Lesungen am Donnerstag, 15. Mai und Sonntag, 18. Mai

Lesung an Dialekt-Donnerstag, 15.Mai 2014

Daniel Mitic

Oaschgeburt mit Ambitionen

(Grenzwertiges und an Wert Grenzendes)

Da ich am Mini- Dreiländereck (Salzburg, Oberösterreich, Bayern) aufgewachsen bin, kann man sich auf eine richtige Dialekt-Promenadenmischung freuen. Gedankenfetzen, kleine Obszönitäten, Kurzgeschichten, Gedichte und vielleicht sogar das ein oder andere Märchen. In diesem Sinne: Herrreinspaziert! Es gibt zu hören und zu schauen!

 

Daniel Mitic Seit 1992 aus dem Uterus;

Salzburgerland-Kleinstadtkind, war ihm aber zu langweilig;

seit 2013 in Wien, wo ihm nicht mehr so langweilig ist;

Student;

schreibt schon seit der pickeligsten Teenagerzeit;

kann keine Beistriche setzten;

hasst die Rechtschreibung, liebt die Sprache

 

Am Donnerstag, 20:30 im Cafe Anno! 

 

Lesung am Sonntag, 18. Mai 2014

Katharina Ferner

Vodka, Herzschmerz undsoweiter

 
Wer sich mit Russisch beschäftigt begegnet zwangsläufig zahlreichen Stereotypen: Trinkfestigkeit und Kälteerprobtheit zählen zu den Vorraussetzungen für ein positiv abgeschlossenes Studium und seine Meinung über Politik sollte man manchmal wohl besser für sich behalten. Auf keinen Fall jedoch sollte man diese niederschreiben oder gar veröffentlichen. Wer sich trotzdem traut ist selber Schuld.
 
Anatolij Petrowitsch benutzt Vodka vorwiegend als Bestechungsmittel und Kälte kann er gar nicht ausstehen. Trotzdem würde er seine Heimatstadt Moskau niemals verlassen, denn woanders habe man vom Leben einfach keine Ahnung, findet Anatolij. Er verlässt die Stadt nie – höchstens für einen Kurzurlaub auf der Krim. Aber sein  Urlaub verläuft weniger entspannend, als Anatolij sich das vorgestellt hat und allmählich beginnt er an der Politik seines Heimatlandes zu zweifeln….
 
Katharina Johanna Ferner
geb. 1991 in Salzburg
befindet sich in den Masterstudiengängen Deutsch als Fremd-/Zweitsprache
und Übersetzen in den Sprachen Deutsch/Russisch/Tschechisch
würde aber statt studieren lieber mehr Zeit mit schreiben verbringen.
 
Am Sonntag, 20:30 im Cafe Anno!

 

 

 

 

Lesungen am Sonntag, 4. Mai 2014

Achtung liebe ALSO und ADIDO Freundinnen und Freunde: Ab Mai beginnen wir erst um 20:30 mit den Lesungen. Nur für euch: Damit ihr bei Schönwetter länger draußen sitzen könnt! 

Lesung am Sonntag, 4. Mai

Christian Schwetz

Buchpräsentation Mails & Love

 Der Autor präsentiert an diesem Abend seine neueste Erscheinung Mails & Love. Ein E-Mailroman, so bunt, wie das von Paul Jaeg gestaltete Cover,in den gekonnt einzelne Gedichte, Kurzgeschichten und rhythmische Prosa eingeflochten sind.

Christian Schwetz, geb. 30.12.1962, lebt und arbeitet (als Steuerberater) in Wien.In den 80er Jahren war er neben dem BWL-Studium literarisch aktiv.Im Verlauf der Diplomarbeit „Die wirtschaftliche Lage der Schriftsteller in Österreich“ beschloss er, das Schreiben nicht zum Beruf zu machen und wurde Steuerberater.Gründungs- und Vorstandsmitglied von „DAS SPRECH-Initiative für Sprach-, Sprech- und Hörkunst“; Langjährige Zusammenarbeit mit der Band „Novi Sad“.

Hier gehts zur Hompage: http://christian.schwetz.schreibwelten.at/

 Am Sonntag, 20:30 im Cafe Anno! 

