Lesung am Sonntag 3. Juni
Susanne Schmalwieser & Dominik Ernst
Am Sonntag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!
Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

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Am Sonntag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!
Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

In Wien gratuliert man sich sogar zum Sterb’n. Außer man macht es falsch. Aber das passiert ja eh selten, und wer bemerkt schon solcherlei Geschehnis.
Martin Bachler, 1992 in Kitzbühel in Tirol in die Welt geworfen, kombiniert in seinen Werken eine ausgeprägte, beinahe exzessive Neigung zur lautlichen Gustation des eh Unverdaulichen. Ihn fasziniert das, was man nicht in der Lage ist hinauszupressen, jenes „Beste, das man den Buben doch nicht sagen kann“. Mithilfe der untersprachlichen Feile ist er stets bestrebt, die krustierten Texturen des sich sträubenden Sinngewebes aufzuraspeln, um die darin und darunter wirkenden Bäche freizusetzen. Bachler steht für eine gnadenlos pedantische, ja schier ekelhafte Inspektion des psychischen Räderwerks und dessen noch so tausendzarte Verzahnungen mit der Umwelt. Auf haarsträubend witzlose Art und Weise sucht er an die Furten des Verunsprachlichten zu drängen um dort am Zipfel des Erstaunens zu ziehen.
Am Donnerstag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!
El Awadalla geboren 1956, aufgewachsen in Nickelsdorf/Burgenland. Sie ist Autorin, Herausgeberin, Slam Poetin, Millionenshow-Gewinnerin, Kulturveranstalterin, Kabarettistin, mehrfache Literaturpreisträgerin, Bundespräsidentschaftskandidatin, leidenschaftliche Raucherin uvm.
Am Sonntag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!
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Dramolette, Gedichte, Slamtexte – immer seltsam, nie langweilig
Der Salzburger Poet Xaver „Ksafa“ Wienerroither tritt seit 2013 regelmäßig auf deutschsprachigen Bühnen auf. Er versteht sich auf Spoken Word und Kurzgeschichten. Das ist mal musikalisch, mal appellativ und oft unberechenbar. Er ist Gründungsmitglied der Wiener Lesebühne „Bis einer Reimt“. Texte von ihm wurden in den Anthologien „Slam Oida!“ (2017) sowie „Tintenfrische“ (2017) publiziert.
Am Donnerstag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!
1 Jahr Wien, 8 Jahre Poetry Slam, 26 Jahre purer menschenverachtender Exzess. Ja, Benji kann auf eine gewaltige Karriere zurückblicken und das muss natürlich im Anno zelebriert werden. Feiern kann man nicht alleine, deshalb hat er ein paar seiner engsten Freunde gebeten, vorbeizukommen und seine Texte neu zu interpretieren. Ob das was wird, ist fraglich, aber sehet selbst, wenn u.A. Elias Hirschl, Mieze Medusa, Janea Hansen und Ksafa versuchen aus dem Wahnsinn irgendeinen Sinn rauszupressen.
Benjamin „Benji“ Schmalhart, 1991 in Linz geboren, schreibt absurde meist satirische Texte für die Bühne und diverse Publikationen. Seit 2017 lebt und stirbt er in Wien.
Am Sonntag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!
Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

