Lesungen am 30. Jänner und 2. Februar

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 30. Jänner 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Reino Glutberg
Glutberg & Rupp

Batman & Robin, Meerjungfrau-Mann & Blaubarsch-Bube oder doch lieber Glutberg & Rupp?

Reino Glutberg & Martin Rupp retten den Feierabend im Café Anno mit ihren pannonischen Indiefolksongs. Schwarzer Humor, eine Prise Nostalgie und eine große Portion Freilondstroßn-Romantik sorgen für einen gelungen Abend.

Neue Lieder über wackelige Freundschaften oder den neuesten Friedhof-Trends aber auch altbewehrte Lobeshymnen auf’s Hotel Mama werden präsentiert. 

Seit 2019 sammelt Rein Glutberg Bühnenerfahrung und trägt seine Musik in die Welt hinaus. Nach seinen ersten beiden EPs veröffentlichte er 2022 sein Debütalbum „Freilondstroß“ auf dem Label HASN MUSIC. 2024 folgte das zweite Album mit dem Titel „Muas da Wurscht sein“. 

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 2. Februar 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Markus E. Hodec liest aus „Alex“
Eine Hommage an den Magischen Realismus

Der Debütroman „Alex“ von Markus E. Hodec hat schon ganze drei Jahre auf dem Buckel. Das ist ein Grund zu feiern. Und es ist ein Grund für den Autor Neues in den Blick zu nehmen und „Alex“ vom Lesepult in das Bücherregal zu stellen.

Geschrieben als philosophisches und psychoanalytisches Wagnis, lädt die Mischung aus lateinamerikanischem Magischen Realismus und europäischem Expressionismus dazu ein, all jene Leerstellen des Romans mit einer eigenen Geschichte zu füllen. Der Interpretationsraum bleibt groß, während sich Alex, die zentrale Figur des Romans, immer weiter in die Tiefen eines sich ständig wandelnden Labyrinths begibt. Oder ist es die Leserin, der Leser, die sich immer tiefer in die Möglichkeiten ihrer eigenen Interpretation hineinwagen?

Markus E. Hodec lebt in Wien und manchmal auch in Buenos Aires, wenn er nicht gerade im Zug nach Prag oder Innsbruck sitzt. Hauptberuflich ist er eigentlich Philosoph und beschäftigt sich mit literarischen Besonderheiten wie Platon, Hegel oder Adorno. Das hindert ihn allerdings nicht daran, von Zeit zu Zeit auch belles lettres, also schöne Worte zu Papier zu bringen. Wird dieser sprachliche Spagat zuweilen zu groß, kann es sein, dass er sich dem Illustrieren eigener und fremder Werke widmet.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

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Lesungen am 23. und 26. Jänner

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 23. Jänner 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Valentin & Freunde*
Zeitgenössische Kunstlieder

Als zeitgenössische Kunstlieder bezeichnet Valentin Lichtenberger sein Œuvre. Ob facettenreich oder mit breitem Pinselstrich, ob traurig oder zum Schmunzeln, ob tragend oder feurig groovend – seine Lieder haben eine simple Komponente gemeinsam: bildhaftes Storytelling. Zusammen mit seinen Freund*innen Markus Storf (Saxophon, Jazzgitarre), Dorinda Winkler (Cello, Gesang), Georg Haider (Kontrabass) und Fabian Baumgartner (Mandoline) werden die Lieder jedes Mal in unterschiedlichen Konstellationen und Arrangements live umgesetzt.

Valentin schreibt seit 2017 Kunstlieder im OÖ Dialekt. Erstes Zusammenspielen mit Markus Stoff und Georg Haider begann 2018 für ein Recording in Wien. Erste Auftritte mit Dorinda Winkler erst seit 2022 und sie ist quasi mittlerweile Standard-Besetzung.

Seither spielen sie nicht mehr unter dem Namen „Valentin & Die Zuckerbäcker“, sondern Valentin & Freunde*, weil das Format, die Besetzung und die Arrangements sich jedes Mal verändern. 

Das Jahr 2024 war sehr gut zu ihnen: Sie blicken auf schöne Auftritte zurück und allmählich teilen sie Bühnen mit großen Namen aus der europäischen und heimischen Musikszene.