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Lesungen am Donnerstag, 24. April und Sonntag, 27. April 2014

Lesung am Dialekt-Donnerstag, 24. April

Franz Bauer

„D i e n s t s c h l u s s oder Der Tod ist die höchste Form der
Dienstunfähigkeit – Ein Beamtenkrimi 

Über den Dienstcomputer des anfänglich nichtsahnenden Wiener
Statistikbeamten und Freizeitbergsteigers Alex Liszt wickelt eine bis in höchste
Kreise reichende Verbrecherorganisation ihre üblen Machenschaften ab, die
darin bestehen, alleinstehende pensionierte Beamte klammheimlich ins
Jenseits zu befördern und deren Pensionsbezüge in die eigenen Taschen
umzuleiten. Als er allmählich Lunte riecht, wird Alex Liszt zur Zielscheibe
etlicher Mordanschläge, die er mit einigem Glück und dank seiner Umsicht
überlebt. Es gelingt ihm zwar, den Fall in einem fulminanten Showdown
aufzuklären und der Verbrecherorganisation das Handwerk zu legen, doch an
vielen ureigen österreichischen Misständen kann auch er nichts ändern …

Der vorliegende Roman zeichnet sich nicht nur durch die fesselnde
Krimihandlung aus, sondern besticht vor allem auch durch seine Komik und
satirischen Exkurse in die alpenländische Realität. Ausgestattet mit viel Wiener
Lokalkolorit und Insiderwissen über die Kuriositäten des kakanischen
Beamtentums ist es alles in allem ein sehr österreichischer Roman, der bis
jetzt sowohl bei der österreichischen als auch bei der deutschen Leserschaft
im Freundeskreis des Autors großen Anklang gefunden hat.

Franz Bauer, Ing., geboren am 14. Jänner 1958 in Wiener Neustadt, aufgewachsen
in Blumau-Neurisshof in Niederösterreich, Besuch der Volksschule in Blumau,
Gymnasium Unterstufe in Baden, Matura an der Höheren Technischen Bundeslehranstalt in Wr. Neustadt,fachspezifische Weiterbildung an der TU Wien und der Fern-Universität Hagen. Seit 1978 im öffentlichen Dienst, Laufbahn im gehobenentechnischen Dienst beim Amt der Burgenländischen Landesregierung, Oberamtsrat, verheiratet, eine schriftstellerisch tätige Tocher. Begeisterter Outdoorsportler.

Durch die literarische Tätigkeit der Tochter Theodora Bauer und deren Romandebüt
bei Picus im Februar 2014 zum Schreiben animiert. „Dienstschluss oder der Tod
ist die höchste Form der Dienstunfähigkeit. Ein Beamtenkrimi“ ist der erste
fertiggestellte Roman von Franz Bauer, Plots und Fragmente zu zwei weiteren
Romanen liegen vor.

Am Donnerstag um 20:00 Uhr im Cafe Anno! 

 

 

Lesung am Sonntag, 27. April 2014

Hans Christian Roth

„Frosch mit Socken“

 Ein Kinderbuch von H.C. Roth, illustriert von Tristan Schmidt

H.C. Roth, Autor, Fanzine-Schreiber, Blogger und Radiomoderator aus Graz liest aus seinem nagelneuen Buch „Frosch mit Socken“, Edition Subkultur, April 2014. Ein Buch für Kinder und Erwachsene, die das Kind in sich mal wieder heraus kramen können, sollen, wollen.Anschließend wird er noch eine Auswahl aktueller Poetry-Slam  –bzw. Lesebühnentexte sowie Ox-Fanzine-Kolumnen zum Besten geben.

 Der kleine Manuel Magnoli bekommt eines Nachts Besuch vom Frosch mit Socken. Gemeinsam düsen die beiden mit einem Skateboard die Kastenrutsche hinunter und landen in Froschkau, der Hauptstadt von Froschkonesien.

Dort trifft Manuel auf allerlei bunte Frösche, grüne, gelbe, blaue, mit Sonnenbrillen, Hüten und E-Gitarren. Fröhlich springen sie alle gemeinsam durch die Stadt und singen dabei lustige Lieder.

Auch bei einer spannenden Verbrecherjagt darf der kleine Manuel Magnoli dabei sein.Der nächste Besuch vom Frosch mit Socken gestaltet sich allerdings weniger fröhlich, denn der Frosch hat keine Socken mehr. Außerdem verliert das einst so bunte Froschkau nach und nach  seine Farben. Also machen sich der kleine Manuel Magnoli und der Frosch mit, ähm, ich meine jetzt ohne Socken auf die Suche nach dem Fdaw – Dem Frosch der alles weiß. Denn nur er kann wissen wo sie hin sind, die Farben und die Socken.

