Lesungen am 4. und 7. Dezember 2014

Lesung am Dialekt Donnerstag, 4. Dezember : Christopher Hütmannsberger

Brochane Spügün #3

Bauer Schläger Wurf Berger lädt ein um in Welten einzutauchen. Lädt ein auszubrechen. Lädt ein aufzubrechen. Lädt ein Welten zu brechen. Texte über Menschen, über Kommunikation, über Bewegung, dazu Musik die euch an der Hand nimmt und euch beim (aus/auf)brechen begleitet.
„Ea woitad gaunz offn sei“

Eine musikalische Lesung von Bauer Schläger Wurf Berger

Spoken Word – Christopher Hütmannsberger

Gitarre – Ralph Mothwurf

Bassklarinette – Andreas Lindenbauer

Schlagzeug – Reinhard Hörschläger

Irgendwo zwischen Tagträumen und Nachtleben, Sprachbildern und Klangmalerei. Texte die Musik bedeuten.

Am Donnerstag um 20:00 Uhr im Cafe Anno!


Lesung am Sonntag, 7. Dezember: Elias Hirschl

Ich habe den Löffel doch auch nicht aus Weisheit gegessen.

Elias Hirschl liest am 7. Dezember im Cafe Anno ab 20 Uhr neue Kurzgeschichten und Slamtexte, die sich mit solch tiefgründigen Fragen des Lebens beschäftigen, wie: Warum sitzt Frau Bergmann nackt auf dem Waschmittelberg?, Warum habe ich den Löffel gegessen?“, und natürlich dem obligatorischen: „Was ist der Sinn des Sinns des Lebens?“ Dazwischen gibts neue Lieder, die von netten Polizisten, sich auflösenden Mädchen und Hilfeleistung unterlassenden Enten handeln, und außerdem Bier.

Was hält der kleine Peter davon?

Der kleine Peter: „Oh, der Hirschl, hat der nicht den Öslam gewonnen? Na, den geh ich mir sicher anschaun! Außerdem hat er irgendwas von Bier erwähnt.“

Da habt ihr’s! Hört auf den kleinen Peter und folgt ihm alle am 7. Dezember um 20 Uhr ins Anno!

AUßERDEM IS ES GRATIS!

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Lesungen am Donnerstag, 27. und Sonntag, 30. November

Lesung am Dialekt Donnerstag, 27. 11 : Günther (Tschif)Windisch

Der Dialektautor und Poetryslammer Tschif Windisch liest aus seinem steirischen Dialektrepartoire.

Geboren 1943 in Leoben, lebt und schreibt in Wien.

Am Donnerstag ab 20:00 im Cafe Anno!


Lesung am Sonntag, 30.11: DUM-Präsentation # 72: Wimpernschlag

Die schöne Tradition, dass das Literaturmagazin „DUM“ im Anno präsentiert wird, setzt sich mit der Ausgabe #72 beständig fort! Lesen werden einige Autorinnen und Autoren, die in dieser Ausgaber vertreten sind.

Wir freuen uns auf zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer!

Am Sontag, 20:00 im Cafe Anno!

Layout 1

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Lesungen am 20.11 und 23. 11

Lesung am Dialekt Donnerstag, 20. November

David und Maximilian Scheid

FAMILY BIZ

Maximilian und David Scheid (concerto crystall)
spielen Texte und lesen Musik.
Von humorvoll bis morbid, von Lüge bis Wahrheit ist alles dabei.
Eine Gitarre ein Sampler zwei Stimmen.
Dies ist der erste gemeinsame Auftritt des Brüderpaars.
Maximilian ist Gitarrist und Sänger der Band MAJA, David (concerto
crystall a.k.a DwD) schlägt sich die Nächte bei Poetry Slams oder als
Dj in Clubs um die Ohren, eine Mischung die diverser nicht sein könnte.
Rap, Reggae und Wienerlied treffen auf Lyrik und Kabarett.

Am Donnerstag um 20:00 im Cafe Anno!


