Lesungen am 7. und 10. November


Dialekt-Lesung am Donnerstag, 7. November 2024
um 19 Uhr (!) im Café Anno

Daniel Stögerer & Severin Gomboc
Geschichten übers Leben – Gelesen und gesungen (vol. 2)

Es sind Einblicke in das Leben mit allen seinen Facetten – traurige, tragische, aber auch sehr schöne – die die beiden Künstler an diesem Abend geben möchten.

Daniel Stögerer liest aus seinen Kurzgeschichten, die sich mit Schicksalen abseits des großen Weltgeschehens beschäftigen. Er stellt unscheinbare und vor allem liebenswerte Menschen ins Rampenlicht und gibt Einblicke in Alltagswelten, deren Tragik oftmals übersehen wird. Seinen neuen Roman „Luzia“ wird er ebenfalls vorstellen.

Severin Gomboc präsentiert sein aktuelles Album „A Leben laung“, das in zwölf Liedern ein ganzes Menschenleben nacherzählt. Vom „nu nie dogwesn sei“ bis zum „nie mehr do sei wern“. Es geht um die Suche nach Liebe, ums Erwachsenwerden, ums Altwerden, um jene, die davor da waren und die, die nachkommen. 

Severin Gomboc ist Liedermacher aus Traun, Oberösterreich, der im Stile des klassischen Austro Pops (Danzer, Ambros, Hirsch usw.) und inspiriert von internationalen Künstlern wie Springsteen, Dylan und Knopfler Lieder übers Leben singt (Frauen, Hoffnung, Hoffnungslosigkeit, Alltagsgeschichten). Im echten Leben Sozialarbeiter (hört man auch bei den Songs) und laut Oma a liaba Butzi.

Daniel Stögerer, im Südburgenland geboren und auch dort aufgewachsen, lebt in Wien und Festenburg. Sein Hauptberuf, die Krankenpflege, ermöglicht ihm tagtäglich den Austausch mit Menschen aus allen Schichten der Gesellschaft, und seine Texte bilden oftmals das Resultat seiner Einblicke in ihre Lebenswelten. Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturmagazinen.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 10. November 2024
um 19 Uhr (!) im Café Anno

NikiTA ist wieder da!
„NikiTA und die anderen“ 

Zivilisationsatmen.
Strom fließt, Gedanken auch. Sie rasen. Schnell eingetippt, anstatt zwischen müden Fingern und unleserlichen Buchstaben davongerieselt – kannst Du sie hören?

Am 27. Januar (wie Amadeus Mozart) 1980 in Wien geboren, aufgewachsen zwischen Ottakring und Rudolfsheim-Fünfhaus, umgeben vom Wiener Dialekt. Neusprachliches Gymnasium, Lehramt (Französisch/Textiles Werken). Studentenjob als Kellnerin, Studienfach: das Nachtleben in der Arena Wien. Schreiben wurde ein (Über-)Lebenselexier als ständiger Begleiter.

2005 hielt sie einen öffentlichen Vortrag/Slam im Radio Kulturhauscafe, zahlreiche Lesungen folgten bei Farce Vivendi Open Mic, Führ Dich auf im Dschungel Wien und im Cafe Kafka. Seit 2007 Redaktionsarbeit und Kolumne NikiTA und die anderen im &Radieschen, 2008 Organisation von Lesungsveranstaltungen im Bereich Jugend, Kultur und Kommunikation (Forum Arena Wien), Textveröffentlichungen in Ungehaltene Rede 2008 (Hrsg. Christian Schreibmüller) und Existenz & Renitenz 2011 (Hrsg. Christian Schreibmüller). Immer wieder (2009/2014/2022) Lehrerin am Gymnasium, Teilnahme an diversen (Dialekt-)Poetryslams.

Seit 2011 ist sie Mutter, seit 2018 Freilerner-Mama. Regelmäßige Lesungen im Cafe Anno (ALSO/ADIDO), Cafe Amadeus und Amerlinghaus (Stuthe Quickie Theaterlesungen). Seit 2023 Trainerin für Deutsch als Fremdsprache.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

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Lesungen am 31. Oktober und 3. November


Dialekt-Lesung am Donnerstag, 31. Oktober 2024
um 19 Uhr (!) im Café Anno

Katherina Braschel
Herndln schnitzn


Es gibt das Finstere auf den Wegen zum Bus, in das man lieber nicht hineinschaut, zwischen Mülltonnen und Hauseingängen – das Finstere, das im November herauskommt und dir seine geschnitzte Zunge herausstreckt. Das, das dich rennen macht, bis dir die feuchtkalte Luft in die Brust schneidet, während du hinten im O-Bus durchgeschüttelt wirst.

