Lesungen am 28. April und 1. Mai

! LEIDER ABGESAGT !

Lesung am Dialekt Donnerstag, 28. April 2016

Elias Hirschl

Buchpräsentation

 

Elias Hirschl liest aus seinem neuen Roman „Meine Freunde haben Adolf Hitler getötet und alles, was sie mir mitgebracht haben, ist dieses lausige T-Shirt“

„Als in einem riesigen Red-Bull-Sport-Event die Weltformel errechnet wird, stürzt die Welt in totale Unlogik.

Sämtliche Thesen des Philosophen Johannes Getting stellen sich als wahr heraus, die Terrorgruppe IRF (Ironisch Revolutionäre Fraktion) verwüstet auf möglichst kreative Weise die Wiener Innenstadt, Germanistik wird plötzlich zu einem prestigeträchtigem Studium und wildgewordene Zeitreisetouristen stürmen in Massen nach Braunau,
um Adolf Hitler zu töten.

Und während die Welt im Chaos versinkt, versucht Sandra Virtanen ruhig zu bleiben und ihre Bachelorarbeit über Thomas Bernhard zu vollenden. Ebenfalls unter Zuhilfenahme von Zeitmaschinen – der österreichischen Methode der Geschichtsaufarbeitung.“


Lesung am Sonntag, 1. Mai

Funde…

Kadisha Belfiore und Sandra Hubinger

Kadisha Belfiore, geboren 1991 in Lustenau, lebt in Wien. 2013 Studium der Sprachkunst, seit 2015 Studium der Biologie an der Universität Wien. Autorin von Prosastücken, Stadt/Land Lyrik und Hörspielen. Veröffentlichungen in Anthologien, Zeitungen und im Rundfunk. Mitglied bei Literatur Vorarlberg. Zuletzt Uraufführung des Theaterstückes Wir streichen rosa im Kosmos Theater Bregenz.

Sandra Hubinger schreibt Lyrik, Prosa und Theatertexte. Aufführungen von Kurztheaterstücken bei Kurztheaterfestivals in Salzburg und Wien. Preisträgerin beim Feldkircher Lyrikpreis 2013. Veröffentlichung von Lyrik und Prosa in Literaturzeitschriften und Anthologien (zuletzt: Jahrbuch der Lyrik, dva 2015).

Diesen Februar erschien ihr erster Lyrikband: Kaum Gewicht und Rückenwind. Lyrik der Gegenwart 56. Edition Art Science 2016.

Am Sonntag, 20:30 im Cafe Anno!

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Lesungen am 21. und 24. April

Lesung am Dialekt Donnerstag, 21. April

 MoMai

Ralph Mothwurf und David Mair

 
In Form von Poesie, Performance und Musik werden Texte vorgetragen, die vordergründig innere Monologe, Beschreibungen und Karikaturen von einheimischen Tieren behandeln, aber im Kontext als die Gefühlswelt eines Menschen zu sehen sind. Große Stimmungsschwankungen ziehen sich durch die Performance und werden manchmal sehr ernst genommen, teils fast verspottet. Mithilfe einer Loopstation werden Flächen erschaffen, geschichtet und durcheinandergewirbelt.
Ralph Mothwurf 
wurde 1988 in Linz geboren. Er studierte Jazzkompositon bei Gerd Hermann Ortler, Christoph Cech, Samu Gryllus und Richard Graf. In den letzten Jahren arbeitete er in verschiedenen musikalischen und trans-medialen Projekten (Bauer.Schläger.Wurf.Berger, Krazman, Eine Kuh Macht Mühe,…). Zuletzt gründete er mit der Schriftstellerin und Musikerin Yasmine Hafedh die Formation „Yasmo und die Klangkantine“, die im Frühjahr 2015 im RadioKulturhaus debütierte und seitdem auf nationalen und internationalen Bühnen konzertiert. 
David Mair
geboren 1985 in Ried im Innkreis 
Langzeitstudent der Meteorologie 
diverse Theater/Performance Projekte (Autor, Darsteller, Regisseur (teils als Kollektiv)) 
Auswahl
• Heike im Glas (2010 Spielfestival Andorf; 2011 Buenos Aires (nur als Autor))
• Krazman (2012 Spielfestival Andorf) 
• Krazko (2013 Langen Nacht des Tanzes – CCB – Bleiburg) 
Bassist der Band Superschnauzer
Am Donnerstag, 20:00 im Cafe Anno!

