Lesungen am 9. und 12. Oktober


Dialekt-Lesung am Donnerstag, 9. Oktober 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Madita & Maximilian Modl
„Filterkaffee und wos sunst ois ned voakumt –
Gedichte und Lieder und“

Gemeinsam entgleisen Madita und Maximilian absichtlich mit ihrem Publikum, um jenseits der Spur im Unbekannten das Einwendige zu entdecken. Eine Melodie, ein Satz, ein Gedanke – manchmal ist es auch nur ein Blick, der genügt, unsere Verbindung zu zeigen.

Und was soll das heißen? Max liest Gedichte, die er in seiner Muttersprache Oberösterreichisch und manchmal vielleicht Deutsch verfasst hat. Madita spielt Gitarre und singt. Und allen ist es lieb, dass sie das nicht umgekehrt machen.

Maximilian Modl wurde nicht in Wien geboren – aufgrund seiner Liebe zum Kaffee hat er sich schließlich doch in der Hauptstadt Österreichs eine Wohnung gesucht. Er stürzt sich mit voller Leidenschaft in die Welt des Geschichtenerzählens – auf der Bühne, rund um Kameras, im ANNO – und ist immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen – oder zumindest nach gutem Kaffee. Oder viel. Lieber viel. Texte von Maximilian kann man im DUM – Das Ultimative Magazin und im Morgenschtean finden aber auch online bei rehkitzler und in seinem Mundart-Gedichtband „Von am lebn vor meiner zeit“.

Madita Modl
Das Chaos findet mich immer. Zum Glück aber auch die Kunst. Beides gehört für Madita zusammen wie Butter und Honig. (Das weiß sie erst seit kurzem.) Madita Modl ist in Oberösterreich aufgewachsen und lebt und arbeitet heute in Wien. Als selbstständige Künstlerin ist sie vielseitig unterwegs: Schauspielerin, Musikerin, Singer-Songwriterin und Social Media Managerin. Kreativität zieht sich durch alles, was sie tut, sogar durch Steuererklärungen.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 12. Oktober 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Celeste-Sarah Ilkanaev
„Paris, du verlogenes Stück Scheiße“

In der Kurzgeschichte über Paris geht es um Armut, Wut und Revolte.

Celeste-Sarah Ilkanaev ist Journalistin, Moderatorin, Autorin und vor allem überfordert mit Kurzbios, da sie es komisch findet, in dritter Person von sich selber zu schreiben. Also zum Ich: Ich bin Gründerin der Lese- und Musikreihen Gesellschafts(un)tauglich im Miles Smiles sowie Wortgemetzel in der Klinik. Am liebsten schreibe ich gesellschaftskritische Prosa, um Dinge im Leben mit Humor und manchmal auch mit Trauer zu verarbeiten. Nebenbei arbeite ich übrigens auch Vollzeit als Journalistin.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist josefstadt-gruen.png

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Uncategorized

Lesungen am 2. und 5. Oktober


Dialekt-Lesung am Donnerstag, 2. Oktober 2025
um 19 Uhr im Café Anno

SarahBernhardt Konzert
Sarah Metzler und Bernhard Scheiblauer

Mit Harfe, Ukulele und zwei Stimmen vertonen Bernhard Scheiblauer und Sarah Metzler das Erbe der Mostviertler Kindheit. Sie zelebrieren feinsinnig und unprätentiös mehrstimmige Dialekt-Chansons, voller Leichtigkeit und Sehnsucht.

Das Trio veröffentlichte 2020 ihr Debutalbum „langsam wiads wos“. 2023 erschien ihr zweites Album „Urlaub in Sepia“ – die Ö1 Spielräume beschreiben es als „ganze Welten, pointiert in Worte gefasst“, The Gap nennt die Band „Die österreichische Folk-Sensation“.

Der Unverblümte auf Youtube: https://youtu.be/LEUpttHD4Ms?si=TT7x_7A1K7p_tJZD

Bernhard Scheiblauer (*1990, Amstetten) lebt und arbeitet in Wien. Er ist Musiker u.a. bei SarahBernhardt, Sigrid Horn, Dritte Hand. Bei SarahBernhardt ist er Musiker und auch Songwriter. Wenn er nicht auf der Bühne steht, sitzt er im Büro der Medienmanufaktur Wien und arbeitet dort für andere Künstler*innen, zumeist mit Basis in Wien.

