Lesungen und Anno-Weihnachtsfeier

Lesungen am Montag, 20. Dezember

ALSO-Double Feature Hoffmann x Braschel

Erste Lesung 19h

Zweite Lesung 20h

Kurz vor dem alljährlichen Rückzug in das scheinbar Private, kurz vor Lametta-Orgien und selbstgewählter fröhlicher Feier-Enthaltsamkeit wartet der AnnoLiteraturSonntag noch mit einem besonderen Abend auf:

Gleich zwei wunderbare Autor*innen werden an diesem (Achtung) Montag-Abend im Cafe Anno zu hören sein: David Hoffmann und Katherina Braschel

„Warum weinst du? Es ist Conan, er kann nicht weinen, darum weine ich für ihn“, Conan der Barbar, 1982. David Hoffmann liest einen Auszug aus der Kurzgeschichte Barbaren im Garten, die durch die Abenteuerlust spielender Kinder Gegensätzen wie alt und jung, grob und zart, einsam und geborgen nachspürt.

Katherina Braschel wird in ihren Texten notwendige Straßenkorrekturen vornehmen, außerdem wird es um auslaufende Flüsse gehen. Unter Umständen auch um in Öfen gesteckte Sonnen und das Zusammenbasteln der Teile Einsamkeit und Autonomie. Außerdem wird es einen gemeinsamen Text von Katherina Braschel und David Hoffmann zu hören geben. Ja. Wirklich. Es lohnt sich also.

Zu den Autor*innen:

Dada Hoffi, aka David Hoffmann, wuchs in Österreich und Ungarn auf, lebt in Wien und Berlin. Autor und Performer. Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien (zuletzt in Junge Literatur Burgenland Volume 5 — edition lex liszt 12). Texter und Falsettsänger der Literaturpunkband Smashed To Pieces . Produktion von Hörspielen. Übersetzungen aus dem Ungarischen. Demnächst erscheint sein erster Gedichtband.

Katherina Braschel, aufgewachsen in Salzburg, lebt und arbeitet seit 2011 in Wien, wo sie auch Theater-, Film- und Medienwissenschaft studiert hat. Sie ist Schriftstellerin und Kulturveranstalterin. Diverse Preise (u.A. Rauriser Förderungspreis, Wortmeldungen Förderpreis) und Stipendien sowie Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien. 2020 erschien ihr Debüt es fehlt viel in der edition mosaik. Sie glaubt an feministische Solidarität, gutes Bier und die zarte Macht der Sprache.

Bezüglich Covid19 gelten für das Café Anno die vorgeschriebenen Gastro-Regeln.

Mit freundlicher Unterstützung des Bezirks Josefstadt

ALSO-Lesung am Dienstag, 21. Dezember

Präsentation des neuen Radieschens „bös&artig“

um 20 Uhr im Café Anno

Es lesen:

Franziska Bauer
Klaus Kimbacher
Markus Köhle
Etienne Thierry

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ADIDO-Lesungen am Mittwoch, 22. Dezember

um 19 Uhr im Café Anno

Katharina J. Ferner

Fernpost aus Salzburg
Seit knapp einem Jahr schreibt Katharina einmal in der Woche Gedichte für dieSalzburger Krone – jedes davon auch im Dialekt. Die Themen reichen allerdingsüber das alltägliche Stadtleben hinaus, auch der Dialekt ist nicht immer klar zuordenbar. Die mehrsprachige Lesung wird jedenfalls ein Hörerlebnis.

Katharina J. Ferner lebt als Poetin und Performerin in Salzburg, ist Redaktionsmitglied bei mehreren Literaturzeitschriften(&Radieschen, Morgenschtean, Mosaik). Jüngste Veröffentlichung: Der Anbeginn (Limbus, 2020). Mehr Infos: www.kj-ferner.at

Anno-Weihnachtsfeier

um 20 Uhr 15

im Café Anno

Alljährlich bittet Katherina Braschel zur mittlerweile legendären ADIDO-Weihnachtsfeier.
Heuer ist vieles anders, aber wir sind da. Und bleiben da.