Aber es gibt auch das Mario Kart-Fahren im Dezember, vor etwas davon, auf etwas hin, aber jedenfalls immer noch nicht so gut, dass du beim Verlieren wenigstens hupen könntest.

Und dann gibt es noch das Naherholungsgebiet, in dem jetzt auch wirklich jemand spazieren geht und ein Tupper-Gschirrl. Texte über Ängste, die sich festwachsen, über den kleinen Spar an der Autobahnabfahrt, der bald zusperrt, und über das Gefühl von Kuhglocken, das man nicht mehr loswerden kann.

Katherina Braschel wurde 1992 in Salzburg geboren und lebt und arbeitet als freie Schriftstellerin in Wien. Sie ist zudem Kulturveranstalterin, Redaktionsmitglied bei „& Radieschen“ und der Dialekt-Zeitschrift „Morgenschtean“ und gibt Schreibworkshops für Menschen in jedem Alter. Diverse Preise und Stipendien sowie Veröffentlichungen, zuletzt der Limburg Preis 2022 und der Franz-und-Eugenie-Kain-Literaturpreis 2024.

2024 verbrachte sie vier Monate als Writer in Residence der Max Kade Foundation an der Bowling Green State University, Ohio.

Ihr Debüt es fehlt viel erschien 2020 in der Edition Mosaik.
www.katherinabraschel.com

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 3. November 2024
um 19 Uhr (!) im Café Anno

Stefan Micke
Von der Schwierigkeit zu lügen

Der nach Ablehnung seines Staatsbürgerschaftsantrags heimatlose Schriftsteller Stefan Micke liest aus seinem fiktiven Buch „Von der Schwierigkeit zu lügen“.

Alle Kapitel sind streng autobiographisch und handeln von den wichtigsten Ereignissen seines Lebens: Den Begegnungen mit Queen Margot und den drei apokalyptischen Reitern, dem Tag, als der Papst persönlich vorbeikam, um ihm eine Höllenfeuerversicherung zu verkaufen, dem anderen Tag, als ihm Klaus Wowereit aus einer Club-Mate-Flasche erschienen ist, dem Konzert, das die Rolling Stones in seiner Küche gegeben haben, seiner Tätigkeit als Diktator und natürlich dem Zusammentreffen mit Marcel Reich-Ranicki, dessen Tritt gegen sein Schienbein sein Leben verändert hat.

Dass er die Welt auch das eine oder andere Mal vor dem Untergang bewahrt hat, versteht sich da fast von selbst.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

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Lesungen am 24. und 27. Oktober


Dialekt-Lesung am Donnerstag, 24. Oktober 2024
um 19 Uhr (!) im Café Anno

Patrick Dürer
„Über Fragen des Wiener Daseins, des Erwachsenwerdens und über schlechte Einflüsse“


Patrick Dürer, ein für sein Umfeld etwas zu groß geratener Bub, mit gerade so zu viel Beinlänge, um sich durch so manchen Türstock bücken zu müssen, schreibt mit chronischer Präpotenz und hoffnungslosem Verständnisbedürfnis über Fragen des Wiener Daseins, des Erwachsenwerdens, über schlechte Einflüsse und unzufriedenstellende Gesamtsituation, die im Endeffekt doch ‚eh scho passn‘ müssen. 

Geboren 2001 und lebend im 22. Wiener Gemeindebezirk sucht und findet er die Schönheit im Unschönen, das Positive am Nihilismus und echauffiert sich über Worte wie „Nihilismus“, wenngleich sie oftmals einfach zu bochn klingen.

Von mythischen Wesen, die unter uns weilen, und einsamen Säufern, die einfach mal zur Ruhe kommen müssen, kann man lange reden. Also dama des und trink ma a Bier nachher, davor und währenddessen. 

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 27. Oktober 2024
um 19 Uhr (!) im Café Anno

Susanne Sommer liest und performt Veröffentlichtes und Unveröffentlichtes
„Gel(i)ebte Lyrik“
Musikalische Begleitung: acoustic duo KATH

Die burgenländische Schriftstellerin Susanne Sommer, ausgezeichnet mit dem Burgenländischen Förderpreis für Literatur, schreibt hauptsächlich Lyrik, aber auch Prosa und Sachtexte. Im Verlag Berger wurden mittlerweile vier Lyrik-Bände veröffentlicht.