Sarah Metzler (*1991, Bregenz) ist Harfenistin bei SarahBernhardt und Sigrid Horn und unterrichtet Harfe in NÖ. Sie bereichert die Band mit Harfe, Gesang und guter Seele.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 5. Oktober 2025
um 19 Uhr im Café Anno

„Alltäglich-Komisch – Kosmisch-Existenziell“.
Ein lyrisches Panoptikum
Reinhold Schrappeneder

Unter diesem Motto liest der mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnete Germanist und Anglist Reinhold Schrappeneder aus seinem im Vorjahr erschienenen Gedichtband. Und auch Hintergründiges, „Lieder“liches und nicht zuletzt auch Kritisch-Politisches wird dabei sein. Wir dürfen uns also auf einen literarisch spannenden und abwechslungsreichen Abend freuen.

Reinhold Schrappeneder, geboren und aufgewachsen in Wiener Neustadt, lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Wien. Er ist Mitglied der Grazer Autorinnen Autorenversammlung (GAV), des Literaturkreises Podium und der Jura Soyfer-Gesellschaft. In den 90er Jahren war er freier Mitarbeiter der Neuen Zürcher Zeitung, 1995-1999 Vorstandsmitglied und stellvertretender Vorsitzender der Österreichischen Dramatikervereinigung (ÖDV). Zahlreiche Veröffentlichungen, unter anderem im Suhrkamp Verlag, in der Neuen Zürcher Zeitung und im ORF. Das Hörspiel „Die Sonne über dem Wiental“ kam bei einer Wahl zum Ö1-Hörspiel des Jahres unter die besten zehn.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist josefstadt-gruen.png

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Uncategorized

Lesungen am 25. und 28. September


Dialekt-Lesung am Donnerstag, 25. September 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Katherina Braschel
„schliafn“

Katherina Braschel liest Texte übers schliafn, über Shuttlebus und Schoodastoana, schaut nach, wo wos onstraafd, bickn bleibd, aufklaubd wean wü. Zum Beispiel Friedrich Achleitners „kommunikatives Einbahngerät erster Ordnung“, das sich in einen Text schleicht, wie so manches andere des Autors, mit dem sich Katherina Braschel für eine literarische Zugfahrt auseinandergesetzt hat. Außerdem: Texte übers Ringlspüüfoahn, midn Patriarchat, mid aana Schraubn in da Hond.

Katherina Braschel wurde 1992 in Salzburg geboren, lebt und arbeitet seit 2011 als freie Schriftstellerin in Wien. Sie ist Mitglied im Redaktionsteam des „Morgenschtean“ und des „&Radieschen“. Diverse Preise, Stipendien sowie Veröffentlichungen, zuletzt 2024 der Franz-und-Eugenie-Kain-Literaturpreis und das Max Kade Aufenthaltsstipendium in Bowling Green, Ohio. 2020 erschien „es fehlt viel“ in der Edition Mosaik. Im Jänner 2026 erscheint ihr Romandebüt „Heim holen“ im Residenz Verlag.

https://www.katherinabraschel.com/

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 28. September 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Präsentation &Radieschen #75 und DUM 115

Aus DUM 115 lesen: Lea Bacher, Daniela Dangl, Sabina Fudulakos und Birgit Hammer


Aus & Radieschen #75 lesen: Desiree Bailleul, David Samhaber, Magdalena Steiner und Leon Timm

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist josefstadt-gruen.png

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Uncategorized

Lesungen am 18. und 21. September


Dialekt-Lesung am Donnerstag, 18. September 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Regina Appel und Daniela Dangl
zan fiachtn

Do steign ma d’Krausbian auf, es rennt ma owe, mi beidlts o.

Wenn uns der kleine und große Horror am Krawattl packt, kann man ihn manchmal abschütteln, meist aber bleibt er hängen und hat uns fest im Griff. Regina Appel und Daniela Dangl fokussieren in ihren kurzen Dialekttexten das Fürchterliche, das uns umgibt. Einzige Waffe: Der entlarvende Blick auf das Absurde.

Regina Appel, geboren 1987 in einem kleinen Dorf im nördlichen Waldviertel, lebte und arbeitete viele Jahre in Wien, ehe sie zurück ins Waldviertel zog. Sie unterrichtet an einer BHS. Veröffentlichungen in diversen Literaturzeitschriften sowie in Anthologien.

