Dialekt-Lesung am Donnerstag, 14. März 2024
um 20 Uhr im Café Anno
Treibsound – Dichta am Soundstrånd
Dialektgedichte und deren Vertonungen
Texte von Isolde Kerndl, H.C. Artmann, Richard Wall und Joachim Unger, Musik: Treibsound
Die Dialektband Treibsound begibt sich alljährlich im Café Anno auf die Spurensuche zwischen Klång und Poesie und präsentiert Mundarttexte aus denen Klang wird und Klänge, die zu Sprache werden. Dabei trifft das baradies im liad eines H.C. Artmanns auf das Stade Wåldviertel einer Isolde Kerndl, während Richard Walls Text die hoiz oawad besingt.
Das Trio lädt dabei mit seinen Dialektbildern zwischen Weanarisch und Wåldviertlerisch am Soundstrånd zu einem poetischen Hörgenuss ein. Seit 2022 in neuer Formation unterwegs, arbeitet die Band Treibsound gerade an neuen Aufnahmen und präsentiert unter dem Titel Am Soundstrånd ein beständig neues Programm, das neben eigenen Kompositionen auch Vertonungen von Dialektgedichten enthält.
Es spielen und lesen dabei: Joachim Unger (Gesang, Gitarre), Johannes Kerschner (Bass, Gesang) & Margit Schoberleitner (Percussion, Gesang, Flügelhorn)
Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport
Lesung am Sonntag, 17. März 2024
um 20 Uhr im Café Anno
Astrid Kohlmeier
„Zärtliche Risse. Gedichte.“
Die Grazer Autorin und Regisseurin Astrid Kohlmeier liest aus ihrem kürzlich erschienenen Lyrikband „Zärtliche Risse“. Kohlmeiers Gedichte laben die Seele der Zuhörer und Leser und entführen in eine Welt von großer poetischer Strahlkraft, in der einem auf Schritt und Tritt die Liebe begegnet. Kohlmeiers Miniaturen erzählen vom Menschsein, von flüchtigen und innigen Begegnungen, von Stille und Unruhe, Freude und Zorn, Zweisamkeit und Sehnsucht, Frieden und Krieg. Der Abend verspricht berührende Lyrik, die umarmt.
Astrid Kohlmeier, Autorin und Regisseurin, geboren 1983, studierte Germanistik an der Karl-Franzens-Universität und der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz. Seit 2002 schreibt sie Theater- und Erzähltexte, Lyrik und Hörspiele. Ihre Lyrik und ihre Prosa wurden in zahlreichen Literaturzeitschriften („Lichtungen“, „Die Rampe“, „Freibord“, etc.) und Anthologien publiziert. Seit 2006 ist Kohlmeier auch als Regisseurin tätig und inszenierte u.a. am Landestheater Schwaben und beim XIX. und XX. Greizer Theaterherbst. 2012 erhielt sie das Österreichische Staatsstipendium für Literatur. 2015 erschien Kohlmeiers Gedichtband „Flüstere mir mein Meer glatt“ im INST Verlag, 2023 der Lyrikband „Zärtliche Risse“ im Wolf Verlag.
Kohlmeiers Theaterstücke und Bearbeitungen von Erzähltexten werden mitunter in eigener Regie an Bühnen in Österreich, Deutschland, Luxemburg und in der Schweiz aufgeführt. Astrid Kohlmeier lebt und arbeitet in Graz.
Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk Josefstadt

