Lesungen am 29. Februar und 3. März

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 29. Februar 2024
um 20 Uhr im Café Anno

dog&SCHWOAZ
„Konzertante Lesung“

Seit vielen Jahren bespielt der Wiener Singer-Songwriter Norbert Schermann mit seiner Konzeptfigur dog&SCHWOAZ die Kaffehäuser und Bühnen dieser Stadt.

Als poetisch versierter Vertreter seiner Zunft lebt er darin seinen ausgeprägten Hang zum Experimentieren mit den Bausteinen und Regelwerken jener Lautäußerungen aus, die wir Sprache nennen.

Im Rahmen dieser Konzertanten Lesung stellt er ein Menü aus seinen musikalischen Werken vor und liest erstmals Auszüge aus seinem heuer erscheinenden Lyrik-Band „kurz- und herzlos. poetische probebohrungen“.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 3. März 2024
um 20 Uhr im Café Anno

Luca Kieser
„Überraschung“

Was Luca Kieser lesen wird, bleibt bis zuletzt eine Überraschung.

Luca Kieser, 1992 in Tübingen. Hat Sprachkunst studiert und schließt derzeit seinen Master in Ethik ab. 2019 Wortmeldungen-Förderpreis, 2021 FM4-Kurzgeschichtenwettbewerb Wortlaut, 2022 Lichtungen-Lyrik-Stipendium. Sein Debütroman „Weil da war etwas im Wasser“ (Picus Verlag) war für den Deutschen Buchpreis 2023 nominiert.

www.lucakieser.de

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk Josefstadt

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Uncategorized

Lesungen am 22. und 25. Februar

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 22. Februar 2023
um 20 Uhr im Café Anno

Jasmin Gerstmayr
„So vü Räume in mia“

Wie gewohnt performed die Autorin zahlreiche Mostviertler Dialektgedichte. Dieses Mal plagt sich das lyrische Ich mit platzenden Träumen, (un-)angenehmen Zwischenräumen und hartnäckigen Nebelschleiern. Dabei wird jedoch auch ordentlich auf der Couch gechilled. I wü des!

Jasmin Gerstmayr, geboren im Mostviertel, schreibt Dialektlyrik und hin und wieder Kurzprosa. Veröffentlichungen in zahlreichen Literaturzeitschriften (u.a. Morgenschtean, mosaik [online], UND, reibeisen) & Anthologien. Sonderpreis AT beim mundartHunderter 22 des unartproduktion-Verlages.

Regelmäßige Bühnen-Performance von Dialektlyrik, u.a. bei Poetry Slam-Meisterschaften. Mitglied der IGfem, GAV und ÖDA. Homepage: www.jasmingerstmayr.at

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 25. Februar 2023
um 20 Uhr im Café Anno

Florentin Berger-Monit
„TU FLORENTIN AUSTRIA“

Florentin Berger-Monit schreibt Prosa, Kurzprosa und Drama und liest gerne daraus vor. Von schweingewordenen Kirchenwirten über überhandnehmende Pater- und Führerkomplexe und Ziegenbemmerl. Mit Bewusstsein taucht er die Welt in seinen Texten in tief rotweißrote Farben. Homepage: www.berger-monit.org

Florentin ist Designer, Musiker & Autor
veröffentlicht in Anthologien
komponiert und produziert für Theater, Hörspiel und andere Formate 2020 eingeladen zum 4+1 treffen junger autorInnen (Schauspiel Leipzig) mit dem Stück „anfangs war es beängstigend, aber“

seit 2021 Masterstudium Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst Wien
2017-2021 Sprachkunst Bachelorstudium
2020 nominiert für den Deutschen Hörspielpreis der ARD
2018 Österreichisches Startstipendium für Literatur
vorher etwas Schulzeit, 1996 nach Österreich, 1991 geboren in Basel

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk Josefstadt

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Uncategorized

Lesungen am 15. und 18. Februar

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 15. Februar 2023
um 20 Uhr im Café Anno

Katharina Ferner
„(POST)VALENTINSTAGSLESUNG“

Katharina J. Ferner liest Dialektgedichte. Tragisch-komische Liebeslyrik zur Postvalentinstagsdepression. Sie imaginiert Telefongespräche mit Ivan. Und sucht Zuflucht in Freundinnenschaften und auf Reisen ans baltische Meer.
Manchmal träumt es sich eben besser im Gedicht.

Katharina J. Ferner lebt als Poetin und Performerin in Salzburg. Sie schreibt unter dem Titel „Ferner dichtet“ für die Salzburger Krone wöchentlich mehrsprachig Poesie. Kuratorin der „Galeriedialoge“ in der Galerie M. Ferner. Jüngste Veröffentlichung in der Anthologie: Schnitzlers Reigen. Der nächste Tanz. (Hrsg. Max Haberich / Thomas Ballhausen).

Mehr Info: www.kj-ferner.at

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 18. Februar 2023
um 20 Uhr im Café Anno

Benedikt Steiner und Schayan Kazemi
„spuren in einem – Gewebe aus Text & Klang“

In einer gemeinsamen Performance mit dem Musiker und bildenden Künstler Schayan Kazemi werden die Texte aus Benedikt Steiners Gedichtband ‚spuren in einem‘ mit Klängen zu einem neuen Ganzen verwoben. Im freien Assoziieren entspinnt sich ein dichtes Gewebe aus Worten, Rhythmen und Tönen; ein Dialog aus Text und Klang, bei dem das Sinnliche fortwährend den Sinn verstärkt und umgekehrt.

