Lesungen am 18. und 21. Juni

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 18. Juni 2026
um 19 Uhr im Café Anno

HC Roth liest über Punkrock

Der Grazer Autor HC Roth hört gerne Punkrock und war um die Jahrtausendwende in der Szene seiner Heimatstadt unterwegs. Ohne eigene Band zwar, und mehr beobachtend und für das Ox-Fanzine darüber schreibend, aber eben mitten drin. In seinem autobiographischen Buch „Wie aus mir kein Rockstar wurde“ schreibt er unter anderem über diese Zeit und in dem gemeinsam mit dem Musiker Chris Magerl verfassten Buch „Conan City Hardcore – Die Grazer Punk- und Hardcore-Szene um die Jahrtausendwende“ sowieso.

An diesem Abend wird er aus beiden Büchern Passagen lesen und das, weil es ja ein Donnerstag-Abend ist, natürlich im Dialekt.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 21. Juni 2026
um 19 Uhr im Café Anno

Kevin lebt! – Hans Kerschbaumer liest heitere Kurzgeschichten
Hans Kerschbaumer und Horst Nurschinger

Kevin ist ein bunter Vogel. In seiner Welt geht es immer wieder drunter und drüber. Und dennoch: Voller Leichtigkeit flattert er durch ein Leben, wo vieles anders kommt als erwartet. Er entführt uns in seine Welt der Fantasie – inspiriert von den Absurditäten unseres menschlichen Alltags. Und bezaubert uns mit seinen schrägen, bisweilen berührenden und manchmal auch mit kleinen Weisheiten gespickten Geschichten. Mit dabei sind seine Freunde – allesamt ziemlich schrullige Charaktere – genauso wie du und ich!
Hans Kerschbaumer liest aus seinen beiden Kurzgeschichtebänden „Kevin, der Pilot“ und „Kevin bei den Gelbschürzen“ und wird dabei musikalisch ganz wunderbar begleitet vom Multiinstrumentalisten Horst Nurschinger. Gute Stimmung garantiert!

Hans Kerschbaumer ist ein in Neulengbach/Niederösterreich lebender Autor. Er schreibt witzig-skurrile Kurzgeschichten und tiefsinnige Lyrik. Ursprünglich selbständiger Unternehmensberater, ist er beruflich nun im Ruhestand und verleiht in erster Linie seinen kreativen Impulsen Ausdruck. Er ist Vorstand im Literaturverein Trapez und Mitglied der Künstlergruppe Stachel. Außerdem Vater zweier erwachsener Kinder und leidenschaftlicher Läufer.
Mehr über ihn auf www.kevinfliegt.at

Horst Nurschinger ist ein Multi-Instrumentalist aus Klosterneuburg mit einem breiten musikalischen Repertoire. Ursprünglich Unterhaltungsmusiker für Tanzfeste, hat sich sein Schwerpunkt zu heilsamer und meditativer Musik verlagert. Er veranstaltet dazu regelmäßig Singkreise. Seit fünf Jahren ist er außerdem als Klangenergetiker tätig. Das Entdecken neuer Instrumente und Klangwelten bereitet ihm nach wie vor große Freude.
Mehr über ihn auf https://www.klangderseele.at/


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zusätzliche Lesung am Mittwoch, 10. Juni

Dialekt-Lesung am Mittwoch, 10. Juni 2026
um 19 Uhr im Café Anno

Buchpräsentation: „Friara bin i gean auf ana wüdn Wiesn glegn“
Jasmin Gerstmayr

Jasmin Gerstmayr performt Texte aus ihrem ersten Gedichtband, der Ende letzten Jahres im Verlag am Rande erschienen ist. 

Das Buch erzählt in Form von Dialektgedichten die Geschichte einer hochsensiblen Frau, die in der Leistungsgesellschaft unter die Räder gerät und zudem plötzlich feststellt, dass sie in ihre beste Freundin verliebt ist. Außerdem kämpft die Protagonistin noch immer mit den Folgen einer traumatischen Erfahrung (TW: sexuelle Gewalt), die sie als Jugendliche durchmachen musste. Kann das Leben trotzdem gelingen? Und wenn ja: wie? 

Jasmin Gerstmayr schreibt und performt Lyrik im Mostviertler Dialekt. Veröffentlichungen in zahlreichen Anthologien & Literaturzeitschriften (u. a. Morgenschtean, litrobona, reibeisen). Sonderpreis AT beim mundartHunderter 2022 des unartproduktion-Verlages. Regelmäßige Bühnen-Performance, auch schon bei Poetry-Slam-Meisterschaften. Mitglied der IGfem, GAV und ÖDA.

