Lesung am 5. und 8. Dezember

Lesung am Donnerstag 5. Dezember

„quer duach“

Dieter Berdel & Ingomar Kmentt

Anno 1959 sind erstmals Wiener Dialektgedichte von Dieter Berdel in der Kultur-Zeitschrift neue wege erschienen. Hans Weigel, geschätzter wie gefürchteter Literaturkritiker, empfand dies als Zumutung und machte für diesen Frevel indirekt „…Artmann und Konsorten…“ verantwortlich. Heute, 60 Jahre danach, kann es Berdel immer noch nicht lassen und liest quer durch seine frühen und späteren Schandtaten. Musikalisch begleitet wird er dabei von Ingomar Kmentt mit Stimme und Gitarre: Lieder des schottischen Barden Robert Burns, „verwienert“ von Dieter Berdel.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 8. Dezember

it’s my party and I‘ll cry if I want to

Janea Hansen

Gelesen wird aus dem aktuellen Romanprojekt der Autorin mit dem Titel – 365° – . Es geht ums Verlassen und Zurückkommen, ums Fortgehen und Daheimbleiben und um Bier und Kaffee. Und ein bisschen um Wham! Möglicherweise schleicht sich der eine oder andere Poetry Slamtext in den Abend ein. Und über allem werden großzügig die Ergüsse der Autorin von Twitter verteilt.

Janea Hansen ist Autorin, Slam Poetin, Moderatorin, Kulturveranstalterin und studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaftlerin. Sie lebt und arbeitet derzeit in Wien. Die gebürtige Flensburgerin (D) tritt mit ihren Texten regelmäßig bei Literaturveranstaltungen im deutschsprachigen Raum auf und gibt Workshops zum Thema Poetry Slam und Performance. Unter anderem betreut sie als Veranstalterin die Lesereihe AnnoLiteraturSonntag und den U20 Poetry Slam im Dschungel Wien und arbeitet mit bei FOMP, dem beliebtesten Veranstalter für Performance-Literatur in Wien. https://janeahansen.wordpress.com/

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 28. November und 1. Dezember

Lesung am Donnerstag 28. November

ANA HOT IMMA DES BUMMERL

Wolfgang Kühn

… lautet der Titel des jüngsten Bandes von Wolfgang Kühn. Das Buch, das in der Edition Stoahoat erschienen ist, enthält großteils pointierte Dialekt-Miniaturen, aber auch ein paar Songtexte von ZUR WACHAUERIN und VESSELSKY // KÜHN.

Nachfolgend eine kleine Kostprobe aus dem neuen Buch!

BEWERBUNGSSCHREIBEN 2019

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bin
originella
wia
da
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vabiag
de
leffeln
de
gobeln
und
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messa,
owa
mi
söwa
vabiag
i
no

bessa!

Wolfgang Kühn, geboren 1965 in Baden, lebt in Zöbing / Langenlois. 1992 DUM – Das Ultimative Magazin (www.dum.at) mitbegründet, ebenso wie 1999 das Int. Kulturenfestival „Literatur & Wein“. Mitbegründer und seit Anbeginn (2007) künstlerischer Leiter der SEPTEMBERLESE in Langenlois.

Seit Mai 2017 freiberuflicher Autor und Musiker. Hans Weigel Literaturstipendium 2018 / 2019.

Texter und Stimme der Formationen „Zur Wachauerin“ (vier CDs / www.zurwachauerin.at) und „VESSELSKY // KÜHN“ (zwei CDs / www.küve.com). Bislang fünf Bände mit Dialekt-Miniaturen.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 1. Dezember

wir gingen weil alle gingen

Thomas Perle

THOMAS PERLE LIEST AUS SEINEM PROSABAND

wir gingen weil alle gingen.

Thomas Perle_wir gingen. BuchRumänien 1989. Ein ganzes Land blickt gebannt in die Röhrenfernseher der sozialistischen Republik. Zwei Leichen werden wie Puppen in die Kamera gehalten. Der Diktator und seine Frau sind tot. Bilder, die sich ins europäische Gedächtnis gebrannt, Familienleben und Biografien zerrissen haben. Ein junger Mann kehrt zurück an seinen Herkunftsort. Im Weiß der Landschaft schwarze Gestalten, die trauern.