 

Am Sonntag um 20:00 Uhr im Cafe Anno!

 

 

 

 

 

 

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Lesungen am Donnerstag, 10. April und Sonntag, 13. April

Lesung am Dialekt Donnerstag, 10. April 2014

Stephan Roiss

Wie einem das Maul gewachsen ist…

… das ist eine Frage, die eventuell die Evolutionstheorie beantworten kann. Stephan Roiss ist kein Biologe, darum hat er dazu nichts zu sagen. Was er jedoch sagt, sagt er – an diesem Abend – im Linz-Mühlviertler Dialekt. Er wird Texte seiner Pseudo-HipHop-Crew „Äffchen & Craigs“ performen  – und was ihm sonst noch so in die Grausbirn, das Hirnkastl, den Fetzenschädl gestiegen ist.

Stephan Roiss, geboren 1983, lebt in Linz. Als Autor, Musiker, Performer, Print- und Radiojournalist. Letzte Auszeichnung: 1.Preis Literaturwettbewerb Akademie Graz (2013). Letzte Buchveröffentlichung: „Gramding“ (Prosa, Bibliothek der Provinz, 2012).

Am Donnerstag um 20 Uhr im Cafe Anno!

 

Lesung am Sonntag, 13. April 2014

Pascal Honisch

 

Das Goldfischkomp(l)ott… gehört, gestört, gelesen

 Das Goldfisch Komplott beschäftigt sich in liebevollen Kurzaufnahmen mit Goldfischen,… aber auch Schwertfischen, Schafen, Hunden, Beamten und Menschen. Es zeigt mit seiner Sammlung fiktiver Erzählungen, wie nah das scheinbar Absurde und Reale nicht selten beisammen liegen und, dass beides oft nur durch Humor und Zynismus voneinander zu trennen ist. Das Goldfisch Komplott besteht aus den drei Hauptkapiteln „Humor ist eine Droge und deshalb verboten“, „In diesem Buch sind k(l)eine Tiere zu schaden gekommen“ sowie „Wo Lyrik ein Fremdwort ist, bin ich Ausländer“. Aus diesen wird der Autor Texte vortragen, singen oder märchenhaft aufarbeiten.

Pascal Optional ist Poetry Slammer, Musiker, Autor, und Anthropologe. Zusammen
mit Fanny Famos veranstaltet er regelmäßig den Stille Post Poetry Slam am
Lerchenfeldergürtel. Darüber hinaus ist er neben einigen Soloprojekten Mitglied und
Frontmann der Band Witwer, mit der er 2012 beim Fm4 Protestsongcontest vertreten
war, bzw. 2014 solo. Als Anthropologe hat er sich bislang für Kulturvermittlungsprogramme u.a. in Ottakring und Favoriten kenntlich gezeigt, einen Dokumentarfilm gedreht sowie zwei Bücher veröffentlicht. Pascal Optional spricht Deutsch, Englisch, Chinesisch und gerne mit anderen Menschen.

 
Am Sonntag um 20 Uhr im Cafe Anno!
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Lesungen am 3. April und 6. April

Lesung am Dialekt-Donnerstag, 3. April

Wolfgang Eigensinn

 LOCKAPOSCHA

w. e. eigensinn liest aus seinem – wenn auch spärlichen –
vorrat aus mundart-dichtung. um das programm ein wenig
umfangreicher zu gestalten, versucht er auch eine mund-
artliche interpretation des einen oder anderen textes aus
der unlängst bei SEXTANT MUSIC erschienenen produktion:
DIE INSEL WÄHRTE KURZ

trotz der seltenen ausflüge in die gefilde der mundart hat
der autor eine eigene schreibweise seiner dialektweise ent-
wickelt.

„lozzddzz eich ibaroschnn“!

w.e.e., geb. 1964 in OÖ, diverse publikationen, aktuelles buch:
DIE ARCHIVE DES EIGENSINNS, aktuelle publikation: DIE INSEL WÄHRTE NUR KURZ (sextant music). mitarbeiter bei div. interkulturellen projekten, z. b. venster99, obmann beim verein für soziokulturelle interaktion www.fsk27.at

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno! 

