Lesung am Donnerstag, 12. Jänner
um 20 Uhr im Café Anno
Christian Schreibmüller
„AUSDÄMPFT“
Buchpräsentation eines Dialektbandes
Dialektpoeme, die nicht nur „das Alltagsleben einfangen“. Von Beziehungen, Arbeit, Freizeit, Wirtshaus, über Sex, Politik und Blues, bis zu gefährdeten wie gefährdenden Existenzen, lächerlichen Eitelkeiten und eben „das Schicksal“. In ostösterreichischen Dialekten, mit Schwerpunkt Wien. Leichtigkeit und Schwermut, Ernst und Humor treffen einander in ebenso heiterer wie ernster, ja im Dialektalen eleganter Sprache. Präsentiert manchmal wie eine typisch österreichische „Noochreed“.
Christian Schreibmüller, * 1949, Fotograf, Journalist, Autor, Schauspieler, Dokumentarfilmer und Fernsehgestalter. Fotoausstellungen im In- und Ausland, Fotoband über Sizilien, 5 Lyrikbände , 1 Prosaband, 1 Dialektband mit Lyrik und Prosa. Herausgeber von Anthologien, Veröffentlichungen in Literaturmagazinen und Anthologien. Veranstalter literarischer Lesungsreihen und Poetry Slammer.
Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport



Lesung am Sonntag, 15. Jänner
um 20 Uhr im Café Anno
Wolfgang Millendorfer & Mario Keszner
„Stahlstadt trifft Eisenstadt“
Wolfgang Millendorfer:
Wolfgang Millendorfer entführt uns mit dem Roman „Kopf über Wasser“ einmal mehr in sein verrücktes Hallenbad – dieses Mal nimmt er in den Hallenbad-Gängen aber die verschlungenen Abzweigungen und erzählt die Geschichte aus einem neuen Blickwinkel. Und als Bonus gibt’s brandneue Erkenntnisse aus den Millendorfer-Notizbüchern sowie exklusive Einblicke in ein ganz neues Romanprojekt!
Wolfgang Millendorfer: geboren 1977, im Burgenland als Journalist und in ganz Österreich mit literarischen (Kabarett-)Programmen unterwegs („ich gegen mich“ / „Karaoke your Life“ mit Gerald Strommer); mehrere Auszeichnungen, 2 Erzählbände, 2 Romane (zuletzt: „Kopf über Wasser“ im Milena-Verlag); außerdem: Projekte aller Art, 1 Podcast („Fremden Planeten“ mit Thomas Hofer), Musik-Experimente und Kunstfiguren. www.wolfgang-millendorfer.at
Mario Keszner:
Was passiert, wenn Gewissheiten in einer Beziehung verloren gehen und feste Erwartungen enttäuscht werden? Was passiert, wenn frühere politische Überzeugungen zunehmend vergessen werden, und der Kampf eines Individuums um Freiheit immer auswegloser erscheint? Karin und Thomas versuchen, Antworten auf diese Fragen zu finden. Antworten, die zwar zu möglichen Auswegen führen, aber auch gefährlich sind. Alles verdichtet sich in diesem Roman zu einer langen nächtlichen Rückfahrt von einer Geburtstagsfeier. Einer Fahrt, in der alles möglich scheint.
In einem Wechsel von Zeitebenen und Perspektiven zeichnet Mario Keszner in seinem Roman „Calathea“ dabei gleichzeitig ein subtiles Porträt einer Gesellschaft zwischen zunehmender Entfremdung und einem Aufbruch ins Ungewisse.
Mario Keszner: geboren 1976 in Wien. Lebt und arbeitet in Linz. Studium der Handelswissenschaften, Kunstwissenschaft und Philosophie in Linz und Straßburg. Seit 2009 Veröffentlichung von Prosa, Lyrik und Essays in Zeitschriften und Anthologien im In- und Ausland. Mitglied des PEN-Clubs. Letzte Einzelveröffentlichungen: „Calathea. Roman“, Löcker Verlag (2022); „Im Grünen Palast. Erzählungen“, Löcker Verlag (2019). www.mariokeszner.at
Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk Josefstadt
