Chris Vivenz
KEINE GESCHICHTEN. Verdichtete Striche, etwas gepatzt – Eine Verbalisierung
Kurze Texte aus dem jungen Schaffen
am Sonntag, 15. April um 20:00 im Café Anno
Christoph Vivenz sollte was Lebendiges sein. Da ist ja schon viel verlangt. Als Mensch unzurechnungsfähig, als Mann nicht zu gebrauchen, geboren und wesend in Wien als fleischgewordene Puppe; studiert(e) Philosophie, Germanistik, Geschichte, etwas Psychologie, brach Karrierepläne ab und verlegte sich in depressives Grübeln, zeitweise expressive bis surreale Hermetik zwischen Pathos und Verstummen; Manifeste, Poeme, Kurzprosa; vorläufiger Abschluss des Studiums mit einer Arbeit über Erotik und Gewaltsamkeit; geringe Veröffentlichungen, zahlreiche Lesungen und Performances; Mitglied von „mordsLUST“ (Literarisches Cabaret) und CobetreiberIn einer freien Radiosendung: „Der letzte Schrei“; tätig in den DJgemeinschaften „crazy hospital“ , „Future Echo“ und als FotografIn. Broterwerbend als Troglodyt in einem kleinen Kellermuseum, wohnhaft mit Katzen und Gespenstern in einem Wolkenkuckucksheim auf Dachbodenniveau. Derzeit eher fragmentarisches Dasein. Dekonstrukt zwischen Sexus und Gender. Arbeitet an einem abendfüllenden Drama: „Zerpuppen“. Buchbar als vorlesende Stimme, für Rezitationen, Spots, Hörspiele und Kunstfotos.