Lesung am Sonntag, 24. April

Armela Madreiter

Frühstücken: fragmente/unbenanntes I

Man muss die Worte so lange bearbeiten, bis sie die dünnste Hülle unserer Gedanken sind. So oder so ähnlich hat das Virginia Woolf mal gesagt. Die auf allen Fotografien entweder müde, traurig oder gelangweilt aussieht. Finde ich. Aber eine schreibende Frau zu sein war wahrscheinlich früher noch viel anstrengender als jetzt. Kann ich mir vorstellen. Da würde ich vermutlich auch nicht anders aussehen.

Was ich lesen werde ? Fragmentarische Kurzprosa – (diesen Terminus kann ich dank meines unabgeschlossenen Germanistikstudiums bilden. )

Genauer: Texte über unbenannte Bilder – immaginierte Schiffshäfen, Städte und die Farbe Gold an verschiedener Stelle – das Einschlafen und den kleinen Schmerz unterhalb des linken Schlüsselbeins. Und natürlich (und ich rechtfertige das einfach mit meinem Jungsein) : Liebe. Immer wieder Liebe. Beginnende.Vergangene und Abgebrochene Liebe. Also es wird deep.

Aber – mir steht dir Rolle der melancholisch-ernsten Autorin mit dem Virginia-Woolf Gesicht auf Dauer nicht besonders –  Also keine Angst, so ernst wird’s auch nicht.

Am Sonntag, 20:00 im Cafe Anno!

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Lesung am 14. und 17. April

Lesung am Dialekt-Donnerstag, 14. April

„Wir graben“

Eine musikalische Lesung von Bauer Schläger Wurf Berger

Solange Sandburgen noch Burgen sind

Es ist eine schöne Welt in unseren Köpfen. Bauer Schläger Wurf Berger lädt ein diese zu erkunden. Welten zu schaffen die nicht unbedingt dem entsprechen müssen was wir gewohnt sind. Unsere Flügel ausbreiten und einmal ausbrechen. Die Spiegelbilder hinter uns zu lassen. Schritte dorthin zu wagen wo wir keine Fußstapfen mehr sehen.
Spoken Word – Christopher Hütmannsberger
Gitarre – Ralph Mothwurf
Bassklarinette – Andreas Lindenbauer
Schlagzeug – Reinhard Hörschläger

Irgendwo zwischen Tagträumen und Nachtleben, Sprachbildern und Klangmalerei. Texte die Musik bedeuten.
Am Donnerstag, 20:00 im Cafe Anno !


 

Lesung am Sonntag,  17. April

Notizen zu Lüstern. Hund wer nicht kommt!

Lesung von Mehdi Moradpour und Effe U Kunst im Rahmen des Literatursonntags.

 

Am Sonntag, 20:00 im Cafe Anno!

 

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Lesungen am 7. und 10. April

Lesung am Donnerstag, 7. April:

Der Dialektdonnerstag mit Pirmin Huber und Anna Stiegler

Steiermark: Seawas. I bins. Die Natter. A Freind vom Gevatter.
Manchsmoi hab I a lustige Texte. Oba meistens verworren vom Schicksal verwirrte.
Mehrane suiche Literaturwirte brauchats. Dann warat mehr gsogt und weniger gfragt.
Am Donnerstag werd I eich wos räppn. Idiotensicher a für Deppen.
Oba bitte ned zu kritisch sein. Es is mei erstes Moi.
– Oberösterreich: Anna Stiegler raunzt über das Patriarchat, über Frechheiten des Alltags und was ihr sonst noch einfällt. Dazwischen findet man Melancholie, ländliche Gegenden und ein bisschen Wien.
Am Donnerstag, 20:00 im Cafe Anno! 

Lesung am Sonntag, 10. April 2015:

Literarische Reflexionen

HUBERT MARIA MORAN

Der Autor verarbeitet in seiner Lyrik, der Prosa, in Satiren und Aphorismen Alltägliches, Gesehenes, Erlebtes, manchmal dokumentarisch und gesellschaftskritisch. Manchmal träumend, satirisch, romantisierend, ironisch und den Gefühlen freien Lauf lassend, aber immer die Liebe und den geistigen Frieden vor Augen führend. Seine literarischen Werke sind im besonderen Maß von humanen Aspekten und friedvollem Sein wie vom Licht des Lebens getragen. Er hat mehrere Bücher mit Lyrik, Prosa, Gedichten, Balladen und Aphorismen veröffentlicht. Für ihn ist die Konfrontation von Literatur und bildender Kunst an die Vielschichtigkeit des Universums und der Menschen ein Bedürfnis. Geprägt durch beide Welten in denen er sich zuhause fühlt durchdringt er Farbenpracht, Formen und Dichtung und macht sie auf seine Weise zugänglich; durch Texte und Darstellungen, als starke Kraft seines sinnlichen Empfindens. Seine Poesie wie seine Malerei sind als ein Fest der Worte und transzendentaler Bilder anzusehen, denn er ist ein Unermüdlicher und ständig bestrebt, mit bildlichen und geistigen Ausdrucksmitteln zu variieren.

