Lesung am Sonntag, 8. August

um 20:30 im Café Anno

ALSO-Lesung von Luca Manuel Kieser

Luca Manuel Kieser liest für Freunde und Interessierte aus seinem aktuellen Romanprojekt, zentrale Figur ist ein Tintenfisch. Die Lesung wird exakt 40 Minuten dauern, in den letzten Minuten gibt es eine Gedichte-Tombola mit Super-Gewinnen.

Luca Manuel Kieser hat in Leipzig Philosophie und Theaterwissenschaft und in Wien am Institut für Sprachkunst studiert. 2018 war er Literatur-Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg. 2019 wurde er mit dem Wortmeldungen-Förderpreis ausgezeichnet. 2020 war er Literatur- Stipendiat der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen.

Dieses Jahr erhielt er ein Start-Stipendium des BKA für Literatur und gab „Prosa für PROSA“ heraus → https://www.prosa-schule.org/projekte

Bezüglich Covid19 gelten für das Café Anno die vorgeschriebenen Gastro-Regeln.

Der AnnoDialektDonnerstag (ADIDO) am 5. August entfällt.

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Lesung am Sonntag, 1. August

um 20:30 Uhr im Café Anno

Erbgut Roman

Bettina Scheiflinger

Was ist sie, die Familie? Ein ziemliches Schweigen und ein ziemliches inneres Schreien. Ein manchmal weicher aber ziemlich enger Mantel, der die Luft abdrückt. Und was noch? Erbgut erzählt eine Familie über mehrere Generationen, im Zentrum die Ich- Erzählerin, die sich vom sogenannten familiären Erbe zu lösen versucht; ein Erbe, das manchmal, aber nicht immer klar in Worte zu fassen ist, das Erbe einer Geschichte, über die geschwiegen wird – und über die Spuren, die das Schweigen und NachInnenSchreien im Körper hinterlassen. Erbgut ist auch ein Text über das Fremdsein: in Zuschreibungen und Rollenbildern, in Ruinen von Lebensentwürfen, in Beziehungskonstellationen, einem Land und nicht zuletzt im eigenen Körper. Da gibt es Johanna, deren Eltern von den Partisanen verschleppt werden, und ihren Mann Franz, erst NSDAP Mitglied, dann in Kriegsgefangenschaft, dann gleichermaßen abwesender wie gewalttätiger Vater. Da ist deren Sohn Arno, der die erste Gelegenheit nutzt, um dem Elternhaus zu entfliehen, da ist dessen Frau Dora, ihr Wunsch nach einem aufregenden Leben, das sie nicht wagt. Da ist Sofia, Doras Mutter, die, in Italien geboren, als Kind mit ihren Eltern illegal in die Schweiz einreist, wo man sie als Tschinggen verspottet. Und da ist eine Ich-Erzählerin, die versucht, ihren Körper zu bewohnen, einen Körper, dessen Grenzen verletzt wurden, die Mutter wird und die letztlich einen anderen Weg wählt als die anderen Familienmitglieder. Einen zu eigenem Körper und Leben. (Text: Gerhild Steinbuch)

Bettina Scheiflinger ist in der Schweiz aufgewachsen und lebt seit 2017 in Wien, wo sie Sprachkunst studiert. Neben dem Roman „Erbgut“ hat sie Hörstücke für Kunst im öffentlichen Raum geschrieben, ein 2018 uraufgeführtes Jugendtheaterstück und hat Texte in verschiedenen Literaturzeitschriften veröffentlicht. Der Roman Erbgut erscheint im Herbst 2022.

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Der AnnoDialektDonnerstag (ADIDO) am 29. Juli entfällt.

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Lesung am Sonntag, 25. Juli

um 20:30 Uhr im Café Anno

Das Herz ist ein dummer Bastard, aber es weiß was es will

Georg Rauber

Georg Rauber ist Autor und Schauspieler. Er hat schon viel zu lange keine Kirschen mehr gegessen.