Im anno liest, präsentiert und performt die passionierte Mama-Wortkünstlerin Gedichte aus all ihren Büchern. Sie ist für ihre bunten Lesungen und ihre einprägsame, gefühlvolle Stimme bekannt. Hier wird gelesen, frei vorgetragen und gesungen. Hier wird Lyrik lebendig. Hier wird Lyrik groß auf die Bühne gebeten.

Thematische Schwerpunkte der Autorin, Performerin und Sprecherin:
Sehnsucht, Freisein, Identität, Beziehungen, Mamasein, Frausein, Selbstbestimmung. Das Burgenland, insbesondere der Neusiedler See – ein besonderer Sehnsuchts- und Zufluchtsort für die gebürtige und leidenschaftliche Pannonierin – taucht oft in ihren Texten auf.

Susanne Sommer lebt derzeit mit ihrem Mann und Sohn in Mörbisch am See.

Musikalische Begleitung:
Das Mörbischer acoustic duo KATH – Karoline und Thomas Klein – begleitet die Lesung. Das Gitarren-Duo singt auf Veranstaltungen und gestaltet Lesungen mit. Neben eigenen Kompositionen interpretieren KATH bekannte Songs mit viel Feingefühl und einer eigenen Note.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

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Lesungen am 17. und 20. Oktober


Dialekt-Lesung am Donnerstag, 17. Oktober 2024
um 19 Uhr (!) im Café Anno

Celeste Ilkanaev
„Wie ich mir das Leben am Land vorstelle“

Dialekt ist eigentlich nicht ihres, aber fürs ADIDO wird sie es probieren. Und vielleicht macht sie sich auch ein wenig über das Landleben lustig. Dafür darf man sich an ihrem Dialektversuch amüsieren. Ansonsten gibt es kurze Prosatexte und viel Geschwafel zwischendurch.

Celeste-Sarah Ilkanaev ist in Wien geboren und aufgewachsen. Sie ist freie Journalistin, Moderatorin und Veranstalterin. Hat einen Bachelor in Germanistik. „Studiert“ auf der Angewandten und JKU.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 20. Oktober 2024
um 19 Uhr (!) im Café Anno

Agnes Pfeffer
„It’s time to shine!“

Agnes Pfeffer schreibt sich heraus… aus schmerzhaften Rollen-Bildern, einengenden Gewohnheiten und verkrampften Scheinwelten, die uns manchmal nicht nur um den Verstand bringen, sondern oft auch im Körper so festsitzen, dass es weh tut.

Sie erforscht die unbewussten Wirkungen und Nebenwirkungen von Ängsten, Wut und Scham, von Glaubenssätzen, Annahmen und Vor-stellungen… und schlängelt sich geschmeidig durch deren dunkle Engen in die Freiheit.
Durch die Trag_Weite vom Stillen und so genanntem „Nichts-Tun“ fühlt und schreibt sie sich hinein… ins Anvertrauen und Weit werden… ins selbst-bewusste Echt-Sein und pralle Lebendigkeit.

Agnes Pfeffer hinterfragt und zerlegt nicht nur als Körpertherapeutin und Bewusstseinstrainerin einfühlsam und wahrnehmend die vielen Ambivalenzen des Mensch-Seins und Eigenartig-Seins, sondern v.a. in ihrer Poesie die Worte und Floskeln unseres Alltags, So-Genanntes und Verallgemeinertes, was uns so hinter die Ohren geschrieben wurde, was wir so alles glauben zu müssen und zu sollen… u.a. in ihrem Buch „Verwurzelt schwebe ich“ von 2023. www.pfeffer-belebt.at

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

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Der AnnoLiteraturSonntag wird 20 Jahre alt! Feiere mit uns!

Am Sonntag, 13. Oktober 2024
um 18:30 Uhr (!) im Café Anno

20 Jahre AnnoLiteraturSonntag! 🎂🎉

Es war einmal an einem mittelmäßig schönen Oktobertag im Jahr 2004, da ward eine Lesungsreihe geboren. Schön sollte sie sein, gemütlich und zugänglich, mit Texten, die die Bandbreite von Literatur abbilden. Man taufte sie auf den Namen „ALSO – AnnoLiteraturSonntag“.