 

Lesung am Sonntag, 6. April 

David Scheid alias „Concerto Crystal“

An unserem wackeligen Lesetischen slammt/ liest sonntags David Scheid alias „Concerto Crystal“! 

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

 

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Lesungen am Donnerstag, 27. März und Sonntag, 30. März

Lesung am Dialekt-Donnerstag:

WOS SI A VIECH SO DENKT

Wolfgang Kühn

Neues vom Waldviertler Mundart-Poeten Wolfgang Kühn. In seinem neuesten, mittlerweile dritten Band „Wos si a Viech so denkt“ nimmt der Texter der Formation „Zur Wachauerin“ nicht nur die Menschen des Waldviertels unter die Lupe (und mitunter auf die Schaufel), sondern gönnt sich auch Selbsterfahrungen in der unergründlich weiten Welt der Tiere.

Seine Miniaturen findet er wie immer im Vorbeigehen auf der Straße, sei es in Gestalt eines Mausefalle klauenden (und das Buchcover zierenden) Katers, sei es in Form einer „arbeitsunfähigen“ Mischmaschine oder sei es dank einer defekten Leuchtreklame im fernen Portugal.

„Geschichten in wenigen Worten erzählen“ ist das Motto des Autors, da kann es schon mal passieren, dass die Überschrift länger gerät als die nachfolgenden Zeilen.

Wolfgang Kühn. Wos si a Viech so denkt. Stein Verlag. Bad Traunstein. 2014

Am Donnerstag, 20:00 im Cafe Anno!

Lesung am Sonntag, 30. März

Präsentation des …&radieschen # 29 und des DUMs- Das ulimative Magazin #69

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Ruhm und Ehre oder doch eher Rum und Ähre? Ganz stolz und ehrenvoll präsentieren wir euch das neue …&radieschen, mittlerweile können wir uns mit 29 Ausgaben rühmen, also ehrt uns, oder wohl besser die Autorinnen und Autoren dieser Ausgabe, denen der Abend gehört und kommt zahlreich ins Anno! (Rum gibt es dort auf jeden Fall genug!)

Außerdem lesen für uns in alter Tradition an diesem Abend  auch die Autorinnen und Autoren des Ultimativen Magazins, kurz DUM. Die aktuelle Ausgabe trägt den Titel „Ratschlag“- darin finden sich Texte von väterlich bis fürchterlich, auf jeden Fall aber sehr ratschlägig.

Beide druckfrischen Literaturzeitschriften liegen bei uns zum Verkauf auf dem Büchertisch!

Am Sonntag, um  20:00 im Cafe Anno!

DUM 69 - COVER

 

 

 

 

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Lesungen am Donnerstag, 20. März und Sonntag, 23. März

Lesung am Donnerstag, 20. März

„Michael Hess liest und bleibt im Eck“,

weil er sich dort so wohl fühlt. In seinem Lieblingseck befinden sich mundartliche Lyrik, Texte, Wortspielereien, Lieder und allerlei Nichteinordnungsbares – also allerhand Tschiritschari. Zur musikalischen Verstärkung wird seine Ukulele mitgebracht. Er hofft, dass er das Publikum zum Schmunzeln, Nachdenken und Mitwippen bringen und im Idealfall auch überraschen kann.

 

Michael Hess stammt aus dem Burgenland, aus Neusiedl am See um genauer zu sein, und ist Bibliothekar an der Burgenländischen Landesbibliothek, Historiker mit Veröffentlichungen zu zeitgeschichtlichen burgenländischen Themen und selbstständiger Werbetexter. 2010 erschien der Lyrikband „zu dicht“, im Sommer 2013 folgte „laut mal laut“, beide erschienen in der edition lex liszt 12.

Näheres unter www.hesstexter.at

Am Donnerstag, 20:00 im Cafe Anno!

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Lesung am Sonntag, 23.März 

 Front

Benjamin Schmalhart

 Seit Anbeginn der Zeit kämpft der Mensch gegen den alltäglichen Wahnsinn dieser Welt. Versucht ihm mit der Vortäuschung der Vernunft beizukommen, doch wohin das führt sieht man ja, wenn man nur das Rundfunkgerät einschaltet. Da fährt Benjamin Schmalhart eine andere Schiene: Wo die Vernunft versagt, kann getrost der Zynismus ausgepackt werden. Ein Abend über den Versuch sich über eine Welt lustig zu machen, die das selbst schon ganz gut beherrscht.
 
