Lesungen am 4. und 7. Dezember

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 4. Dezember 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Lea Bacher
Suchen & Ankommen –
alles, was uns in unseren 20ern beschäftigt

Vom Studieren bis zum Taxifahren, von Sehnsuchtsorten und Reisen, Abschied und Rückkehr, Liebe und Freundschaft, dem Hinterfragen, sich unsicher und ganz sicher sein: Die 20er sind eine turbulente Zeit voller Lebensabschnitte, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Lea Bacher hat den verregneten Juli damit verbracht, all ihre Textefragmente, Gedichte und Notizen aus ihren frühen 20ern zu sammeln. Daraus entstand ein Lyrikband – „20“ – aus dem sie am 4. Dezember erstmalig vorliest.

Lea Bacher kommt aus dem oberösterreichischen Kremstal und studierte Publizistik, Romanistik und Politikwissenschaft in Wien und Rom.

Sie schreibt Prosa und (Dialekt)Lyrik, die sie regelmäßig bei Poetry Slams und Lesungen vorträgt. Seit 2019 ist sie Mitglied der ÖDA und moderiert die AnnoDialektDonnerstage im Anno. Sie ist Redaktionsmitglied des Morgenschtean und schreibt gerne Rezensionen, Interviews und Kolumnen. Ansonsten ist sie als freie Journalistin und seit 2023 auch bei ORF III tätig. Sie lebt in Wien.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 7. Dezember 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Elena Sarto
„Erste Gehversuche nach dem Sprint“

In „Erste Gehversuche nach dem Sprint“ beschreibt Elena Sarto den Umgang mit Leistungsdruck und Selbstzweifeln. Getrieben von dem Bedürfnis, mit sich selbst Schritt zu halten und neue Erfolge zu erzielen, lernt sie, Entschleunigung nicht nur in einer gehetzten Welt, sondern auch in sich selbst zu finden.

Mit feinem Gespür für Sprache verbindet Elena persönliche Eindrücke mit Selbstironie, Charme und Humor. Ihre Texte bewegen sich zwischen Poesie und Performance, Verletzlichkeit und Stärke. Dabei gewährt sie Einblicke in ihre künstlerische Arbeit und ihren Alltag – dorthin, wo Tempo, Ehrgeiz und Stillstand aufeinandertreffen.

Elena ist Poetin, Moderatorin und Workshop-Leiterin – und stellt leidenschaftlich gern Fragen. Ihre Texte verbinden Prosa- und Lyrikelemente auf sarkastische, erfrischend ehrliche Weise. Darin verarbeitet sie persönliche Erfahrungen und Gedanken, oft gesellschaftskritisch und stets feministisch. Besonders am Herzen liegt ihr, Gefühle sprachlich sichtbar zu machen und Bilder zu kreieren, die ihr Erleben spiegeln. Mit dieser Mischung hat sie sich einen Platz auf zahlreichen Bühnen im deutschsprachigen Raum erarbeitet.

„Ich hoffe, das ‚Wir‘ im Hier und Jetzt hält lang genug, dass es eines Tages vergraut. Verwaschen, eingelaufen und vertraut, wie die einst weißen Turnschuhe. Wenn der Glanz wegfällt – ist unsere Geschichte das Letzte, was hält?“
(Auszug aus „Lass uns gewöhnlich sein“)

Mit freundlicher Unterstützung vomBezirk

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