Mit wenig viel zu sagen. Das hat sich Autor Georg Rauber mit „Das Herz ist ein dummer Bastard – aber es weiß was es will“ vorgenommen. Eine Ansammlung an kurzen Gedichten, Geschichten, Aphorismen und sonstigen Wortzusammenkünften, die trotz weniger Worte viel zu bieten haben. Von experimentellem Umgang mit Sprache über kurze Erzählungen zu schlichten Aussagen und Sprüchen findet sich in diesem Band alles, was kurzweilig aber – im besten Fall – langanhaltend ist.

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Der AnnoDialektDonnerstag (ADIDO) am 22. Juli entfällt.

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Lesung am 15. und 18. Juli

LESUNG AM DONNERSTAG, 15. JULI

um 20:30 Uhr im Café Anno

Haaß is, regna duads

Katherina Braschel

Komplett hinige Normalzuaständ, Puzzle spün mid dem, wos von am Baugerüsd oba foid, Schnitzal auf OKCupid-Dates, Blastikpapierschiffal, vielleichd wos mid an Kärcha.

Es ist zu heiß für Ankündigungstexte, für ganze Sätze, aber niemals zu heiß (oder zu nass) für das Anno.

Aufgewachsen im Barock-Disneyland Salzburg, lebt und arbeitet sie seit 2011 in Wien, wo sie auch Theater-, Film- und Medienwissenschaft studiert hat. Sie ist Mitveranstalterin des AnnoLiteraturSonntags und Teil des Redaktionskollektivs von &radieschen und dem Morgenschtean. Diverse Preise und Stipendien, darunter der Rauriser Förderungspreis und der Wortmeldungen Förderpreis der Crespo Foundation Frankfurt, beide 2019.
2020 erschien ihr Debüt „es fehlt viel“ in der Edition Mosaik.
2021 erhielt sie das Startstipendium für Literatur für die Arbeit an ihrem ersten Roman.
Sie glaubt an feministische Solidarität, gutes Bier und die zarte Macht der Sprache.

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Lesung am Sonntag, 18. Juli

um 20:30 Uhr im Café Anno

staubfänger und andere nichtgewissheiten

Marlene Engelhorn

Ein paar kurze Texte, die Zusammenhänge kann man basteln, muss man aber nicht. Es dreht sich mitunter genau um diese Frage; welche Zusammenhänge gibt es eigentlich? Welche Gewissheiten? Und welche Rolle spielt darin die sprachliche und erzählerische Willkür? Welche Haltung zu den Dingen annehmen, wovon ausgehen? In welche Richtung bewegt sich der Text und wie klar muss die Erzählung formuliert sein, wie sehr soll das Lesen an die Hand genommen werden? In welcher Beziehung steht wer?
Wie über die Dinge nicht gesprochen wird, wenn so viel zu sagen ist, welches Geplapper über den Wirklichkeiten liegt, soll in den Texten angerissen werden. Ob es gelingt, steht auf einem anderen Blatt. Oberflächen und Unterströmungen, uneindeutig tranchiert, der Querschnitt ein Wimmelbild.

Geboren (1992) und aufgewachsen in Wien, da wohnhaft. Nach der Schule gereist und dann das Studium der Germanistik an der Uni Wien (SS13-SS15). Abgebrochen, um zu arbeiten und zu schreiben. Außerdem: Deutsch, Englisch und Französisch unterrichtet (nicht lehramtlich), freiberuflich Lektorat/Korrektorat diverser Texte (Bachelor- und Masterarbeiten, Bewerbungen, etc.) sowie in der Kommunikationsbegleitung für ÖGS und in der Übersetzung gearbeitet. Später Wiederaufnahme des Studiums (WS19-SS21), um vielleicht ins Lektorat zu gehen. Währenddessen: im Volontariat für die Guerrilla Foundation (20h) tätig, seitdem politisch aktiver. Immer schreibend.

