Lesungen am 5. und 8. Juni


Dialekt-Lesung am Donnerstag, 5. Juni 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Musik: Treibsound
Lesung: Robert Waditschatka

Im August 2024 verstarb die Waldviertler Mundartdichterin Isolde Kerndl 85-jährig. Ihre Mundartgedichte haben uns als Band seit mittlerweile 10 Jahren immer wieder begleitet. Ebenso hatten wir mehrmals das Vergnügen, mit ihr gemeinsam einen Abend zu gestalten. Dabei entstanden zahlreiche Vertonungen ihrer Texte, die wir, ihr zu Ehren, zum Klingen bringen werden.

Der gesprochene Klang der Wörter wird an diesem Abend zum gesungenen Wort im Lied.

Es spielen: Joachim Unger (Gesang, Gitarre), Johannes Kerschner (Bass, Gesang), Margit Schoberleitner (Percussion, Gesang, Flügelhorn) und lesen: Robert Waditschatka

Treibsound: Wåldviatla Mohntortn und Weana Melange – das sind die Zutaten mit denen die Band Treibsound ihre Musik den Zuhörer:innen kredenzt. Waldviertler Mundårtchanson trifft auf wienerische Klangfarben und mehrstimmiger Gesang auf Gitarre, Bass und Percussion. Gemeinsam erzeugen sie einen Sog aus Sprachbildern, der zum Eintauchen einlädt und an das Sprachspiel von Georg Danzer, Ludwig Hirsch oder H.C. Artmann erinnert. Dabei kreisen die Lieder stilistisch zwischen Pop und Jazz und wecken dabei Assoziationen zu 5/8erl in Ehren, den Strottern oder Birgit Denk. Wer einmal in den Treibsound eintaucht, kann sich nur schwer wieder losreißen. www.treibsound.at

Robert Waditschatka
ist Augenarzt und Schauspieler aus Mistelbach.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 8. Juni 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Kemal Kulaksız
„Der Deutschländer“

Mit seinem literarischen Debüt „Der Deutschländer“ legt Kemal Kulaksız einen eindrucksstarken Roman über Herkunft, Identität und das Ringen um ein selbstbestimmtes Leben vor. Im Mittelpunkt steht Kâmuran, ein junger Mann der dritten Generation sogenannter „Gastarbeiterfamilien“, der seinen eigenen Weg sucht – zwischen familiären Erwartungen, kulturellen Zuschreibungen und alltäglicher gesellschaftlicher Ausgrenzung.

„Almancı“ – auf Deutsch „Deutschländer“ – ist ein Begriff, mit dem
türkische Migrant:innen sowie ihre Nachkommen in deutschsprachigen Ländern bezeichnet werden. Er steht sinnbildlich für das Leben im Dazwischen: zwischen zwei Kulturen, ohne je ganz dazuzugehören. Kulaksız erzählt eindringlich von den Spannungen und Brüchen, von strukturellem Rassismus und stillen Kränkungen, die Menschen wie Kâmuran prägen. „Der Deutschländer“ ist ein kraftvoller, hochaktueller Roman – literarisch präzise, gesellschaftlich relevant und emotional bewegend.

Kemal Kulaksız, 1993 in Wien geboren, studierte Klassische Archäologie und Kunstgeschichte an der Universität Wien. An einem
Spätsommerabend im Jahr 2004 entdeckte er – inspiriert durch das
Tagebuch der Anne Frank – das Schreiben für sich. Besonders
beeindruckten ihn Annes starker Lebenswille und ihre scharfsinnige
Beobachtungsgabe. Seine Texte wurden in Literaturzeitschriften
veröffentlicht und im Sammelband „Held:innenplätze“ (2022) im Achse Verlag aufgenommen. 2025 erschien sein Debütroman „Der
Deutschländer“ beim Drava Verlag.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist josefstadt-gruen.png

Lesung am 1. Juni


Der AnnoDialektDonnerstag am 29. Mai entfällt aufgrund des Feiertags! Wir wünschen euch einen erholsamen Tag!

Lesung am Sonntag, 1. Juni 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Louisa Abramov
Gedankenexperiment aus dem Buch Neuseelenland

Die fünfundvierzigjährige Protagonistin, Lisa Yael
Lewinskaya, die nicht nur einen etwas unglücklichen Namen trägt,
sondern auch die russisch-jüdisch-österreichische Mentalität in
sich hat, wurde mit einer Tollpatschigkeit von höchster Güte
gesegnet. Sie schildert, wie sie von einer Controllerin zu einer
Wiener Psychoanalytikerin wurde und lässt den Leser an ihren
Slapstick-Momenten, Assoziationen und einem ihrer verqueren
Gedankenexperimente teilhaben. Bei der Lesung liest die Autorin ein Kapitel mit dem Titel „Gedankenexperiment“ vor.