Benjamin Schmalhart ist ein echtes Stahlstadtkind, geboren vor mehr als 2 Dekaden in der Landeshauptstadt und trotzdem noch normal. Das muss man erst einmal nachmachen. Mitglied des Linzer Poetry Slam Vereins PostSkriptum und aktives Mitglied der österreichischen Slam Szene. Er schreibt Kurzgeschichten über aktuelle Geschehnisse oder auch Dinge die generell zu jeder Tageszeit nerven. Seine Werke sind um ihn zu zitieren: „Ein Manifest für jeden, der nicht sofort den Wunsch hat ein Reh mit einem Ziegelstein zu erschlagen, wenn er eines sieht – und es dann aber trotzdem tut“.
 
Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!
 
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Lesungen am Donnerstag, 13. März und Sonntag, 16. März

Lesung am Dialekt-Donnerstag, 13. März

Christine Tippelreiter: Mostviertler Mundart

Leon Heidinger: Übersetzer der Texte v. Christine Tippelreiter

in Schottische Mundart u. eigene Texte:

Margit Exel: Irische Balladen

 

Eintritt: frei

 

Christine Tippelreiter: Sie liebt die sprachliche Vielfalt und Melodie ihrer Mundart

Leon Heidinger: Er stellt Ähnlichkeiten zwischen Mostviertler und Schottischer Mundart fest. Er ist in Schottland aufgewachsen.

Margit Exel: Ihr Herz schlägt für Irland und dessen wunderschöner Musik…

Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno! 

 

Lesung am Sonntag, 16. März: Aus der Zwickmühle

Matthias Kreitner liest Texte vom Problemfinden. Er setzt seine Figuren an Orte und beobachtet ihre Selbstverortung. Dass sie sich meist in Zwickmühlen wiederfinden, ist nicht Zufall, sondern fast schon Programm: „Stoße einen Menschen in den Abgrund und sieh ihm zu, wie er wieder herausklettert.“ Wenn dieser Abgrund der Alltag ist, ist der Aufstieg ein Spektakel fast therapeutischen Ausmaßes, denn die Krise ist universell und von außen schön anzuschauen.

Matthias G. Kreitner wurde 1992 geboren, besuchte in Wien die Schule und studiert nun ebenda Germanistik. Nach zwei produktiven Jahren auf einem Blog sind mehr und mehr seiner Texte auch auf Papier zu lesen. So veröffentlichte er bisher im piepmatz Verlag, in der Wiener Literaturzeitschrift „& Radieschen“ und ist im Jahrbuch der Brentano-Gesellschaft vertreten. Weiterhin gibt es regelmäßig Kurztexte im Internet unter www.erstgewesen.com.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

 

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Lesungen am Donnerstag, 6. März und Sonntag, 9. März

Lesung am Dialekt-Donnerstag: Erwin R. 

 

 Mit seiner Gitarre in der Hand und seinem Herzen auf der Zunge bringt Erwin R. sein Publikum zum Lauschen, Nachdenken, Lachen und Tanzen. Er fesselt mit Dialekttexten, die unter die Haut gehen und Grooves, die jedes Tanzbein jucken. Egal, ob solo oder mit seiner „Bagage“, er verbindet Unterhaltsames mit Sozialkritischem ebenso wie Nachdenkliches mit Spaßigem.

Nach eineinhalb Dekaden Banderfahrung und hunderten Konzerten – u.a. mit Gruppen wie Jerx oder Klimmstein – hat sich Erwin R. seit Sommer 2010 dem „Ostriän Släng Reggae’n’Roll“ verschrieben. Seitdem hat er immer wieder für Aufmerksamkeit gesorgt – durch zwei Alben ebenso wie durch österreichweite Auftritte oder durch die Musik zum Kinofilm „Murtreiben“.

Auch sein Zusammentreffen mit der jamaikanischen Musiker-Community in Graz blieb nicht ohne Folgen: Mit der „Bagage“ formierte sich eine hochkarätige Konstellation, die die Lieder von Erwin R. in ein buntes Kleid aus Reggae, Funk, Jazz, Latin und Rock steckt. Kürzlich ist mit „Leb’n“ das zweite Album von Erwin R. erschienen, das gemeinsam verschiedensten Gastmusikern aus der Grazer Szene entstanden ist.

