Lesungen am 2. und 5. Februar

Lesung am Donnerstag, 2. Februar
um 20 Uhr im Café Anno
Reino Glutberg
„PONR“

The Point Of No Return, so weit woa i no nie fuat…

Reino Glutberg befindet sich genau dort. Am Punkt, wo man nicht mehr umdrehen kann. Pünktlich zu Beginn des Jahres 2023 begibt sich der Liedermacher gemeinsam mit dem Produzenten Lukas Friesenbichler ins Studio, um seine neue Liedersammlung aufzunehmen. Die Coming of Age Storys vom letzten Album „Freilondstroß“ finden hier langsam ein Ende und man kommt im verrückten „Erwachsenenleben“ an. Zuerst die Schulbank drücken und dann ab in die vom Leistungsdruck geprägte Gesellschaft. Mit schwarzem Humor werden hier Charakterstudien, aber auch Gefühle besungen, die das Leben so mit sich bringen. Euphorischer Pessimismus trifft auf hoffnungslose Zufriedenheit. Der Blues wird schneller und verwandelt sich langsam in einen gemütlichen Rock ‚n‚ Roll, wobei diesmal auf den roten Genre-Faden verzichtet wird. Auch klanglich wird in die Studio Trickkiste gegriffen, um die richtige Klangfarbe für diesen verrückten Roadtrip zu finden.

Der Songschreiber Reino Glutberg erzählt durch seine Lieder Geschichten im burgenländischen Dialekt. Seit 2019 sammelt er Bühnenerfahrung und trägt seine Musik in die Welt hinaus. Seine erste EP „Schau nie zruck“ konnte er im gleichen Jahr noch veröffentlichen worauf seine zweite EP 2020 erschien die den schönen Titel „Reino Glutberg spüd 7 Nummern aus sein bluesigen Repertoire“ trägt. Am 25. Februar 2022 erschien sein Debütalbum „Freilondstroß“ auf dem Label HASN MUSIC. Sein nächstes Album ist bereits in Arbeit und wird voraussichtlich 2023 veröffentlicht. 

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

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Lesung am Sonntag, 5. Februar
um 20 Uhr im Café Anno
Luca Kieser
„Neuer Dreck“

Was ist das für ein Dreck, der einem anhaftet und von dem man sich in den Dämpfen einer Badebombe zu befreien sucht? Luca Kieser liest neue Gedichte aus seiner Arbeit zu Dreck.

Luca Kieser, 1992 in Tübingen. Hat Sprachkunst studiert und schließt derzeit seinen Master in Philosophie mit einer tierethischen Arbeit ab. 2019 Wortmeldungen-Förderpreis, 2021 FM4-Kurzgeschichtenwettbewerb Wortlaut, 2022 Lichtungen-Lyrik-Stipendium. www.lucakieser.de

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk Josefstadt

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Lesungen am 26. und 29. Jänner

Lesung am Donnerstag, 26. Jänner
um 20 Uhr im Café Anno
Valentin Lichtenberger
„Valentin & Freunde*“

„Ihre Kunstlieder & Chansons besingen den Alltag und so manche Skurrilität, die Texte menscheln an allen Ecken und Enden: Zeitgenössische Liedermacherei, musikalisch bunt wie ein Blumenstrauß. Mit den MitmusikerInnen Markus Storf (Saxophon, Manouche Gitarre), Georg Haider (Bass), lädt der Abend mit musikalischem Feingefühl, freundschaftlichem Zusammenspiel und Witz, zum Schwelgen, Staunen und Lachen ein.“ 

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

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Lesung am Sonntag, 29. Jänner
um 20 Uhr im Café Anno
Anna Neuwirth, Julia Knaß und Martin Troger
„GEM1SAM – Geschichtet“

Anna Neuwirth, Julia Knaß und Martin Troger kennen einander aus dem Internet, sind zusammen in der Redaktion der Zeitschrift mischen und backen manchmal 1 Literaturtorte, die sie dann gemeinsam mit ihren Zuhörer*innen aufessen:

Im Gasthaus warten die Kritiker*innen, das hat uns vorher niemand gesagt. Unser erster Text ist 1 Gugelhupf und der passt nicht auf die exklusive Speisekarte des Hauses. Darauf werden wir freundlich, aber bestimmt hingewiesen. Also verstecken wir ihn in der Speis und schreiben weiter. In der Arbeit schreiben wir auch weiter, E-Mails und Exceltabellen und manchmal auch Briefe. Unsere Finger machen beim Schreiben immer dieselben Bewegungen. Die Tastatur hört sich auch immer gleich an, als würden wir gerade unsere Literaturtorte backen.