Hubert Maria Moran ist in Kadöll, Glanegg, Kärnten, Österreich geboren und lebt und wirkt dort als Schriftsteller, Dichter und bildender Künstler. (Quelle Wikipedia)

Von 1970 bis 1980 absolvierte er Studien in Bildhauerei und Malerei, u. a. bei Prof. Moroder und Prof. Svoboda.

Autor.klein

Am Sonntag, 20:00 im Cafe Anno! 

 

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Lesungen am 31. März und 3. April

Lesung am Donnerstag, 31. März 2016

Martin Bachler

Im Rahmen der Reihe „Anno Dialektdonnerstag“, wird der eher grindige Autor Martin Bachler ein paar kulturige und räudige Geschichten aus seiner herzhaften Heimat auftischen.
Welch wundervolles Tiroler Idyll!

„Ja, so eine kleine Stadt mag auf den ersten Blick friedlich, harmonisch und erdverbunden wirken. Aber das ist doch bloße Postkartenrealität. Hinter dem glänzenden Schutzfilm prangen eitrige Sehnsüchte, da mischen sich faulende Träume und schmutzigtriefender Wahnsinn wie Geifer aus dem Maul eines geisteskranken Hirten. Oder sind es womöglich doch auch heilige Momente? Alles nur eine Frage der Perspektive? Oh Maria, bete für uns Sünder…“

Begleitet den vermeintlichen Autor hinein in den saftelnden Schlund der Tradition, lasst euch vom urigen Charme primitiver Bergvölker verzaubern und erkennet dann womöglich gar den Wert der inzestuösen Reinheitsbrauerei im Namen des Familienbluts.

Am Donnerstag, 20:00 im Cafe Anno!

 

Lesung am Sonntag, 3. April

Präsentation des neuen DUM und …&radieschen

Pünktlich zuum Frühlingsbeginn in Wien gibt es die neuen Ausgaben der weltbesten Literaturzeitschriften :

Layout 1

Einmal DUM #77  FASTFOOD mit Susanne Weigersdorfer, Thomas Kodnar und Markus Köhle.

Und zum zweiten …&radieschen LACH UND SACH mit Raphaela Edelbauer, Henrik Szanto und Andi Pianka.

Wir freuen uns auf postösterliches Erscheinen –

Mit allerliebsten Gruß,

die Teams von DUM und dem Radieschen

Am Sonntag, 20:00 im Cafe Anno!

 

 

 

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Lesungen am 17. und 20. März

Lesung am Donnerstag, 17.März 2016

Ludwig Fleischer

Kuchlweanarisch leana

Beim Reden geht es häufig ums „Piperln“ und ums „Papperln“ und so wählt Ludwig R. Fleischer für sein „Lehrbiachl“ des Wienerischen KUCHLWEANARISCH LEANA die entsprechenden Themen. Man erfährt von den Essgewohnheiten Kaiser Franz Josephs, der Erfindung des Heurigen, diversen Fastenbräuchen und der Grammatik des Wiener Dialekts. Das Ganze kann man sich auch – vom Autor gelesen – auf zwei CDs anhören.

Ludwig R. Fleischer, Jahrgang 1952, Familienvater, Altlehrer, 33facher Buchautor, mehrfacher Stipendiat und Preisträger (u.a. beim Bachmannpreis)

Am Donnerstag, 20:00 im Cafe Anno!


