Lesungen am Donnerstag, 12. Dezember und Sonntag, 15. Dezember 2013

Lesung am Dialekt-Donnerstag, 12. Dezember : Franziska Füchsl

eainnarung und hiangehspinnst

eine lesung, die sich rund um das dorf mit seinen stilisierten orten als memorabilia dreht

wenn ich das gefühl habe, mich zu erinnern, setzt das misstrauen ein. dieses misstrauen ließ mich, meine erinnerungen zerschreiben. die texte dieser lesung entstammen einem versuch, die hirngespenster der vergangenheit von ihren ketten zu befreien und mit ihnen zu spielen. akkurates erinnern gibt es in ihnen nicht.

 

zur autorin:

franziska füchsl stammt aus einem kleinen dorf im norden oberösterreichs. seit drei jahren lebt sie in wien und in ihrem studium der germanistik und anglistik.

Um 20:00 Uhr im Cafe Anno!

 

Lesung am Sonntag, 15. Dezember: Stephanie Moser (Fanny Famos)

 Es wird präsentiert, in Wiener Melange:

zusammengemischtes Chaos, nicht ausgewählter Texte, vorgetragen mit viel Gefühl, Leidenschaft und Humor.

Die eine oder andere gesangliche Darbietung darf hier natürlich auch nicht fehlen.

Nicht alles muss eine Ordnung haben um verstanden zu werden.

 

Angeben zur Person:

Fanny Famos (Stephanie Moser):

Geboren und aufgewachsen in Wien. Wer mehr zu meiner Person erfahren will, muss auf Sonntag, Abend warten.

 Kommt und lasst Euch überraschen, ich werde es auch sein. 

 

Um 20: 00 Uhr im Cafe Anno!

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Lesungen am Donnerstag, 5. Dezember und Sonntag, 8. Dezember 2013

Lesung am Dialekt Donnerstag, 5. Dezember : Theodora Bauer

Di|a|lekt|stück|e : [diaˈlɛktʃtʏkə]

 

Di-a-lekt? Di-a-lekt-stück? Di-a-lekt-stück-e? Was heißt das überhaupt? Wie kann moderne Dialektdichtung aussehen, zwischen welchen Parametern bewegt sie sich, was sind die Pole, zwischen denen sie schwankt? Welche Untiefen sollen ausgelassen werden, und in welche Abgründe springt man bewusst hinein? Wie sehen die Texte aus, die Brocken, die Stücke, die man dialektal serviert? Was macht Sinn an Dialekt, wie viel, wann, und warum?

Die Autorin Theodora Bauer versucht an diesem Abend, diese Grenzen auszuloten. Sie wird verschiedene mehr oder weniger dialektgetünchte Texte präsentieren, und das Publikum zur aktiven Rezeption anhalten. Die anschließende Diskussion ist mehr als erwünscht – sie kann dialektal geführt werden, oder eben nicht.

 

Theodora Bauer

geboren im Juli 1990 in Wien, seit 2008 Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft und der Philosophie an der Universität Wien. Zahlreiche Auszeichnungen; Publikationen u.a. auf Radio Ö1, in den Zeitschriften Kolik, DUM und &radieschen. Lesungen bei „rund um die burg“, in der Österreichischen Gesellschaft für Literatur, bei Poetry Slams und Lesebühnen im Raum Wien und Burgenland. Theaterprojekte am Schauspielhaus Wien, im Offenen Haus Oberwart und am Theaterzentrum Deutschlandsberg. Teilnahme am Europäischen Forum Alpbach 2013 mit einem Stipendium des Club Alpbach Burgenland. Austauschsemester an der University of Illinois at Urbana-Champaign, Jänner – Mai 2014. Im Frühjahr 2014 erscheint ihr erster Roman im Picus Verlag.

Um  20:00 im Cafe Anno! 

 

Lesung am Sonntag, 8. Dezember: Filip David Seki

Ungeduld und Langeweile

Das Programm soll sich um unsere Jugend drehen, wie ungeduldig sie ist und verbittert nach Veränderung strebt, sich dabei aber selbst zu Tode langweilt weil alles unbewegt bleibt und die Tage alle gleich enden. Was ich dazu zu sagen habe soll ein Versuch sein über einige Tellerränder hinweg zu blicken, also eine Suche nach einem Ausweg.
Filip David Seki (ich wurde geboren, schreibe, studiere, mache musik. weil ich weiß, dass das keine visitenkarte füllt, gibt’s hier ein gedicht)

Das Kommen sei nicht zu unterschätzen,

ich habe die besten Eltern der Welt.