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Lesungen am 11. und 14. Juni

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 11. Juni 2026
um 19 Uhr im Café Anno

Es trägt der Wein
Die Musterbuben

Die Musterbuben kommen, getragen vom Wein der südsteirischen Rebe, dabei weder Steirer, noch aus Wein; naja wobei.

ABER dafür im Dialekt! Sogar in mehreren. Ob Wienerisch, Bayrisch, Tirolerisch, oder irgendwas dazwischen, es ist für alle was dabei!

Gelesen wird dabei eher wenig, mehr gespielt, aber man bringet den Spritzwein und setze sich nieder, genieße die Buben und schwindlige Lieder.

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Lesung am Sonntag, 14. Juni 2026
um 19 Uhr im Café Anno

Erinnerung und Identität
Sarah Hammerschmid und Felix Mayr

„Wir schicken uns jetzt jeden Tag gegenseitig ein Thema und schreiben etwas dazu“ – aus dieser gemeinsamen Idee entstanden im Sommer 2022 rund vierzig Kürzestgeschichten, die neben der Vertiefung einer gemeinsamen Begeisterung für das Schreiben auch den Ausgangspunkt für ein Buch bildeten. Dabei gab es keinen roten Faden, sondern es enstanden vielmehr Fragmente persönlicher Erinnerung. 

Sarah Hammerschmid ist Journalistin, würde aber am liebsten mit ein paar Schafen auf einer Berghütte leben. Schreibt Sozialreportagen, an einem Gedichtband und seit fünf Jahren an einem literarischen Journal. 

Felix Mayr bereiste die Welt, bevor er sich ganz dem künstlerischen Dasein verschrieb. Zunächst als freier Kunstschaffender am Sozialministerium; später als Privatdozent an der Kammer für Arbeiter:innen und Angestellte.


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Lesungen am 4. und 7. Juni

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 4. Juni 2026
um 19 Uhr im Café Anno


Robert Wohlmut liest Robert Wohlmut

Robert Wohlmut liest aus seinen Texten der letzten Jahre, Dialekt, Rhythmus, Haltung, Poesie, „ich freu mich immer, wenn Bilder auftauchen, wenn so was wie Poesie entsteht“.

Seine Texte sind Ausdruck über seine innere und äußere Welt, Gedanken, Emotion und seine Bezugnahme, immer wieder schließt er sich mit ein, als Teil der Kritik, des Ärgers, der Liebe, des Verstehens, Teil des Nicht-Verstehens. Dort hin, wo’s weh tut, berührt, warm und zugewandt ist, dorthin geht er immer wieder.

„Für mich immer wieder spannend, wohin führt mich der Text, welche Gegend tut sich auf, voll interessant und macht so viel Freude, was passiert jetzt grad, mit mir, mit euch, mit uns, jetzt in dem Moment.“

Robert Wohlmut ist Autor aus Wien, Autodidakt, schreibt im Wiener Dialekt und vertont seine Texte. Rhythmus, deutliche Bilder sowie das Bezugnehmen zu seiner inneren und äußere Welt sind wiederkehrende Motive. 

Mit sich und den Zuhörenden in Kontakt zu treten ist ihm ein Anliegen. Seine Formate sind Einzellesungen, Lesungen in instrumentaler Begleitung, wo Text und Sound zu Neuem werden. Er veranstaltet die regelmäßig stattfindende Lesereihe lesen DeLux. 

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Lesung am Sonntag, 7. Juni 2026
um 19 Uhr im Café Anno

Jimmy Brainless
Das Neueste von Stephan und Saskia

Saskia und Stephan sind ein eingeschworenes Paar. Weil beide egoistisch und verlogen sind, passen sie gut zusammen. Ihre wahren Bedürfnisse schimmern nur angedeutet zwischen Vorwänden und Ausreden hindurch; Ehrlichkeit hat in ihrer Beziehung keinen Platz. Erleben Sie anhand mehrerer Kurzgeschichten, wie Saskia es schafft, ihren Zahnseide-Fetisch in der Beziehung auszuleben, wie sie sich ihren Traum als Bestsellerautorin erfüllt oder wie die beiden mit einer mittellosen Einbrecherin umgehen, die sie auf frischer Tat ertappen.