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Lesung am 8. und 11. Juli

LESUNG AM DONNERSTAG, 8. JULI

um 20 Uhr im Café Anno

diese welt ist ein schrotthaufen, diese welt ist eine einzige müllhalde

Raoul Eisele

Es geht ums Wegsehen, nicht Wegsehen können, um Momente der Moral und einen Blick in die Zukunft, was wäre, wenn… was wäre ein PATRIACHAT ohne Patria usw.? dialektal, dramatisch, dunkel, manchmal mit einem Lächeln verknüpft oder blickdicht hinter schwarzen Löchern verkrochen. ein literarischer Abend mit vielen sprachlichen Facetten, mit vielen Fragen und einem Wunsch auf den Lippen, der vielleicht nicht auszusprechen gewagt wird…

Raoul Eisele, geb. 1991, debütierte 2017 mit seinem Lyrikband „morgen glätten wir träume“, Graz: edition yara. 2021 erschien sein zweiter Lyrikband „einmal hatten wir schwarze Löcher gezählt“, Berlin: Schiler & Mücke. 2021 wurde sein Jugendstück „in einem Land ohne“ im WUK (Wien) uraufgeführt, sein Hörbild „immer wenn ich falle: Klippenspringerin“ wird beim Hörspielsommer Leipzig Premiere feiern und sein Klangbild „innerlich treiben wir es // wesentlich bunter“ erschien auf Ö1. Seine Gedichte wurden ins Englische, Französische und Ukrainische übersetzt. www.raouleisele.com

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Lesung am Sonntag, 11. Juli

um 20 Uhr im Café Anno

„Kathmandu und Kapstadt“

Linda Kreiss und Dine Petrik

die Autorinnen lesen aus ihren Werken.
 
Linda Kreiss, geb. in Süddeutschland, schreibt Lyrik u. Prosa, lebt u. arbeitet seit 2007 in Wien, davor 10 Jahre in Kathmandu (Nepal) wo sie ein Projekt für misshandelte Frauen und deren Kinder aufgebaut hat.
 
Dine Petrik, geb. im Burgenland, lebt in Wien, begann mit 50 zu schreiben, Lyrik u. Prosa, 12 Bücher, div. Arbeiten über Hertha Kräftner, Essays in den hiesigen Medien. Zuletzt erschien “Traktate des Windes”, Lyrik, Verlag der Provinz.
 

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Lesung am 4. Juli

Lesung am Sonntag, 4. Juli

um 20 Uhr 30 im Café Anno

Geldanlage, Fehler und Risiken und warum die Reichen nicht immer reicher werden

Bernhard Führer

Bernhard Führer ist Betriebswirt und verfügt über mehr als 20 Jahre Investmenterfahrung. Er ist Gründer der unabhängigen Vermögensveranlagungs- und -planungsgesellschaft Strategy & Plan. Nach seinem wirtschaftswissenschaftlichen Studium in Wien, London und Helsinki und mehreren Jahren Erfahrung in der Vermögensveranlagung, Finanzindustrie und Tätigkeiten in nationalen und internationalen Finanzinstitutionen ist er mit der Vermögensveranlagung, Geldanlage und der Analyse und Konzeption beständiger nachhaltiger Portfolios vertraut. Er schreibt regelmäßig für Finanzmedien, ist Autor mehrerer Geldanlage- und Investmentbücher (unter anderem „Fehler und Risiken, die alle Anleger und Investoren begehen“), beschäftigt sich mit dem nachhaltigen Schutz von Vermögenswerten und vertritt die Investmentstrategie gegenüber Investoren und Kunden. Er ist Windhag-Leistungsstipendiat, Stipendiat der Michael-von-Zoller-Stiftung, der Karl-Seitz- und Julius-Raab-Stiftung und von jeher in verschiedenen Freiwilligenorganisationen, im sozialen Bereich und in der Hilfe für den Nächsten engagiert.