Thomas Perles Prosa blickt in viele Schicksale. In poetisch verknappter, dichter Sprache erzählt der Autor von Anpassung und Brüchen, von Widerstand, Sehnsucht und Aufbruch. Thomas Perle wurde im sozialistischen Rumänien geboren und emigrierte mit seiner Familie nach Deutschland, wo er dreisprachig aufwuchs. Nach seinem Abitur sammelte er erste Erfahrungen als Volontär im Bereich Regie, Dramaturgie und Theaterpädagogik am Staatstheater Nürnberg, studierte an der Universität Wien und arbeitete am Volkstheater und am Schauspielhaus Wien. Für seine Prosa und Dramatik erhielt er zahlreiche Preise und Stipendien, zuletzt im Juni 2019 den Retzhofer Dramapreis, der mit einer Uraufführung am Burgtheater verbunden ist.

Sein Prosaband wir gingen weil alle gingen. erschien 2018 im Verlag edition exil.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am 24. November

Am Donnerstag den 21. November wird die neue Ausgabe des Morgenschtean präsentiert im TSCHOCHERL. Es findet keine Lesung im Café Anno statt.

 


Lesung am Sonntag 24. November

PRLayout 1ÄSENTATION DUM 92 & UND # 7

„UNDUM“ – Lesungen von Autorinnen und Autoren aus UND-Heft # 7 und aus DUM 92

Aus DUM 92 lesen: Daniela Dangl, Jasmin Gerstmayr, Susanne Grech, Matthias Hütter, Michaela Ortis und Martin Peichl

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

 

 

 

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Lesung am 14. und 17. November

Lesung am Donnerstag 14. November

schmüzd, gschmoidzn, weg

Katherina Braschel

Mohnzöödtn breslnd ins Aug und mid aana Aludassn kenndtad ma vü übas Blaadzn song. Oba ma muas vielleichdt ah ned.

Es gehd um a o´stochene Sau, um an Elefondtn in aana Blastikgarrasch und um ondre Normalzuaständ.
Um gschissn, um oarsch, um draamhappadt, um o´bempfd.
Und um Nutella ah.

Katherina Braschel
In Salzburg geboren und aufgewachsen, wohnt, schreibt, arbeitet und prokrastiniert sie seit 2011 in Wien. Redaktionsmitglied des &radieschen und des Morgenschtean, Mitorganisatorin und -Moderatorin des AnnoLiteraturSonntag.
Preisträgerin des Rauriser Förderungspreises und des Exil-Literaturpreises für Autor*Innen mit Deutsch als Erstsprache, beides 2019. Im Herbst 2019 gewann sie den Wortmeldungen-Förderpreis.
2020 erscheint ihr Debüt in der edition mosaik.

Sie mag Käse, Kaffee, Bier und Feminismus, hat eine gar nicht so heimliche Trash-Liebe für Modern Talking und ihr Lieblings-Dialektausdruck ist ‚am Oarsch gehen‘.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am Sonntag 17. November

Wort / Wild / Wechsel

Markus Grundtner & David Bröderbauer

Im fliegenden Wechsel geben David Bröderbauer und Markus Grundtner, beide Absolventen der Literaturakademie Leonding 2017/2018, Auszüge aus ihren aktuellen Werken zum Besten. Die Autoren erzählen über Menschen und Tiere in der Stadt und am Land, im Büro und am Truppenübungsplatz – kurz: in ihrer natürlich unnatürlichen Umgebung.

Markus Grundtner liest Kurzprosa, in der er Erlebnisse aus seinem Anwaltsalltag  verarbeitet: „Nein“, sage ich, „Ich will nicht mehr Geld. Ich will mehr Zeit!“ – „Seien Sie nicht lächerlich.“

David Bröderbauer liest aus seinem Roman „Wolfssteig“ in dem ein aufgelassener Truppenübungsplatz die Hauptrolle spielt: „Ich verstehe schon, was du meinst. Du suchst einen Ort, wo du dazu gehörst. Aber mit Orten ist es dasselbe wie mit Menschen, es passt nie wirklich.“

Markus Grundtner, Jahrgang 1985, ist Autor im Sein, Anwalt im Werden und Journalist im Ruhestand. Er lebt und arbeitet an verschiedenen Schreibtischen in Wien und Triest. Veröffentlichungen von Kurzprosa in Anthologien und in Literaturzeitschriften (u.a. in: Am Erker, Die Rampe, DUM, erostepost, etcetera, mosaik, Podium sowie &Radieschen). Startstipendium für Literatur des Bundeskanzleramts 2018 für sein Romandebüt. Longlist Walter-Kempowski-Literaturpreis 2019. Einladungen zu books without covers #14 (Berlin) und zum Literaturfestival BuchBasel 2019.