Jimmy Brainless ist Musiker und Geschichtenkritzler mit taiwanischen Wurzeln. Sein Debütroman „Im Schein der Pfütze” ist 2024 im Müry Salzmann Verlag erschienen, die Fortsetzung „Im Spiegel der Ahnen” folgte im Juni 2025.


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Lesungen am 28. und 31. Mai

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 28. Mai 2026
um 19 Uhr im Café Anno


Präsentation der neuen Ausgabe des Morgenschtean
Neiche Fetzn, oide Hådern

Es lesen aus dem Morgenschtean folgende Autor:innen:

Bianca M. Klein, geboren 1983, wächst in der Südosteiermark und in der Schweiz auf, das Erlernen ihrer Muttersprache erfährt sie somit unter verschärften Bedingungen. Als Improtheater-Spielerin
und Kabarettistin erforscht sie seit Jahren mit Humor und scharfem Blick das Spektrum menschlicher Verhaltensweisen. Inspiration für ihre Geschichten findet sie oft in den Charakteren des Alltags und auf der Bühne. Sie lebt seit einigen Jahren in Wien.

Laura Nußbaumer wurde 1997 in Vorarlberg geboren und wohnt seit 2018 in Wien. Sie unterrichtet Englisch, Kunst und Werken an einer Mittelschule in Simmering, und hält in den Sommerferien
Schreibworkshops beim BÖS – Berufsverband Österreichischer
SchreibpädagogInnen ab. Laura schreibt und malt auf Deutsch,
Englisch und Vorarlbergerisch und ihr Debütroman „Riesendisteln
beißen nicht“ ist 2023 bei fabrik.transit erschienen. Laura ist u.a.
auch am 28. Juni bei der Bademeisterwerke-Lesung auf dem
Badeschiff zu finden, das Thema ist: nichtschwimmen –
nachtschwimmen – nacktschwimmen.

Robert Wohlmut ist Autor aus Wien und Autodidakt. Er schreibt im Dialekt, sein Wienerisch, und vertont seine Texte. Rhythmus, deutliche Bilder, Texte rund um seine innere und äußere Welt sind wiederkehrende Motive. Damit, mit sich und den Zuhörenden in Kontakt gehen, ist ihm geliebtes Anliegen. Seine Formate sind Einzellesungen, Lesungen in instrumentaler Begleitung, wo Text und Sound zu Neuem verschmelzen. Er veranstaltet die regelmäßig stattfindende Lesereihe ‚lesen DeLux‘. Er liest und schreibt gern und sagt von sich: ‚Ich mag das Risiko des Moments und lese, performe überall gern.‘

Rita Bandita ist das Pseudonym einer Wiener Autorin, die nur selten im Dialekt schreibt. Wer wissen will, wer sich hinter dem Namen versteckt, muss am 28.6. ins Café Anno kommen!

Das Morgenschtean-Team freut sich über zahlreiches Erscheinen!

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Lesung am Sonntag, 31. Mai 2026
um 19 Uhr im Café Anno

Lia Hartl
Lauschzeit
(Spoken-Word Session)

Am Sonntag Abend am letzten Mai Tag dieses Jahres wird die Sonne schon tief stehen und schräg an die Schaufenster des Café Annos scheinen. Wenn die Türe aufgeht, wird Glasgeklimper und Geplauder hören zu sein. Zunächst ein Räuspern, etwas Stuhlrutschen und dann ganz viel Poesie. Gereimtes, Ungereimtes, vor allem Persönliches. Komm gern vorbei und lausche. Eintritt frei.

Lia ist 20 Jahre alt und vor Kurzem von Vorarlberg nach Wien gezogen, wo sie Psychologie studiert. Neben dem Klavierklimpern hat sie mit elf Jahren auch das Schreiben für sich entdeckt.

Das erste Mal auf der Slam-Bühne stand sie 2020, sehr nervös und mit Zahnspange. Seitdem erzählt sie auf der Bühne mit sanfter Ruhe von allem was ihr auf dem Herzen liegt. Beim Ö-Slam 2025 konnte sie den Titel der amtierenden österreichischen Meisterin für sich gewinnen.


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Lesungen am 21. und 24. Mai

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 21. Mai 2026
um 19 Uhr im Café Anno


Katherina Braschel
Grean

Katherina Braschel liest Texte über Zustände und Missstände, über Steine in Holzstiegen und über die Frage, ob die Wadln vorn oder hinten sind. Manche Menschen werden Bäume und andere wissen nicht, dass die Haselnuss eigentlich ein Strauch ist und werden trotzdem einer. Dazwischen liegt das Grün, vielleicht.

