Lesungen am 30. Oktober und 2. November

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 30. Oktober 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Maria (Lakshmi) Seitz & Milena Orlando (Ludmilla Guger-Zusser)
„Jo meina Söö, die Wöd is schee, sie wird niamöis undaa geehh“

Titel der Teillesung von Lakshima: „Einmal Bewegen“, da sie den Gegensatz von Statik und Dynamik im Alltag thematisiert. Anfangs liest sie einige spielerische und wortmalerische Kurztexte, gefolgt von Gedichten über die Stagnation im Liebesschmerz. 

Es folgen Lautgedichte und Kurztexte, die Wortmalereien beinhalten. Vielfältige Bedeutungen eines einzelnen Wortes werden untersucht und bespielt, abgerundet durch ein Gedicht über die Dynamik der Annäherung. Weltoffenes Staunen und draufgängerische Neugier auf das Leben in seiner Unverhofftheit und Vieldeutigkeit klingen in Lakshmis Texten mit.

Geboren und unterrichtend in St. Pölten, begann Lakshmi Seitz mit 13 Jahren mit großer Hingabe Tagebuch zu schreiben und hat seither noch nie damit aufgehört. Sie studierte Germanistik und Anglistik in Wien. Seit dem Alter von 28 Jahren schließt sie viele kreative Schreibkurse ab, unter anderem an der Schule für Dichtung in Wien und an der Axel Andersson Akademie Hamburg. Insbesondere liebt sie das Schreiben am Meer, am See, und inspiriert damit Gleichgesinnte, im Rahmen des Herzdenker Schreibateliers.

Milena Orlando lebt in Scheibbs, geboren 1958, Buchveröffentlichung 2010, und 2011 „Milenas Poesie“,
und „Milenas Sprachbilder“, Lyrikpreis 2011 Forum Land NÖ. Schreiben und Wortsprachspiele sind ihr Lebenselexier, singen und malen auch.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 2. November 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Tárkány Szücs Réka
„Getexte“

Tárkány Szücs Réka liest aus ihrem Potpourri aus augenzwinkerndem, melancholischem, mühsamem, gesellschaftskritischem, persönlichem, chaotischem, ruhigem, ängstlichem, mutigem, kindischem, einsamem, müdem, traurigem, buntem, dissoziierendem, sehnsüchtigem, tollem, intelligentem, seltsamem, erwachsenem, satirischem Getexte.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

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Lesungen am 23. und 26. Oktober

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 23. Oktober 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Alexandra Mitterer
AL(L)ES NEU

Nach den Lesungen Al(l)es echt 1 und 2 ist nun al(l)es neu.
Oder zumindest einiges. Alexandra ist Kulturschaffende, Kulturvermittlerin und Liedermacherin. Autorin mag sie sich nicht nennen. Das ist zu groß. Ihre Texte handeln von Schönem und von Schiachem, orientieren sich an Realem, und sind eine Verwurstung von aus erster und aus zweiter Hand Erlebtem. Einige ihrer Gedichte verpackt sie in Liedern, von denen sie welche mit der Gitarre vortragen wird. Abwechslungsreiche 45 Minuten Programm.

Alexandra Mitterer hat Angewandte Linguistik, Kommunikationsdesign und Kommunikationswissenschaften studiert. Sie schreibt Kurzprosa (Erzählungen, Kurzgeschichten, Kurzessays), Lyrik und Lieder. Seit 2017 tritt sie als Liedermacherin auf, seit 2021 auch im Trio ALELUCREZIA & DIE MUSEN: Michael Kneihs (Klavier) und Hannes Laszakovits (Kontrabass). Gemeinsam mit Laetitia Lang betreibt sie die multi-disziplinäre Lesereihe Literaturstunde.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 26. Oktober 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Anika Kai Stenitzer
Augäpfel, Regelblut und Sommernachmittage

Anika Kai Stenitzer wurde 2004 als das Geburtstagsgeschenk ihrer Oma in einem Sonnenblumenfeld geboren. Sie kommt aus Wien, lebt in Wien und liebt Wien mal mehr und mal weniger. Seit etwa einem Jahr (yuhu) ist sie Redaktionsmitglied bei der Literaturzeitschrift &Radieschen und Moderatorin beim ALSO und ADiDo, sowie Mitbegründerin der Lesereihe Wortgemetzel in der Klinik. Sie studiert außerdem Vergleichende Literaturwissenschaft an der Uni Wien.

Anika beschäftigt sich in ihren Texten mit Bildern, die sie durch den Alltag verfolgen, und dem Versuch, das zu porträtieren, was ist – oft entsteht dabei schlussendlich eine Mischung aus beidem. Zwischen Augäpfeln, Regelblut und lauen Sommernachmittagen am Land bewegt sich Sprache hierbei irgendwo zwischen Greifbarem und Gedachtem.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

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Lesungen am 16. und 19. Oktober

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 16. Oktober 2025
um 19 Uhr im Café Anno

ANDREA BEATRIX SCHRAMEK und CHRISTOPH WUNDRAK
„In Meidling, da bin i dahaam“

Zwischen Alltag und Erinnerung, zwischen Lebensgeschichten und Stadtpoesie entfalten sich zwei Porträts: Das des zwölften Wiener Gemeindebezirks – rau, herzlich, humorvoll –  und das Porträt einer waschechten Wienerin, die hier ihre Wurzeln hat.                                 Eine literarische Liebeserklärung an Meidling und das Leben, musikalisch begleitet von CHRISTOPH WUNDRAK am hohen und tiefen Ventilblech.

