Dialekt-Lesung am Donnerstag, 21. März 2024
um 20 Uhr im Café Anno
Günther Pilarz
“Oida Schwede“
Günther Pilarz lässt auch in seinem diesjährigen Dialektprogramm die Vokale & Konsonanten tanzen. Alle dabei entstehenden Bilder im Kopf entspringen einer Palette an entzückenden Dialogen, gereimtem Wortwitz, losgelösten Buchstaben und fulminanten Chilischoten aus dem Reich des Unerwarteten. Ebenso auf dem Parkett sind altbekannte Protagonisten, wie bis dato unbeschriebene Blätter. Es ist angerichtet, könnte man sagen. Scheinwerfer an, ginge ebenfalls. Oder kurz und knackig/auf den Punkt gebracht – Bühne frei – für “Oida Schwede“!
Günther Pilarz, geboren 1965 in Wien, verfasste schon in frühen Jahren Artikel für Schülerzeitungen, aber auch Gereimtes und Satirisches. Später schrieb er diverse Glossen für eine Tageszeitung, wie auch Lyrik, Prosa und Dialekttexte. Viele seiner Werke sind in Anthologien, Literaturzeitschriften oder Magazinen veröffentlicht worden. Er ist Mitglied der Österreichischen Dialektautor*innen, Absolvent der Schule für Dichtung und Preisträger des Lyrikwettbewerbs von RIAS Berlin 1988, sowie des Literaturwettbewerbs der Stadt Taucha 2022.
Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport
Lesung am Sonntag, 24. März 2024
um 20 Uhr im Café Anno
Dominika Hegedüsova
„du bist mir schnuppe“
Dominika h. ist Poetin aus Wien und schreibt seit 2019 Lyrik und Prosa auf Deutsch. Die 24-jährige Autorin verfasst vor allem Gedichte über die Liebe in all ihren Facetten und verteilt ihre Herzensangelegenheiten auch gerne in Form von eigens illustrierten Stickern in ganz Wien. Mal beschreiben ihre Zeilen verblasste Glücksgefühle, mal verlieren sie sich vor lauter Sehnsucht in melancholischem Kopfkino.
Dominikas Prosa gewährt auf humoristische Art und Weise Einblicke in ihren Arbeitsalltag: das Wiener Nachtleben. Die junge Künstlerin verarbeitet in ihren Texten alles, was sie im Leben bewegt – ob tiefgreifende Gefühle auf der Suche nach der Liebe und sich selbst oder skurrile Geschichten von berauschten Nächten inmitten wummernder Bässe und komischer Gestalten. Dominikas Worte sind vorsichtige Lichtblicke und verpuffen dann wieder wie Sternschnuppen in dunklen Momenten – was bleibt ist ein Glitzern im Herz und “wünsch dir was” um 7:07.
“ich hasse alles an mir, doch so sehr,
dass ich am liebsten ertrinken würde,
im arschkalten, dunklen meer
versinken wie ein stein,
kein leben mehr und kein sein
kein ich, keine gedanken,
kein gar nichts mehr,
nur ein weiterer teil des ozeans”
Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk Josefstadt