David Bröderbauer, Jahrgang 1981, ist Biologe und lebt in Wien. Forschungsreisen führten ihn unter anderem nach Costa Rica und China. Seine Kurzgeschichte „Tagesanbruch in Xishuangbanna“ wurde 2012 beim Schreibwettbewerb uni international der Universität Wien ausgezeichnet. Sein Debütroman „Wolfssteig“ ist im April dieses Jahres im Milena Verlag erschienen.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am 7. und 10. November

Lesung am Donnerstag 7. November

„Schleichen’S Ihnen halt!“

Martin Bachler

Im Rahmen des ANNO DIALEKT DONNERSTAGS wird Schmutzfarbenspecht und halberter Autor Martin Bachler aus seinem beschwerdereichen Roman „Das Wiener Plateau“ lesen.

Verschwörerisch geht es denn zu in Wien. Ein einigermaßen geheimes Magistrat soll sich für umfassende Traumverzerrungen in unserem beschaulichen Wien, und vielleicht sogar noch darüber hinaus verantwortlich zeichnen. Ja, die Großen Magister des Amtes obwalten in der hiesigen Wirklichkeit mit penibler Strenge und Fachsorge, Dinge von denen Sie nichts zu verstehen brauchen.
Allerdings sind jetzt, zugegeben, einige Unbekömmlichkeiten geschehen, gewisse „Peinlichkeiten“, wie man sie im Amt gerne nennt.
Überall wittern wissende Organe Intrigen.
Noch am Käsekarl am Karlsplatz hat der Eine oder die Andere was gehört.
Ein Postlinger vom Schlage des Franz Wraniflecks sieht sich mit Irrealitäten konfrontiert, die ihn beinah in die geistige Umnachtung treiben (und er ist hiebei nicht der Einzige). Doch als er seinem obersten Spezi, dem Privattaxler Petrusic von seinen Sorgen berichtet, offenbart sich den Beiden eine eigenartige Spur. Unwillkürlich dringen Sie tiefer in das geheime Geflecht, bis sich ihnen die Zusammenhänge letztlich geradezu um die Mandeln schmieren. Nur macht das halt auch nix leichter, was aber wiederum nichts macht, denn in Wien gratuliert man sich zu vielem, selbst zum Sterben.

Lassen Sie sich also einwirken ins Allerfeierlichste der höchsten Amtskathedrale, schnüffeln Sie hinein. Und wenn Sie’s doch nicht freut, dann schleichen’S Ihna halt wieder.

Martin Bachler, 1992 in Kitzbühel in Tirol in die Welt geworfen, kombiniert in seinen Werken eine ausgeprägte, beinahe exzessive Neigung zur lautlichen Gustation des eh Unverdaulichen. Ihn fasziniert das, was man nicht in der Lage ist hinauszupressen, jenes „Beste, das man den Buben doch nicht sagen kann“. Mithilfe der untersprachlichen Feile ist er stets bestrebt, die krustierten Texturen des sich sträubenden Sinngewebes aufzuraspeln, um die darin und darunter wirkenden Bäche freizusetzen. Bachler steht für eine gnadenlos pedantische, ja schier ekelhafte Inspektion des psychischen Räderwerks und dessen noch so tausendzarte Verzahnungen mit der Umwelt. Auf haarsträubend witzlose Art und Weise sucht er an die Furten des Verunsprachlichten zu drängen um dort am Zipfel des Erstaunens zu ziehen.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am Sonntag 10. November

Miez Marple – Katzenkrimilesung

Fabian Navarro

Fabian Navarro liest Auszüge aus dem Manuskript zu seinem ersten Katzenkrimi.

Eigentlich hatte sich die Katzendetektivin Miez Marple zurückgezogen. Doch als der Mord an einem YouTuber ihren Freund Watson in Bedrängnis bringt, kann sie nicht anders: sie übernimmt den Fall. Nach und nach stößt die flauschige Ermittlerin auf ein verheddertes Knäul an Geheimnissen: Steckt der Katzengrasbaron Al Katzino hinter dem Mord? Was hat das Verschwinden eines Berühmten Schlagerkater mit all dem zu tun? Wann gibt’s Snacks? Einige dieser Fragen werden im Laufe des Abends beantwortet. Katzenvideos gibt es auch.

Infos zum Autor: www.fabiannavarro.com

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Lesung am 31. Oktober und 3. November

Lesung am Donnerstag 31. Oktober

Tiere&Topfengolatsche

Tereza Hossa

Tereza Hossa ließt. Im Dialekt. Aber in welchem?

Geboren in Australien
Eltern aus Oberösterreich
Aufgewachsen in Tirol
Seit 6 Jahren wohnhaft in Wien

Eine Österreicherin hält mich für eine Deutsche.
Nach einem 10 minütigen Gespräch.