Lesung am Sonntag, 23. November

Katharina Tiwald

liest aus ihrem Roman „Die Wahrheit ist ein Heer“

Es gibt viel zu verdauen. Die Kreide hinterlässt ihre Spuren an der Tafel, den Kreidestaub gilt es zu verdauen. Zu jeder Stunde kommt aus einem neuen Lehrermund der Kopf einer Wortschlange, Bauch und Schwanz. Sie gilt es zu verdauen. Das Tempo, das Wissen, alles muss erst einverleibt werden, angekörpert, einwickeln müssen sich die Kinderkörper in Tempo und Wissen.“

Angekörpert, Rededreh, Bluthalbdunkel: Katharina Tiwald spinnt aus einer unbändigen Lust für Wortschöpfungen ein sprachgewaltiges, wortgewalttätiges Heer. Das kommt nicht von irgendwo, denn: Die Schule ist eine militärische Einrichtung, eine mariatheresianische Anstalt, die den Menschen durch Gewalt zwingt, sich in die Welt einzuordnen.

(Olja Alvir, FM4) http://fm4.orf.at/stories/1705581/

Katharina Tiwald, geboren 1979 in Wr. Neustadt, studierte Sprachwissenschaft und Russisch in Wien, St. Petersburg und Glasgow. Sie unterrichtete bisher russische Literatur am Institut für Slawistik/Univ. Wien sowie Deutsch als Fremdsprache an verschiedenen Instituten, arbeitete in der Basisbildung und Alphabetisierung und schloss 2012 ihre Zusatzausbildung zur Hauptschullehrerin ab. \x0D\x0AIhr Debüt als Autorin erschien 2005, seither mehrere Bücher und aufgeführte Theaterstücke. 2009/10 erhielt sie das Staatsstipendium für Literatur, 2010/11 das Hans-Weigel-Literaturstipendium des Landes Niederösterreich.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesungen am 13. und 16. November

Lesung am Dialekt Donnerstag, 13. November

Franz Schlacher

„Ohne Hemad, ohne Hosn“
(Steirisch – unplugged)

Unter dem Titel „Ohne Hemad, ohne Hosn“ (ohne Hemd und ohne Hose) liest Franz Schlacher Texte in seiner Muttersprache, dem steirischen Dialekt, der allerdings auch Spuren von Kärntnerisch und Niederösterreichisch enthalten kann (erste und zweite lebende Fremdsprache).
Fensterln, Wallfahrt, Paarungs-Rituale, Zaubersprüch‘ für Steirerbuam, Philosophie und Politik, Pisa und Petroliumlampen, Hermann Nitsch im Faschingsgwand, das Zirbenkönigreich, arme Hosn ohne Hemad… Das sind u. a. seine Themen, verarbeitet in Prosa, Reim und Rap.
Franz Schlacher hat seine Gaude beim Lesen und ist begeistert, wenn auch die Zuhörer mitlachen können. Bleibt das Lachen allerdings jemandem im Hals stecken, dann gilt für ihn die Schuldvermutung. (Er lässt Nachdenklichkeit bewusst als erwünschte Nebenwirkung aufkommen!)
Schlacher ätzt gegen „rechtsdrehend heitere Hoamatl-Dichtung mit umzingelten Reimen“, polemisiert aber auch gern gegen fortschrittlich und todernst daherkommenden „Sozial- und Betroffenheits-Kitsch auf Gschead“. Politische Milieu-Reinheit und dialektautoritäre Korrektheit zählen offenbar nicht zu seinen Tugenden. Das hat ihn schon in mehreren Kreisen manchmal ein bissl verdächtig gemacht.
Viele Dialekt-LiebhaberInnen kennen Franz Schlacher von seinen Auftritten bei Dialekt-Poetry-Slams im Wiener Tschocherl, in Ternitz, Wiener Neustadt und Krems.
Bei der Lesung verlost er seinen neuen Original-Steirerhut (ohne Dekoration, Gamsbart o. ä).

