Lesungen am 2. und 5. März

Lesung am Donnerstag, 2. März
um 20 Uhr im Café Anno
Laura Nussbaumer
„Mit agna Oga“

A Dialektlesung uf Vorarlbergerisch

Gelesen werden Prosa- und Lyriktexte auf Vorarlbergerisch. Manche Texte spielen in Vorarlberg, manche sprechen über Vorarlberg und manche wirken, als wären sie aus Vorarlberg, sind aber in Wien entstanden. Manche Texte sind sehr absurd, manche nur ein bisschen absurd. Der Titel, „Mit agna Oga“, lädt dazu ein der Lesung mit eigenen Augen zuzuhören.

Laura Nußbaumer. Geboren 1997 in Bludenz. Wohnt seit 2018 in Wien. Studiert Lehramt an der Universität Wien und unterrichtet an einer Wiener Mittelschule. Veröffentlicht Prosa und Lyrik u.a. im DUM, den Vorarlberger Nachrichten und der Poesiegalerie.

Website: www.lauranussbaumerundlouis-a.com
Instagram: @imaginary_friend_louisa

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

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Lesung am Sonntag, 5. März
um 20 Uhr im Café Anno
Robert Kraner
„KREIDE“, Roman, Drava 2021

KREIDE erzählt von der Studentin Mia, die nicht stillhalten will in einem Österreich, das von Rechtspopulisten regiert wird. Ein Kind stirbt, eine neurechte Bewegung, die »Parade X«, bewaffnet sich und setzt Aktionen gegen Asylwerbende und Linke. Mia wird entführt. Kreide ist die Geschichte eines Traumas, das überwunden wird. Und doch wird es niemals mehr so sein, wie zuvor. Oder, wenn gewünscht, ein Auszug: »Ein kalter Turm bin ich, rage über die Ebene. Nur ganz innen lodert ein Feuer. Ich habe Angst, dass es mich ausbrennt. Durchbrennt. Ich bin ein tönerner Krug, keine Quelle, kein Fluss. Dort vorne läuft ein Tier. Ein Hase vielleicht? Eine Häsin? Hier liegt eine Schnur. Soll ich einen Brunnen suchen und mich an der Schnur hinunterlassen? Ich fange das Tier, nehme es an die Schnur und wir machen uns auf die Suche nach Wasser. Etwas Grünes müsste zu finden sein. Dann könnte es weitergehen.«

Robert Kraner: landwirtschaftlicher Adjunkt, Lehrer, Leiter eines Obdachlosenhauses, Umweltberater, Autor. Lebt im Waldviertel. Mitgründer der »schreibwerkstatt waldviertel«. Anerkennungspreis für Literatur des Landes NÖ, Mitglied der Grazer Autorinnen Autorenversammlung. Mehr Infos unter: www.robertkraner.at


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Lesung entfällt!

Leider muss die Lesung morgen, am 26. Februar im Café Anno von Lena-Marie Biertimpel abgesagt werden.

Nächste Woche ist das Café Anno wieder für Lesungen geöffnet.

Das ALSO-Team wünscht ein schönes Wochenende!

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Lesungen am 23. und 26. Februar

Lesung am Donnerstag, 23. Februar
um 20 Uhr im Café Anno
Treibsound
„Wåldviatla Mohntortn und Weana Melange“

Texte und Lieder rund um, über und zwischen Wåldviatl und Wean.

Texte u.a. von Isolde Kerndl, H.C. Artmann und Joachim Unger

Musik: Treibsound

„Wåldviatla Mohntortn und Weana Melange“ – das sind die Zutaten mit denen die Band Treibsound ihre Musik den aufmerksamen ZuhörerInnen kredenzt. Texte im Waldviertler Dialekt treffen dabei auf wienerische Farben, Mehrstimmiger Gesang auf vielschichtige Klangkompositionen von Gitarre, Bass und Percussion. Gemeinsam erzeugen sie dabei einen Sog aus Sprachbildern, der zum Eintauchen einlädt. Erinnert der lyrische Tiefgang der Texte bisweilen an Georg Danzer, Ludwig Hirsch oder H.C. Artmann, so kreisen die Lieder innerhalb der stilistischen Bandbreite von Pop bis Jazz und wecken Assoziationen zu 5/8erl in Ehren, HMBC oder Birgit Denk. In der Klanglichkeit des Dialekts liegt dabei ein eigener Reiz zwischen Vertrautem und doch Neuem, der den Zuhörer  charmant fragt: „Derfs a bissal mehr seï?“ Mögliche Hörnebenwirkungen? Sie könnten im Treibsound stecken bleiben.