 

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Am Donnerstag, 20:00 Uhr im Cafe Anno!

 

Lesung am Sonntag, 9. März: Thomas Perle und Denise Teipel

Wir gingen, weil alle gingen

 Denise Teipel liest szenisch Thomas Perle

eine perle, die glücklicherweise nicht vor die säue verschwendet wurde: der text ist nüchtern, genau, dennoch gleichzeitig hochemotional. die schilderung eines herausgerissenwerdens vor dem hintergrund der rumänischen revolution 1989. ein kind flieht mit seiner familie. die reise ist unbegreiflich. bruchstücke eines fluchtartigen aufbruchs, eines fluchtartigen ausbruchs in richtung der westlichen freiheit: der familienschrei, ausgelöst von der überwindung der letzten grenze markiert das erreichen der autobahn. das rote auto. das kobaltservice der mutter, die es noch vor ihrem eintreffen in den westen schickt, damit es auf die familie wartet: ein erster in den westen geworfener angelhaken… ein ungefangener fisch noch, ein ungelegtes ei, aber ein versprechen der zukunft. dieses versprechen, das die mutter am anfang der reise gibt, das sie über zwanzig jahre lang einlöst, dieses versprechen begreift die erzählerin als bereits erwachsene, nicht als kind: für euch, sagt die mutter, bevor die flucht beginnt.“ (julya rabinowich)

 

„ich schreibe ja nicht erst seit gestern, aber der exil-literaturpreis ist die erste anerkennung. er kommt auch zur richtigen zeit. der preis öffnet mir eine tür, durch die ich als autor gehen kann. er motiviert mich sehr, weiter zu schreiben. ich werde weiter machen und mein ziel schärfer verfolgen, wobei eines der nächsten projekte ist, den preistext in einen roman zu verwandeln. die 26 seiten sind lediglich die vorlage, es gibt leerstellen, die gefüllt werden müssen.“ (thomas perle im gespräch)

 

Thomas Perle wurde am 07.07.1987 in oberwischau/ rumänien als sohn eines ungarn und einer deutschrumänin mit österreichischen wurzeln geboren und wuchs dreisprachig auf. 1991 emigrierte er mit seiner familie nach deutschland, wo er in nürnberg aufwuchs und 2007 maturierte. sein beruflicher werdegang führte ihn an das staatstheater nürnberg, bevor er im Oktober 2008 an der universität wien das studium der theater-, film- und medienwissenschaften begann. er war 2009 als dramaturgiehospitant am volkstheater wien und in den spielzeiten 2010/11, sowie 2011/12 als regieassistent am schauspielhaus wien tätig. hier wurde er mit zeitgenössischem autorentheater konfrontiert und begann seine schriftstellerische laufbahn. für sein erstes werk wir gingen weil alle gingen, das vom verlassen einer heimat, dem anderssein in einer neuen, von einer längst vergangenen, doch stets präsenten zeit in der geschichte europas erzählt, erhielt er den exil-literaturpreis 2013.

 

Denise Teipel wurde 1985 als Tochter einer Deutschen und eines Türken in Wien geboren. Nach ihrem Medienmanagementstudium an der FH St. Pölten absolvierte sie ihr Schauspielstudium bei Heribert Sasse und Heinz Trixner in Wien. Seit 2010 arbeitet sie als freie Künstlerin in den Bereichen Theater und Film, sowohl als Schauspielerin als auch als Autorin und Casterin. Mit dem Stück DEUS EX MACHINA wurde sie zu einem Künstleraustausch nach Istanbul eingeladen, eine willkommene Möglichkeit auf die Suche nach ihren Wurzeln zu gehen. Sie verlegte ihren Lebensmittelpunkt nach Istanbul, begann Türkisch zu lernen und spielte dort Theater, u.a. DIE VÖGEL unter der Regie von Fabio Tolledi. Im Theater war sie zuletzt in Felix Mitterers HEIM in der Rolle der Sena zu sehen. Der Film MACONDO unter der Regie von Sudabeh Mortezai feiert auf der Berlinale 2014 Premiere.

 

Am Sonntag, um 20:00 Uhr im Cafe Anno!

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