Nun, 20 Jahre später, wollen wir mit euch diesen runden Geburtstag feiern! Gemeinsam mit euch nach über 1.600 Lesungen Rückschau halten, in Erinnerungen und Anekdoten schwelgen und natürlich: Literatur hören.

Freut euch auf Texte von Markus Köhle, Wolfgang Kühn, Mieze Medusa, Margarita Kinstner, jopa jotakin, Fiona Sironic, Janea Hansen, Luca Kieser, Anna Stiegler und Musik von Jan von Bareck.

Die ein oder andere Insider-Erzählung aus dem Moderations- und Organisationsteam über verschwundene Newsletter und kuriose Abende wird dabei wohl auch ausgeplaudert werden. Begebt euch mit uns auf memory lanes und Nostalgie-Züge und vor allem: kommt und feiert 20 Jahre AnnoLiteraturSonntag!

Euer ALSO-Team

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

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Lesungen am 10. und 13. Oktober

Achtung: ab sofort beginnen unsere Lesungen immer um 19 Uhr!


Dialekt-Lesung am Donnerstag, 10. Oktober 2024
um 19 Uhr (!) im Café Anno

Sarah Metzler und Bernhard Scheiblauer
SarahBernhardt Duo-Konzert

Mit Harfe, Ukulele und zwei Stimmen vertonen Bernhard Scheiblauer und Sarah Metzler das Erbe der Mostviertler Kindheit. Sie zelebrieren feinsinnig und unprätentiös mehrstimmige Dialekt-Chansons, voller Leichtigkeit und Sehnsucht.

Das Trio veröffentlichte 2020 ihr Debutalbum „langsam wiads wos“. 2023 erschien ihr zweites Album „Urlaub in Sepia“ – die Ö1 Spielräume beschreiben es als „ganze Welten, pointiert in Worte gefasst“, The Gap nennt die Band „Die österreichische Folk-Sensation“.

Der Unverblümte auf Youtube: https://youtu.be/LEUpttHD4Ms?si=TT7x_7A1K7p_tJZD

Bernhard Scheiblauer (*1990, Amstetten) lebt und arbeitet in Wien. Er ist Musiker bei SarahBernhardt, Sigrid Horn, Dritte Hand, Nikolaj Efendi und Downers & Milk. Bei SarahBernhardt ist er Musiker und auch Songwriter. Wenn er nicht auf der Bühne steht, sitzt er im Büro der Medienmanufaktur Wien und arbeitet dort für andere Künstler*innen, zumeist mit Basis in Wien.

Sarah Metzler (*1991, Bregenz) ist Harfenistin bei SarahBernhardt und Sigrid Horn und unterrichtet Harfe in NÖ. Sie bereichert die Band mit Harfe, Gesang und guter Seele.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 13. Oktober 2024
um 19 Uhr (!) im Café Anno

20 Jahre AnnoLiteraturSonntag! 🎂🎉

Es war einmal an einem mittelmäßig schönen Oktobertag im Jahr 2004, da ward eine Lesungsreihe geboren. Schön sollte sie sein, gemütlich und zugänglich, mit Texten, die die Bandbreite von Literatur abbilden. Man taufte sie auf den Namen „ALSO – AnnoLiteraturSonntag“.

Nun, 20 Jahre später, wollen wir mit euch diesen runden Geburtstag feiern! Gemeinsam mit euch nach über 1.600 Lesungen Rückschau halten, in Erinnerungen und Anekdoten schwelgen und natürlich: Literatur hören.

Freut euch auf Texte von Markus Köhle, Wolfgang Kühn, Mieze Medusa, Margarita Kinstner, jopa jotakin, Fiona Sironic, Janea Hansen, Luca Kieser, Anna Stiegler und Musik von Jan von Bareck.

Die ein oder andere Insider-Erzählung aus dem Moderations- und Organisationsteam über verschwundene Newsletter und kuriose Abende wird dabei wohl auch ausgeplaudert werden. Begebt euch mit uns auf memory lanes und Nostalgie-Züge und vor allem: kommt und feiert 20 Jahre AnnoLiteraturSonntag!

Euer ALSO-Team

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

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Lesungen am 3. und 6. Oktober

Achtung: ab sofort beginnen unsere Lesungen immer um 19 Uhr!


Dialekt-Lesung am Donnerstag, 3. Oktober 2024
um 19 Uhr (!) im Café Anno

Stefan Winterstein
Schdöns Ihna vua!

