Lesung am 12. Mai

Die Dialekt-Lesung am Donnerstag, 9. Mai 2024 entfällt feiertagsbedingt!

Lesung am Sonntag, 12. Mai 2024
um 20 Uhr im Café Anno

„Lebendige Leichen“
Celeste-Sarah Ilkanaev

Celeste-Sarah Ilkanaev ist geborene Wienerin. Hat ein Germanistik-Studium 2022 abgeschlossen, studiert momentan im Bachelor „Transformation Studies: Art x Science“ auf der JKU und Universität der angewandte Kunst dahin. Ist freie Journalistin und schreibt meistens rund um Themen der sozialen Gerechtigkeit.

Momentan versucht sie an ihrem autofiktionalen Jugendroman „Lebendige Leichen“ voranzukommen, wo es um das drogenversiffte Wien geht. Aus dem wird sie auch den einen oder anderen Ausschnitt vorlesen.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk Josefstadt

Lesungen am 2. und 5. Mai

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 2. Mai 2024
um 20 Uhr im Café Anno

Claudia Andersag
NAMAS („Etwas“)


Spürsinnig geht Claudia Andersag dem nach, was innerlich blubbert, brodelt und kocht. Sie erkundet im Dialekt, was Angst macht, mutig sprudelt, in sich ruht oder vor Freude berauscht. Namas kann alles perfekt, weiß was wirklich zählt, und namas anderes macht alles kaputt.

Claudia ist Focusing-Trainerin, führt achtsam durch Kunstwege und Ausstellungen und leitet Workshops für intuitives, heilsames Schreiben. Mit dem „Blubberschreiben“ hat sie ihre persönliche Form des Journaling entwickelt und lädt ihre Workshop Teilnehmer:innen ein zur Erkundung innerer Erlebenswelten: zuletzt im Rahmen der Ausstellung „Wie Wir Trauern“ und der ≠igfem-Workshopreihe „Brodelschreiben“ zum Thema „Female Rage“. Ihre eigenen Texte schreibt Andersag auf Deutsch, Englisch, Spanisch und im Lustenauer Dialekt: Veröffentlichungen im „Störfeuer“ und „Radieschen“ (Büchertisch), der Frankfurter Bibliothek und Instagram (andersagt). Claudia slammt, gibt Lesungen und spielt Playback
Theater in Vorarlberg und Wien.

Info: https://www.instagram.com/andersagt

https://www.facebook.com/claudia.maria.9615

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 5. Mai 2024
um 20 Uhr im Café Anno

Simon Scharinger
„Duck Dich, Gedicht!“

„Vielen Dank für Ihre Einsendung, aber die Texte sind doch noch sehr jung und überzeugen uns nicht durch Literarizität oder eigenen Stil.“

Simon Scharinger liest Texte aus seinen abgelehnten Einreichungen und Bewerbungen, tritt als Unveröffentlichter ganz frech an eine Öffentlichkeit und wird – vollkommen grün hinter den Ohren – literarisch unzureichende und stillose Gedichte zum Besten geben.

Simon Scharinger, 1991 in Schärding (OÖ) geboren und aufgewachsen, seit 2011 in Wien lebend. Von 2015 bis 2019 Studium der Schauspielregie am Max Reinhardt Seminar absolviert, mit den ‚humanisten‘ von Ernst Jandl und den ‚Präsidentinnen‘ von Werner Schwab abgeschlossen. Musikalischer Bestandteil der A-cappella-Boygroup Gesangskapelle Hermann. Seit der Saison 21/22 im Wiener Musikverein für diverse Kinderprogrammpunkte zuständig. Publikationen in Anthologien und Literaturzeitschriften.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk Josefstadt

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Lesungen am 25. und 28. April

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 25. April 2024
um 20 Uhr im Café Anno


Sophie Lindenthal
„Luschtig isch es trotzdem gsi“ – Ein PR-bedingtes Osterfest mit heidnischer Verwirrung

Was tun, wenn man der Welt zeigen will, dass man trotz mythologischen Namen, Toga und Co. nicht mehr in der Antike feststeckt? Ganz einfach – man feiert christliche Feste in ihrer ganzen kapitalistisch-gegenwärtigen Pracht. In Sophie Lindenthals kurzer Textreihe beschließen einige antike Götter und Göttinnen, den finalen Schritt in die Moderne zu machen und versuchen nach bestem, aber leider nicht ganz ausreichendem Wissen und Gewissen ein Osterfest auf die Beine zu stellen. Mäßige Motivation, technische Probleme, fehlerhaft getätigte Online-Bestellungen und dialektale Verständnisschwierigkeiten sind nur einige der vielen Hindernisse, über die sie dabei stolpern. Die Texte bestehen aus fiktiven Zeitungsartikeln, klassischer Prosa sowie chaotischen WhatsApp-Dialogen in einer Kombination aus Vorarlberger Dialekt und Standarddeutsch. 

