Dialekt-Lesung am Donnerstag, 25. Juni 2026
um 19 Uhr im Café Anno
Andreas Plammer
Des gehd si ollas nimma aus
Angesichts der Weltlage darf man sich schon einmal fragen: Kommt der Poet oder kommt er zu spät? Die Antwort müssen sie aber schon selber finden. Die Literatur ist schließlich dazu da, um Fragen zu stellen, und nicht, um Fragen zu beantworten. Neben vielen weiteren Fragen werde ich dem p. t. Publikum auch eine bunte Mixtur
aus meiner Lyrik-Sammlung „Wos fria ollas bessa woa“ und den einen oder anderen Text aus der Gattung „Slam Poetry“ zumuten. Und wer weiß, was sonst noch alles. Vielleicht könnte man das Programm sogar als eine Art Best of bezeichnen. Denn: Andreas Plammer, wird demnächst 60, und das werden die meisten Menschen nur einmal in ihrem Leben. Manche nicht einmal das.
Wenn alle seine Buch-Projekte verwirklicht worden wären, würde seine Bibliothek noch mehr als sowieso schon aus allen Nähten quillen (?). Oder quellen? Quallen? Quollen? Nein, quullen muss das heißen. Endlich einmal ein Wort mit Doppel-u. Das einzige der deutschen Sprache vermutlich. Welch Genugtuung!
Mangels neuen Buches treibt er sich also immer noch eifrig auf diversen Lesebühnen herum, vor allem natürlich bei „Lesen DeLux“ mit seinen großartigen Kolleg: innen Celeste Ilkanaev, Anika Stenitzer & Robert Wohlmut. Aber auch beim „Wortgemetzel“ in der Semmelweisklinik und bei „Gesellschaftsuntauglich“ im Miles Smiles, wo er die Rolle des Tigerfelles in „Diner for one“ erfüllt: Über seinen Kopf stolpert das Publikum regelmäßig in die Pause.
Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport
Lesung am Sonntag, 28. Juni 2026
um 19 Uhr im Café Anno
Heft-Präsentation &radieschen und DUM – Das Ultimative Magazin
Für die neue Ausgabe des &radieschen #78 Tür & Angel lesen:
Annika Bucher, Lars Gellner, Marie Hahn und Olaf Lahayne.

Für die neue Ausgabe des DUM 118 „Blinken – von Blaulicht bis Prater“ lesen:
Andrea Ch. Berger, Camille Herter, Dominik Kurcsics und Renate Schiansky.

Der Verein freut sich über zahlreiches Erscheinen! Übrigens ist das die letzte Lesung vor der Sommer-Pause.
Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

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