Gerne hätten wir euch wie sonst in angemessener Opulenz erschlagen, was Geschenkchen, Bier und Lesende angeht, aber auch im kleineren Format werden wir das Cafe Anno textlich (und wie auch immer sonst, sei euch überlassen) rauschen lassen.

Es lesen:

Anna Stiegler
Andreas Plammer
Armela Madreiter
Katharina Ferner
Martin Peichl
more t.b.a.

Bezüglich Covid19 gelten für das Café Anno die vorgeschriebenen Gastro-Regeln.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung online am 9. Dezember

Lesung am Donnerstag, 9. Dezember

um 20 Uhr live online via Facebook: https://fb.me/e/1bWOgFggm

Anna Stiegler

„all dressed up nowhere to go“

anna stiegler hat im jahr 2021 schon vor einem bürgermeister gelesen, von der to-do-liste fehlt also nur noch eins: online-lesung.es geht um verdrängung, sentimentalität, bewältigungsstrategien, jahreszeiten und große emotionen. 

anna stiegler, geboren 1990, halb in oberösterreich, halb in niederösterreich sozialisiert und sprachlich geprägt, liebt und vermisst das anno und das publikum, locked down in wien.

Aufgrund der aktuellen Situation muss die Lesung online stattfinden. Es können auch all jene teilnehmen, die nicht auf Facebook registriert sind.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Online-Lesung am 5. Dezember

Lesung online via Facebook am Sonntag, 5. Dezember, um 20 Uhr:
https://facebook.com/events/s/online-also-lesung-am-5-dezemb/434490404999212/

Jan David Zimmermann

Das Gängige. Kurzprosa und eine Ballade

„ Die Gesetze, die hier an jeder Ecke, in der etwas verendet ist, herumlungern, sind, dem Verwesungsgeruch nach zu urteilen, Naturgesetze.“

Kunst und Literatur haben sich in vielen Fällen gegen das scheinbar Normale, gegen das Übliche, gegen das Gängige gerichtet, das Geregelte persifliert und – frei nach David Lynch – die roten Ameisen unter der Rinde des Alltäglichen zum Thema gemacht. In dieser Lesung sollen einige veröffentlichte und auch unveröffentlichte Texte vorgetragen werden, die „das Gängige“ sezieren und Darunterliegendes freilegen.

Jan David Zimmermann, geboren 1988 in Wien, lebt ebendort. Studium der Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst sowie Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftsphilosophie an der Universität Wien. Seit 2009 literarische Lesungen und wissenschaftliche Vorträge.​

Aufgrund der aktuellen Situation muss die Lesung online stattfinden. Es können auch all jene teilnehmen, die nicht auf Facebook registriert sind.

Die online-Lesung von Anna Stiegler am 2. Dezember entfällt und wird auf 9. Dezember verschoben.

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Lesung online am 2. Dezember

Lesung am Donnerstag, 2. Dezember

um 20 Uhr live online via Facebook: https://fb.me/e/1bWOgFggm

Anna Stiegler

„all dressed up nowhere to go“

anna stiegler hat im jahr 2021 schon vor einem bürgermeister gelesen, von der to-do-liste fehlt also nur noch eins: online-lesung.es geht um verdrängung, sentimentalität, bewältigungsstrategien, jahreszeiten und große emotionen. 

anna stiegler, geboren 1990, halb in oberösterreich, halb in niederösterreich sozialisiert und sprachlich geprägt, liebt und vermisst das anno und das publikum, locked down in wien.

Aufgrund der aktuellen Situation muss die Lesung online stattfinden. Es können auch all jene teilnehmen, die nicht auf Facebook registriert sind.

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Lesungen entfallen!

Die morgige ALSO-Lesung im Café Anno von Jan David Zimmermann muss leider entfallen.

Auch nächste Woche am Donnerstag, 25. November und Sonntag, 28. November finden aufgrund der aktuellen Lage keine Lesungen statt.

Wir halten euch aber auf dem Laufenden und wünschen euch Gesundheit und alles Gute für die nächsten Wochen! Haltet durch – der nächste gemütliche AnnoDialektDonnerstag (ADIDO) oder AnnoLiteraturSonntag (ALSO) kommt bestimmt!