Gemeinsam lesen sie kurze und lange zuletzt entstandene Texte.

Anna Neuwirth (*1986 in Wien) lebt und arbeitet als Lehrerin und Autorin in Niederösterreich. Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift mischen. Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften (zuletzt Perspektive). IST DAS 1 LITERATUR gemeinsam mit Julia Knaß im Sukultur Verlag Berlin 2021 erschienen. Schreibt im Internet auf Instagram @annaneuw.

Julia Knaß ist Redaktionsmitglied bei der Literaturzeitschrift mischen, Teil des Druckkollektivs Risograd (Schaumbad – Freies Atelierhaus Graz). Organisiert gemeinsam mit Klaus Stoertebeker seit 2022 die Lesereihe “zusammen lesen” in Graz. Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und bei Sukultur: “IST DAS 1 LITERATUR” (gemeinsam mit Anna Neuwirth, Sukultur 2021) und “Doombot: Ein Pferd verdurstet im Erdbeerland” (gemeinsam mit Thomas Hainscho, Sukultur 2022). 

Martin Troger lebt und arbeitet als Bibliothekar und Autor in Wien und Bad Vöslau. Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift mischen. 2022: “Ein Einzelzimmer bitte”, Edition Raetia, 2021 “[EIS]- Sofortbilder”, vauvau-verlag (mit Anna Neuwirth)

Instagram: @juliaknass @annaneuw @martintrog

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Lesungen am 19. und 22. Jänner

Lesung am Donnerstag, 19. Jänner
um 20 Uhr im Café Anno
Ale(xandra) Mitterer
„Al(l)es Echt“

Ale(xandra) Mitterer liest ihre Ausbeute des letzten Jahres. Dazu gibt es Lieder, ebenfalls aus eigenes Feder.

Alexandra Mitterer ist Singer-Songwriterin und Poetin. Sie singt und schreibt Prosalyrik, Kurzgeschichten und Lieder: teils im Südtiroler Dialekt, teils im panösterreichischen Regiolekt und auf Standarddeutsch.

Sie ist im Vorstand der Vereine Literaturstunde und Literatur Famulus.

Im Band-Projekt Alelucrezia & die Musen singt sie eigene Chansons und Jazzstandards.

https://fb.me/e/2C5dGUJCm

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Lesung am Sonntag, 22. Jänner
um 20 Uhr im Café Anno
Christian Wolf
„Schall und Rauch und andere Gedichte“

https://www.heyn.at/item/Schall_und_Rauch/Wolf_Christian/52031144?back=17db1c16038938b098267971cb750f36

Wann hat die Shitshow Sendepause, wann und wo beginnt das echte Leben? Gibt es eine Möglichkeit von Freiheit hinter der Vorläufigkeit, hinter den Täuschungen? Und wie steht es mit Glück? Dem eigenen, dem von anderen? Kommt Glück überhaupt noch vor, in freier Wildbahn, oder nur mehr verbunden mit Öffnungszeiten, Warteschlangen, Eintrittskarten?

(Mit Verve und Empfindsamkeit spürt Christian Wolf in seinen Gedichten diesen Fragen nach.)

geboren 1996 in Kärnten, besuchte er das Musikgymnasium Viktring und studiert seit 2014 Philosophie und Literaturwissenschaft an der Universität Wien. Neben Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften (u. a. DUM und manuskripte) tritt er mit der Gruppe »Gedankenklang« gemeinsam mit der Musik von David Hättich und den Fotografien und Illustrationen von Verena Steinwider auf. 2019 erhielt er den „Sonderpreis“ beim Wiener Werkstattpreis.

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Lesungen am 12. und 15. Jänner

Lesung am Donnerstag, 12. Jänner
um 20 Uhr im Café Anno
Christian Schreibmüller
„AUSDÄMPFT“

Buchpräsentation eines Dialektbandes

Dialektpoeme, die nicht nur „das Alltagsleben einfangen“. Von Beziehungen, Arbeit, Freizeit, Wirtshaus, über Sex, Politik und Blues, bis zu gefährdeten wie gefährdenden Existenzen, lächerlichen Eitelkeiten und eben „das Schicksal“. In ostösterreichischen Dialekten, mit Schwerpunkt Wien. Leichtigkeit und Schwermut, Ernst und Humor treffen einander in ebenso heiterer wie ernster, ja im Dialektalen eleganter Sprache. Präsentiert manchmal wie eine typisch österreichische „Noochreed“.