 

Lesung am Sonntag, 20. März 2016

Julia Krammer und Max Haberich

Jung Wien 2014 präsentiert – Schlaglichter

Jung Wien 2014 ist die einzige Gruppe für junge Autoren in unserer wunderschönen Stadt außerhalb der Universität. Wir möchten gezielt junge Autorinnen und Autoren zusammenführen, damit sie ihre Texte in freundschaftlichem Rahmen besprechen und bei öffentlichen Lesungen präsentieren können. Zum Literatursonntag im Café Anno stellen zwei Mitglieder unserer noch gar nicht so alten Autorengruppe, Julia Krammer und Max Haberich, eigene Texte vor, die Schlaglichter auf menschliche Beziehungen, die menschliche Psyche und den allzu menschlichen Alltag werfen. Bei Interesse und für mehr Informationen lohnt sich ein Blick auf unsere Webseite: www.jungwien2014.com

Julia Krammer

Julia-Dominique Krammer, geb. 1985 in Wien (derzeit auch dort ansässig), aufgewachsen in Horn/Waldviertel, Wahltullnerin. Nach ihren Studien Graphic Design, Rechtswissenschaften und Medical Law ist sie derzeit mit ihrer Dissertation mit dem Titel „Rettungskinder“ (Rechtsphilosophie, Medizinrecht) beschäftigt und arbeitet hauptberuflich als Juristin im humanitären Bereich. Außerdem ist sie Sängerin in der Rockband ROPE, Songwriterin, Tänzerin in mehreren Formationen, leidenschaftliche Schauspielerin auf Impro-Bühnen und bei der Theatergruppe „D’Lebarner“. Bis dato schrieb sie vorwiegend wissenschaftliche Texte, Mitte 2015 verfasste und illustrierte sie ihr erstes Kinderbuch (Nea und Noa im Finnenland). Seit Anfang 2016 verwirklicht sie sich ihren Traum und widmet die halbe Woche der Schriftstellerei.

Max Haberich

Geboren am 29.4.1984 in Philadelphia, USA. Aufgewachsen auf Hawaii und in München. Studium der Geschichte, Kunstgeschichte und Neueren deutschen Literatur in York, Aix-en-Provence und Tübingen. Veröffentlichung des ersten Romans, Jugend (2010). Promotion über die deutsch-jüdische Identität von Arthur Schnitzler und Jakob Wassermann an der Universität Cambridge. Gründung des Autorenkreises Jung Wien 2014. Derzeit Vorbereitung der Habilitation an der Universität Wien.

Am Sonntag, 20:00 im Cafe Anno!

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Lesungen am 10. und 13. März

Lesung am Donnerstag, 10. März 2016

Die dritte Hand unplugged

im mittelpunkt des abends stehen Bernhards piano und Mario’s stimme.
begleitet werden die beiden von der guten Alten Andy Van an der percussion und Mario’s guitarre.
relativ unverstärkt.
es wird im dialekt erzählt von dem schönen busen der josephin, dem brusthaar ibrahims,
von der venus im pelz, von der endzeitstimmung einer stadt, und der errettung ihrer kinder
und vom blues den einer hat, wenn er zu lang in der großstadt gefangen ist.
so weit so gut.

https://www.facebook.com/events/527166850797894/?fref=ts

hier eine Blair-Witch-Style-Aufnahme vom letzten Konzert im Café Carina mit den wunderbarsten Rare Friends:
Am Donnerstag, 20:15 im Cafe Anno!

Lesung am Sonntag, 13. März 2016

Sabine Sobotka

FÖRDERSTUNDE

Diese Lesung führt alle, die lieber Bildungslücken schließen statt „Tatort“ schauen wollen, hinter die Kulissen der Ausbildung künftiger Lehrpersonen. Die Lernziele für diese Veranstaltung lauten: Teilnehmende sollen a) Klarheit darüber gewinnen, warum LehrerIn werden heutzutage (k)ein Honigschlecken ist, b) erkennen, wieso Chancengleichheit auch künftig Utopie bleibt, c) ihre persönliche Merkfähigkeit von (unnützem) Wissen trainieren und d) exemplarische Darbietungen angewandter Mathematik und Sprachkunde als Basis zur Reflexion über die individuelle geistige Gesundheit nutzen. Aber keine Sorge, es darf auch gelacht werden und als Belohnung für konstruktive Mitarbeit winken goldene Sternchen – solange der Vorrat reicht (danke, Sparpaket).
Sabine Sobotka Jahrgang 1983, geboren in Wien, aufgewachsen in NÖ.
Nach Matura Studium der Wirtschaftswissenschaften in der Steiermark, im Anschluss Übersiedelung nach Wien und Berufstätigkeit im Online Marketing. Mit 30 kompletter Neustart – weg vom Büroleben und Beginn eines Lehramtsstudiums für Volksschule. Während dieser Zeit die Liebe zum Poetry Slam entdeckt und Mitglied der Wiener Slamszene geworden. 2015 unter die Autoren gegangen.
Publikationen:
– Poetry Slam-Texte (www.reimfieber.com)
– Buch: „Was ich gerne als Kind über das Leben gelernt hätte…“ (erhältlich auf Amazon)
Am Sonntag, 20:00 im Cafe Anno! 
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Lesungen am 3. und 6. März

Lesung am Dialekt Donnerstag,  3. März 2016:

Andi Luf: Kirschenmänner. Roman

In seinem zweiten Roman entführt uns Andi Luf in ein kleines abgeschiedenes Dorf.