All mein Tun wäre sinnlos, wäre ihr Bemühen nicht gewesen,

das sich der Trauer wider stellt.

Das Sehen war mir ein großes Verletzen.

Fand mir Opium, lernte mich in andere Räume zu versetzen,

doch zu meinem Entsetzen wurde mir bekannt,

dass ich schlief, als das Gift meine Adern durchlief.

Doch ich, der ich nun erwacht bin,

ich fand das Leben.

Im Bekenntnis der Liebe zu mir,

im Duft von Tinte und Papier.

 

Um 20:00 im Cafe Anno!

 

 

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Lesungen am Donnerstag, 28. November und Sonntag, 1. Dezember

Lesung am Dialekt-Donnerstag, 28. November : Jimi Lend

Danublus

jimi lend präsentiert eine dialektolie,
frisch gehoben aus den tiefen
des wiener novembers 2013.
ein fluxusbekenntnis im und zum slang

Jimi Lend  ist der poetry slammende avatar der südweststeirischen slam aktivisten, schauspielers, sängers, landarbeiters, gärtners und GIMP-malers wolfgang lampl, jahrgang 1980. erfinder und organisator der drama slams und das beschleunigungsslams, sowie mitbegründer der little drama boyz (+2005) und ausrufer der vitamines of society.

Am Donnerstag, 20:00 im Cafe Anno!

 

 

Lesung am Sonntag, 1. Dezember: Ekaterina Heider

„Meine schöne Schwester“ Buchpräsentation.

Ekaterina Heider liest aus ihrem ersten Kurzgeschichtenband „Meine schöne Schwester“, erschienen bei edition exil im Herbst 2013.

Ekaterina Heider 1990 in Irkutsk, Russland, geboren. Sie lebt seit 2001 in Wien. Nach abgebrochenem Gymnasium Hauptschulabschluss, Lehre und Matura. Jugendpreis der edition exil 2010. Publikation in Anthologien und Literaturzeitschriften. Seit 2011 Studium der Sprachkunst auf der Universität für Angewandte Kunst Wien, strebt das Studium der Malerei an.

Hauptpreis der edition exil 2012. Startstipendium für Literatur des bm:ukk 2012. Ihr erster Kurzgeschichtenband mit dem Titel „Meine schöne Schwester“ erscheint im Herbst 2013 bei der editon exil.

Am Sonntag, 20:00 Uhr im Cafe Anno! 

 

 

 

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Lesung am Donnerstag, 14. November und Sonntag, 17. November

Lesung am DialektDonnerstag, 14. November 2013

Christian Schreibmüller: A Lita Bluat is schnö vapritschelt

Christian Schreibmüller Geboren 1949 in OÖ, Mitbegründer des Wiener Flohmarkts 1972, der „HOSI“ 1979, des Anarchistenzentrums Gassergasse, „GAGA“ 1981, der „Libertine“ 1986, Fotograf, Journalist (Wiener/Wienerin, Stern, Profil etc.) Autor, Schauspieler, Filmer und Fernsehgestalter diverser Sender, Fotoausstellungen im In- und Ausland, dzt. auch im Wien Museum, Fotoband über Sizilien, Lyrikbände „Phantasiedehitze“ und „Kannibalenromanze“, Herausgeber der Anthologien „Ungehaltene Rede“ (2008) und „Existenz und Renitenz“ (2011), Veröffentlichungen in diversen Literaturmagazinen und Anthologien. 

Veranstalter literarischer Lesungsreihen und Poetry Slammer.

Um 20:00 Uhr im Cafe Anno!

 

Lesung am Sonntag, 17. November 2013

Philipp Hager: Streuner, Auge & der Wal

Wer sich sich jetzt fragt, was zur Hölle ich überhaupt mache, ob Gartenbau-Ratgeber, Kulinarik oder verstaubte Familienromane über drei Generationen, dem sei folgender Link ans Herz gelegt:

Ein Ausschnitt aus der Präsentation meines Romans „Im Bauch des stählernen Wals“, vor knapp drei Wochen im Thalia.
https://www.youtube.com/watch?v=e_5uJLw-L50

www.philipp-hager.com

Philipp Hager 1982 geboren. Nach Abbruch des Studiums verschiedene Jobs – Hundesitter, Telefonist, Rezeptionist, Kampfrichter, Türsteher … Zwischen 2003 und 2007 als Reporter und Kolumnist für das deutsche FightMagazine tätig

 

Um 20:00 Uhr im Cafe Anno!