Katherina Braschel wurde 1992 in Salzburg geboren, lebt seit 2011 in Wien und ist freie Schriftstellerin. 2020 erschien „es fehlt viel“ in der Edition Mosaik, 2026 ist ihr Debütroman „Heim holen“ im Residenz Verlag erschienen. Mit diesem stand sie zwei Monate auf der ORF-Bestenliste. Außerdem ist sie Mitglied der „Morgenschtean“- und „& Radieschen“-Redaktionen und hat bereits zahlreiche Preise und Stipendien erhalten, u.A. den Förderpreis der Rauriser Literaturtage, den WORTMELDUNGEN-Förderpreis und zwei mal das START-Stipendium des Bundes.

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Lesung am Sonntag, 24. Mai 2026
um 19 Uhr im Café Anno

Lorena Pircher
Retrouvailles 

Lesung neuer Gedichte und lyrischer Kurzprosa, die sich mit dem Thema (Be)Hausung und Erinnerung auseinandersetzen. 

Lorena Pircher (*1994): Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaften, Romanistik und Anglistik. Veröffentlichung zweier Gedichtbände und mehrerer Kurzgeschichten. Sie arbeitet im Verlagswesen und als Übersetzerin aus dem Italienischen, Spanischen und Französischen. 

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Lesung am 17. Mai

Die Dialekt-Lesung am Donnerstag, 14. Mai 2026 entfällt aufgrund des Feiertags! Wir wünschen euch einen erholsamen Tag. 🌟

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Lesung am Sonntag, 17. Mai 2026
um 19 Uhr im Café Anno

Anna Rotter & Katharina Forstner
Matia im Birnbaum 

Anna Rotter (*2005 in Wien) studiert aktuell Jazz-Kontrabass an der MUK, schreibt Lieder und ist in verschiedenen Bandprojekten als Bassistin und Sängerin aktiv.

Katharina Forstner studierte Deutsche Philologie und Literarisches Schreiben in Wien, Hildesheim und Biel. 2025 erhielt sie das Startstipendium Literatur für die Arbeit an ihrem Debütroman „Maria im Birnbaum“.

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Lesungen am 7. und 10. Mai

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 7. Mai 2026
um 19 Uhr im Café Anno


Günther Pilarz
Eibrennte Sprechblosn

Günther Pilarz gesteht seinen Wortspielen auch heuer eine Menge Schmackes zu 😉 Dabei kutschiert er sein Publikum gekonnt durch die Welt des Wiener Dialekts. Altbekannte Situationen stehen ebenso auf dem Prüfstand, wie Unerwartetes, neue Gesichtspunkte oder völlig Abstruses. Der Reigen seiner Buchstaben führt uns auch 2026 in einen Mix aus vertrottelter Romantik, pikanten Dialogen & subtiler Komik. Das alles und noch viel mehr plus eine Portion Lokalkolorit gibt es im urigen Anno. Bühne frei für Eibrennte Sprechblosn – Gemmas aun!

Günther Pilarz, geboren 1965 in Wien, verfasste schon in frühen Jahren Artikel für Schülerzeitungen, Kurzgeschichten & Satirisches. Später schrieb er Glossen für eine Tageszeitung, pointierte Lyrik, Prosa und Mundarttexte. Viele seiner Werke sind in Anthologien, Literaturzeitschriften, Magazinen oder im Radio veröffentlicht worden. Er ist Mitglied der Österreichischen Dialektautor*innen, Absolvent der Schule für Dichtung und Preisträger des Lyrikwettbewerbs von RIAS Berlin 1988, sowie des Literaturwettbewerbs der Stadt Taucha 2022.

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Lesung am Sonntag, 10. Mai 2026
um 19 Uhr im Café Anno

Grit Breitmann 
Narrenfreiheit 

Leidenschaftlich gern und viel reden – privat auch mal ganz ohne Anwesende – soll an diesem Erzählabend ebenso im Mittelpunkt stehen wie das Lesen. Mit einem Passfoto von vor zehn Jahren entwickelt sich diese Nicht-Heldinnengeschichte, die viel vorhat, aber noch keine Pointe vor Augen.