In seinem Lyrikdebüt ‚spuren in einem’ sucht Benedikt Steiner die Topographie einer menschlichen Seele zu erschließen. In schwebenden, zu allen Seiten hin offenen Textfeldern verhandelt er eine Vielzahl innerer Phänomene: Existenzielle Einsamkeit und die Sehnsucht nach dem Anderen genauso wie rumorende Ahnungen und aufblitzende Erkenntnis. In den skulptural anmutenden Gedichten werden wechselnde Innen-Ansichten zu einem Gewebe verflochten und erscheinen zugleich als sprachliche Spur; es formt sich ein Stoffgebilde, stabil genug, um für sich zu bestehen, jedoch mit etlichen offenen Enden.

Benedikt Steiner lebt und arbeitet als Dichter, bildender Künstler und Performer in Wien. Bachelor of Arts für experimentelle Gestaltung in Luzern, Studium der Sprachkunst in Wien. Schreibt Lyrik, macht Bücher und Bilder, initiiert Ausstellungen, Workshops und Performances. Er hat u.a. als Werklehrer für Jugendliche in Haft gearbeitet und leitet seit 2021 eine Schreibwerkstatt für Senior:innen. Anfang 2023 ist sein Lyrikdebüt ‚spuren in einem’ beim Verlag TEXT/RAHMEN erschienen.

Schayan Kazemi, Ton-, Klang- und Zeichensetzer. Lebt und arbeitet als freischaffender Musiker, bildende Künstler sowie als Kurator in Wien. Studierte zeitgenössische Komposition an der Bruckneruniversität sowie TransArts auf der Universität für Angewandte Kunst. In seinen Arbeiten beschäftigt er sich mit Spektralmusik und grafischen Notationen und wendet diese auf Bereiche wie den der bildenden Künste und Performance an.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk Josefstadt

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Uncategorized

Lesungen am 8. und 11. Februar

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 8. Februar 2023
um 20 Uhr im Café Anno

Orges Toçe & Alex Miksch Duo
„Tirana/Albanien – Wien/Österreich treffen sich in Wien“

Ein bunter Abend von Albanien nach Österreich und wieder zurück.

Orges Toçe ist ein typisches Beispiel für jene Spielart, die die österreichische Musikszene neben der klassischen und traditionellen schon seit jeher prägt: die multikulturelle. In Albanien mit klassischer Gitarre aufgewachsen – er gab sogar Konzerte in Spanien – pflegt er seit seinem Jazzgitarren-Studium in Wien einen verwegenen Mix der Stile und Genres.

Die Themen seiner in albanischer Tom-Waits-Manier mit rauer Stimme und wilder Gitarre vorgetragenen Stücke wechseln zwischen soziopolitischen Kommentaren, Zurück-aufs-Land-Utopismus, Lobgesängen ans Fahrrad und alkoholisierter Philosophie. (Jazz&TheCity)

Alex Miksch ist Lebenskünstler, Liedermacher, Gitarrist, Sänger, Komponist und Gitarrenbauer aus dem Waldviertel. Er wurde 1967 in Krems geboren und begann im Alter von 13 Jahren mit dem Gitarrenspiel, und die Gitarre blieb die einzige Konstante in seinem Leben. Nach langem Aufenthalt in allen Ecken des Waldviertels lebt Miksch seit 2012 in Wien. Sein Gesang und seine Texte sind dem Waldviertler Idiom gewidmet.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 11. Februar 2023
um 20 Uhr im Café Anno

Hermann Niklas und Josef Wagner
„Wetterwelt“

WETTERWELT ist die musikalische Umsetzung des Lyrikbands WETTER. Im März 2020 bei Limbus Lyrik erschienen, verorten die Gedichte biographische Verknüpfungen im Gang durch die Troposphäre, jener atmosphärischen Schicht, in der sich die meisten Wetterphänomene ereignen. Der Schriftsteller Hermann Niklas und der Musiker Josef Wagner durchschreiten mit Sprache und Bass die drei meteorologischen Bereiche Erdschicht, Luftschicht und Grenzschicht. Wie Erkan Osmanovic in einer Rezension schreibt, nimmt uns WETTER mit auf eine Messung. Die feine Unterwäsche unseres Bewusstseins wird hier zum Trocknen aufgehängt – hin und wieder flattert sie davon.

Niklas Hermann: Geboren 1976 in Marbach an der kleinen Erlauf/NÖ. Lebt in Wien als Schriftsteller und Politischer Bildner. Lesungskonzepte zwischen Vortrag, Performance und Theater. Literarische Improvisationskonzerte mit verschiedenen Ensembles. Langjährige Partnerschaft mit der Lyrikerin Maria Seisenbacher – mit ihr bildet er das literarische Projektteam „Wortwerft“: www.wortwerft.co. Web: www.niklashermann.com.
Zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen.

Josef Wagner: Geboren 1982 in Amstetten. Lebt als Komponist, Bassist und Musikpädagoge in Waidhofen an der Ybbs/NÖ und Wien. Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Leiter und Komponist der Gruppe „Memory Control“, CD-Produktionen: „The Wonderful Music Gives Happy You“ (2012), Mardo (2015). Komponist für diverse Ensembles: LA Big Band, Punches & Judies u.a. Auftragskompositionen: NÖ Jazz Sinfonie (Land Niederösterreich), „Mostviertel Suite“ (Kulturhof Amstetten), „Sansivieria Suite“ (Klangkirche Kanning).

Mitglied mehrerer Ensembles vorwiegend im Bereich Jazz/improvisierte Musik. Web: www.josefwagner.info.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk Josefstadt

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Uncategorized