Sophie Lindenthal, 1997 in Innsbruck geboren, wuchs in Vorarlberg auf und studiert nach einer abgeschlossenen Ausbildung für Grafikdesign aktuell Sprachwissenschaft in Wien. Sie ist Mitglied bei der ‚Jungen Szene‘ von ‚Literatur Vorarlberg‘ sowie Mitbegründerin der künstlerisch-absurden Online-Zeitung ‚Die Zeitungsente‘, für die sie regelmäßig Artikel veröffentlicht (https://diezeitungsente.com). Daneben schreibt sie Romane und Geschichten, meist phantastisch angehaucht. 

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 28. April 2024
um 20 Uhr im Café Anno

Caro Reichl
„Was glänzt, verschwindet mit uns.“

Ein Roman über Liebe, Trauer, Schuld – und über Opferbereitschaft für einen eitlen Kater

Nola Nimmerl hat die Tendenz zu verschwinden. Ihre Umrisse sind verschwommen, innen wie außen. Sie lebt ein Leben, das andere für sie erdacht haben, beschäftigt sich am liebsten mit den Problemen anderer, erfüllt alle an sie gerichteten Erwartungen – und ist Psychotherapeutin. Im Gespräch mit ihren Patient*innen ist oft nicht klar, wer hier eigentlich wen therapiert. Denn sobald Nolas Gefühle überhandnehmen, verliert sie die Kontrolle über ihr Bewusstsein und sieht sich als Phönix in die Lüfte steigen.

Caro Reichl (geb. 1993 in Linz), Autorin, Werbetexterin, lebt in Wien. Absolventin der Literatur Akademie Leonding 2023, veröffentlichte Prosa in div. Literaturzeitschriften, ihre Texte wurden mit Preisen und Shortlists ausgezeichnet. Ihr Debüt „Was glänzt, verschwindet mit uns“ erscheint im Frühjahr 2024 bei Leykam.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk Josefstadt

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Lesungen am 18. und 21. April

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 18. April 2024
um 20 Uhr im Café Anno

Anna Stiegler
„department vo ana quödn dichterin“

es gibt exklusive einblicke in das werk einer gequälten dichterin – annas version.

anna stiegler, geboren 1990, wuchs im oberösterreichischen dreiländereck auf, redet und schreibt daher in einem hybriddialekt.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 21. April 2024
um 20 Uhr im Café Anno

Präsentation des neuen DUM #109 und des &Radieschen #69

Aus DUM #109 „Schnee – von Gefühlskälte bis Après Ski“ lesen:
Max Aichmair, Olaf Lahayne, Sophie Vizthum und Charlotte Zerz.

Aus & Radieschen #69 „Hülle und Fülle“ lesen:
Marianne K. Ertl, Louis Hildebrandt, Kemal Kulaksiz, Nicole Teubenbacher.

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk Josefstadt

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Lesung am 14. April

Lesung am Sonntag, 14. April 2024
um 20 Uhr im Café Anno

Antonio Semeraro
Überraschungslesung

Antonio Semeraro überrascht mit einem vielseitigen Lesungsprogramm.

Als Italiener, der in Deutschland aufgewachsen ist und über ein paar Umwege 2009 nach Wien gelangte und seitdem als bildender Künstler und Set Designer tätig ist, beschäftigt er sich immer wieder mit der Frage nach der Identität, der Heteronormativität und der Bedeutung des Diskurses. Hin- und hergeworfen wirken seine Gedanken, also am Ende doch ganz normal? Wie fügt man sich in eine Gesellschaft ein, wenn man sich nicht vollends bewusst darüber ist, wer man ist oder wo man steht?

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk Josefstadt

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Lesung am 11. April

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 11. April 2024
um 20 Uhr im Café Anno

Lea Bacher
Eine Fahrt mit der U6

Schmeckt wie Orbit Erdbeer, riecht nach U6 und fühlt sich an wie Samt: Diesen Donnerstag erwartet euch neben Dialektlyrik und (kritischen und hirngatschigen) Prosatexten erstmals auch ein bisschen Poetry-Slam-Stimmung. Lasst euch überraschen!

Lea Bacher lebt, schreibt, studiert und arbeitet derzeit in Wien. Sie kommt aus dem wunderschönen oberösterreichischen Kremstal, dessen Dialekt sie wohl immer treu bleiben wird, studierte Romanistik und Publizistik an der Uni Wien und La Sapienza in Rom, lebte einige Zeit in Italien und schreibt gerade an ihrer Masterarbeit in Powi.