Der Hauptprotagonist Josef berichtet über seine Entwicklung vom einfachen Gemeindearbeiter zumerfolgreichen Künstler – vom gutmütigen, etwas lethargischen jungen Mann zum handelnden,aktiven Menschen.
Auslöser für Josefs Wandel ist Marianne, eine Malerin und Lebefrau aus der Großstadt, die
einen verfallenen Bauernhof mit Freundinnen und Freunden zum Leben erweckt und einiges an Aufregung im Dorf auslöst, die schließlich dramatisch eskaliert.
Eine ungewöhnliche Liebes- und Lebensgeschichte, jenseits der Normen, die uns bis zum
Schluss in Atem hält.
Andi Luf
Kirschenmänner. Roman
264 Seiten, Broschur, 14 x 21 cm
fabrik.transit Wien 2015
ISBN 978-3-9503891-7-3,
€ 15
Andi Luf * 1960 in Wien, Matura und Studium der Germanistik und Kunstgeschichte an der
Universität Wien. Diverse Jobs als Briefträger, Besuchsdienste und Wohnungshilfe für
Behinderte, und im Gastgewerbe. Danach selbstständiger Partner im Cafe Stadtbahn. Ab 1986
Ausbildung zum Buchhalter und Arbeit als Buchhalter in diversen Werbeagenturen. Lebt in
Wien. Seit 1993 künstlerische und literarische Arbeiten und Publikationen.
Nach seinem gelungenen Romandebüt mit „sixpack“, erschienen 2013 bei VIZA-Edit, hat derAutor nun seinen zweiten Roman „Kirschenmänner“ fertiggestellt.

 

Am Donnerstag, 20:00 im Cafe Anno!

 


Lesung am 6. März : Frida Paris

18. Juli

Wir tragen den selben Namen. Ich habe dich gelesen. Bis: Die Mäntel haben wir getauscht. Ich habe dich getroffen. In den Scardanelli hast du deinen Namen geschrieben, ich lese meinen. Bevor ich dich las habe ich schwarzer Vogel Mensch geschrieben, Du Du Vogelmensch. Unbewusster Rückgriff auf deinen Vogel. Verwirrt angesichts der Zeilen die es von Dir gibt vs. derer die es von mir geben soll. Sollte ich aufhören Dich zu lesen? Eine lyrische Auseinandersetzung am Namenstag.

Frieda Paris, 1986 in Ulm geboren, lebt und schreibt seit 2009 in Wien. 2013 Abschluss des BA-Studiums der Theater,- Film und Medienwissenschaft (Universität Wien sowie Université Sorbonne III Paris). Im Jahr 2015 Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg in der Sparte Literatur. Seit Herbst 2015 Studium der Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst Wien. Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften, zuletzt in Lyrik von Jetzt 3 – Babelsprech, 2015, Wallsteinverlag.

 

 

Am Sonntag, 20:00 im Cafe Anno!

 

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Lesungen am 25. und 28. Februar

Lesung am Dialekt Donnerstag, 25. 02. 2016

Stefan Lotter

Untergrundlos Vernarrt

„Jeder kennt’s; jeder benutzt’s; foat in da anen oda aundan Oat und Weise auf sie o. A Netz aus Tunn’ln, Schienan und willkürlich g’setztn Verbindungen durchziacht a Stodt, de den Protagonistn sei’ Leb’n laung begleitet; sei Leb’n, wo die Endstation jetz’ vor seine Aug’n auftaucht. A letztes Remis, bevoa die Strecknliachta dunk’l werd’n, a Rückblick auf a Foat, wo si’ die Stationen tiafa einbraunt hom, ais eam des währenddessen jemois aufgfoin warat.“

www.stefanlotter.at

Am Donnerstag, 20:00 im Cafe Anno!