Grit Breitmann, aufgewachsen am Stadtrand Berlins, hat ihre Jugend in Tagebüchern und auf der Kamera archiviert. Sie versteckt sich im Kino, wenn das Leben schwierig wird – oft weil das Schreiben stockt. Eine angenehme Strategie, um den Welten Film und Belletristik gleichermaßen treu zu bleiben. 

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Lesungen am 30. April und 3. Mai

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 30. April 2026
um 19 Uhr im Café Anno


Anika Kai Stenitzer und Joris Heese
Kinderspiel


In einer Mischung aus Prosa, Lyrik, Blues und Schmalz schwelgen die beiden in den verschwommenen Bildern einer Kindheit, die irgendwo zwischen dem Burgenland, Wien, Nevada und Vöslau entstanden sein muss. Es geht um erfundene Geschichten, die so tatsächlich passiert sind. Anika liest – und weil sie auf der Gitarre nur zwei Töne spielen kann, ist Joris für die restlichen verantwortlich.

Anika Kai Stenitzer wurde als das Geburtagsgeschenk ihrer Oma in einem Sonnenblumenfeld geboren. Sie ist Redaktionsmitglied des &Radieschen, ist Mitorganisatorin der Lesereihe Wortgemetzel in der Klinik und studiert Vergleichende Literaturwissenschaft. Ihre Lieblingsfarbe ist Lila, obwohl Violett schöner klingt.

Joris Heese kam mit nichts als einem Rucksack und einer Geige von Karlsruhe nach Wien, wo er Musikerziehung und Ethik auf Lehramt studiert. Er singt im Schmusechor, spielt in verschiedensten Bandkonstellationen und klimpert sonst auch gerne überall mit. Seine Lieblingsfarbe ist Violett, weil es schöner klingt als Lila.

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Lesung am Sonntag, 3. Mai 2026
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Simone Schmitt
Aus Versehen Paradies –

Microfiction, Drabbles & Kurzgeschichten

Simone Schmitt kommt in ihren Geschichten und Stories gerne auf den Punkt. Außerdem liebt sie Herausforderungen. Nicht umsonst hat sich die Psychologin in den letzten Jahren immer mehr dem professionellen Improvisationstheater verschrieben.

Was also würde sich da besser eignen als liebenswerte und skurrile Charaktere und humorvolle und bewegende Geschichten in Drabbles zu packen, eine Textgattung, die genau 100 Wörter enthalten darf? Nicht mehr und nicht weniger. Sie greift darin gerne die Absurditäten des Alltags auf, die ihr als Psychologin und Mensch täglich begegnen. Berührend und augenzwinkernd.

Simone ist Diplom-Psychologin und Notfallpsychologin (BDP). Seit 2004 als Theaterpädagogin tätig, seit 2006 zudem Yogalehrerin und professionelle Schauspielerin für Spontantheater und Improvisation.

2008 gründete sie das Improtheaterduo DIE TABUTANTEN, mit dem sie seither regelmäßig im gesamten deutschsprachigen Raum auftritt (u. a. Tiroltour 2023). Sie hat mehrere Kurzgeschichten veröffentlicht und arbeitet derzeit an ihrem Debütroman.

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Lesungen am 23. und 26. April

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 23. April 2026
um 19 Uhr im Café Anno


Christoph Bach
Protest, Heimatgefühl und Menschlichkeit

Christoph Bach ist ein aufstrebender Künstler in der österreichischen Popmusik. Mit seiner rauen, unverwechselbaren Stimme sieht er sich als Sprachrohr für eine Generation, die mit der Zeit geht, ohne ihre Wurzeln zu verlieren.

Er möchte der österreichischen Seele musikalische Form verleihen – mit all ihren Widersprüchen zwischen Melancholie und Freude, zwischen Rauheit und Poesie, dem Schuldigen und Unschuldigen.

Bach’s Kunst ist eine Mischung aus Protest, Heimatgefühl und Menschlichkeit – getragen von der Überzeugung, dass Musik die ehrlichste Form ist, das Leben zu spiegeln und dem Wunsch, österreichisches Selbstbewusstsein im deutschsprachigen Raum zu fördern.

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Lesung am Sonntag, 26. April 2026
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Präsentation der neuen Ausgaben
&Radieschen sowie DUM – Das Ultimative Magazin

Aus DUM lesen diesmal:

Heinz Achtsnit,
Mieze Medusa,
Gabriele Müller und
Leon Timm

Aus &radieschen lesen:

Laura Bäuerl,
Dominik Kurcsics,
Ale Leyler und
Maria Lind

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