Joachim Unger – Gesang, Gitarre

Johannes Kerschner – Bass, Gesang

Margit Schoberleitner – Percussion, Gesang

www.treibsound.at

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Lesung am Sonntag, 26. Februar
um 20 Uhr im Café Anno

Lena-Marie Biertimpel
„und so irgendwas mit:
die erste und die letzte, time flies, time cries, was mit ankommen und abschied“ 

schöne alliteration, an und ab, a und a, wer a sagt muss auch b sagen, warum eigentlich? achja, wegen der alliteration, bis bald, vielleicht.

Wenn Engel weiterreisen, weint der Himmel.“ (Unbekannt).

…vielleicht aber auch einfach nicht!

goethe hat mal gesagt:

Was wir bergen in den Särgen ist das Erdenkleid, was wir lieben, ist geblieben, bleibt in Ewigkeit.“

und rilke so:

Wie hab ich das gefühlt was Abschied heißt. Wie weiß ichs noch: ein dunkles unverwundnes grausames etwas, das ein Schönverbundnes noch einmal zeigt und hinhält und zerreißt.“

und ich so: jungs jetzt reicht’s! ihr nervt mega. die ganze sache mit der gefühlsduselei können wir getrost weglassen. 

Meine erste, so richtig offizielle Lesung in Wien fand 2016 im Anno statt. Nun, 7 Jahre später, die letzte mit Hauptwohnsitz, gleicher Ort, gleiche Zeit.

Da mein mindestens 10 Jahre alter Laptop sich tatsächlich noch hochfahren ließ, gibt’s sehr alte, ältere, quasi aktuelle und, wenn ich doch wider erwarten mal wieder schreiben sollte, auch einen neuen Text.

(*Vielleicht heule ich am Ende dann doch, aber nur eine Sekunde, promise*)

Lena-Marie Biertimpel wurde 1991 in Hamburg geboren. Sie lebt in Hamburg und Wien und studiert Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst. Sie schreibt Theatertexte: „voll schön“ (2020) und Prosa: „Luftpolster“ (2022). Ab und an arbeitet sie als Dramaturgin. Theatertexte spricht sie auch laut: „Penthesilea“, Schauspielhaus Hamburg (2017). Sie denkt mit dem Körper, “text in wasser oder maschine und buchstaben“, Performance, Spektakel Wien (2018). Sie veröffentlicht auf Bühnen, zuletzt: „Katapult Kapitulation“, ein Parcoursstück, Kampnagel Hamburg (2018), in Literaturzeitschriften und Anthologien, zuletzt: Auszug aus „pantasie“, ZIEGEL#16, Mairisch Verlag (2019). Sie wurde zum 4+1 Dramatiker*innen Festival eingeladen, Schauspielhaus Leipzig 2018), zum auftakt Festival in Köln (2020) und bekam u.a. das Startstipendium des Bundeskanzleramtes (2020 und 2021).  Für ihren ersten Roman „Luftpolster“ wurde sie mit dem österreichischen Buchpreis in der Sparte Debüt aufgezeichnet (2022). 

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Lesungen am 16. und 19. Februar

Lesung am Donnerstag, 16. Februar
um 20 Uhr im Café Anno
Katharina J. Ferner
(Vor)Geburtstagslesung

Katharina J. Ferner liest Dialektgedichte, entstanden auf Reisen, nach Auftritten, nach Auftrag und selbstgewählt. Denn, wenn einem keiner ein Geburtstagsgedicht schreibt, muss man das manchmal einfach selbst in die Hand nehmen. Veröffentlichtes aus der poetischen Kolumne „Ferner dichtet“ wird hier erstmals vorgetragen. Mittlerweile existieren 105 Gedichte aus der Serie. 

Katharina J. Ferner lebt als Poetin und Performerin in Salzburg. Sie schreibt unter dem Titel „Ferner dichtet“ für die Salzburger Krone wöchentlich mehrsprachig Poesie. Zusammen mit Kalinka Kalaschnikow Veranstalterin der Lesereihe „. . . das nackte Wort“.
Mehr Info: www.kj-ferner.at

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Lesung am Sonntag, 19. Februar
um 20 Uhr im Café Anno
Franz Bauer
Alles beim Alten geblieben

Franz Bauer ist durch sein berufliches Umfeld auf die Idee zu dieser Satire auf das österreichische Beamtentum in Krimiform gekommen. Dass das Buch die Leserschaft von der ersten bis zur letzten Seite amüsiert, liegt wohl in der Wesensart und Weltsicht des Autoren begründet. Franz Pfeiffer vom Verein „Kunstprojekte“ nannte ihn anlässlich einer Lesung einmal einen neuen Herzmanowsky-Orlando.