Die Gründe, warum Vermögen über Jahrhunderte und Jahrzehnte nicht vermehrt, an weitere Generationen übergeht oder gar vermindert wird, sind nicht nur Kriege, eine damit einhergehende hohe Inflation, hohe Steuern und unfähige Erben (weitere Gründe lassen sich diesbezüglich anführen und werden in diesem Buch ausführlich geschildert), sondern auch eine schlechte Vermögensverwaltung. Häufig wird uns suggeriert, dass die „Reichen immer reicher werden“. Tatsächlich zeigt sich, wie schnell Vermögen nach ein paar Generationen wieder weg sein kann. Über einen kurzen Zeitraum von wenigen Jahren merkt man davon nicht viel, über mehrere Jahrzehnte macht sich eine schlechte Veranlagung des Vermögens jedoch erheblich bemerkbar. Dabei hat die Vergangenheit gezeigt, dass sie Anleger und Investoren nicht viel gelehrt hat. Anleger wiederholen Fehler immer wieder und geben sich unnötigen Risiken hin. Dies trägt zu mangelnden Resultaten Ihrer Vermögensveranlagungen bei und hat meist negative Auswirkungen für diese.
Es sollen deshalb Fehler und Risiken aufgezeigt werden, welche Ihrem Anlageerfolg im Weg stehen.
„Fehler und Risiken die alle Anleger und Investoren begehen“, zeigt nicht nur die Fallstricke der Finanzdienstleistungsbranche auf, sondern verweist zugleich auf vermeintliche „Experten“, nach denen es meist schlechter um einen bestellt ist als zuvor. 

Der AnnoDialektDonnerstag (ADIDO) am 1. Juli entfällt!

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Lesung am 24. und 27. Juni

Lesung am Donnerstag, 24. Juni

um 20 Uhr im Café Anno

In einer komplizierten Beziehung mit… Gespenstern

Martin Peichl

Martin Peichl lebt und schreibt in Wien, hat das Anno sehr vermisst und freut sich auf schon sehr auf die Lesung dort, das Bier und den Tischfußballtisch. Ja, man könnte fast behaupten, seinen Debüt-Roman „Wie man Dinge repariert“ gibt es nur, weil es das Anno gibt.

Dieses Mal werden Auszüge aus dem aktuellen Buch „In einer komplizierten Beziehung mit Österreich“ (2020) mit noch unveröffentlichten Texten aus dem im Herbst 2021 erscheinenden Projekt „Gespenster zählen“ verwoben. Es geht um tatsächlich und emotionale Sperrgebiete, das Spuken in der Sprache, angeschlagene Beziehungen und Verlusterfahrungen. 

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Präsentation des &Radieschen am Sonntag, 27. Juni

um 20 Uhr im Café Anno

Gemeinsam mit DUM #98 wird am Sonntag das neue Radieschen #58 „leicht und sinnig“ präsentiert!

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Lesung am 17. und 20. Juni

Lesung am Donnerstag, 17. Juni

Fragmente ohne z’Dahoam

Valeria Gubitosi

Mit 18 von Vorarlberg nach Wien. Dort mit 23 den Bachelor in Romanistik. Dazwischen viel Drama aber auch Theater gemacht; gesungen, getanzt, gesprüht und dabei in unterschiedlichsten Aggregatszuständen stets geschrieben.

Valeria Flavia Gubitosi wird mit Auszügen aus Blog (caffeconpulcinella.wordpress.com), Tagebuch, laufenden literarischen Projekten, sowie musikalischen Übersetzungen aus dem Neapolitanischen ins Dorobirarische (ihre beiden Heimatdialekte) vertreten sein.

Bittersüß bis salzig-würzig wird für fast jeden Geschmack etwas dabei sein. Ob dabei die Grenzen der Geschmacklosigkeit erreicht werden, obliegt dem Publikum.

Motto: Oh an Biss in suura Öpfl sött a khörige Erfrischung si!

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Lesung am Sonntag, 20. Juni

Letzter Sommer – Krammer liest 

Gregor PLENVM Krammer

Gregor PENVM Krammer ist ein multimedialer österreichischer Künstler. Das Geschichtenerzählen, Musik und der Rhythmus stellen zentrale Themen in seiner Arbeit dar. Mit EatSlayLove hat Krammer ein Unternehmen gegründet, das Künstler*Innen aus der queeren Ballroomszene vernetzt und sichtbar macht. Seine literarische Arbeit ist mehrfach preisgekrönt und in Anthologien und Festschriften veröffentlicht. Anlässlich von Peter Roseggers 100. Todestag gestaltete Krammer eine Schreibwerkstatt der Literaturwerkstatt Graz mit.