Franz Schlacher
wurde 1958 in St. Wolfgang-Kienberg/Steiermark geboren (4,16 kg) und ist dort aufgewachsen (180 cm), hat in Klagenfurt/Kärnten Deutsch und Englisch studiert, ist in Krems/NÖ erwachsen geworden, lebt jetzt in Neunkirchen/NÖ und arbeitet dort als AHS-Lehrer.
Als Dialektautor schreibt er Texte in einer Mischung aus ostösterreichischem Salondialekt und obersteirischer Mundart. Er publiziert in Dialekt-Zeitschriften und tritt bei Dialekt-Poetry-Slams in Wien und Niederösterreich auf.

Am Donnerstag um 20:00 Uhr im Cafe Anno!

 


 

Lesung am Sonntag, 16. November

Franziska Füchsl

dadschda da daiqrchschuwli

augen zu und durch
eine lesung von franziska füchsl*
womöglich mit die anderen klänge

* geboren in putzleinsdorf/oö; lebt, studiert und arbeitet in wien. schreibt englisch, deutsch und dialekt; übersetzt
in der gruppe versatoruim
– verein für gedichte und übersetzen –
aus dem englischen und georgischen
[u.a.]

Am Sonntag um 20:00 im Cafe Anno!

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Dialekt Donnerstag mit Dieter Berdel

Lesung am Donnerstag, 6. November 2014

Dieter Berdel

ist 1939 im Burgenland geboren und an der Wiener Peripherie aufgewachsen.
Nach dem Design-Studium an der Angewandten in Wien hat er das Institut für Soziales Design ISD mitbegründet.
Zahlreiche Publikationen auf dem Gebiet der menschengerechten und barrierefreien Gestaltung.
Er verfasst Lyrik, Kurzprosa und visuelle Poesie, vorwiegend im Wiener Dialekt. Bücher von ihm sind u. a. beim Residenz Verlag, bei der Edition Doppelpunkt und beim Mandelbaum Verlag erschienen. Seit einigen Jahren überträgt er Texte des schottischen Poeten Robert Burns (1759 – 1796) ins Wienerische. Zuletzt veröffentlicht: „O, my luve`s … wia a rosn rod! – Romantische Gedichte und Lieder im Scottish Dialect / Wiener Dialekt“ (Edition Roesner, 2013).

Dieter Berdel liest am Donnerstag aus seinem Werk!

Ab 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesungen am 30. Oktober und 2. November

Lesung am Dialekt-Donnerstag, 30. Oktober

Anna Stiegler

anna stiegler wurde 1990 in amstetten geboren, wuchs am elterlichen bauernhof im oberösterreichischen ennstal auf und wurde teilweise in oberösterreich, teilweise in niederösterreich sozialisiert. seit 2009 wohnt sie in wien und studiert rechtswissenschaften und sprachkunst.
ihre texte sind eine einzige raunzerei, gepaart mit liebeserklärungn an den dialekt, an die orte und menschen ihrer kindheit und auch an den neuen lebensmittelpunkt wien. auch wenn ihre texte nie richtig glücklich sind, liegt ihnen doch immer eine gewisse zufriedenheit zugrunde.

Am Donnerstag, 20:00 im Cafe Anno!


Lesung am Sonntag, 2.November

Unter freiem Himmel

Henrik Szanto

Spoken Word bis Prosa. Angerichtet mit Wortkuscheleien, bissigem Humor und Charakterstudien, die bestimmt eben solche werden, wenn sie einmal groß sind. Lesung aus der Novelle ‚Miasma‘ inklusive. Famos.

Henrik Szanto (*1988)

In Wien lebende Promenadenmischung britisch-finno-ugrischer Abstammung und Hochdeutsch verdächtig ähnlicher Aussprache. Bemüht sich um kulturellen Austausch, ohne ganz sicher zu sein welcher Kultur er denn nun eigentlich angehört. Spricht selten in der dritten Person von sich. Spricht dafür oft auf Bühnen und fühlt sich dort wohl. Findet Sprache, Offenheit und Menschen ziemlich famos. Mag das Wort ‚famos‘.