Daniela Dangl, 1974 im Waldviertel geboren und aufgewachsen, unterrichtet am berufsbildenden Schulzentrum Horn, schreibt Kurzgeschichten und Dialektlyrik. 
Veröffentlichungen in diversen Literaturzeitschriften und Anthologien. Zuletzt erschienen: „Lichte Schatten“, Erzählungen, Literaturedition Niederösterreich, März 2025.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 21. September 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Lea Bacher
Vom Balkan bis ins Baltikum

Dieser AnnoLiteraturSonntag lässt den Sommer Revue passieren und lädt dazu ein, in eine andere Welt einzutauchen. Gelesen werden Passagen aus dem Reisetagebuch – von Reisen in den 20ern, zwischen Selbstfindung, Abenteuerlust und dem Gefühl des Angekommenseins.

Lea Bacher kommt ursprünglich aus dem oberösterreichischen Kremstal, es verschlug sie aber schnell nach Wien. Sie studierte Publizistik sowie Romanistik und später Politikwissenschaft an der Uni Wien und der Sapienza in Rom und verbrachte einige Zeit in der Toskana.

Sie schreibt als freie Journalistin am liebsten Porträts, Reportagen und Artikel über gesellschaftspolitische Themen. Lyrik und Prosa gibt es von ihr auf diversen (Poetry Slam) Bühnen Wiens zu hören. Seit 2023 ist sie auch beim Kultursender ORF III tätig.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist josefstadt-gruen.png

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Uncategorized

Lesungen am 11. und 14. September


Dialekt-Lesung am Donnerstag, 11. September 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Eva-Maria Munduch-Bader
„Da nächste Summer kummt ganz bestimmt“

Eva-Maria Munduch-Bader, geboren 1967 in Wien, lebt in Wien und liebt den Wiener Dialekt. Von ihrem Vater kennt sie allerhand alte Ausdrücke, die sie pflegen will – in die Allee gehen zum Beispiel oder Summa Nomittog. Seit 2022 schreibt sie auf, was ihr manchmal so einfällt.

In ihren leichten Gedichten dreht sich ́s um Sommerkladln, Fische und Kreta, um Träume, ein bissl Kopfweh, einmal spielt auch ein Krokodil mit. Immer geht es um die Liebe – von der einem leicht schwindlig werden kann – worum auch sonst? Manchmal ist die Liebe leicht und sommerlich, manchmal wird das Herz schwer. Das Glück und die Freude, die Hoffnung und Erwartung liegen halt nah beisammen mit Sehnsucht, Melancholie und Enttäuschung. Letztendlich überwiegt in den Texten die Freude am Leben.

Es ist noch gar nicht lange her, dass Eva den Musiker Thomas Lang, ebenfalls Wiener Jahrgang 1967, kennengelernt hat. Er ließ sich von den Texten inspirieren und hat in kurzer Zeit aus einigen davon abwechslungsreiche Lieder gezaubert. Er begleitet Eva bei manchen auf der Gitarre, einige davon singt er auch selbst.

Am Donnerstag, 11. September, werden Thomas und Eva das erste Mal gemeinsam eine kleine Auswahl der bisher entstandenen Lieder singen und spielen. Wenn der Mut reicht. Dazwischen gibt es Gelesenes. Lasst Euch überraschen!

Texte, Gesang: Eva-Maria Munduch-Bader
Gitarre, Gesang, Kompositionen: Thomas Lang

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 14. September 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Robert Maruna
Überraschungslesung 😉

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist josefstadt-gruen.png

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Uncategorized

Lesung am 7. September

Der AnnoDialektDonnerstag am 4. September muss leider entfallen. Dafür startet die neue Anno-Saison mit dem AnnoLiteraturSonntag:

Lesung am Sonntag, 7. September 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Christian Wolf
„Ich bin da für die Dinge und die Dinge für mich“

Unter diesem Mantra versammelt Christian Wolf seine neuen Gedichte, Momentaufnahmen vom Scheitern und Gelingen von Verbindungen, in denen der Autor so viel Welt, wie die Welt Autor zu werden scheint, wenn ein poetischer Moment gelingt …

Christian Wolf, geboren 1996 in Velden am Wörthersee, studierte Philosophie an der Universität Wien. Neben Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften (u.a. DUM, manuskripte, außer.dem) sind drei Lyrikbände von ihm erschienen: „Bewusstseinsinseln“ (2021) und „Die Sinnspur spüren“ (2023) in der Edition Sonne und Mond, „Schall und Rauch“ (2022) im Sisyphus Verlag. 2019 erhielt Christian Wolf den „Wiener Werkstattpreis“.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist josefstadt-gruen.png
Veröffentlicht am
Kategorisiert als Uncategorized

Wir wünschen einen schönen Sommer!