Bis bald und literarische Grüße,

das Team des Café Annos und der ÖDA

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien und dem Bezirk Josefstadt

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Lesung am 18. und 21. November

Lesung am Donnerstag, 18. November

um 20 Uhr im Café Anno

Daniel Stögerer

Gespräche mit mir selbst.

Manchmal beschäftigen uns gerade jene Konversationen am meisten, von denen wir wissen, dass wir sie nie führen werden. Sei es, weil das Schicksal einer Aussprache zuvorgekommen ist, der oder die Gesprächspartner*in den Kontakt verweigert oder uns schlichtweg der Mumm dazu fehlt, uns unserem Gegenüber zu öffnen. Die Kurzgeschichten, aus denen Daniel Stögerer am kommenden Anno-Dialekt-Donnerstag lesen wird, behandeln genau jenes Unausgesprochene, das wir oft wie einen Rucksack voller Steine durchs Leben tragen und nur manchmal kurz bei der Barfrau oder dem Frisör, seltener beim Therapeuten abladen können.

Daniel Stögerer, geboren 1997, weiß nie, was er in seine Kurzbiographie schreiben soll, weshalb er darin meistens Flachwitze erzählt oder, wenn ihm wie jetzt keine einfallen, sinnloses Blabla von sich gibt, das außer ihm wahrscheinlich niemand lustig findet. Davon abgesehen hat er ein Faible für melancholische Romane.

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Lesung am Sonntag, 21. November

um 20 Uhr im Café Anno

Jan David Zimmermann

Das Gängige. Kurzprosa und eine Ballade

„ Die Gesetze, die hier an jeder Ecke, in der etwas verendet ist, herumlungern, sind, dem Verwesungsgeruch nach zu urteilen, Naturgesetzte.“

Kunst und Literatur haben sich in vielen Fällen gegen das scheinbar Normale, gegen das Übliche, gegen das Gängige gerichtet, das Geregelte persifliert und – frei nach David Lynch – die roten Ameisen unter der Rinde des Alltäglichen zum Thema gemacht. In dieser Lesung sollen einige veröffentlichte und auch unveröffentlichte Texte vorgetragen werden, die „das Gängige“ sezieren und Darunterliegendes freilegen.

Jan David Zimmermann, geboren 1988 in Wien, lebt ebendort. Studium der Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst sowie Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftsphilosophie an der Universität Wien. Seit 2009 literarische Lesungen und wissenschaftliche Vorträge.​

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Lesung am 11. und 14. November

Lesung am Donnerstag, 11. November

um 20 Uhr im Café Anno

Armela Madreiter

kreuzwörterbuch, südpol oder ganz was anderes. 

ich springe ein und lese vielleicht ein wenig aus meinem stück südpol.windstill mit ein bisschen wienerisch. naja.

aber das bleibt noch zu entscheiden. 

ich lese vielleicht texte über dialekte weil ich in dialekten unsicher bin, 

sie mir aber gerne von aussen ansehe, sie gut unterscheiden kann und dann triumphierend ins gespräch einflechte:

“du bist aus das steiermark, geh? das hab ich gleich gehört, gleich gehört hab ich das”

wenn es dann nicht stimmt, ist mir das immer peinlich. 

immerhin habe ich meine bachelorarbeit über das dialektale phänomen der ‘flektierenden komplimentierer im mittelbairischen’ geschrieben. 

naja. jedenfalls lese ich etwas, ob allein oder mit anderen – das bleibt noch zu entscheiden. 

armela madreiter hat hier schon so oft gelesen und lange moderiert. die kennt eh jede*r. wenn nicht: armela madreiter schreibt stücke, hat applied theatre und germanistik studiert, zweifelt manchmal viel, kocht sehr gutes gulasch, die hässlichsten kärtner kasnudeln und versucht, sich niemals zu ernst zu nehmen. 