Im Dezember 2024, kurz vor dem Jahreswechsel, haben sie 2 Live-Recordings in der Grünen Anker-Kirche in Linz auf Youtube veröffentlicht, womit sie für Konzerte und Auftritte 2025 und 2026 hausieren gehen.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 26. Jänner 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Fabian Navarro
Die supergeheime Manuskriptlesung 3000

Fabian Navarro liest aus seinem noch unveröffentlichten Roman! Der Romanautor der Katzenkrimiserie „Miez Marple“ und einer der erfolgreichsten stellt am 26.01.2024 im Rahmen des Anno-Literatursonntags erstmalig Auszüge aus seinem neuen Roman vor, der in Kürze im Leykam-Verlag erscheinen wird.

Eines Tages bebt in Wien die Erde, der Boden vor dem Stephansdom reißt auf und ein riesiger Spalt entsteht, der hunderte Meter in die Erde ragt. Als der deutsche Tourist Jürgen Weber in diesen Spalt stürzt, beginnt für seine Frau Renate eine Suche, die sie in die tiefsten Abgründe Wiens führt: die Bürokratie. Niemand scheint ihr helfen zu wollen. Einzig die Community ihres Rezepteforums zeigt sich hilfsbereit. Gleichzeitig erhält der selbsternannte Paraspektograph Reinhold Gruber den Auftrag einer dubiosen Forschungseinrichtung, eine Sonderkommission der Stadt untersucht die Ursache der Katastrophe und auf dem Wiener Zentralfriedhof erheben sich schließlich die Toten. Ein ganz normaler Dienstag in Wien also.

Fabian Navarro *1990 in Warstein, ist Autor, Slam Poet und Kulturveranstalter. Nach seinem Studium der deutschen Sprache und Literatur und Philosophie in Hamburg zog er nach Wien. Er tritt seit 2008 bei Lesebühnen und Poetry Slams auf, wurde bei den deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften 2017 Vize-Meister und gewann 2022 und 2023 die Poetry Slam Landesmeisterschaften für Wien und Niederösterreich. Von der Stadt Wien erhielt er das Arbeitsstipendium im Bereich Literatur 2022/2023. Er studiert Digital Humanities an der Universität Wien, liebt Code, Katzen und das Internet. Sein letzter Roman Miez Marple und die Pfote des Todes erschien im Goldmann Verlag.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

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Lesungen am 16. und 19. Jänner

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 16. Jänner 2025
um 19 Uhr im Café Anno

„Himmel und Hades –
Eine musikalisch-literarische Reise durch Griechenland“
Jannis Raptis & Robert Anders

Jannis Raptis & Robert Anders entführen ihr Publikum mitten im Winter in warme, südliche Gefilde und verwöhnen die offenen Ohren mit:
… einer Auswahl wunderschöner alter griechischer Lieder von Mikis Theodorakis, Manos Hajidakis und anderer Größen der Griechischen Liedkunst…
… und Texten, die ausnahmslos auf Reisen durch Griechenland und über den Balkan entstanden sind. Sie beschäftigen sich auf humorvolle Weise mit den kleinen und großen Sorgen eines Reisenden, mit Freude über himmlische Augenblicke und den Schmerzen der höllischen Momente, die man erlebt, wenn man unterwegs ist. Sie beschäftigen sich mit der Liebe, dem Leben, der Leidenschaft und … mit dem Trinken.

Na-no-na-net! Wie die Wiener sagen.
Ti na leme tora! Wie die Griechen sagen…

Mehr Infos: https://literaturmalanders.webnode.page/termine/

Jannis Raptis: Gitarre, Bouzouki und Gesang, geboren in Deutschland als Sohn griechischer Eltern, aufgewachsen in Deutschland und Belgien, lebt seit 20 Jahren in Wien, wo er Jazz und Popularmusik studierte und als freischaffender Musiker tätig ist.

