Lesung am 16. Februar 2017
Stefan Lotter
KomPostmoderne. Oder: Immer noch der alte, gleiche Scheiß.
Seit Jahren sitz‘ ich zuhause und krame in meinen Gedanken; ordne, sotiere, stelle neu zusammen und lese. Was hab‘ ich nicht die letzten Jahre alles gelesen… Doch egal was ich tue: Es kommt immer das Selbe dabei heraus. Deshalb rufe ich zur Revolte der Bedeutungslosigkeit auf: Lacht! Lacht über plumpe Witze, lacht über Wanda-Texte, lacht über den ganzen Scheiß. Denn verrotten werden wir sowieso. Willkommen in der KomPostmoderne.“
Stefan Lotter, geboren in Wien und aufgewachsen in einer kleinen Stadt in den Voralpen, war schon früh auf diversen Bühnen unterwegs, bevor er zuerst in Graz und dann in Wien Germanistik studierte. Neben Auftritten bei Poetry Slams schreibt er auch Kurzgeschichten und Lieder. Seine Texte thematisieren dabei von alltäglichen Problemen über gesellschaftspolitische Zustände bis hin zu philosophischen Betrachtungen der Welt die unterschiedlichsten Bereiche des Lebens. Im Stil legt er besonderen Wert auf Sprachrhythmik und Wortwitze, um den Inhalten durch die Form auch eine entsprechende Wirkung zu verleihen.
Am Donnerstag, 20:00 im Café Anno!
Lesung am Sonntag, 19.Februar
Georg Rauber
Das Herz ist ein dummer Bastard aber es weiß, was es will
Mit seinen „Kürzestgeschichten“ konzentriert Georg Rauber die menschliche Gefühlspalette auf einige wenige Worte – ohne, dass dabei etwas an Emotion oder Humor verloren geht. In reduzierten Gedichten, Geschichten und Aphorismen wird eine Welt zwischen Liebe und Hass präsentiert die trotz weniger Zeilen viel zu sagen hat.
Zusätzlich zu den Kürzestgeschichten liest Georg eigene Gedichte und Geschichten vor.
Als Schauspieler und Autor verbringt Georg Rauber seine Tage lesend, schreibend und tagträumend in Wien. Er ist für Parties zu haben. Oder zumindest ein Bier. Melden Sie sich.
Am Sonntag, 20:00 im Café Anno!