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am Sonntag 3. November

Philipp Hager liest aus seinen aktuellen Büchern

Philipp Hager

Philipp Hager liest Texte aus „Los“, den „Sextant-Sonaten“ und dem Roman „Wolkenjagd“
Über den Autor:
1982 in Scheibbs, Niederösterreich, geboren. Kurzlebiges Studium der Geschichte und Völkerkunde. Anschließend verschiedenste Jobs: Hundesitter, Telefonist, Türsteher, Kampfrichter, Rezeptionist, Bettler, Korrektor. Langjährig als Reporter und Kolumnist für ein führendes deutsches Kampfsportmagazin in ganz Europa unterwegs.

 
Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am 24. und 27. Oktober

Lesung am Donnerstag 24. Oktober

„Gschichtn ausm Ochtn“

Und de scheenen Hoa

Das Trio „Und de scheenen Hoa“ singt über eine Gasse, über einen Platz, über ein Du im 8. Wiener Bezirk. Es besingt schöne und schiache Träumereien, das alles passiert im Mostviertler Dialekt. Das Sudern bekommt bei „Und de scheenen Hoa“ eine neue Bedeutung. Sudern tut gut, vor allem dreistimmig. Ihre Stimmen begleiten die drei mit Gitarre und Kontrabass.

Katharina Pichlmayer: Gesang
Rici Kolck-Thudt: Gitarre, Gesang
Adele Knall: Kontrabass, Gesang

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am Sonntag 27. Oktober

RUBNI PREDELI DUNAVA – 33 Tage in Pančevo

Margarita Kinstner

Eine Film-Text-Collage mit anschließender Lesung von und mit Margarita Kinstner
Pančevo – eine kleine Stadt, 14 km von Belgrad entfernt, einst letztes Zipfel der österr-ungar. Monarchie. Margarita Kinstner hat sich während ihres Aufenthaltes auf die gemeinsame Vergangenheit konzentriert und versucht herauszufinden, wo die Kuchen der einstigen Monarchie denn nun tatsächlich besser schmecken. Sie hat Familiennamen gesammelt, in »kibizfenster« gespäht und das örtliche Museum besucht. Hat pannonischen Wein getrunken, sich einer Kakerlake anvertraut und Tagebuch geschrieben. Hat die Schlöte der Fabriken rauchen sehen und die Besucher*innen ihrer Lesungen mit der Frage genervt, was sie denn nun wirklich so drastisch unterscheide, die Menschen aus Pančevo und jene aus Belgrad – und herausgefunden, dass es vor allem die Art und Weise sei, wie man Auto fahre. Und da Margarita nicht gerne die Hauptrolle in Filmen und Büchern spielt, hat sie einfach Martha erfunden. (Also eigentlich hat Martha ja ein Autor Namens Thomas Wollinger erfunden. Aber das ist eine andere Radiogeschichte.)
_____
Margarita Kinstner wurde 1976 in Wien geboren und lebt heute in Graz.
Vor nicht ganz einem Jahr erschien ihr dritter Roman »Papaverweg 6«,der mit dem  Literaturpreis »Schreiberei« der Steiermärkischen Sparkasse ausgezeichnet wurde.
Im Mai war die Autorin als Writer in Residence in Pančevo (Serbien) eingeladen. Zuletzt erhielt sie das Mira Lobe Stipendium für die Arbeit an ihrem neue Roman, der sich  diesmal an Jugendliche richtet.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am 17. und 20. Oktober

Lesung am Donnerstag 17. Oktober

Ananas

Tizian Rupp

z bis a_ teil 2

in manchen orten ist mit ananas (=1&1&1) die erdbeere gemeint. manchmal. 

österreich wird angeschaut. diesmal gibt es auch bewegende bilder.

brach liegen, broader weg, aufessen, abendessen, sonst frühstück. 

schuppen und schupfen von den augen fallen lassen. 

bäume werden ausgegraben und der schnee nicht geräumt. engel auf dem fensterbrett.

 weiterhin so rückwärtsgewandt wie geht. 

 

Tizian Natale Rupp 

1995 geboren. lebt seitdem und studiert Sprachkunst in Wien, hat Philosophie studiert. Schreibt Texte, verbindet dieses Tun manchmal mit Klang und Film, manchmal andersrum, öfter allein. Neben Herumhampeln auf Lesungen, Performances und Workshops veröffentlichte er in der Kolik 76 und schrieb für das DramatikerInnenfestival 2018 in Graz. Zuletzt gab es einen Text im Buch des fröhlichen Wohnzimmers. Gründungsmitglied von lauterbitte Verein zur Schaffung berühmter literarischer  Persönlichkeiten, organisiert in dieser Funktion gemeinsam mit Lisa Jakob Lesungen und Konzerte in (bisher) Wien, die man noch nicht gesehen hat. 