Der Abend handelt von Vorstellungen: Vorstellungen vom guten Leben, Vorstellungen von Ausbrüchen und Vorstellungen vom Sichdurchsetzen. Von der Vorstellung, andere Vorstellungen zu haben, und von der Vorstellung, Franz Kafka zu heißen. Der Autor stellt sich vor.

Stefan Winterstein, geboren 1981 in Wien, lebt als Autor, Redakteur und Literaturwissenschaftler in Wien. Seit 2009 Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften, in jüngerer Zeit auch in Mundart. Mitglied der Grazer Autorinnen Autorenversammlung.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 6. Oktober 2024
um 19 Uhr (!) im Café Anno

Jasmin Gerstmayr
1000 Sochn, de i mochn muaß

Wie gewohnt performt die Autorin zahlreiche Mostviertler Dialektgedichte. Dieses Mal geht es dem lyrischen Ich u.a. um die Suche nach einem Weg aus dem Dauerstress. Können chillige Marillen dabei helfen? 

Jasmin Gerstmayr, geboren im Mostviertel, schreibt Dialektlyrik und hin und wieder Kurzprosa. Veröffentlichungen in zahlreichen Literaturzeitschriften (u.a. Morgenschtean, mosaik [online], UND, reibeisen) & Anthologien. Sonderpreis AT beim mundartHunderter 22 des unartproduktion-Verlages. Regelmäßige Bühnen-Performance von Dialektlyrik, u.a. bei Poetry Slam-Meisterschaften. Mitglied der IGfem, GAV und ÖDA. Neuestes Projekt: Gedichte & Illustrationen in Miniheftchen (Zines). Homepage: www.jasmingerstmayr.at

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

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Lesungen am 26. und 29. September

Achtung: ab sofort beginnen unsere Lesungen immer um 19 Uhr!


Dialekt-Lesung am Donnerstag, 26. September 2024
um 19 Uhr (!) im Café Anno

Bianca M. Klein
Solo-Duett

Tauchen Sie ein in eine Welt voller bissiger Beobachtungen und humorvoller Absurditäten präsentiert von Bianca M. Klein, die den alltäglichen Wahnsinn auf charmante Weise entlarvt. In ihrer Lesung „Solo-Duett“ nimmt die Autorin das Publikum mit auf eine sprachliche Reise in die Südoststeiermark, gewürzt mit einer ordentlichen Prise Wiener Seele.

Bianca M. Kleins Texte sind witzig und leichtfüßig, doch stets mit einem scharfen Blick für die Feinheiten des menschlichen Miteinanders. Sie entdeckt das Banale und zeigt, dass gerade darin oft das Besondere liegt. Mit einem Augenzwinkern und viel Charme bringt sie das Publikum zum Lachen und Nachdenken.

Erleben Sie einen kurzweiligen Abend voller skurriler Geschichten und lassen Sie sich von Bianca M. Kleins einzigartigem Humor und feiner Ironie verzaubern. Freuen Sie sich auf eine Lesung, die Ihnen das Leben so zeigt, wie es sich immer wieder offenbart: schräg, amüsant und tiefgründig zugleich.

Bianca M. Klein, geboren 1983, wächst in der Südosteiermark und in der Schweiz auf, das Erlernen ihrer Muttersprache erfährt sie somit unter verschärften Bedingungen. Als Improtheater-Spielerin und Kabarettistin erforscht sie seit Jahren das gesamte Spektrum menschlichen Verhaltens. Das Beobachten und Ausleben von Charakteren im Alltag und auf der Bühne nutzt Bianca für die Entwicklung ihrer Geschichten. Sie lebt seit einigen Jahren in Wien.

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Lesung am Sonntag, 29. September 2024
um 19 Uhr (!) im Café Anno

PRÄSENTATION DUM 111 sowie & Radieschen # 71

Aus DUM 111 (Thema: REGENVon Aufregen bis Regenbogen) lesen: Robert Anders, Iris Gassenbauer, Britta Mühlbauer und Wolfgang Oertl


Aus & Radieschen # 71 (Thema: Glitzer & Schnitzer) lesen: Birgit Hammer, Eva Lucia Hermann, Stephan Kaiblinger und Hannah Oppolzer

Der Verein freut sich über zahlreiches Erscheinen!

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Lesungen am 19. und 22. September

Achtung: ab sofort beginnen unsere Lesungen immer um 19 Uhr!