Robert Anders: Texte & Rezitation, geboren in Wien, Mitarbeiter der Österr. Dialektautor*innen und -archive, Redaktionsmitglied der Literaturzeitschriften „Morgenschtean“ und  „& Radieschen“ (Gründungsmitglied), schreibt Prosa, Lyrik und Dramolette und lebt mit seiner Familie in Wien und Niederösterreich.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 19. Jänner 2025
um 19 Uhr im Café Anno

„Zufälle“
Katharina Schwabl

Vieles fällt einem mit der Zeit zu, weil man dabei war, davon gelesen oder erzählt bekommen hat, oder weil es einem mitten in der Nacht einfällt. Katharina Schwabl sammelt solche Versatzstücke, schleift daran herum und setzt sie zu neue Geschichten zusammen. Am Ende stehen Texte, bei denen sie oft selbst nicht mehr weiß, was wahr ist und was erfunden. Sicher ist, wo der Zufall mitspielt, ist mit allem zu rechnen: Düsternis, Komik, Ernsthaftigkeit, Oberflächligkeit… Wer sich auf diese Zufälle einlassen möchte, ist herzlich willkommen!

Katharina Schwabl hat Sprachwissenschaft und Übersetzung studiert und liebt alles, was mit Sprache, Texten und Geschichten zu tun hat. Schreiben ist immer Teil ihres Lebens, oft Mittel zum Zweck, manchmal aber auch Freude. Dann entstehen tagebuchartige Notizen, Wortspielereien, Textfragmente oder kurze Geschichten. Vieles geht verloren, denn Papier ist flüchtig und Festplatten haben ihr Ablaufdatum. Was nicht mit der Zeit ausgesiebt wird, wird ab und zu eingesendet und selten auch mal publiziert – oder eben am 19. Jänner im Café ANNO vorgelesen.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

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Lesungen am 9. und 12. Jänner

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 9. Jänner 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Es wird geträumt und geweint, getrunken und gelacht.
Johnny cola ist zurück. 

Der Liedermacher aus St. Pölten der bisher 6 Singles veröffentlicht hat, erzählt euch Geschichten vom Schmerz dieser Welt und der Liebe, die zu kurz gekommen ist.  

Sirenen heulen in den Straßen der Mostviertler Städte und Herzen brechen in den dreckigen Gassen Wiens. 

1000 Schmetterlinge stürzen vor der Charly Bar ab und dafangen sich am nächsten Tag in der Kinettn wo man schlaft und alle singen mit.

Seine brandaktuelle Single heißt „Irgendwie, Irgendwann, Irgendwo verloren“ und gibt es ab jetzt überall zum Streamen.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 12. Jänner 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Jimmy Brainless 
Neues von Saskia und Stephan

Saskia und Stephan sind ein stinknormales Paar. Während sie davon träumt, Bestseller-Autorin zu sein, wünscht er sich seinen Durchbruch als Schauspieler. Weil sie aber nicht nur ein stinknormales Paar, sondern auch stinknormale Menschen sind, scheinen sie zu einem stinknormalen Dasein verdammt zu sein, in welchem sich ihre Träume niemals erfüllen werden.

Wie gehen stinknormale Menschen mit Aussichtslosigkeit um?
Wie gehen stinknormale Menschen mit dem Tod um?
Wie gehen stinknormale Menschen damit um, mit einem stinknormalen Menschen zusammen zu sein?
Wie gehen stinknormale Menschen damit um, wenn ihnen in Lissabon die Geldbörse geklaut wird und sich die Polizisten, von denen sie sich Hilfe erwarten, als genauso stinknormal herausstellen?

Finden Sie es am 12. Jänner heraus – bei einer stinknormalen Lesung von Jimmy Brainless!

Jimmy Brainless ist Musiker und Autor mit taiwanischen Wurzeln. Mitglied der Band „Gurkenalarm“ und Teil von „Michaela und Jimmy“, welche Kinderlieder und -geschichten schreiben. 2017 und 2019 reiste er mit Elias Hirschl durch Asien, wo sie über 30 Auftritte spielten. Jimmy Brainless tritt auch solo mit eigenem Programm auf und schreibt Texte, die in diversen Literaturmagazinen und Anthologien publiziert wurden. 2023 belegte er beim Wortreich-Kurzgeschichtenwettbewerb den 2. Platz. Sein Debütroman “Im Schein der Pfütze” ist 2024 im Müry Salzmann Verlag erschienen.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

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