Franz Bauer, Ing., geboren am 14. Jänner 1958 in Wiener Neustadt, aufgewachsen in Blumau-Neurisshof in Niederösterreich, Matura an der Höheren Technischen Bundeslehranstalt in Wr. Neustadt mit paralleler Lehre im Schlossereibetrieb der Eltern, erster Arbeitsplatz bei Siemens in Wien, Auslandsaufenthalt in München, fachspezifische Weiterbildung an der TU Wien und der Fern-Universität Hagen. Seit 1978 im öffentlichen Dienst, pragmatisierter Beamter, Laufbahn im gehobenen technischen Dienst beim Amt der Burgenländischen Landesregierung, Oberamtsrat, in Pension seit 2018, verheiratet, eine schriftstellerisch tätige Tochter. Begeisterter Outdoorsportler, daneben Sammler historischer Fachbücher und „Sammler“ von Originalen unter den Mitmenschen, unter den Lieblingsautoren sind Eugen Roth und Terry Pratchett.

Mitglied im sehr aktiven Verein „Kunstprojekte“ von Ursula und Franz Pfeiffer (http://www.galeriestudio38.at/BauerFranz)

Buchinfo: https://www.kral-verlag.at/programm/unterhaltung-entspannung/dienstschluss_978-3-99024-902-4-detail.html?fbclid=IwAR29NiIDzIKvdQGw59ScFPQA8j0JW8oSNa8iEjPwEGJ7MJ7sZrvJRI5dRiw

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Lesungen am 9. und 12. Februar

Lesung am Donnerstag, 9. Februar
um 20 Uhr im Café Anno
Maximilian Teufel
„1 Liebesbeziehung und 1 Bier bitte“

Warum träumt man bei der Vorstellung der großen Liebe von Gartenzwergen? Warum laden Stoppelfelder zum Walzertanzen ein? Warum ist Romeo so ein Trottel? Wie ist es eigentlich Cruella DeVille ergangen? Und was passiert, wenn der Google Übersetzer Lyrik durch den Fleischwolf dreht?

Fragen, die sich nie jemand gestellt hat, suchen nach Geschichten. Und die Geschichten suchen nach Musik. So gibt’s am Donnerstag im Anno einen Aufguss an Liedern und Texten, dem Noten von Sehn(Sucht), Unsinn, Liebe und Gugaruuz anhaften. Manchmal recht bitter im Geschmack, aber meist erfrischend im Abgang. Liebe und Bier halt.

Maximilian Teufel schreibt Texte und Lieder. Meistens im Dialekt. In seinem Fall – Mostviertlerisch, weil das hat für ihn einen Groove und eine Nähe, die man sonst selten findet. Da schmecken die Gedanken anders. Vertrauter, wärmer, romantischer. Überhaupt ehrlicher, findet er.

Teufel hat in Wien Lehramt Deutsch, Psychologie und Philosophie studiert, lehrt inzwischen selbst an einer Schule und hat vor kurzem seinen Traktorführerschein gemacht. Seit 2019 tritt er mit seiner Gitarre auf. (Also in letzter Zeit eher weniger) Seine Texte handeln oft von Stadt und Land, von zu Schnellem und zu Langsamem, lieben und grauslichen Sachen. Die Musik ist stilistisch eher folkig, manchmal elektrisch und gerne auch ein bisserl laut.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

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Lesung am Sonntag, 12. Februar
um 20 Uhr im Café Anno
Fiona Sironic und Mel Sasha Berger
„Ektonik und Topfpflanzen“

Tektonik könnte sein: Geschiebe von Schichten, Aufwellen von Krusten, Offenbarung von Löchern. Die Schichten sind hier Verschiedenes, fest, flüssig, glatt oder gebrochen, abstrakt und sehr konkret, Stein, Sprache, Geld, Netzwerk, Theorie, ein Ding, wieder ein Ding. Am 12.2. lesen Fiona Sironic und Mel Sasha Berger aus neueren Texte, in denen sie sich solcher und solcher Tektonik annähern.

Mel Sasha Berger (*1994 in Wien) studierte zunächst Ökonomie am Bodensee und Politische Theorie in New York City, später an der Schule Friedl Kubelka für Unabhängigen Film in Wien. Derzeit Arbeit an Film- und Textprojekten mit besonderem Interesse an einem elastischen Begriff der “Zweiten Natur”.

Fiona Sironic (*1995 in Neuss) studierte in Wien und in Hildesheim Sprachkunst und beendet gerade ihr Masterstudium der Gender Studies an der Universität Wien. Sironic erhielt verschiedene Preise und Stipendien, u.a. den Open Mike 2019 und das Startstipendium 2021, veröffentlichte in Zeitschriften und Anthologien und schreibt gerade einen Roman über aussterbende Arten und explodierende Festplatten. Neben Prosa verfasst Sironic Texte über Videospiele und gibt Workshops zum Kreativen Schreiben.

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