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Lesung am Sonntag, 14. November

um 20 Uhr im Café Anno

Jopa Jotakin

im darknet sind alle katzen miau

jopa wollte eigentlich nur entspannen und in den sleepmode wechseln, aber leider musste er davor noch die festplatte defragmentieren. kein leichtes unterfangen, weil er versehentlich dreamies im darknet gekauft hat, weshalb nun ständig kätzchen durch s1 HD (head disk) wuseln und alles wieder durcheinander bringen. was noch halbwegs zu retten war, konnte er ausdrucken, weil zufällig 1 drucker am anUSB port hing.

jedenfalls: jopa hat 1 buch geschrieben. gedichte. die sind kürzer, das ist praktisch. es geht um katzen. und computer. das internet. und natürlich darf die liebe und der alkohol nicht fehlen.

jopa jotakin kam in einer stürmischen Herbstnacht des jahres 1986 schlafend zur Welt.
Zerlebt sich in und durch Wien. Bestandteil des Kulturvereins Einbaumöbel und der Grillhendl Rotation Crew. Mitglied der Grazer Autorinnen Autorenversammlung (übt dort aktuell die Geschäftsführung aus).
Betreibt mit der Künstlerin Andrea Knabl die edition tagediebin – Kleinverlag für Bild und Text zur Förderung experimentell devianter Ästhetiken. Mit Puneh Ansari, Apollonia T. Bitzan, Lydia Haider und Mercedes Kornberger veranstaltet er die monatliche Lesereihe Blumen­ montag im Café Stadtbahn.

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Lesung am 4. und 7. November

Lesung am Donnerstag, 4. November

um 20 Uhr im Café Anno

El Awadalla

schee schiach und gscheid bleed
schön sprechen und andere absurditäten

dialekt als sprache, dialekt als kunst, dialekt als widerstand gegensinnlose floskeln aus werbung und politik. und lustig wird es auch, sogar, wenn es in den texten ums sterben geht.

el awadalla ist geborene burgenländerin, mit (dialektalem) hauptwohnsitz in wien, dialekautorin, poetryslammerin- und veranstalterin (dreimalbus-bim-slam in allen wiener bezirken etc.)

letzte veröffentlichungen:
2020 zuviele putzfrauen, milena verlag, 2020 auf der short list für denleo-perutz-preis.
2016 good luck – good bye. vom kommen und überleben. ein tagebuch ausder willkommenskultur.Sysiphus Verlag
2014 Seawas, bist a krank? Tiefe und tiefgründige Dialoge imKankenhaus, milena verlag 2012 Seawas, Grüssi, Salamaleikum! Tiefe undtiefgründige Dialoge in der U-Bahn, milena verlag

http://www.awadalla.at/

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Lesung am Sonntag, 7. November

um 20 Uhr im Café Anno

Janea Hansen

Was bisher geschah

Bis hierher war es ein weiter Weg. Es hat viele Texte gebraucht, die sich selbst überholt haben, viele Witze, die an unpassenden Stellen erzählt wurden und ein bisschen Mut ab und zu lauter zu sein, als vielleicht erwünscht war. Und am Ende sind wir angekommen bei Gedichten und Twitter. Die Autorin Janea Hansen kann vielleicht nicht versichern, dass das die literarische Karriere war, die sie sich ausgemalt hatte, aber zumindest die, die am meisten Spaß gemacht hat. Oder anders gesagt: Es werden Texte aus 10 Jahren Poetry Slam gelesen, es gibt Gedichte und Twitter kommt auch nicht zu kurz.

Bio: Janea Hansen ist Autorin, Slam Poetin, Moderatorin, Kulturveranstalterin und studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaftlerin. Sie lebt und arbeitet derzeit auch als Buchhändlerin in Wien. Die gebürtige Flensburgerin (D) tritt mit ihren Texten regelmäßig bei Literaturveranstaltungen im deutschsprachigen Raum auf und gibt Workshops zum Thema Poetry Slam und Performance.
Unter anderem ist sie tätig bei der Literaturzeitschrift &Radieschen, dem Verein Slam Alphas und betreibt einen Podcast zum Thema „Die drei ???“. Zudem ist sie Obfrau vom Verein FOMP, die als Kulturveranstalter die „Deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften 2022“ in Wien ausrichten werden.

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Lesung am 27., 28. und 31. Oktober

ACHTUNG: Diese Woche finden zwei ADIDO Dialektlesungen statt, eine davon am Mittwoch!