Außerdem ist sie Liebhaberin der römischen Küche und lateinamerikanischer Tänze und mag den Geruch von nassem Waldboden. Manchmal moderiert sie die Lesungen im Anno. Manchmal liest sie auch selbst aus ihren Prosatexten.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

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Lesungen am 4. und 7. April

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 4. April 2024
um 20 Uhr im Café Anno

Renate Schiansky
Endstation

Renate Schiansky liest, auch diesmal wieder unterstützt von Pedro und Chii, „ENDSTATION  –  Polacseks 3. und wahrscheinlich letzter Fall“.

Inspektor Anton Polacsek ermittelt wieder! Diesmal hat er den Mord an dem Oberkellner des Wirtshauses „Zur Endstation“ im Wiener Prater zu klären. Unter Verdacht geraten u. a. dessen Chefin, seine Kollegen, aber auch Verwandte und Bekannte: Jeder hat mit dem wenig sympathischen Mordopfer noch eine Rechnung offen, aber alle haben augenscheinlich auch ein Alibi. Beißt sich Polacsek an seinem wahrscheinlich letzten Fall die Zähne aus?

Wer’s wissen will, kommt am 4.4. um 20.00 Uhr ins Café Anno! Spannung und Spaß sind garantiert!

Renate Schiansky, geb. 1959, lebt und schreibt in Wien, oft, aber nicht nur, über Wien, gerne im Dialekt. Oft, aber nicht nur, sozialkritisch, politisch, böse. Oft und gerne, aber nicht nur, mit Humor und Ironie. Kann nicht singen, spielt aber gerne Theater und mag Poetry Slams.

Veröffentlichungen in Anthologien, Literaturmagazinen, sowie eigene Bücher. Mitglied der ÖDA und des ÖSV (na, net des mit die Schifoara und so! „Sport ist Mord!“ Da Schriftstellerverband is‘ g’mant!)

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 7. April 2024
um 20 Uhr im Café Anno

Isabella Feimer und Eva Waibel
„Der März ist wie ein Topf“

Isabella Feimer und Eva Waibel lesen aus einem Eintopf von langen Gedichten und kurzen Geschichten.

Isabella Feimer studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Wien und arbeitet seit 1999 als freie Theaterregisseurin und Schriftstellerin. Sie verfasst Romane, Lyrik, Reiseprosa und Essays. Zu ihren Inspirationsquellen zählen ihre Reisen und die Beschäftigung mit Bildender Kunst. Zuletzt erschienen: „Wir könnten Dschungel sein“ (Roman, Braumüller 2024), „Langeweile“ (Essay, K&S 2022)  „Frieda“ (Erzählung, Braumüller 2022) und „Cadavre exquis“ (Erzählung, Literaturedition NÖ 2021).

Eva Waibel studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Wien und Berlin und arbeitet als Dramaturgin und Theaterwissenschaftlerin. Sie verfasst Abstracts und Exposés sowie Gedichte und Kurzgeschichten über Pudelhunde und Glitzerfeen.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk Josefstadt

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Frohe Ostern!

Das ADIDO/ALSO-Team wünscht frohe Ostern und gute Erholung! Nächste Woche, am Donnerstag, 4. April, geht es mit unseren Lesungen wieder weiter.

Wir freuen uns auf euch!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

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Lesungen am 21. und 24. März

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 21. März 2024
um 20 Uhr im Café Anno

Günther Pilarz
“Oida Schwede“

Günther Pilarz lässt auch in seinem diesjährigen Dialektprogramm die Vokale & Konsonanten tanzen. Alle dabei entstehenden Bilder im Kopf entspringen einer Palette an entzückenden Dialogen, gereimtem Wortwitz, losgelösten Buchstaben und fulminanten Chilischoten aus dem Reich des Unerwarteten. Ebenso auf dem Parkett sind altbekannte Protagonisten, wie bis dato unbeschriebene Blätter. Es ist angerichtet, könnte man sagen. Scheinwerfer an, ginge ebenfalls. Oder kurz und knackig/auf den Punkt gebracht – Bühne frei – für “Oida Schwede“!

Günther Pilarz, geboren 1965 in Wien, verfasste schon in frühen Jahren Artikel für Schülerzeitungen, aber auch Gereimtes und Satirisches. Später schrieb er diverse Glossen für eine Tageszeitung, wie auch Lyrik, Prosa und Dialekttexte. Viele seiner Werke sind in Anthologien, Literaturzeitschriften oder Magazinen veröffentlicht worden. Er ist Mitglied der Österreichischen Dialektautor*innen, Absolvent der Schule für Dichtung und Preisträger des Lyrikwettbewerbs von RIAS Berlin 1988, sowie des Literaturwettbewerbs der Stadt Taucha 2022.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 24. März 2024
um 20 Uhr im Café Anno

Dominika Hegedüsova
„du bist mir schnuppe“

Dominika h. ist Poetin aus Wien und schreibt seit 2019 Lyrik und Prosa auf Deutsch. Die 24-jährige Autorin verfasst vor allem Gedichte über die Liebe in all ihren Facetten und verteilt ihre Herzensangelegenheiten auch gerne in Form von eigens illustrierten Stickern in ganz Wien. Mal beschreiben ihre Zeilen verblasste Glücksgefühle, mal verlieren sie sich vor lauter Sehnsucht in melancholischem Kopfkino.

