Lesungen am 28. und 31. Mai

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 28. Mai 2026
um 19 Uhr im Café Anno


Präsentation der neuen Ausgabe des Morgenschtean
Neiche Fetzn, oide Hådern

Es lesen aus dem Morgenschtean folgende Autor:innen:

Bianca M. Klein, geboren 1983, wächst in der Südosteiermark und in der Schweiz auf, das Erlernen ihrer Muttersprache erfährt sie somit unter verschärften Bedingungen. Als Improtheater-Spielerin
und Kabarettistin erforscht sie seit Jahren mit Humor und scharfem Blick das Spektrum menschlicher Verhaltensweisen. Inspiration für ihre Geschichten findet sie oft in den Charakteren des Alltags und auf der Bühne. Sie lebt seit einigen Jahren in Wien.

Laura Nußbaumer wurde 1997 in Vorarlberg geboren und wohnt seit 2018 in Wien. Sie unterrichtet Englisch, Kunst und Werken an einer Mittelschule in Simmering, und hält in den Sommerferien
Schreibworkshops beim BÖS – Berufsverband Österreichischer
SchreibpädagogInnen ab. Laura schreibt und malt auf Deutsch,
Englisch und Vorarlbergerisch und ihr Debütroman „Riesendisteln
beißen nicht“ ist 2023 bei fabrik.transit erschienen. Laura ist u.a.
auch am 28. Juni bei der Bademeisterwerke-Lesung auf dem
Badeschiff zu finden, das Thema ist: nichtschwimmen –
nachtschwimmen – nacktschwimmen.

Robert Wohlmut ist Autor aus Wien und Autodidakt. Er schreibt im Dialekt, sein Wienerisch, und vertont seine Texte. Rhythmus, deutliche Bilder, Texte rund um seine innere und äußere Welt sind wiederkehrende Motive. Damit, mit sich und den Zuhörenden in Kontakt gehen, ist ihm geliebtes Anliegen. Seine Formate sind Einzellesungen, Lesungen in instrumentaler Begleitung, wo Text und Sound zu Neuem verschmelzen. Er veranstaltet die regelmäßig stattfindende Lesereihe ‚lesen DeLux‘. Er liest und schreibt gern und sagt von sich: ‚Ich mag das Risiko des Moments und lese, performe überall gern.‘

Rita Bandita ist das Pseudonym einer Wiener Autorin, die nur selten im Dialekt schreibt. Wer wissen will, wer sich hinter dem Namen versteckt, muss am 28.6. ins Café Anno kommen!

Das Morgenschtean-Team freut sich über zahlreiches Erscheinen!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 31. Mai 2026
um 19 Uhr im Café Anno

Lia Hartl
Lauschzeit
(Spoken-Word Session)

Am Sonntag Abend am letzten Mai Tag dieses Jahres wird die Sonne schon tief stehen und schräg an die Schaufenster des Café Annos scheinen. Wenn die Türe aufgeht, wird Glasgeklimper und Geplauder hören zu sein. Zunächst ein Räuspern, etwas Stuhlrutschen und dann ganz viel Poesie. Gereimtes, Ungereimtes, vor allem Persönliches. Komm gern vorbei und lausche. Eintritt frei.

Lia ist 20 Jahre alt und vor Kurzem von Vorarlberg nach Wien gezogen, wo sie Psychologie studiert. Neben dem Klavierklimpern hat sie mit elf Jahren auch das Schreiben für sich entdeckt.

Das erste Mal auf der Slam-Bühne stand sie 2020, sehr nervös und mit Zahnspange. Seitdem erzählt sie auf der Bühne mit sanfter Ruhe von allem was ihr auf dem Herzen liegt. Beim Ö-Slam 2025 konnte sie den Titel der amtierenden österreichischen Meisterin für sich gewinnen.


Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

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Lesungen am 21. und 24. Mai

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 21. Mai 2026
um 19 Uhr im Café Anno


Katherina Braschel
Grean

Katherina Braschel liest Texte über Zustände und Missstände, über Steine in Holzstiegen und über die Frage, ob die Wadln vorn oder hinten sind. Manche Menschen werden Bäume und andere wissen nicht, dass die Haselnuss eigentlich ein Strauch ist und werden trotzdem einer. Dazwischen liegt das Grün, vielleicht.