 

 

 

 

 

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Lesung am Sonntag, 10. November 2013 um 20:00

IMG_2534Das Grazer Autorinnen und Autoren Kollektiv – kurz: GRAUKO – entstand vor mittlerweilen 14 Jahren nach einer Schreibwerkstatt. Seitdem wurden einige gemeinsame Projekte realisiert und fanden unzählige Lesungen im In- sowie im Ausland statt. Die Gruppe versteht sich  hauptsächlich als Ort des Feedbacks und der Freundschaft. Von den einzelnen Mitgliedern erschienen Publikationen in Literaturzeitschriften  und Anthologien sowie Einzelpublikationen. Einmal im Jahr kommt das Grazer Autorinnen und Autoren Kollektiv ins Café Anno, um dort neue Texte zu präsentieren.

nähere Infos zu GRAUKO auf: http://grauko.com/

Es lesen:

Maria Edelsbrunner (zahlreiche Literaturpreise, Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften)

Peter Heissenberger (zahlreiche Literaturpreise, u.a. Dombrowski Preis, Theodor Körner Preis, Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien, Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift & Radieschen)

Margarita Kinstner (Gründerin und Herausgeberin der lesepädagogischen Kinderzeitschrift „Margas Magazin“, Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift & Radieschen. Ihr Debütroman Mittelstadtrauschen erschien im August 2013 im Deuticke-Verlag sowie bei Hörbuch Hamburg)

Alexandra Kumer (Ihr Debütroman „Basilikum mal anders“ erschien im Oktober 2013 im Berliner Schwarzkopf&Schwarzkopf Verlag)

Ute Schlerath (Lyrkerin, zahlreiche Veröffentlichungen und Lesungen im In- und Ausland)

Veronika Unger

Thomas Wollinger (für seinen Roman „Die Archäologin“, erschienen 2004 bei btb, erhielt der den Kulturpreis des Landes NÖ)

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Lesung am Donnerstag, 31. Oktober und Sonntag, 3. November

Lesung am Dialekt-Donnerstag, 31. Oktober

David E. Scheid (Concerto Crystall) liest: JENSEITS VON GUT UND BESSER
Geschichten aus Wien, wie sie nur die Stadt selbst schreiben kann.
Einer Wanderung zwischen Fiktion und Realität, hart an der Grenze des  
guten Geschmacks, mit dem Blick hoch zum Himmel aus Schädelweh.
Concerto Crystall wird ausgeblendet. kein Tohuwabohu, kein  
Wuchtl-Wettwerfen. Tauchen wir ein in eine Welt in der die Engal das  
Lied vom Tot spielen.

Am Donnerstag, 20:00 im Cafe Anno!

 

 

Lesung am Sonntag, 3. November

Ekaterina Heider: Gedanken, Wünsche und mentale Niederlagen

Aufzeichnungen einer zwei Monate langen Reise durch Spanien, Portugal und Marokko. 
„Da ist ein Kampf irgendwie und irgendwie auch nicht. 
Ein weiter Blick irgendwie und irgendwie dann doch: hier, immer wieder. Mit
Kaffee und Ziegenmilch und Emotionen anderer. Und Blicken von unterschiedlichen Männern, die sich alle verantwortlich fühlen für mich, weil: allein in Marokko. Was mutig ist, sagt man mir und ich denke mir: nichts. Und später: ein Bisschen. 
Jedes Lächeln und jeder Blick von mir hat anscheinend irgendeine Bedeutung. Oft weiß ich nicht welche, und lächle weiter und schaue und richte mein Kopftuch. Schlage meine Beine übereinander, ohne nachzudenken, und löse Welten aus damit.“

Am Sonntag, 20:00 im Cafe Anno! 

 

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Lesung am Donnerstag, 24. Oktober und Sonntag, 27. Oktober 2013

Dialekt Donnerstag: Lesung von Tanja Gettha

Die Schauspielerin und Kabarettistin führt durch einen „Tiroler Abend“ der besonderen Art.

Tirol ist hin und hergerissen zwischen steinalt und brandneu, hiesig und fremd, zwischen Tradition und volksdümmlicher Gaudikultur. All das erwartet Sie an diesem Abend und vielleicht wird auch die Liebe der Wiener zu den Tirolern und umgekehrt (ja das soll es ja auch geben) beleuchtet. Eine Tirolerin in Wien die es mit Tiroler Charme versucht, der natürlich von der rauen Landschaft der Alpen stark geprägt ist.

