Lesungen am 9. und 12. Februar

Lesung am Donnerstag, 9. Februar
um 20 Uhr im Café Anno
Maximilian Teufel
„1 Liebesbeziehung und 1 Bier bitte“

Warum träumt man bei der Vorstellung der großen Liebe von Gartenzwergen? Warum laden Stoppelfelder zum Walzertanzen ein? Warum ist Romeo so ein Trottel? Wie ist es eigentlich Cruella DeVille ergangen? Und was passiert, wenn der Google Übersetzer Lyrik durch den Fleischwolf dreht?

Fragen, die sich nie jemand gestellt hat, suchen nach Geschichten. Und die Geschichten suchen nach Musik. So gibt’s am Donnerstag im Anno einen Aufguss an Liedern und Texten, dem Noten von Sehn(Sucht), Unsinn, Liebe und Gugaruuz anhaften. Manchmal recht bitter im Geschmack, aber meist erfrischend im Abgang. Liebe und Bier halt.

Maximilian Teufel schreibt Texte und Lieder. Meistens im Dialekt. In seinem Fall – Mostviertlerisch, weil das hat für ihn einen Groove und eine Nähe, die man sonst selten findet. Da schmecken die Gedanken anders. Vertrauter, wärmer, romantischer. Überhaupt ehrlicher, findet er.

Teufel hat in Wien Lehramt Deutsch, Psychologie und Philosophie studiert, lehrt inzwischen selbst an einer Schule und hat vor kurzem seinen Traktorführerschein gemacht. Seit 2019 tritt er mit seiner Gitarre auf. (Also in letzter Zeit eher weniger) Seine Texte handeln oft von Stadt und Land, von zu Schnellem und zu Langsamem, lieben und grauslichen Sachen. Die Musik ist stilistisch eher folkig, manchmal elektrisch und gerne auch ein bisserl laut.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

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Lesung am Sonntag, 12. Februar
um 20 Uhr im Café Anno
Fiona Sironic und Mel Sasha Berger
„Ektonik und Topfpflanzen“

Tektonik könnte sein: Geschiebe von Schichten, Aufwellen von Krusten, Offenbarung von Löchern. Die Schichten sind hier Verschiedenes, fest, flüssig, glatt oder gebrochen, abstrakt und sehr konkret, Stein, Sprache, Geld, Netzwerk, Theorie, ein Ding, wieder ein Ding. Am 12.2. lesen Fiona Sironic und Mel Sasha Berger aus neueren Texte, in denen sie sich solcher und solcher Tektonik annähern.

Mel Sasha Berger (*1994 in Wien) studierte zunächst Ökonomie am Bodensee und Politische Theorie in New York City, später an der Schule Friedl Kubelka für Unabhängigen Film in Wien. Derzeit Arbeit an Film- und Textprojekten mit besonderem Interesse an einem elastischen Begriff der “Zweiten Natur”.

Fiona Sironic (*1995 in Neuss) studierte in Wien und in Hildesheim Sprachkunst und beendet gerade ihr Masterstudium der Gender Studies an der Universität Wien. Sironic erhielt verschiedene Preise und Stipendien, u.a. den Open Mike 2019 und das Startstipendium 2021, veröffentlichte in Zeitschriften und Anthologien und schreibt gerade einen Roman über aussterbende Arten und explodierende Festplatten. Neben Prosa verfasst Sironic Texte über Videospiele und gibt Workshops zum Kreativen Schreiben.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk Josefstadt

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