Dialekt-Lesung am Donnerstag, 19. September 2024
um 19 Uhr (!) im Café Anno

Johannes Lerch
Aus’m Lebn und üba’s Lebn

Was hat eine Ratte mit grünem Dreck zu tun? Wie viele Griffschlingen hängen in einer neuen U-Bahn und was ist an heißen Tagen in der Stadt so besonders?

Johannes Lerch taucht gerne in kleine Details des Alltags ein und findet immer wieder besondere und ungewöhnliche Sichtweisen auf durchaus gewöhnliche Dinge oder Begebenheiten. Seine Texte sind großteils auf Wienerisch geschrieben und laden zum Schmunzeln, Lachen aber auch zum Nachdenken ein.

Johannes Lerch gestaltet mit viel Leidenschaft in den Bereichen Text, Fotografie, Grafik und Produktdesign. Seine künstlerischen Anfänge fand er jedoch im zeitgenössischen Tanz. Jahrgang 1981, aufgewachsen in Wien. Er verbrachte jeweils 3 Jahre in Graz und Berlin. Nun lebt und arbeitet er wieder in Wien.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 22. September 2024
um 19 Uhr (!) im Café Anno

Anna Rotter und Katharina Forstner
Töne und andere Keramiken

Anna Rotter, geboren 2005 in Wien, spielt Kontrabass, Klavier und singt, vertont Gedichte und schreibt Lieder und Texte. Sie studiert aktuell Romanistik und bald Jazz-Kontrabass in Wien.

Katharina Forstner, geboren 2002 in Linz, studiert in Hildesheim Literarisches Schreiben und Kulturjournalismus. Sie performt als Slam Poetin auf Bühnen in Niedersachsen und Österreich. Sitzt gerne in Kaffeehäusern und schreibt Prosa mit der Füllfeder.

In der Töpferei steht ein Kontrabass, der kann Buchstaben in Keramik verwandeln, und das über die Tonleiter hinaus. Was passiert, wenn wir ihm Geschichten füttern? Erst formbar und ro, brennt der Bogen sie zu einer Vase, einem Aschenbecher, einer Schüssel. Das klingt.

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Lesungen am 12. und 15. September

Achtung: ab sofort beginnen unsere Lesungen immer um 19 Uhr!


Dialekt-Lesung am Donnerstag, 12. September 2024
um 19 Uhr (!) im Café Anno

Andreas Plammer
Wos friah ollas bessa woa

Das Raunzen liegt mir als Wiener natürlich im Blut. Das Raunzen und der Grant. Es liegt also nahe (überhaupt in meinem Alter), den einen oder anderen Text über die gute alte Zeit, die klarerweise auch nicht immer so gut war, zu schreiben. Deswegen gibt es auch den einen oder anderen Text darüber, wos friah a ned bessa woa oder sogar darüber, wos endlich bessa wuan is.

Ein bisserl weniger naheliegend ist vielleicht die Form, in der diese Texte verfasst worden sind. Es handelt sich nämlich um Lyrik. Aber bitte erschrecken Sie jetzt nicht. Nachdem ich diese Serie erst im Vorjahr angefangen habe und bei meinem üblichen Schreibtempo sind gerade einmal ca. zehn Texte fertig.

Der Rest der Lesung besteht aus Slam-Poetry, Kolumnen und vielleicht sogar einem kurzen Romanauszug. Alles aus der guten alten Zeit, in der ich diese (also die Zeit) noch zum Schreiben hatte.

Andreas Plammer, *1966 in Wien, Veröffentlichungen in diversen Anthologien und Literaturzeitschriften, Mitorganisator der wöchentlichen Lesungsreihen ALSO (Anno Literatur Sonntag) und ADIDO (Anno Dialekt Donnerstag), Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift „& Radieschen“ und der Dialektzeitschrift „Morgenschtean“, seit 2013 Vorsitzender der ÖDA (Österreichische Dialektautor*innen und -archive). 2011 erschien der Kriminalroman „Fauler Zauber“ im Milena-Verlag.

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Lesung am Sonntag, 15. September 2024
um 19 Uhr (!) im Café Anno

Lea Bacher

Über Tiefgefrorenes, Sternschnuppen und das Leben Mitte 20. 

Euch erwarten Texte, die im Laufe einer Reise durch Norditalien entstanden sind, meist auf einem Tischerl in der Sonne, bei guter Musik, einem caffé und cornetto con crema.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

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