Wenn es eines gibt was uns als Menschen definiert, dann ist das die Interaktion. Oder die Abwesenheit davon. Die Texte untersuchen was passiert wenn wir beobachten, was passiert wenn wir teilnehmen, wenn wir teilhaben. Eine Dekonstruktion der menschlichen Existenz.
Egal ob Christopher Hütmannsberger als Spoken Word Poet, Lyriker, Rapper oder mit Jazz-Kombo auf der Bühne steht, seinen Performances ist eines gemein: Schlagkraft. Da ist diese Stimme, die man unter Hunderten sofort wiedererkennt; da ist etwas Gebrochenes in seiner Bühnenpräsenz, die einen an Bukowski in jung erinnert. Und da sind die Texte, die Pathos nicht fürchten müssen, weil sie ihn beherrschen; weil sie alles sagen können, ohne ins Kitschige abzudriften. Weil sie ohne Umwege auf Herz, Magengrube, Kopf zielen – und treffen. Weil sie klar sind und direkt und einem dennoch Rätsel lassen. Weil sie immer auch Allegorien auf das große Ganze sind. Kenner finden an vielen Stellen augenzwinkernde Verweise auf Größen englischsprachiger Wortkunst: Beckett, Shakespeare, Aesop Rock. Allen anderen bleibt Hütmannsbergers Performance, die so klangvoll ist wie ein Konzert, so kraftvoll wie ein cineastisches Epos, so charismatisch ansteckend, dass man danach nichts Geringeres will, als die Welt verändern. Oder wenigstens ein Gedicht schreiben. (Text: Franziska Holzheimer)
Am Sonntag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!
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Neuere & ältere Dialektminiaturen von Wolfgang Kühn aus den unerschöpflichen Weiten der Tierwelt sowie aus dem Bereich der festen & flüssigen Nahrungsaufnahme.
Wolfgang Kühn, geboren 1965 in Baden, lebt in Zöbing / Langenlois.
1992 DUM Das Ultimative Magazin(www.dum.at) mitbegründet, ebenso wie 1999 das Int. Kulturenfestival Literatur & Wein (www.literaturundwein.at). Jüngste Publikation: fostviecha (gemeinsam mit Andreas Nastl), Stoahoat Verlag 2015. Musikalisch unterwegs mit Zur Wachauerin (www.zurwachauerin.at ) und VESSELSKY // KÜHN. www.küve.com
Am Donnerstag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!
Nein, ganz von vorne anfangen kann man nie (nicht mal vor dem unbeschriebenen oder mit dem beschriebenen Papier) und ganz abschließen mit etwas wohl auch nicht. Um sich das einzugestehen, liest Timo Brandt ein Best-of-Programm von Texten (seien wir ehrlich: es werden größtenteils Gedichte sein), die in allen Episoden seines bald vierjährigen Wienaufenthalts entstanden sind (auch einige Premieren sind dabei!). Freuen Sie sich auf Einblicke in des Autors Liebesleben oder gruseln Sie sich bei seinen Reimen, gähnen Sie freundlich bei seinen Elegien oder trinken Sie einfach ihr Bier (Wein, Wasser), während sie sich ein paar Sätze zurechtlegen, mit denen sie später eloquent ausdrücken können, wie sehr es ihnen gefallen hat.
Timo Brandt wurde 1992 geboren und wuchs in Hamburg auf. Seit 2014 Studium der Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst. Von 2015-2018 war er Mitherausgeber der JENNY Literaturzeitschrift. Literatur-Rezensent für Online- und Printmagazine. Gedichtveröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien. Im Frühjahr 2017 erschien sein Gedichtband „Enterhilfe fürs Universum“.
Am Sonntag, 20:30 Uhr im Cafe Anno!
Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

Der österreichische Schriftsteller Beppo Beyerl erzählt von Orten in Böhmen und Mähren, die mit dem Bierkonsum verbunden sind, mit Fokus auf die Städte Brünn, Budweis und Pilsen. In Anwesenheit von Alexander Lellek (Löcker-Verlag). Nach der Veranstaltung sind die Gäste zu einem passenden Erfrischungsgetränk eingeladen.
Der Autor unternahm nach seinem Studium der Slawistik und Publizistik schon etliche Reisen, sowohl durch die Tschechischen Republik als auch in andere europäische Länder. Dabei begab er sich auf eher außergewöhnliche Wanderrouten wie z.B. auf den Spuren des „Eisernen Vorhangs“ oder des braven Soldaten Švejk. Letztere war zugleich Teil seiner Bierreise, die ihm auch die Möglichkeit bot, sich mit der Vielfalt der regionalen Bierspezialitäten vertraut zu machen.
Für sein neuestes Buch hat er sich zudem eingehend mit den Werken der berühmten tschechischen Schriftsteller Bohumil Hrabal und Jaroslav Hašek befasst.
Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!
Wenn postmoderne Überspanntheiten auf bockigen Hausverstand treffen, gibts ein Drama. Oder eines der Dramolette aus Glechners neuestem Werk „Putenwurst, aber vom Krokodil“, die er am allerbesten alleine selber vorträgt. Neu: Seit ihm der Richard Weihs eine Gitarre geschenkt hat, und eine Gitarrestunde gegeben, singt er manchmal auch seltsame Moritaten vor, wie z.B. „Die Ballade von der abgehackten Hand“ (wenn er dazu in Laune ist, d.h., Gitarre und Gesang fehlen meistens). Extra Draufgabe in uriger Innviertler Mundart: Der abgehackte Daumen aus einer Geschichte seines Vaters Gottfried Glechner.
Wolfgang Glechner ist 1951 nahe Braunau geboren („Niemand ist in Braunau geboren“ , Buch 2013, Edition Sonnberg), Maler und Schriftsteller, lebt in Wien. 5 Bücher seit 2009. Die meist heiteren konfliktbetonten Erzählungen sind geprägt von Glechners bunter Laufbahn als Student, Buchhändler, Volksschullehrer und Vater, Kellner, Maler und Schriftsteller. Liste aller Bücher >> http://www.glechner.net/Literatur
Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!
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Nächste Woche dann wieder.
„Das ultimative Magazin“ stellt seine 85 Ausgabe unter dem Titel „Nachbar – Hilfe & Klage“ vor. Es lesen: Markus Grundtner, Ursula Kiesling, Martin Peichl, Barbara Rieger uvm.
Und die neue Ausgabe von unserem eigenen „&Radieschen“ ist auch da. Sie läuft unter dem Titel „Jux & Tollerei“ Es lesen unter anderem: Clara Felis, Mika Dorninger und Karin Gayer.
Beides findet ihr natürlich an unserem supertollen Büchertisch.
Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!
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Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!
Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!
Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