Katherina Braschel wurde 1992 in Salzburg geboren, lebt seit 2011 in Wien und ist freie Schriftstellerin. 2020 erschien „es fehlt viel“ in der Edition Mosaik, 2026 ist ihr Debütroman „Heim holen“ im Residenz Verlag erschienen. Mit diesem stand sie zwei Monate auf der ORF-Bestenliste. Außerdem ist sie Mitglied der „Morgenschtean“- und „& Radieschen“-Redaktionen und hat bereits zahlreiche Preise und Stipendien erhalten, u.A. den Förderpreis der Rauriser Literaturtage, den WORTMELDUNGEN-Förderpreis und zwei mal das START-Stipendium des Bundes.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 24. Mai 2026
um 19 Uhr im Café Anno

Lorena Pircher
Retrouvailles 

Lesung neuer Gedichte und lyrischer Kurzprosa, die sich mit dem Thema (Be)Hausung und Erinnerung auseinandersetzen. 

Lorena Pircher (*1994): Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaften, Romanistik und Anglistik. Veröffentlichung zweier Gedichtbände und mehrerer Kurzgeschichten. Sie arbeitet im Verlagswesen und als Übersetzerin aus dem Italienischen, Spanischen und Französischen. 

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Lesung am 17. Mai

Die Dialekt-Lesung am Donnerstag, 14. Mai 2026 entfällt aufgrund des Feiertags! Wir wünschen euch einen erholsamen Tag. 🌟

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Lesung am Sonntag, 17. Mai 2026
um 19 Uhr im Café Anno

Anna Rotter & Katharina Forstner
Matia im Birnbaum 

Anna Rotter (*2005 in Wien) studiert aktuell Jazz-Kontrabass an der MUK, schreibt Lieder und ist in verschiedenen Bandprojekten als Bassistin und Sängerin aktiv.

Katharina Forstner studierte Deutsche Philologie und Literarisches Schreiben in Wien, Hildesheim und Biel. 2025 erhielt sie das Startstipendium Literatur für die Arbeit an ihrem Debütroman „Maria im Birnbaum“.

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Lesungen am 7. und 10. Mai

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 7. Mai 2026
um 19 Uhr im Café Anno


Günther Pilarz
Eibrennte Sprechblosn

Günther Pilarz gesteht seinen Wortspielen auch heuer eine Menge Schmackes zu 😉 Dabei kutschiert er sein Publikum gekonnt durch die Welt des Wiener Dialekts. Altbekannte Situationen stehen ebenso auf dem Prüfstand, wie Unerwartetes, neue Gesichtspunkte oder völlig Abstruses. Der Reigen seiner Buchstaben führt uns auch 2026 in einen Mix aus vertrottelter Romantik, pikanten Dialogen & subtiler Komik. Das alles und noch viel mehr plus eine Portion Lokalkolorit gibt es im urigen Anno. Bühne frei für Eibrennte Sprechblosn – Gemmas aun!

Günther Pilarz, geboren 1965 in Wien, verfasste schon in frühen Jahren Artikel für Schülerzeitungen, Kurzgeschichten & Satirisches. Später schrieb er Glossen für eine Tageszeitung, pointierte Lyrik, Prosa und Mundarttexte. Viele seiner Werke sind in Anthologien, Literaturzeitschriften, Magazinen oder im Radio veröffentlicht worden. Er ist Mitglied der Österreichischen Dialektautor*innen, Absolvent der Schule für Dichtung und Preisträger des Lyrikwettbewerbs von RIAS Berlin 1988, sowie des Literaturwettbewerbs der Stadt Taucha 2022.

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Lesung am Sonntag, 10. Mai 2026
um 19 Uhr im Café Anno

Grit Breitmann 
Narrenfreiheit 

Leidenschaftlich gern und viel reden – privat auch mal ganz ohne Anwesende – soll an diesem Erzählabend ebenso im Mittelpunkt stehen wie das Lesen. Mit einem Passfoto von vor zehn Jahren entwickelt sich diese Nicht-Heldinnengeschichte, die viel vorhat, aber noch keine Pointe vor Augen.

Grit Breitmann, aufgewachsen am Stadtrand Berlins, hat ihre Jugend in Tagebüchern und auf der Kamera archiviert. Sie versteckt sich im Kino, wenn das Leben schwierig wird – oft weil das Schreiben stockt. Eine angenehme Strategie, um den Welten Film und Belletristik gleichermaßen treu zu bleiben. 

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