Dialekt-Lesung am Donnerstag, 15. Februar 2023
um 20 Uhr im Café Anno
Katharina Ferner
„(POST)VALENTINSTAGSLESUNG“
Katharina J. Ferner liest Dialektgedichte. Tragisch-komische Liebeslyrik zur Postvalentinstagsdepression. Sie imaginiert Telefongespräche mit Ivan. Und sucht Zuflucht in Freundinnenschaften und auf Reisen ans baltische Meer.
Manchmal träumt es sich eben besser im Gedicht.
Katharina J. Ferner lebt als Poetin und Performerin in Salzburg. Sie schreibt unter dem Titel „Ferner dichtet“ für die Salzburger Krone wöchentlich mehrsprachig Poesie. Kuratorin der „Galeriedialoge“ in der Galerie M. Ferner. Jüngste Veröffentlichung in der Anthologie: Schnitzlers Reigen. Der nächste Tanz. (Hrsg. Max Haberich / Thomas Ballhausen).
Mehr Info: www.kj-ferner.at
Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport
Lesung am Sonntag, 18. Februar 2023
um 20 Uhr im Café Anno
Benedikt Steiner und Schayan Kazemi
„spuren in einem – Gewebe aus Text & Klang“
In einer gemeinsamen Performance mit dem Musiker und bildenden Künstler Schayan Kazemi werden die Texte aus Benedikt Steiners Gedichtband ‚spuren in einem‘ mit Klängen zu einem neuen Ganzen verwoben. Im freien Assoziieren entspinnt sich ein dichtes Gewebe aus Worten, Rhythmen und Tönen; ein Dialog aus Text und Klang, bei dem das Sinnliche fortwährend den Sinn verstärkt und umgekehrt.
In seinem Lyrikdebüt ‚spuren in einem’ sucht Benedikt Steiner die Topographie einer menschlichen Seele zu erschließen. In schwebenden, zu allen Seiten hin offenen Textfeldern verhandelt er eine Vielzahl innerer Phänomene: Existenzielle Einsamkeit und die Sehnsucht nach dem Anderen genauso wie rumorende Ahnungen und aufblitzende Erkenntnis. In den skulptural anmutenden Gedichten werden wechselnde Innen-Ansichten zu einem Gewebe verflochten und erscheinen zugleich als sprachliche Spur; es formt sich ein Stoffgebilde, stabil genug, um für sich zu bestehen, jedoch mit etlichen offenen Enden.
Benedikt Steiner lebt und arbeitet als Dichter, bildender Künstler und Performer in Wien. Bachelor of Arts für experimentelle Gestaltung in Luzern, Studium der Sprachkunst in Wien. Schreibt Lyrik, macht Bücher und Bilder, initiiert Ausstellungen, Workshops und Performances. Er hat u.a. als Werklehrer für Jugendliche in Haft gearbeitet und leitet seit 2021 eine Schreibwerkstatt für Senior:innen. Anfang 2023 ist sein Lyrikdebüt ‚spuren in einem’ beim Verlag TEXT/RAHMEN erschienen.
Schayan Kazemi, Ton-, Klang- und Zeichensetzer. Lebt und arbeitet als freischaffender Musiker, bildende Künstler sowie als Kurator in Wien. Studierte zeitgenössische Komposition an der Bruckneruniversität sowie TransArts auf der Universität für Angewandte Kunst. In seinen Arbeiten beschäftigt er sich mit Spektralmusik und grafischen Notationen und wendet diese auf Bereiche wie den der bildenden Künste und Performance an.
Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk Josefstadt