ANDREA BEATRIX SCHRAMEK
Geboren in Wien, aufgewachsen zwischen Meidlinger Markt und Schloss Hetzendorf. Studium an Universität Wien. Mitbegründung d. Theaters am Alsergrund, sowie des Tournee-Kindertheaters „Die Stachelbären“. Regieassistentin u.a. am Volkstheater Wien, und Co-Autorin in einem Drehbuch-Team, ab 2000 war sie vor allem in der Steiermark als Schauspielerin und Kabarettistin tätig.

Nach einer langen Pause ist nun das eigene Schreiben und Fotografieren wieder in ihren Fokus gerückt. Der Wiener Dialekt bietet ihr gleichzeitig innere Distanz und vertraute Heimat. 

CHRISTOPH WUNDRAK
Geboren in Judenburg, aufgewachsen in Salzburg. Studium Trompete an der Musikhochschule in Graz. 1990 Gründung des Jazz-Bläser-Projekts: SMART METAL HORNETS. Schaffung von Auftrags-Kompositionen und – Arrangements für verschiedene Instrumental-Besetzungen mit Schwerpunkt Bläser-Ensembles, auch für Kabarett- und Theaterproduktionen.

Seit 2012 ist er auch in der freien Impro-Szene aktiv: Styrian Improvisers Orchestra und im Verein für Neue Musik. 

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 19. Oktober 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Tiy
„Ödyssey“

Tiy liest eine selektion von texten die über das letzte halbe jahrzehnt entstanden sind. Die thematischen schwerpunkte: verlust, heimweh, fremdsein, platonische und romantische liebe, erwachsenwerden, das halten oder brechen von versprechen und prinzipien. So fordert Tiy mit bildreicher prosa oder diaristischer lyrik eine emotionale reaktion heraus.

Tiy übt sich darin bilingualität auf eine art einzusetzen, welche die intrinsische stärke von sprache nicht nur erhält – sondern auch die aufmerksamkeit des publikums darauf lenkt, dass our surroundings might demand us to switch our persona at any moment. Especially if we hope to be accepted within daily dynamics.

Tiy, 27, kam vor 4 jahren nach österreich, um zu studieren – stattdessen fand Tiy eine lebhafte Kultur vor; sei dies in literarischer, musikalischer oder vereinsbezogener Form. Kurzum – unvergleichbar mit allem was tiy zuvor begegnet war.

Der austausch sowohl mit kunstschaffenden als auch -genießer:innen inspirierte und motivierte Tiy sich zu entwickeln – künstlerisch wie persönlich.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

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Lesungen am 9. und 12. Oktober


Dialekt-Lesung am Donnerstag, 9. Oktober 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Madita & Maximilian Modl
„Filterkaffee und wos sunst ois ned voakumt –
Gedichte und Lieder und“

Gemeinsam entgleisen Madita und Maximilian absichtlich mit ihrem Publikum, um jenseits der Spur im Unbekannten das Einwendige zu entdecken. Eine Melodie, ein Satz, ein Gedanke – manchmal ist es auch nur ein Blick, der genügt, unsere Verbindung zu zeigen.

Und was soll das heißen? Max liest Gedichte, die er in seiner Muttersprache Oberösterreichisch und manchmal vielleicht Deutsch verfasst hat. Madita spielt Gitarre und singt. Und allen ist es lieb, dass sie das nicht umgekehrt machen.

Maximilian Modl wurde nicht in Wien geboren – aufgrund seiner Liebe zum Kaffee hat er sich schließlich doch in der Hauptstadt Österreichs eine Wohnung gesucht. Er stürzt sich mit voller Leidenschaft in die Welt des Geschichtenerzählens – auf der Bühne, rund um Kameras, im ANNO – und ist immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen – oder zumindest nach gutem Kaffee. Oder viel. Lieber viel. Texte von Maximilian kann man im DUM – Das Ultimative Magazin und im Morgenschtean finden aber auch online bei rehkitzler und in seinem Mundart-Gedichtband „Von am lebn vor meiner zeit“.

Madita Modl
Das Chaos findet mich immer. Zum Glück aber auch die Kunst. Beides gehört für Madita zusammen wie Butter und Honig. (Das weiß sie erst seit kurzem.) Madita Modl ist in Oberösterreich aufgewachsen und lebt und arbeitet heute in Wien. Als selbstständige Künstlerin ist sie vielseitig unterwegs: Schauspielerin, Musikerin, Singer-Songwriterin und Social Media Managerin. Kreativität zieht sich durch alles, was sie tut, sogar durch Steuererklärungen.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 12. Oktober 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Celeste-Sarah Ilkanaev
„Paris, du verlogenes Stück Scheiße“

In der Kurzgeschichte über Paris geht es um Armut, Wut und Revolte.

Celeste-Sarah Ilkanaev ist Journalistin, Moderatorin, Autorin und vor allem überfordert mit Kurzbios, da sie es komisch findet, in dritter Person von sich selber zu schreiben. Also zum Ich: Ich bin Gründerin der Lese- und Musikreihen Gesellschafts(un)tauglich im Miles Smiles sowie Wortgemetzel in der Klinik. Am liebsten schreibe ich gesellschaftskritische Prosa, um Dinge im Leben mit Humor und manchmal auch mit Trauer zu verarbeiten. Nebenbei arbeite ich übrigens auch Vollzeit als Journalistin.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

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