Am Sonntag, 20:00 im Cafe Anno!

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Lesungen am Donnerstag, 23. 10 und Sonntag, 26. 10

Lesung am Dialekt-Donnerstag, 23. 10

EDIN RAHMANOVIC alias „Dino Trener“

Geboren 1973 in Tomislavgrad – Bosnien (damaliges Jugoslawien);

mit 18 Jahren als Kriegsflüchtling nach Österreich gekommen;

gelernter Kellner und Fußballtrainer;

verheiratet und Vater von drei Söhnen,

 

..ist sozial- und politisch kritisch, Gedichte durch Rap und Rezitation;

..mit Ironie, Argumenten und Wut im Bauch

…Rap und Reime als Ausdruck von Widerstand und Gegenwehr zur medialen und politischen Propaganda.

 

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!


 

Lesung am Sonntag, 26. 10

Alte Kämpfer

Dessislav Pajakoff

Es geht um den Roland. Den Roland der in einer Zeit lebt, in der alte Männer vom Krieg erzählen und diese Geschichten Folgen haben.“

Dessislaw Pajakoff geboren 1967 in Wien.
Tätigkeit als Autor für Radio Wien Ö3,
War Kabarettist bei der Gruppe die Ratten und mit zwei Soloprogrammen.
Er ist allerdings auch bei Microsoft tätig gewesen.

Eine kurze Leseprobe:

Wirklich angefangen hat die Geschichte damit, dass der Großvater vom Roland sich mehrere Tage nicht hat blicken lassen.
Bei anderen Leuten hätte man schon viel schneller nachgesehen, aber der Opa vom Roland war eine derartige Nervensäge, dass man froh war, wenn er mal weggeblieben ist.
Irgendwann hat halt die Mutter den Roland gefragt, ob er nicht nachsehen könnte „weil du mit dem Opa so gut kannst“. Der Witz an der ganzen Sache: Die Eltern vom Roland und sein Opa haben im selben Haus gelebt. Die Eltern im Erdgeschoß, der Opa im ersten Stock. Das spricht doch Bände, dass der Roland quer durch die ganze Stadt fahren hat müssen, um nachzusehen was ein Stockwerk höher los war. Naja wenn die Mutter „fragt“, hat der Roland nichts ausrichten können. Also hat er irgendwas genuschelt und sich auf den Weg gemacht.
Auf den Stiegen zur Wohnung, hat er an die Geschichten von alten Leuten denken müssen, die erst Wochen später tot in ihrem Wohnzimmern gefunden werden. Aber gerade als er schon in der Opa Wohnung gestanden ist und vor lauter Widerwillen immer langsamer geworden ist und seine Hand so gar nicht an die Klinke (Österr. Schnalle) zum Schlafzimmer gewollt hat, hat er ein deutliches Stöhnen gehört.
Und was war? Der Großvater ist käseweiß und zitternd im Bett gelegen. Das wird eine Grippe sein, hat sich der Roland gedacht. Aber dann hat er gemerkt, dass es doch ernster ist und hat mehr zu sich selbst so was gesagt wie „Ich ruf die Rettung“
Und da hat’s den Roland gerissen! Weil der Alte war plötzlich hellwach und hat so was geschrien wie „auf keinen Fall“ oder „Nie im Leben“.
Nach diesem Anfall ist der Alte aber voll weggesackt. Der Roland hat ein paar Mal tief durchatmen müssen, grad dass er sich nicht niedergesetzt hat und hat dann die Rettung gerufen (den Notruf gewählt). Eine halbe Stunde später hat ihn die Rettung von dem Alten erlöst.

 

Am Sonntag ab 20:00 im Cafe Anno!