Fabian Navarro gilt als einer der erfolgreichsten Slam-Poeten im gesamten deutschsprachigen Raum. Er war 2014 Poetry Slam Landesmeister in Schleswig-Holstein und 2015 Stadtmeister in Hamburg. Bei den deutschsprachigen Meisterschaften erreichte er 2015 den dritten Platz, 2017 wurde er Vizemeister. Mit viel Sprachspielereien entstehen in seinen Texten ganze Welten. Hier gibt es monolithhohe Aktenstapel, dampfende Berghänge und Mischwesen aus Drachen und Kaugummiautomaten. In seinem Soloprogramm kombiniert der Halbspanier rapähnliche Rhythmen mit klassischen Gedichtformen – ein modernes Literaturkabarett!
Fabian Navarro (*1990) ist Slam Poet und Autor. Er wurde in Warstein geboren, studierte Germanistik und Philosophie in Hamburg und lebt derzeit in Wien. Seit 2008 steht er auf Bühnen und gilt als einer der erfolgreichsten Slam Poeten im gesamten deutschsprachigen Raum. Im Jahr 2014 war er Landesmeister in Schleswig-Holstein und 2015 gewann er die Stadtmeisterschaften in Hamburg. Zudem ist er Stammautor der Hamburger Lesebühne „Randale und Liebe”. Sein zweites Buch „Von A nach B” erschien 2014 im Lektora Verlag.
Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!
Mit poetischen Momentaufnahmen aus Reisen und schlaflosen Nächten entführt Nico Feiden seine Leser*innen in Rauschmediationen und ferne Länder, ohne dabei zu romantisieren. Vielmehr lenkt er den Blick auf die Wahrheit, schaut hinter Fassade und eröffnet so den Leser*innen einen kurzen Einblick auf verschiedene Augenblicke aus Reise und Rausch – mit einer Sprachgewalt, wie sie an die Beat-Generation erinnert: elegisch, schnell und ständig in Bewegung.
»Stell dir mal vor, du hättest damals so einen Gedichtband in die Hand gekriegt wie diesen hier, zur Abwechslung, statt, was weiß ich, Hermann Hesse und Jim Morrison.« – Stefan Schmitzer, Literaturkritiker
Nico Feiden wurde 1993 in Zell an der Mosel geboren. Nach langen Reisen durch Europa lebt und arbeitet er heute als freier Schriftsteller in Hannover und Florenz. Nico Feiden veröffentlichte seine Texte in zahlreichen Anthologien, Rundfunkbeiträge bei 3Sat und im ORF. Seine aktuelle Monografie ist »Blaue Wildnis – Gedichte der Nacht« (Elifverlag, 2016). Zurzeit arbeit er an einem Roman der 2017 erscheinen wird.
Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!
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Am 29. März und 1. April finden KEINE Lesungen im Café Anno statt. Wir hoffen, dass ihr es auch eine Woche ohne uns schafft. Euch allen ein Paar schöne freie Feiertage und wir freuen uns schon, auf viele tolle Termine im April. Infos dazu bekommt ihr wie immer hier.