Am Donnerstag um 20:00 im Cafe Anno!

Lesung am Sonntag, 27. Oktober

Nicole Mahal

Selbstmörderische Vögel, hungrige Brüder, ratlose Töchter und andere Missgeschicke: Nicole Mahal liest Kurzgeschichten aus ihren Bänden „Unter dem Konferenztisch“ und „Ein Flügelschlag“.

Am Sonntag um 20:00 im Cafe Anno!

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Lesung am Donnerstag, 17. Oktober UND Sonntag, 20. Oktober

Dialekt Donnerstag, 17. Oktober:  Lesung von Christopher Hüttmannsberger

Brochane Spügü

Christopher Hütmannsberger liest Dialekttexte in Begleitung von einem Jazz-Trio bestehend aus Ralph Mothwurf (Gitarre), Andreas Lindenbauer (Bassklarinette) und Reinhard Hörschläger (Schlagzeug). Einer gebrochenen Welt wird ein gebrochener Spiegel vorgehalten um ein klares Bild zu bekommen, dazu entstehen melodiöse Tonflächen und eingehende Riffs. Ein Abend mit Literatur und Musik, Texte und Melodien, vertonte Sprachbilder.

Ab 20:00 im Cafe Anno!

Lesung am Sonntag, 20. Oktober

Stefan Roiss


Willkommen im Altersheim, dem Urwald der Vernunft. Wo das Licht nur noch als matter Schein durch die Blätterdecke dringt, weil sich die Kronen der Mammutbäume ineinander schieben, bis sie ein geschlossenes Stockwerk bilden. Wo tollwütige Silberrücken ausgesetzt werden und graue Panther (von den Traumstränden vertrieben, in die traurigen Tropen gejagt) vor sich hin dämmern, im Unterholz des Deliriums, im schweren Fieberwahn, berauscht vom Regen und von Schlangenbissen, von mentaler Malaria. Wo auf modrigen Mangroven grelle Früchte wachsen, gegen deren Nervengift bislang noch alle Impfungen versagt haben und die bunten Schnäbel bunter Vögel gegen ausgehöhlte Stämme klopfen. Wo sich die Tempel versunkener Kulturen im Efeu verbergen und nur das Schnattern umnachteter Affen durch den Nachtschatten der verwilderten Ruinen hallt. Du willst in diesem Dschungel überleben? Nimm die Machete der Willkür und bahn dir deinen Weg durch das Dickicht der Demenz.
„Stephan Roiss liest an diesem Abend aus seiner Erzählung „Gramding“ (Bibliothek der Provinz, 2012), aber auch aus seiner unaufgeräumten Werkstatt. Vielleicht wird er sich darüber hinaus zu Spoken-Word-Einlagen hinreißen lassen (- als Mikrophönix seiner Bands „Fang den Berg“ und „Äffchen & Craigs“ ist er sowas ja gewohnt). Wenn der Linzer nicht gerade schreibt, spricht oder schreit, denkt er nach, was er schreiben, sprechen oder schreien könnte. Meistens aber isst er Nudeln.

www.stephanroiss.at

Stimmen zu „Gramding“:

“Inhaltlich aktuell, sprachlich gelungen, stilistisch ein Genuss.”
(Rezension Asphaltspuren)

“‘Ist nur a Gschichtl.’, sagt der Roiss. Was lernen wir aus der Geschichte? Gebt dem Roiss Zeit und Geld und er schreibt uns einen unfassbaren Roman!”
(Rezension KAPUzine)

“Roiss’ Text ist (…) von großer Aktualität, doch beschränkt sich der Autor nicht auf einen weiteren Bericht über längst bekannte Missstände, sondern liefert einen literarisch hochwertigen Text ab (…). Durch seine die Chronologie der Ereignisse durchbrechende Erzählweise erzeugt der Autor einen den gesamten Text umfassenden Spannungsbogen.”
(Rezension & Radieschen)

“In präziser Sprache und mit pointierten Formulierungen, die wohl Roiss’ HipHop-Affinität geschuldet sind, gestaltet er sein literarisches Debüt. (…) In dieser Tonart bietet Gramding allerhand Lesevergnügen.”
(Rezension freiStil) 

“Stephan Roiss hat mit Gramding einen wohlkonstruierten und wohlklingenden Erzählband vorgelegt.”
(Rezension KUPFzeitung) 

“Der Erzähler vermittelt über die soziale Anklage hinaus sprachlich und narrativ klug die Spannungen beim Kampf um Eigenständigkeit, den Junge wie Alte führen. Er oszilliert zwischen kaltem Selbstschutz und Empathie, zwischen Tragik und Komik. Das Altern und der damit einhergehende Kontrollverlust ist derzeit ein großes Thema in der Kunst. Roiss’ Text stellt dazu einen wertvollen Beitrag dar und ist weit mehr als nachgetragene Jungmänner-Befindlichkeitsprosa zur Wehrpflichtsdebatte.”
(Rezension Kulturbericht Oberösterreich) 

Am Sonntag, um 20:00 im Cafe Anno! 