Wir verabschieden uns in die wohlverdiente Sommerpause und freuen uns, euch Anfang September wieder in der neuen Anno-Saison begrüßen zu dürfen!

Am 4. September geht es mit dem nächsten AnnoDialektDonnerstag weiter.

Bis dahin einen erholsamen Sommer und alles Liebe

Euer ADIDO/ALSO-Team! ☀️

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Uncategorized

Lesungen am 26. und 29. Juni


Dialekt-Lesung am Donnerstag, 26. Juni 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Claudia Andersag
„Namas Nöüs“ (= Etwas Neues)

(Andersagt liest namas vor à Namas vorleösö = Etwas vorlesen)

Spürsinnig erkundet Claudia Andersag(t) im Dialekt, was Angst und Freude macht, mutig Blasen platzen lässt, gelassen vor sich hin blubbert oder vor Wut wild sprudelt. Etwas (=namas) kann alles perfekt, weiß was wirklich zählt, und namas anderes macht alles kaputt. Nach der letzten Lesung „Namas“ folgt jetzt „Namas Nöüs“

Claudia führt achtsam durch Kunst-Ausstellungen und hat das Blubberschreiben erfunden – das ist ihre persönliche Kombination aus der Methode des Focusing und dem Journaling, eine geleitete Form des freien Schreibens.

Sie lädt in ihren Spürgängen und Schreibworkshops ein zur intuitiven Erkundung von Themen wie Trauer, Selbstempathie, female rage, weibliche Ermächtigung oder der Poesie des Wassers. Für die ≠igfem wird das Blubberschreiben zur online Workshop-Reihe Brodelschreiben.

Eigene Texte schreibt Andersagt auf Deutsch, Englisch, Spanisch und im Lustenauer Dialekt; zu lesen im „Störfeuer“ und der Dialektzeitschrift „Morgenschtean“.

Als Spielerin und Mitbegründerin des Vereins Playbackerei (Playback Theater) hört sie zu und spielt im Ensemble die erzählten Geschichten aus dem Publikum ad hoc improvisiert zurück.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 29. Juni 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Präsentation DUM und &Radieschen

Aus DUM 114 lesen: Tobias March, Katrina Mogler, Christine Steindorfer und Denise Wiesmahr

Aus & Radieschen #74 lesen: Gudrun Breyer, Dominik Kurcsics, Marie Lande und Christian Schwetz

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen bei unserer letzten Lesung in der Saison!

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist josefstadt-gruen.png

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Uncategorized

Lesungen am 19. und 22. Juni


Dialekt-Lesung am Donnerstag, 19. Juni 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Felix Maierl
Fex on the Beach

„Wenn dir die Deckn am Schädl fliagt und locht, donn wird aus Frohsinn schnö a Bledsinn gmocht.“ Es folgen Texte, durchzogen von Scheidungstraumata, die uns die Boomer-Generation hinterlassen hat, von toxischen Glaubenssätzen, Zuckerberg-Paranoia, Zukunftsängsten – und dem alltäglichen Wahnsinn mit Sandlern und Feidln. Fex ist nicht nur eine intime, kreative Katharsis. A Fex is a Narr, a Sonderling, a Trottl – aber mit Begeisterung. A Bergfex.

Der Narr hatte geschichtlich schon immer eine wichtige Funktion: nämlich ernste Themen auf unterhaltsame Weise unters Volk zu bringen. Mit Anekdoten aus dem echten Leben sollen diese Themen dem Publikum auf emotionaler Ebene nähergebracht werden. Aber schau ma moi. Am Ende is des ois nix anderes als a persönlicher Textkorpos – und somit ein ehrlicher Einblick in des Leben eines mitte-20-jährigen.

