Dialekt-Lesung am Donnerstag, 20. November 2025
um 19 Uhr im Café Anno
Sibylle Kefer
„ma wü vü“
so wird das neue, im jänner 26 erscheinende 7. album von sibylle kefer heißen.
im cafe anno soll das, was letztes jahr für zuhörerschaft und protagonistin so kurzweilig begonnen hat, seine fortführung finden: ein nächstes lieder- und textmenükartensystem, aus dem gemeinsam gewählt und gelesen werden darf, befindet sich in der letzten vorbereitungsphase. neues liedmaterial aus dem noch unveröffentlichten 7. album ist nicht ausgeschlossen und auch ein tasteninstrument wird in die planung integriert.
Sibylle Kefer, 1976 in Bad Ischl geboren, wohnhaft in Bad Goisern und Wien, Musikerin und Musiktherapeutin. Sich musikalisch erst als Sidewoman einen Namen machend (gleichzeitig immer musiktherapeutisch arbeitend), startete die Mutter dreier Kinder ihre Solokarriere mit 30 Jahren.
2023 erfährt das 6. Soloalbum „hoid“ große Resonanz im deutschsprachigen Raum, das Releasekonzert wird auf Ö1 übertragen. Auf ihm findet sich auch der 2021 vom ORF für das internationale Format New European Songbook in Auftrag gegebene und in Zusammenarbeit mit dem Herbert Pixner Projekt umgesetzte Song „liawa hoffnung“.
Kefers unprätentiöse Texte sind von einem entwaffnenden Humanismus und Feminismus geprägt, die sich solcher Begriffe nicht bedienen und ihre Zuhörer:innen sehr unmittelbar „erwischen“, eine unverstellte Direktheit und (!) sensible Achtsamkeit, die sie sich auch bei ihrer Präsenz in sozialen Medien angelegen sein lässt. Das 7. Soloalbums „ma wü vü“ wird im Jänner 2026 bei tivoli productions erscheinen. www.sibyllekefer.at
Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport
Lesung am Sonntag, 23. November 2025
um 19 Uhr im Café Anno
Armela Madreiter
„Was übrig bleibt: Zwischenlösungen“
Wiedermal vor der Herausforderung stehen, dass man als Dramatikerin eigentlich selbst keine Lesungen mehr machen kann, weil man Texte für mehr als eine Stimme schreibt… Naja. Es wird sich eine Lösung oder Zwischenlösung finden. Texte sind wie immer Auschnitte, Fragmente, Experimente, Halbgares, Durchgekautes oder Neues. Texte über Massentourismus, schweigende Väter und eierlikörtrinkende Großmütter sowie möglicherweise einige Listen(Gedichte) wechselnden Inhalts.
Armela Madreiter, *1992 in Salzburg ist Dramatikerin, Dramaturgin und Deutsch-Lehrerin in Wien. Studium an der Universität Wien und am Mozarteum Salzburg. Sie war 2020-2024 Teilnehmerin des Dramatiker*innenlehrgangs Forum Text der uni-t Graz und war Stipendiatin der Wiener Wortstätten im Rahmen der Tour des Textes 2023. Sie schreibt Texte für junges Publikum und Erwachsene.
In ihren Projekten geht es oft um die Offenlegung und Zersetzung von (patriarchalen) Machtstrukturen durch Humor und präzise Sprache. Manchmal kriegt sie Preise oder ist für etwas nominiert. Das freut sie dann besonders. Sie lebt, schreibt, unterrichtet in Wien.
Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