 

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Lesungen am Donnerstag, 16. 10 und Sonntag, 19. 10 2014

Lesung am Dialekt-Donnerstag, 16. 10

Dominika Meindl

Dominika Meindl, Lesebühnenmutti der „Original Linzer Worte“, Journalistin, Schriftstellerin und Landeshauptmanns-Body-Double.
In den Texten wird’s um drogenabhängige Schweine, gestrandete Mühlviertler, durchgeknallte Heimatlieder, zornige Potenzialanalysen und vom Verbrechen zerfressene Speckgürteldörfer gehen.
Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

Lesung am Sonntag, 19. 10

Buchpräsentation „Schmelze“

Markus Lindner

Markus Lindner präsentiert und liest aus seinem aktuellen Prosaband
„Schmelze“, der im Verlag Bibliothek der Provinz erschienen ist.

Über das Buch: http://bibliothekderprovinz.at/buch/5937/

Markus Lindner, geboren 1970 in Schwaz/Tirol. Autor, Bildender Künstler.
Lebt in Wien. https://nuroman.net/m/
Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften. Mitglied IG Autorinnen Autoren.
Diverse Ausstellungen bei Basis Wien http://www.basis-wien.at/db/person/15025

Lindner-Schmelze-Cover

Am Sonntag, 20:00 im Cafe Anno!

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Lesungen am 9. und 12. Oktober

Lesung am Dialektdonnerstag, 9. Oktober: Wolfgang Millendorfer

Wolfgang Millendorfer

&

Coitus Interius

 

Endlich Coitus – mit Wolfgang Millendorfer!

Zum Dialekt-Donnerstag im Café Anno kommt der burgenländische Autor nicht alleine. Wolfgang Millendorfer bringt seine geheimen Tagebücher und noch nie gehörte (bzw. überhaupt noch nicht geschriebene) Texte mit – und Coitus Interius. Und die kommen dieses Mal gleich in Big-Band-Besetzung daher.

Unterm Strich: ein bunter Abend voller Übermut, Melancholie und Übermut.

Wolfgang Millendorfer Geboren 1977, lebt als Autor und Journalist im Burgenland. Seine Erzählbände Stammgäste (2007) und Doppelgänger (2011) erscheinen im Verlag edition lex liszt 12. Zahlreiche Auszeichnungen (zuletzt: Literaturpreis des Landes Burgenland) und Lesungen in ganz Österreich. Mitwirkung an Theater- und Filmprojekten, Initiator verschiedenster Kunst-Events und Musik-Experimente.

www.wolfgang-millendorfer.at

Coitus Interius

Ein nur noch als desaströs zu bezeichnendes Gehirnwindungsexperiment gebar das Multigenitalprojekt Coitus Interius. Das sich mitunter als glamouröse Zirkusshow, meistens aber als wettbewerbs- und mediengeil präsentierende Konstrukt, wird von Kritikern aus aller Welt als derart diabolisch charakterisiert, dass der gelebte Exorzismus im Burgenland seit der Gründung im Jahr 2010 eine alarmierende Auferstehung erlebt hat. Ein Spaß für die ganze Familie.

Millendorfer

Am Donnerstag um 20:00 im Cafe Anno!

Lesung am Sonntag, 12. Oktober: Susanne Schramm

2014-10-12_drivetogetoff_Flyer

Drive to get off

„Maybe I ride, maybe you walk

Maybe I drive to get off, baby“

R.E.M.

Fahren, um anzukommen, um abzuheben, um alles hinter sich zu lassen – „Drive to get off“ bezeichnet mehr als nur Alltagswege und Reiserouten. Die Kurzgeschichten von Susanne Schramm und Jonathan Pielmayer thematisieren unterschiedliche Fahrterlebnisse und beschäftigen sich vor allem mit den Ursachen und Auswirkungen des Fortbewegens. Sie erzählen von Autotrips und Karussells, Kurzbesuchen und Abenteuern, von Ortsveränderung, Aufbruchsstimmung, Heimweh – und einem stets einzigartigen Fahrgefühl. Untermalt wird die Lesung durch Synthesizer-Sounds von Moritz Scharf.