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Lesung am Sonntag 20. Oktober

„Lauter Verbrecher“

Andreas Plammer

„Lauter Verbrecher“, so lautet der Titel meines unveröffentlichten Romans, der seine Kreise durch die Verlage zieht wie eine Portion Sushi, die keiner will, im Restaurant.  Einstweilen gibt es ein oder zwei Kapitel daraus zu hören. Dazu vielleicht noch ein paar Szenen aus meinem Romanprojekt „Unterste Liga“. Oder die eine oder andere Kurzgeschichte aus meiner Reihe „Bar jeder Vernunft“, Kolumnen über die Liebe und den Alkohol.

Andreas Plammer geboren 1966 in Wien. Veröffentlichungen in diversen Literaturzeitschriften und Anthologien, Mitorganisator der wöchentlichen Lesungsreihen ALSO (Anno Literatur Sonntag) und ADIDO (AnnoDialekt Donnerstag), Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift „& Radieschen“ und der Dialektzeitschrift „Morgenschtean“, Vorsitzender der ÖDA (Österreichische DialektautorInnen und -archive). 2011 erschien der Kriminalroman „Fauler Zauber“ im Milena-Verlag.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am 13. Oktober

Lesung am Sonntag 13. Oktober

„Wo man alt wird, wird man Alltag?“

Michael Gernot Sumper

Also Sumpert
Der steirische Wahl-Berliner und Schauspieler Michael Gernot Sumper liest Gedichte und Kurzgeschichten aus seinem literarischen Debüt „Wo man alt wird, wird man Alltag?“ und präsentiert damit auch seine CD „Was tut man nicht aus Liebe? Gedichte und Chansons“. Inspiriert durch seinen Zivildienst im Seniorenheim, beschäftigt er sich mit dem Älterwerden und dem Verhältnis zwischen Jung und Alt – aber auch mit Beziehungen, Heimat und Umweltproblemen. Ein kritisch-humorvolles Potpourri.

 

 

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am 3. und 6. Oktober

Lesung am Donnerstag 3. Oktober

Willkommen in der Post-Post-Apokalypse

Benjamin Schmalhart

„May you be cursed to live in interesting times.“, sagt ein Spruch von jemandem, der damit eigentlich nur die österreichische Politik dieser Tage meinen konnte. Ja, es ist wieder so weit. Abermals durften wir unseren Schlächter wieder selbst wählen. Als radikaler Masochist widmet sich Benjamin Schmalhart einer Wahlanalyse, um das Publikum zu trösten/bespaßen/foltern und um Peter Filzmaier ein Aneurysma zu ersparen.

Benjamin Schmalhart, Biographie:

Geboren im Linz, des Jahres 1991, schreibt Benjamin Schmalhart als Benji satirische, meist zynische und etwas bescheuerte Texte für die Bühne und anscheinend auch für Slam Anthologien. Slam Poet, Moderator und Veranstalter sind nur drei der Wörter, die man noch am Ehesten mit ihm assoziiert.

Guter Langläufer.

 

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesung am Sonntag 6. Oktober

Die drittstärkste mongolische Partei (und andere Wege die Welt zu beenden)

Elias Hirschl

Elias Hirschl liest aus unveröffentlichten Texten, Kurzgeschichten und intermedialen Experimenten.

Ein Künstlerpaar, das danach trachtet, die Sprache zu vernichten, der weltbeste Musiker der nie ein Stück geschrieben hat, eine schweigende Sekte, die die Struktur des Universums auflösen will, eine weitere, die die Welt einfach nur in Flammen sehen möchte, das parlamentarische Parteiensystem eines nordasiatischen Flächenstaates, sowie die magistrativ angeordnete quantitative Analyse der emotional bedeutsamen Hinterlassenschaften einer Autorin die den Flammen zum Opfer fiel.

Elias Hirschl wurde 1994 in Wien geboren, ist Autor, Slam Poet und Musiker.
2014 wurde er Österreichischer Meister im Poetry Slam. Zuletzt erschienen der Roman „Hundert schwarze Nähmaschinen“ (Jung und Jung) und die Kurztexte-Sammlung „Glückliche Schweine im freien Fall“ (Lektora-Verlag).

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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