Christian Schreibmüller, * 1949, Fotograf, Journalist, Autor, Schauspieler, Dokumentarfilmer und Fernsehgestalter. Fotoausstellungen im In- und Ausland, Fotoband über Sizilien,  5 Lyrikbände , 1 Prosaband, 1 Dialektband mit Lyrik und Prosa. Herausgeber von Anthologien, Veröffentlichungen in Literaturmagazinen und Anthologien. Veranstalter literarischer Lesungsreihen und  Poetry Slammer.

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Lesung am Sonntag, 15. Jänner
um 20 Uhr im Café Anno
Wolfgang Millendorfer & Mario Keszner
Stahlstadt trifft Eisenstadt“ 

Wolfgang Millendorfer:

Wolfgang Millendorfer entführt uns mit dem Roman „Kopf über Wasser“ einmal mehr in sein verrücktes Hallenbad – dieses Mal nimmt er in den Hallenbad-Gängen aber die verschlungenen Abzweigungen und erzählt die Geschichte aus einem neuen Blickwinkel. Und als Bonus gibt’s brandneue Erkenntnisse aus den Millendorfer-Notizbüchern sowie exklusive Einblicke in ein ganz neues Romanprojekt!

Wolfgang Millendorfer: geboren 1977, im Burgenland als Journalist und in ganz Österreich mit literarischen (Kabarett-)Programmen unterwegs („ich gegen mich“ / „Karaoke your Life“ mit Gerald Strommer); mehrere Auszeichnungen, 2 Erzählbände, 2 Romane (zuletzt: „Kopf über Wasser“ im Milena-Verlag); außerdem: Projekte aller Art, 1 Podcast („Fremden Planeten“ mit Thomas Hofer), Musik-Experimente und Kunstfiguren. www.wolfgang-millendorfer.at

Mario Keszner:

Was passiert, wenn Gewissheiten in einer Beziehung verloren gehen und feste Erwartungen enttäuscht werden? Was passiert, wenn frühere politische Überzeugungen zunehmend vergessen werden, und der Kampf eines Individuums um Freiheit immer auswegloser erscheint? Karin und Thomas versuchen, Antworten auf diese Fragen zu finden. Antworten, die zwar zu möglichen Auswegen führen, aber auch gefährlich sind. Alles verdichtet sich in diesem Roman zu einer langen nächtlichen Rückfahrt von einer Geburtstagsfeier. Einer Fahrt, in der alles möglich scheint.

In einem Wechsel von Zeitebenen und Perspektiven zeichnet Mario Keszner in seinem Roman „Calathea“ dabei gleichzeitig ein subtiles Porträt einer Gesellschaft zwischen zunehmender Entfremdung und einem Aufbruch ins Ungewisse.

Mario Keszner: geboren 1976 in Wien. Lebt und arbeitet in Linz. Studium der Handelswissenschaften, Kunstwissenschaft und Philosophie in Linz und Straßburg. Seit 2009 Veröffentlichung von Prosa, Lyrik und Essays in Zeitschriften und Anthologien im In- und Ausland. Mitglied des PEN-Clubs. Letzte Einzelveröffentlichungen: „Calathea. Roman“, Löcker Verlag (2022); „Im Grünen Palast. Erzählungen“, Löcker Verlag (2019). www.mariokeszner.at

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Lesung am Sonntag, 8. Jänner

Lesung am Sonntag, 8. Jänner
um 20 Uhr im Café Anno
Jimmy Brainless
„Saskia und Stephan“

­Meist wenn ich am Schreiben bin, kommen Saskia und Stephan zu mir zu. Sie interessieren sich für die Themen, die ich sonst nirgends unterbringen kann. Sie sind meine Müllschlucker, aber auf eine gute Art und Weise. Mit Saskia und Stephan fühle ich mich frei, ich mag sie nämlich nicht besonders, deswegen schiebe ich ihnen allerhand in die Schuhe und sie beschweren sich nicht, denn sie sind Saskia und Stephan, die Figuren, die jeden Blödsinn aussitzen müssen, den ich meinen anderen Geschichten niemals antun würde. Ihnen sei der Abend gewidmet: Ein Abend für die Müllschlucker.

Jimmy Brainless ist ein in Wien geborener Musiker und Schriftsteller mit taiwanischen Wurzeln. Er war Produzent des Online-Poetry Slams „lautfeuer.“ 2017 und 2019 tourte er mit Romanautor Elias Hirschl in Asien, sie spielten insgesamt über 30 Auftritte in China, Südkorea, Taiwan und auf den Philippinen. Seit 2019 ist er Mitglied der Band „Michaela und Jimmy“, welche Kinderlieder und -geschichten schreibt, zudem auch monatlich eine Radiosendung namens „Qua-Qua Gedichte“ bei Radio Orange gestaltet.

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