Susanne Schramm, geb. 1983. Diplomstudium der Vergleichenden Literaturwissenschaft 2003-2010. Publikationen und Auszeichnungen von Kurzgeschichten seit 2010, u.a. im Rahmen des FM4-Literaturwettbewerbs „Wortlaut“ (2011) und des Forum-Land-Literaturpreises (2010/2011). Texterin für Kinder und Jugendliche. Mitglied im Kulturnetz Hernals. Publikationen und aktuelle Projekte: http://schrammlit.wordpress.com/

Jonathan Pielmayer, geb. 1975. Diplomstudium Grafikdesign und Werbetext 2004-2009. Verfasst und layoutet die Reihe „1000-Wörter-Geschichten“. Diverse Lesungen und Online-Publikationen. http://lockervomhocker.de/category/autorengeraeusch/

Musik: Moritz Scharf, geb. 1980. Musiker, Synthesist, Teil von Endorphin.es. https://soundcloud.com/moritzscharf

 

Am Sonntag um 20:00 im Cafe Anno!

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Lesungen am 2., 3., und 6. Oktober

Lesung am Dialekt Donnerstag, 2. Oktober : Barbara Sabitzer

Die Dialektautorin Barbara Sabitzer liest aus ihrem Werk.

Am Donnerstag, 20:00 im Cafe Anno!

 

10 Jahre ALSO : Die ALSO-Geburtstagslesung am Freitag, 3. Oktober

Die ALSO-Lesungsreihe feiert ihren 10. Geburtstag! Am 3. Oktober 2004 hat es angefangen mit der Literatur am Sonntag im Anno, denn da fand die erste ALSO-Lesung statt. Zum 10. Geburtstag gibt es eine Jubiläumslesung mit 10 GästInnen, die schon einmal oder zweimal oder oftmals an unserem Anno Lesungstisch gesessen sind und ihr Publikum begeistert haben.

Moderiert wird der Abend von ALSO (und ADIDO) -Chef und …&radieschen Erfinder und ins-Leben-Rufer Andreas Plammer. 

Es lesen:

Wolfgang Kühn

Petra Piuk

Sophie Zehetmayer

Andi Pianka

Clara Felis

Elias Hirschl

Franziska Füchsl

Yasmin Hafedh

Markus Köhle

Mieze Medusa

Wir feiern ALSO wie es sich gehört, mit Literatur vom Feinsten und allen lieben ALSO-LiebhaberInnen! Es wird sogar gemukelt, dass es Brötchen geben soll.

Wir freuen uns, über alle, die kommen!

Das ALSO-Team,

Andreas und Armela

Hier ist noch unser wunderschönes Plakat für die Lesung!

Plakat 2014-10-03

 

Am Freitag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

 

 

Lesung am Sonntag, 5. Oktober: Verena Mermer

ich investiere in briefmarken

Verena Mermer

die texte die die autorin liest, handeln vom alltag ihrer figuren, die in ihrem leben nicht unbedingt auf die butterseite gefallen sind: einer studentin, die kellnert und nicht weiß, wie sie damit umgehen soll, dass ihre mitbewohnerin ihr geld neuerdings durch prostitution verdient; einer jungen schriftstellerin, die einen brotjob findet und sich im kulturbetrieb nur schwer zurechtfindet; einer apothekerin, deren leben und alltag auf einmal nur noch von ihrer verliebtheit bestimmt werden; von männern und frauen, die mit der straßenbahn richtung simmering fahren und nachdenken: über sich, über abwesende, über die person gegenüber … alles in allem recht rhythmische kurzprosa, die geschichten spielen in wien oder könnten zumindest in wien spielen…

Verena Mermer, geb. 1984 in St.Egyden am Steinfeld. Studium der Germanistik, Romanistik und Indologie in Wien. Arbeitsaufenthalte in Delhi und Baku. Lebt und arbeitet als Autorin und Literaturwissenschaftlerin in Cluj-Napoca und Wien. Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften, u.a. Lichtungen und perspektive. Longlist Europäisches Poesiefestival 2013. Shortlist Wartholz 2014. Ihr erster Roman erscheint im Herbst 2015 im Residenz Verlag.

Am Sonntag, 20:00 im Cafe Anno!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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