Felix Maierl, alias Fex, geboren 2000 in Oberösterreich, wuchs zwischen Mopeds, schlechtem Gras und einer Bauerndisco irgendwo bei Linz auf. Die Musik war sein ständiger Begleiter – leise im Hintergrund, aber immer richtungsweisend. Sie zog ihn früh in die Stadt, zu den schrägen Partys und spannenden Gestalten der lokalen Kulturszene. Während der Lockdowns maturierte er, brachte sich selbst Gitarre bei und gründete mitten im Zivildienst das Kulturmagazin MUPAK. Der Wunsch nach Selbstverwirklichung wurde lauter – also zog er 2022 mit seinen engsten Freunden fürs Studium nach Wien. Dort, im geliebten WG-Wohnzimmer, begann er schließlich, seine Gedanken und Gefühle in eigene Songs zu verwandeln. Was daraus entstanden ist, hört man am besten live!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 22. Juni 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Maximilian Scheffold
„familiale flakgrammatik, oder, es gibt keinen anlass zu würgen außer jeden erdenklichen“

In der Lesung geht es zum einen um die Kartographierung des Psychogramms der Stadt meiner Herkunft bzw. des Diskurses um und in dieser. Zum einen um die Verortung dieses Psychogramms in mir als Element ebendieses sowie als Träger meiner Stadt und ihrer Vaterfiguren. Das klingt jedoch ein wenig hochgestochen vielleicht, da ich den Ernst nicht ganz so ernst nehmen möchte.

Maximilian Scheffold ist Lyriker und Literaturwissenschaftler. Lebt und schreibt in Wien, Doktoratsstudium der Deutschen Philologie ebenda. Literarische Veröffentlichungen in diversen Literaturzeitschriften wie perspektive, wespennest, podium und Idiome. Ein Gedichtband ist in Vorbereitung.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist josefstadt-gruen.png
Veröffentlicht am
Kategorisiert als Uncategorized

Lesungen am 12. und 15. Juni


Dialekt-Lesung am Donnerstag, 12. Juni 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Robert Eder & Robert Anders
Wer braucht schon Tischmistkübel?
Dialekttexte, Dramolette, Dialoge

Das Buch umfasst Texte von 1987 bis zur Gegenwart, also von nahezu vier Jahrzehnten. Die Texte sind überwiegend im Wiener Dialekt gehalten.

Das titelgebende Dramolett entstand im Juni 2023 im Waldviertel, nachdem ich gemeinsam mit meinem Freund, Trauzeugen und Lesepartner Robert Eder anlässlich einer Feierlichkeit eine Lesung gehalten hatte. Ich wurde damals während des (späten) Frühstücks am nächsten Tag Ohrenzeuge eines Gesprächs in einer Gaststube, das nahezu identisch als Grundlage für das Dramolett „Wer braucht schon Tischmistkübel?“ fungierte.

Cover: Heinz Wolf
Mehr Infos: https://literaturmalanders.webnode.page/

Wer schon vor der Lesung einen Blick ins Buch werfen möchte, es kann bereits bestellt werden: https://www.verlagshaus-hernals.at/shop/produkt/wer-braucht-schon-tischmistkuebel/

Robert Eder & Robert Anders: seit 1996 Lesungen, u.a. im Café Club International (BIB), Café Zartl, Theater des Klagenfurter Ensembles,  Amerlinghaus, Café Anno (ALSO); 2006: Veröffentlichung des Lyrikbandes >GehDICHTE – Texte für unterwegs< bei BoD; widmen sich neben Lyrik und Kurzprosa auch der Liedermacherei, und der szenischen Lesung sowie dem rhythmisierten Sprechgesang.

Mehr Infos: https://literaturmalanders.webnode.page/projekte/

Mehr Infos: https://literaturmalanders.webnode.page/projekte/robert-eder/

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Literatur unter der Sonne & Open-Air-Lesung
am Sonntag, 15. Juni 2025
ab 14 Uhr

Grafik: Nora Engelputzeder

Im Anschluss: Open-Air Lesung beim Café Anno. Am Sonntag, dem 15.06. um 19 Uhr wird Louis Hildebrandt im Rahmen der ALSO-Lesungsreihe Auszüge seines Romanprojekts Paula und Paul lesen. Zusammen mit der Band Goodbye, Goodnight werden die Textausschnitte in der etwa einstündigen Lesung mit Musik inszeniert. Eher einsam. Eher ausgerückt, angekratzt, aber ohne Überzeugung für Ekstase. Ausgehungert, angeschlagen, Zigarettenfinger, aber nicht so dramatisch. Eher ernst gemeint.

Louis Hildebrandt, geboren 2004 in Weimar, studiert Komparatistik in Wien. Er war Preisträger beim Jungen Literaturforum Hessen-Thüringen, Texte von ihm sind veröffentlich in Anthologien und Zeitschriften wie &Radieschen oder dem PORT-Magazin. 2025 erhielt er ein Stipendium vom Land Thüringen für sein Schreibprojekt.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist josefstadt-gruen.png