dessen Freundin Glautsch leider schmerzhaft zu spüren, die mit Tom in der Band KOTZFLECK spielt und wie Dösi in der Schuhfabrik aktiv ist.

Dösi wiederum spielt mit Kiwi in einer Band, lebt mit seiner Familie auf einem Vierkanthof und bringt gerne mal sein Hendl Minerva mit. Dimitri macht Kunst aus Metall und verheimlicht seine Vergangenheit, die irgendwie mit den dunklen Machenschaften von Mariannes Familie in Dornkirchen zusammenhängt.

Von dort stammen auch die junge Püppi, die aus der Enge flieht und Abenteuer in der großen Stadt sucht, und die Sexarbeiterin Doris, der ein Fair-Trade-Puff vorschwebt.

Dann gibt es aber auch noch die Pensipunx, die ihren Lebensabend in der Schuhfabrik verbringen, Peter Fanta, der in seiner ganz eigenen Welt lebt, und natürlich die blaue Ratte Lenin.

Julia Bassenger beschreibt in ihrem Debütroman auf äußerst humorvolle, aber auch ernsthafte Weise, was alternative Räume für eine Gesellschaft leisten können – und was unter der scheinwahrenden Oberfläche patriarchaler Strukturen im ländlichen Raum oft verborgen bleibt. Neben unterhaltsamen Erlebnissen aus der Schuhfabrik werden auch Themen wie häusliche Gewalt, sexuelle Übergriffe, Prostitution sowie Alkohol- und Drogenmissbrauch verhandelt, die beiden Welten nicht fremd sind.

Julia Bassenger, geboren 1971 in Radstadt, verbrachte sie ihre Kindheit in Wien, Chile, Saarbrücken und Feldkirch. Seit 1990 wohnt sie wieder in Wien, studierte Anglistik, Amerikanistik und Bohemistik, war eine Zeit lang als DJ Lady M aktiv, zog mit ihrem Mann zwei Kinder groß und macht u. a. als The Bassenger seltsame Musik.

„Schuhfabrik bleibt!“ ist ihr Debütroman.
Website: bassenger.klingt.org

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

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Lesungen am 20. und 23. März


Dialekt-Lesung am Donnerstag, 20. März 2025
um 19 Uhr im Café Anno


Renate Schiansky
Die Gerti und i

das sind zwei nette Damen und die 80, die sich partout nicht zum Alten Eisen zählen lassen wollen. Im Gegenteil! Im Prater oder auf der Pride Parade, bei einem Blind Date oder beim Protestieren mit den Klimaaktivist*innen, ja sogar im Tierschutzhaus geraten sie immer wieder in mehr oder weniger absurde Situationen. Mit Gehstock und Rollator und mit viel Humor meistern sie den Alltag – all seinen Tücken zum Trotz!

Renate Schiansky *1959 in Wien, 2 Kinder, war 20 Jahre lang Sachbearbeiterin der Rechtsfürsorge im Jugendamt
schreibt, seit sie lesen kann, oft sozialkritische Texte,
sehr gerne im Dialekt,
mag Sprachen und Musik und Poetry Slams
lebt mit einem Piloten und einem Zwerghamster in Wien und
wäre am liebsten ständig auf Reisen

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 23. März 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Hubertus September
nach AUSSEE

begleitet von Margit Schoberleitner
(tonkuenstler.atstudiodan.attreibsound.at)

„…der auf den Grund des Seins schreibt, sich und andere.“
Barbara Rieger

Hubertus September ist im Saarland geboren.
Er lebt als freier Autor mit seiner Familie in Wien.
Ausbildung zum Writing-Coach bei www.bös.at.

Schreibt Lyrik und Prosa. Mitglied bei GAV & kollektiv22.at.

Bei Neumond träumt er manchmal von Friederike Mayröcker
bei Vollmond immer von einer blauen Katze.

Sein Stipendium wird von der Stadt Wien Kultur gefördert.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

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Lesungen am 13. und 16. März


Dialekt-Lesung am Donnerstag, 13. März 2025
um 19 Uhr im Café Anno


Anna Stiegler
auf a guade oat

anna stiegler wuchs im oberösterreichischen dreiländereck auf und kennt sich daher mit flößern, steirerkas und mostbirnen aus. sie redet und schreibt (gedichte) in einem entsprechenden hybriddialekt.

am 13. märz kehrt sie an ihren liebelingslesesessel zurück. in den texten wird es um verdrängung und andere bewältigungsstrategien, sentimentalität, jahreszeiten und generell alle emotionen gehen. es wird jedenfalls lieb.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 16. März 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Romana Klär
Holz und Stein

Kurze Geschichten über Steine, die dem Vergessen im Weg liegen und Erinnerungen, die mitunter täuschen.