Lesung am Mittwoch, 27. Oktober

um 20 Uhr im Café Anno

Anna Lena Obermoser

„wia schnialsomt“

Anna-Lena Obermoser (*1996) ist Sozialarbeiterin und Spoken Word Poetin und lebt in Graz. Seit 10 Jahren zählt sie zu den markantesten Stimmen des österreichischen Poetry Slam. Gebürtig aus dem Oberpinzgau schreibt sie vor Allem im Dialekt. Gedichte, Texte, Songs. Sie ist Mitherausgeberin der U20-Poetry-Slam-Anthologie „G’scheit goschert“ (2019), DUM-Kolumnistin & Lesebühnenmitglied. 

Zu Gast beim Anno Dialekt Donnerstag (ADIDO) an einem Mittwoch (sic!) wird sie aktuelle Werke aus ihrem Alltag lesen, die sich thematisch in etwa wie folgend zusammenfassen lassen: 
De wöd is voi stressig und üwaroi duads an duscha. Und mitten drin bi i und du bist do a. Meara’dwei dabockt ma des unhoie oft nid, donn owa bockt de wöd di und gib da a woams neidl auf dei sunnst so koits gsicht. es gib gefühle und hoitungen wia drohtsoie, oda beton, gspiatses lem decht eha u wia schnialsomt. 

Lesung am Donnerstag, 28. Oktober

um 20 Uhr im Café Anno

Christine Steindorfer

Z’ampantschts aus’m Weinviertel

Es wird ein Abend mit einer gesunden Mischung aus Lyrik, Kurz- und Kürzestgeschichten sowie aus Z’ampantschtem aus Dialekt und Hochsprache. Die Themen sind weit gestreut vom Grant, der einem das Gimpfte aufgehn lässt, über den Wind bis zum Traktor fahren. Und immer wieder kommt die Autorin auf Schweine zu sprechen – oder auch aufs Schweinigln.

Christine Steindorfer hat ihre prägenden Kinder- und Jugendjahre in einem kleinen Ort im Weinviertel verbracht. Heute arbeitet sie als PR- Beraterin, Schreibtrainerin und Dozentin in Wien und hinterlässt mit der Kulturinitiative space and place zarte Spuren im öffentlichen Raum. Sie ist Autorin zweier Bücher zum beruflichen Scheitern. Mit ihrem literarischen Schaffen trat sie 2019 erstmals an die Öffentlichkeit.

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Lesung am Sonntag, 31. Oktober

um 20 Uhr im Café Anno

Wolfgang Millendorfer

Kopf über Wasser

Geboren 1977, lebt Wolfgang Millendorfer als Autor und Journalist im Burgenland. Seit 2007 ist er mit seinen literarischen Kabarett-Programmen auf großen und kleinen Bühnen unterwegs. Stipendien und Auszeichnungen – u.a. Burgenländischer Literaturpreis, Förderpreis der Burgenlandstiftung Theodor Kery, nominiert für den burgenländischen Buchpreis 2018 (mit dem Roman Kein Platz in der Stadt , erschienen im Löcker-Verlag).

Im Verlag edition lex liszt 12 erschienen die Erzählbände Stammgäste und Doppelgänger , zuletzt der Hallenbad-Roman Kopf über Wasser im Milena Verlag. Zahlreiche Beiträge in Anthologien, Teilnahme an Kunst-Festivals. Weiters: Theaterprojekte und Film-Beiträge, Musik-Experimente und Kunstfiguren. www.wolfgang-millendorfer.at

Als Besitzer eines alten Hallenbads haben Werner und Marina Antl alle Hände voll zu tun, um den täglichen Betrieb aufrechtzuerhalten. Gemeinsam mit ihrer spätpubertären Tochter Rose, de r resoluten Kantinenwirtin Bella, Bademeister Fred und dem Rest der unmotivierten Belegschaft müssen sie ihr desolates Haus nicht nur für die paar Stammgäste am Laufen halten, sondern auch gegen die Pläne eines windigen Politikers verteidig en. Der Stress legt noch einen Zahn zu, als plötzlich ungewöhnliche Dinge passieren; zwei Saunagäste tauchen regelmäßig wie aus dem Nichts auf, eine alte Dame im Badeanzug schleicht durch die Gänge, und als sich die Tür von Kästchen Nummer 25 öffnet und einer herauskriecht, wird es wirklich seltsam…

Wolfgang Millendorfer taucht in seinem neuen Roman in den skurrilen Mikrokosmos eines Hallenbads ein, das ein mysteriöses Eigenlebe n entwickelt. Erzählerischer Charme trifft auf Humor… und auf ein kleines bisschen Horror.