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Lesungen am Donnerstag, 10. Oktober UND Sonntag, 13. Oktober

Der DialektDonnerstag ist da! – Lesung am Donnerstag, 10. Oktober 2013 

„Wos host gsogt?- Mundart vs. Dialekt“

Nun ist es soweit! Für alle Liebhaber_Innen des Dialekts oder der Mund-Art. Ab kommenden Donnerstag gehört der Donnerstag dem Dialekt. Der sogenannte Anno Dialekt Donnerstag wird in dieser Woche, am 10. Oktober offiziell eröffnet! Also kumts, heats zua und drinkts an Stuam. Oder so ähnlich. Den Anfang macht diesen Donnerstag „Tschief“ Windisch mit der Lesung  „Wos host gsogt- Mundart vs Dialekt“. Ab 20:00 im Cafe Anno. Wir freuen uns und ihr könnt euch auch freuen, so viel ist sicher.

P.s.: Natürlich finden die sonntäglichen Lesungen auch mit ihrer gewohnten Regelmäßigkeit und der gewohnten kleinen Verspätung statt!

Lesung am Sonntag, 13. Oktober

Jörg Zemmler- (F)fetzen –

Der Fetzen. Fragment, Schnipsel, Lumpen.

Das Fetzen. Befetzt werden. Jemanden be- oder anfetzen. Fetzig.

 Ein Anfang und ein Ende. Dazwischen eine Lesung. Aus Zusammenhängen collagiert und oder ein Programm. Keine Rücksicht. Beziehungsweise ein Bild. Mit Gitarre. Hoffentlich mehr. Zwischen den Dingen muss doch noch Platz sein. Ein Versuch, worauf es ankommt.

jörg zemmler* 75 Bozen. Wien. Gewann den Fm4 Protestsongcontest 2006, den Ö-slam 2009 und letztens den Ö1 Lyrikpreis „Hautnah“. Bücher „Leihworte“, edition ch 2005, Qwert – recht- schreib- und denkfehler; Eigenverlag, 2012. Tonträger mit Bob, zemmler, Abendroth, u. a. Arbeitet auch in Video, Soundpoetry und Experimentalelektronik.

Am Sonntag, 13. Oktober ab 20:00 im Cafe Anno!

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Lesung am Sonntag, 6. Oktober 2013

Marc & Julie – wie aus der Pistole geschossen

Lesung von Laura Freudenthaler

Marc & Julie treffen sich in einem Innenhof, es ist Herbst und eine Liebesgeschichte beginnt, schön und vielversprechend. Doch wie das so ist mit Liebesgeschichten, es tauchen Unstimmigkeiten auf, Clarisse erscheint auf der Bildfläche, und dann ist da noch der Unmund, der immer nur fressen will und rülpst und Julie das Leben schwermacht, bis sie zu drastischen Mitteln greift…

Laura Freudenthaler schreibt, Barbara Probst komponiert, und gemeinsam lesen und singen sie die Geschichte von Marc & Julie und dem Unmund. Zwischen Literatur & Musik, Geräuschen & Sätzen, Klängen & Sprache.

Laura Freudenthaler, studierte Germanistik, Philosophie und Gender Studies in Salzburg und Wien. Lebt und arbeitet in Wien als Übersetzerin und Autorin. Zahlreiche Publikationen in Zeitschriften (u.a. manuskripte, Lichtungen). Im Frühjahr 2014 erscheint ihr Erzählband im Müry Salzmann Verlag.

Barbara Probst, lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Wien und widmet sich sich nach einem Jazzgesangsstudium auf vielerlei Arten dem stimmlichen Ausdruck. Zahlreiche künstlerische Tätigkeiten im Bereich Jazz und Literatur sowie Gesangsunterricht für Jazz und Popularmusik umfassen die Lebensinhalte.

Am Sonntag um 20:00 im Cafe Anno!

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