Krammers Geburtsort Graz verbinden aber nicht nur seine literarischen Anfänge, auch die Geschichte „Letzter Sommer“ ist von seinen persönlichen Erfahrungen geprägt: das Aufwachsen am Land, die Kleinstadt als Zufluchtsort und große Träume, die in die Ferne weisen.

Lukas und Thomas sind die Hauptfiguren der Geschichte, die wenige Monate vor ihrer bevorstehenden Abschlussprüfung einsetzt. Die beiden Kinderfreunde ahnen, dass diese Zeit eine besondere ist, und schwören sich, dass sie diesem Sommer noch einmal alles abgewinnen wollen, bevor „das echte Leben beginnt“. Nach einer spontanen Partynacht in der Stadt beschließen sie, sich in einen Zug nach Berlin zu setzen, um die Welt und sich selbst zu entdecken.

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Lesung am 13. Juni


Lesung am Sonntag, 13. Juni

Vom DaSein und vom VerGehen

Alexandra Braunecker

In dieser Ansammlung kürzerer Texte (denen gelegentlich konventionelle Interpunktion und syntaktische Regularität abhandengekommen sind), dreht sich alles ums Wach werden, ums Leben und darum, was einem sonst noch so passiert. Manch einer dreht sich dabei um sich selbst. Sehen und Erkennen spielen eine Rolle. Aber auch das Leugnen kommt nicht zu kurz. Es geht um Verzweiflung, ums Alleinsein, um den vermeintlichen Untergang. Doch hinter scheinbarer Düsternis steckt, wenn man nur genügend Schritte weiter wagt, meistens irgendwo ein bisschen Licht. Und irgendwie haben alle Texte schon miteinand zu tun. Quasi.

Alexandra Braunecker begann ihr Dasein an einem (wahrscheinlich) kalten Wintermorgen, im südlichen Niederösterreich. 1981 war das. Ihre Kindheit am Land ergänzte sich um eine Pendlerjugendzeit nach Wiener Neustadt. Dann verschlug es sie nach Wien. Dort versuchte sie sich kurze Zeit an den Ernährungswissenschaften, bis ein hartnäckiger Gedanke sie zum Studium der Ur- und Frühgeschichte trieb. Neben der Ausbildung im Hörsaal, verbrachte sie regelmäßig Zeit auf Forschungsgrabungen. Und im Produktions- sowie Dienstleistungssektor. Sie verfasst kürzere Texte, die ab und an im &Radieschen veröffentlicht werden. Und längere Texte, die es noch nirgendwo zu lesen gibt. Ansonsten strickt sie gelegentlich, schneidert, flötet und brotbäckt. Neben der Betreuung ihrer Haustiere, ist sie als Archäologin in Wien unterwegs.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Café Anno!

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Lesung am 11. Februar


Lesung am Donnerstag, 11. Februar

Über’s drawig hobn, hudeln und stü sei

Lea R. Bacher

Welchen Rat würdest du deinem 15-jährigen Ich geben? Was ist eigentlich Männlichkeit? Und warum wollen wir so viel verändern und doch bleibt alles gleich? Die oberösterreichischen Dialektgedichte mit Übersetzung ins Hochdeutsche und die kurzen Prosatexte sollen erheitern, nachdenklich stimmen und daran erinnern, nicht alles immer so ernst zu nehmen. Eine Mischung aus literarischem Hirngatsch, nostalgischer Wehmuts-Melancholie und einem Hauch politischer Meinung, denn ohne wär’s ja fad.

Lea R. Bacher kommt ursprünglich aus dem oberösterreichischen Kremstal, es verschlug sie aber schnell nach Wien. Nachdem sie Publizistik und Kommunikationswissenschaft an der Uni Wien abgeschlossen hatte, verbrachte sie die Corona-Zeit teils in Rom und befindet sich nun kurz vor dem Abschluss ihres Romanistik-Studiums.

Sie ist als freie Schreiberin tätig. Außerdem ist sie Liebhaberin der italienischen Küche sowie lateinamerikanischer Tänze und mag den Geruch von nassem Waldboden.

Die Lesung wird am Donnerstag, 11.2. um 19:30 auf der ÖDA-Facebookseite live gestreamt: https://www.facebook.com/events/428161408394332

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