 

Lesung am Sonntag, 28. 02.2016

Verena Stauffer

Feld

Der Abend soll den Titel „Feld“ tragen, denn einerseits ist ein Feld ein Ort, der unendlich viele Freiheitsgrade bietet, weil er unendlich viele Freiheitsgrade besitzt und andererseits ist es ein Bereich, der, innerhalb seiner Koordinaten von Raum und Zeit, Energie auf Körper überträgt, egal von welchem Punkt aus. Auf einem Feld kann alles entstehen, oder nichts, an alles gedacht werden, oder an nichts. Damit möchte ich rechtfertigen, alles zu lesen, oder nichts. Ich möchte den Abend der Lesung meinem am 16. Jänner verstorbenen Freund Johnny Quarantäne widmen, der bei meiner letzten Lesung im Café Anno anwesend war und sich danach nicht beschwert hat, mit mir beim Tischfußball pausenlos gegen junge, wunderbare und berühmte Autoren zu verlieren. Nach der Lesung gibt es also demnach die Möglichkeit Tischfußball zu spielen, auch das hat wiederum mit einem Feld zu tun und so schließt sich der Kreis.

Verena Stauffer, geboren am 8. Februar 1978 in Oberösterreich aufgewachsen in Molln Studium der Philosophie an der Universität Wien 2015/2016 Projektstipendium für Literatur des BMUKK 2015 Rotahorn Literaturpreis Eigenständige Publikation: September 2014: Zitronen der Macht (hochroth Verlag, Wien)

Am Sonntag, 20:00 im Cafe Anno!

 

 

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Lesungen am 18. und 21. Februar

Lesung am Donnerstag, 18. Februar 2016

Hirschl und Benji

Zwei feiste Arschkrapfen gegen den Pazifismus

Elias Hirschl und Benjamin Schmalhart sind zwei Arschkrapfen. Und feiste noch dazu. Sie lernten sich im Suff kennen und lieben, und nach einer aus dem Ruder gelaufenen Diskussion über die richtige Auslegung von Wittgensteins Tractatus, sowie was eigentlich ein Iltis ist, lernten sich die beiden auch hassen.
Nun haben sie ihre Liebe und ihren Hass über ein Jahr Lang in einem nicht enden wollenden Briefwechsel gesammelt und erklären darin ganz nebenbei auch wichtige Fragen des Lebens, wie etwa: Ist das Leben in der Tundra härter als das Leben in der Gebärmutter? Was sind die Top 10 der ungewöhnlichsten Aufbewahrungsorte für eine Banane? Wäre Benji der bessere Hitler gewesen? IST Benji Hitler? Und wo liegt eigentlich Mexiko?
Hirschl und Benji gehen all diesen Fragen und noch mehr auf den Grund. Denn sie sind zwei Arschkrapfen und feiste noch dazu. Alles was Sie niemals über fehlgeschlagene Erziehung wissen wollten manifestiert sich an diesem Abend in zwei kranken Gehirnen!
(Bei kollektivem Wunsch wird stattdessen auch gerne aus Thomas Bernhards „Gehen“ und Wittgensteins „Über Gewissheit“ gelesen.)”

Am Donnerstag, 20:00 im Cafe Anno!

 


Lesung am Sonntag, 21. Februar 2016

Stefan-Manuel Eggenweber

Sympathy for Tragedy

Bei Fragen zu seiner Zukunft fing er bitterlich zu weinen an.

Lesungsworte: Unter deinen Freund_innen, zuhause, auf der Straße, im Markler_innenbusiness, am anderen Ende der Welt, in deiner Familie, in deine(r)_n Beziehung(en), im Auto, im Spital, im provisorischen Operationssaal, in der Fabrik, in dir selbst, im Badezimmer, in der neuen Wohnung deine(s)r (ex)freund(in), in der alten Wohnung in der ihr zusammen den größten Teil eures Lebens verbracht habt, in verfallenden leer stehenden Wohnanlagen in Spanien, an dem Ort an den eigentlich niemand sonst kommen sollte und dann doch kommt, überall sonst, ect. … überall Tragödie.

Stefan-Manuel Eggenweber, geboren am 16.9.1992, ist die tragischste Persönlichkeit auf diesem einsamen Planeten jede weitere Information über sein dramatisches Leben, vor allem die drastische Vergangenheit, von der ausweglosen gegenwärtigen Situation ganz zu schweigen, ist zu traurig, herzzerreißend, niederschmetternd und aufwühlend um darüber zu berichten.

Am Sonntag, 2o:oo im Cafe Anno!

 

 

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