ROMANA KLÄR, Erwachsenenbildung & Schreibpädagogin, veröffentlicht in Literaturzeitschriften u. Anthologien. Nach dem Studium in Salzburg wertvolle Jahre im NGO-Bereich sowie als Außenpolitik-Redakteurin einer Tageszeitung. Recherche- und Reportagereisen in den Kaukasus, nach China, Afrika u. Lateinamerika. Lebt mit Familie in Wien.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

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Korrektur: Sonntag, 9. März

Diesen Sonntag liest unsere Autorin Rosalinda im Anno:


Lesung am Sonntag, 9. März 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Rosalinda Napadenski
‚M STUPID AND YOU LIKE IT – Dem Patriarchat einen Headbutt geben // eine punkliterarisch, dadaistische und essayistische Lesung

Schockiert durch die Darstellung weiblich sozialisierter Personen in Filmen, beschäftigt sich die Autorin Rosalinda Napadenski seit Jahren mit Filmen, Texten, eigenen Fragen und Ideen dem Thema. An diesem Abend wird sie uns aus ihrem Buch „I’m Stupid And You Like It – Dem Patriarchat einen Headbutt geben“ lesen und eure Fragen beantworten.

Rosalinda ist eine Theater-, Film- und tanzbegeisterte Person. Sie hat einen eigenen Podcast (2 Glasses Deep), ist Stand-up Comedian (PCCC*), Autorin und Lehrerin an einer integrativen Schule. In all ihren Projekten befasst sie sich auf humorvolle Art und Weise mit gesellschaftskritischen und feministischen Themen, wobei neue Wortschöpfungen an der Tagesordnung stehen.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

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Lesungen am 6. und 9. März


Dialekt-Lesung am Donnerstag, 6. März 2025

Christopher Hütmannsberger
Zan Fiachtn Was

Menschen suchen und sehnen sich nach Angst. Sei es einfach um Grenzen auszutesten, oder um überhaupt etwas zu fühlen. Gleichzeitig bedeutet es aber auch etwas bestärkendes, sich selbst sicher genug zu fühlen um der Angst etwas entgegensetzen zu können. Setzen wir uns der Angst aus weil wir wissen was wir tun? Oder weil wir es nicht wissen, es aber wissen wollen?

Zan Fiachtn Was ist einerseits ein Erforschen dieser Mechanismen, wie es aber auch ein Suchen danach ist wie Dialekt anders funktionieren kann. Dialekt ist gebunden an Lyrik, gebunden an Heimatverbundenes bzw Persönliches. Aber kann Dialekt abseits davon Geschichten erzählen? Ist es einem Schreiben im Dialekt möglich Prosa zu sein? Fantastische Geschichten zu erzählen?

Christopher Hütmannsberger (*1990) ist ein Autor, Übersetzer, Musiker, Sprachwissenschaftler aus Wien und Linz. Kurz gesagt macht er Dinge mit Wörtern und überlegt sich warum.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 9. März 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Rosalinda Napadenski
‚M STUPID AND YOU LIKE IT – Dem Patriarchat einen Headbutt geben // eine punkliterarisch, dadaistische und essayistische Lesung

Schockiert durch die Darstellung weiblich sozialisierter Personen in Filmen, beschäftigt sich die Autorin Rosalinda Napadenski seit Jahren mit Filmen, Texten, eigenen Fragen und Ideen dem Thema. An diesem Abend wird sie uns aus ihrem Buch „I’m Stupid And You Like It – Dem Patriarchat einen Headbutt geben“ lesen und eure Fragen beantworten.

Rosalinda ist eine Theater-, Film- und tanzbegeisterte Person. Sie hat einen eigenen Podcast (2 Glasses Deep), ist Stand-up Comedian (PCCC*), Autorin und Lehrerin an einer integrativen Schule. In all ihren Projekten befasst sie sich auf humorvolle Art und Weise mit gesellschaftskritischen und feministischen Themen, wobei neue Wortschöpfungen an der Tagesordnung stehen.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

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