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Lesung am 21. und 24. Oktober

Lesung am Donnerstag, 21. Oktober

um 20 Uhr im Café Anno

Bernhard Scheiblauer

Hirn-Scan Diktat

Bernhard Scheiblauer hat seinen Kopf in einen Kopierer gesteckt, um seine Gedanken von einem Scanner abtasten zu lassen. Durch moderne Texterkennungstechnologie konnte er so mühelos Material für die Lesung im Anno sammeln, ohne dabei seine Finger krümmen zu müssen. Außerdem: Ein Überraschungsgast wird überraschenderweise mit überraschenden Überraschungen überraschen.

Bernhard Scheiblauer (*1990, Mostviertel) lebt in Wien und ist dort als Musiker und Kulturschaffender tätig. Er ist Songwriter der Dialekt-Chanson-Folk-Formation SarahBernhardt (Debutalbum „langsam wiads wos“, 2020) und Musiker bei den Musikprojekten Sigrid Horn, Dritte Hand, Downers & Milk und Nikolaj Efendi. Dort bringt er verschiedenste Instrumente zum Einsatz, wie Ukulele, Banjolele, Keyboard, oder Concertina. Seit 2019 ist er für die Musikagentur Medienmanufaktur Wien tätig. Bled reden ist sein Hobby.

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Lesung am Sonntag, 24. Oktober

um 20 Uhr im Café Anno

Evelyn Bubich

Herbst im Frühjahr

Evelyn Bubich, geboren 1988 in Klagenfurt, ist als Lektorin, Texterin, Rezensentin und Veranstalterin von literarischen Lesungen tätig. Will man mehr über sie erfahren, so klicke man hier: https://www.textzeit.at

Vor Kurzem erschienen in der Literaturzeitschrift Podium ihre ersten literarischen Publikationen, darunter eine Geschichte über ein in seiner äußeren Gestalt allzu merkwürdiges Wesen, das sich auf den berühmten ersten Blick stark von den Menschen unterscheidet, das in seinem Inneren aber ganz und gar bei ihnen ist. Eine Frage drängt sich auf: Wie kann es sich anfühlen, nicht ganz zu entsprechen? In dem Ent- oder Ver-rückten, dem wenig Aus-der-Welt-Gefallenen ist auch das zu finden, das sie in/an der Literatur fasziniert und im eigenen Schreiben versucht, literarisch zu beleben.

Im Rahmen des »Anno Literatur Sonntag« darf sie deshalb aus ihrer Lyrik und Prosa lesen. Ihre Texte machen sich auf die Suche nach der Heimat, der inneren, der äußeren; sie handeln von Entfremdung und den unterschiedlichen Lautstärken der Stille, aber auch davon, wie fließend die Grenze zwischen dem Realen und dem Surrealen sein kann. Bizarr und dabei zart: Im Zentrum ihres Prosa-Textes »Herbst im Frühjahr«, der sich nun langsam zu einem Roman entwickelt, stehen eine kleine skurrile Figur aus Plastik, die ein Ich entfaltet, und ein Mensch, der von seinem Ich ent-rückt durchs Leben »dämmert«. Er erzählt auch davon, wie die beiden zueinander gefunden haben, sich einander – und dem Leben – annähern. Wie war das bloß damals mit der Spielpuppe, dem Lieblingsstofftier – waren sie nicht auch mit der Kraft beseelt, die Gespenster unter dem Bett zu vertreiben? Die Ambivalenz des Daseins kann sich eben auch darin bemerkbar machen, dass wir dem Frühjahr manchmal etwas Herbstliches zuschreiben können – und umgekehrt. Sie freut sich, wenn man lauschen möchte.

Bezüglich Covid19 gelten für das Café Anno die vorgeschriebenen Gastro-Regeln.

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