Dominikas Prosa gewährt auf humoristische Art und Weise Einblicke in ihren Arbeitsalltag: das Wiener Nachtleben. Die junge Künstlerin verarbeitet in ihren Texten alles, was sie im Leben bewegt – ob tiefgreifende Gefühle auf der Suche nach der Liebe und sich selbst oder skurrile Geschichten von berauschten Nächten inmitten wummernder Bässe und komischer Gestalten. Dominikas Worte sind vorsichtige Lichtblicke und verpuffen dann wieder wie Sternschnuppen in dunklen Momenten – was bleibt ist ein Glitzern im Herz und “wünsch dir was” um 7:07.

“ich hasse alles an mir, doch so sehr,
dass ich am liebsten ertrinken würde,
im arschkalten, dunklen meer
versinken wie ein stein,
kein leben mehr und kein sein
kein ich, keine gedanken,
kein gar nichts mehr,
nur ein weiterer teil des ozeans”

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk Josefstadt

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Lesungen am 14. und 17. März

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 14. März 2024
um 20 Uhr im Café Anno

Treibsound – Dichta am Soundstrånd
Dialektgedichte und deren Vertonungen 

Texte von Isolde Kerndl, H.C. Artmann, Richard Wall und Joachim Unger, Musik: Treibsound

Die Dialektband Treibsound begibt sich alljährlich im Café Anno auf die Spurensuche zwischen Klång und Poesie und präsentiert Mundarttexte aus denen Klang wird und Klänge, die zu Sprache werden. Dabei trifft das baradies im liad eines H.C. Artmanns auf das Stade Wåldviertel einer Isolde Kerndl, während Richard Walls Text die hoiz oawad besingt. 

Das Trio lädt dabei mit seinen Dialektbildern zwischen Weanarisch und Wåldviertlerisch am Soundstrånd zu einem poetischen Hörgenuss ein. Seit 2022 in neuer Formation unterwegs, arbeitet die Band Treibsound gerade an neuen Aufnahmen und präsentiert unter dem Titel Am Soundstrånd ein beständig neues Programm, das neben eigenen Kompositionen auch Vertonungen von Dialektgedichten enthält.

Es spielen und lesen dabei: Joachim Unger (Gesang, Gitarre), Johannes Kerschner (Bass, Gesang) & Margit Schoberleitner (Percussion, Gesang, Flügelhorn)

www.treibsound.at

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 17. März 2024
um 20 Uhr im Café Anno

Astrid Kohlmeier
„Zärtliche Risse. Gedichte.“

Die Grazer Autorin und Regisseurin Astrid Kohlmeier liest aus ihrem kürzlich erschienenen Lyrikband „Zärtliche Risse“. Kohlmeiers Gedichte laben die Seele der Zuhörer und Leser und entführen in eine Welt von großer poetischer Strahlkraft, in der einem auf Schritt und Tritt die Liebe begegnet. Kohlmeiers Miniaturen erzählen vom Menschsein, von flüchtigen und innigen Begegnungen, von Stille und Unruhe, Freude und Zorn, Zweisamkeit und Sehnsucht, Frieden und Krieg. Der Abend verspricht berührende Lyrik, die umarmt.

Astrid Kohlmeier, Autorin und Regisseurin, geboren 1983, studierte Germanistik an der Karl-Franzens-Universität und der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz. Seit 2002 schreibt sie Theater- und Erzähltexte, Lyrik und Hörspiele. Ihre Lyrik und ihre Prosa wurden in zahlreichen Literaturzeitschriften („Lichtungen“, „Die Rampe“, „Freibord“, etc.) und Anthologien publiziert. Seit 2006 ist Kohlmeier auch als Regisseurin tätig und inszenierte u.a. am Landestheater Schwaben und beim XIX. und XX. Greizer Theaterherbst. 2012 erhielt sie das Österreichische Staatsstipendium für Literatur. 2015 erschien Kohlmeiers Gedichtband „Flüstere mir mein Meer glatt“ im INST Verlag, 2023 der Lyrikband „Zärtliche Risse“ im Wolf Verlag.

Kohlmeiers Theaterstücke und Bearbeitungen von Erzähltexten werden mitunter in eigener Regie an Bühnen in Österreich, Deutschland, Luxemburg und in der Schweiz aufgeführt. Astrid Kohlmeier lebt und arbeitet in Graz.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk Josefstadt

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