Louisa Abramov ist Psychoanalytikerin und Freizeitautorin, neben tiefgehenden emotionalen Themen versucht sie sich gerne auch einmal im Genre der Satire. Ihre Texte liest sie mal unterm eigenen Namen, mal unter einem Pseudonym. So wie beispielsweise Neuseelenland mit dem Pseudonym „Noa Freud“, im Wiener Dialekt versehen ist.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist josefstadt-gruen.png

Lesungen am 22. und 25. Mai


Dialekt-Lesung am Donnerstag, 22. Mai 2025
um 19 Uhr im Café Anno


Präsentation des neuen Morgenschtean
„Gschroppn, Rotzpipn und Herzbinkerl“
(U84-85) mit Burgenland-Schwerpunkt

Es lesen: Marlene Bauer, Daniela Dangl, Dominik Leitner, Maximilian Modl, Elena Popp und Simon Scharinger.

Dangl Daniela, 1974 im Waldviertel geboren und aufgewachsen, in Wien das Germanistik- und Geschichtestudium absolviert, unterrichtet am berufsbildenden Schulzentrum Horn. Sie lebt mit ihrer Familie im nördlichen Niederösterreich und veröffentlicht Kurzgeschichten und Dialektlyrik. In ihren Texten schreibt sie über
Beziehungen, stellt Fragen an die Vorfahren und thematisiert das Schweigen der Heimat. Veröffentlichungen in diversen Literaturzeitschriften und Anthologien.

Simon Scharinger, 1991 in Schärding (OÖ) geboren und aufgewachsen, seit 2011 in Wien lebend. Von 2015 bis 2019 Studium der Schauspielregie am Max Reinhardt Seminar absolviert. Musikalischer Bestandteil der A-cappella-Boygroup Gesangskapelle Hermann. Seit der Saison 21/22 im Wiener Musikverein für diverse Kinderprogrammpunkte zuständig. Publikationen in Anthologien und
Literaturzeitschriften.

Dominik Kurcsics, geboren 1988, aufgewachsen in Oberösterreich, schreibt, lebt und arbeitet in Wien. Seine letzten Veröffentlichungen unter seinem Mädchennamen Dominik Leitner hatte er im &radieschen, dem ausreißer, DUM und Johnny. Beim seinem ersten Mal im Morgenschtean freut er sich ganz besonders, gemeinsam mit
seiner Frau Michi (zu finden im Burgenland-Schwerpunkt) veröffentlicht worden zu sein.

Maximilian Modl wurde nicht in Wien geboren – aufgrund seiner Liebe zum Kaffee hat er sich schließlich doch in der Hauptstadt Österreichs eine Wohnung gesucht. Er stürzt sich mit voller Leidenschaft in die Welt des Geschichtenerzählens – auf der Bühne und rund um Kameras – und ist immer auf der Suche nach neuen
Herausforderungen – oder zumindest nach einem Set mit gutem Kaffee.
Texte von Maximilian kann man im DUM – Das Ultimative Magazin finden aber auch online bei rehkitzler und in seinem Mundart-Gedichtband Von am lebn vor meiner zeit. Im Oktober wird er im Café Anno lesen und davor seine beste Freundin heiraten.

Marlene Bauer, 16 J., Elena Popp, 15 J., beide Schülerinnen, schreiben sonst nicht kreativ, die Texte sind während des Unterrichts in Deutsch
entstanden. Sie besuchen den 2. Jahrgang der HLW Horn.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 25. Mai 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Eva Lugbauer
Schwimmen im Glas

Im ländlichen Milieu der neunziger Jahre wächst Lore auf. Ihre engsten Bezugspersonen sind die kriegsgebeutelten Großeltern. Und Tante Ursula, die als Künstlerin in der Stadt lebt und mit feministischen Ansichten für hitzige Diskussionen sorgt. Im Roman „Schwimmen im Glas“ erzählt Eva Lugbauer abwechselnd aus der Perspektive der heranwachsenden sowie der erwachsenen Lore und zeigt, an welchen vermeintlichen Beiläufigkeiten sich die patriarchale Ordnung festmachen lässt.

Eva Lugbauer, geboren 1985, aufgewachsen in Niederösterreich. Studium der Germanistik an der Universität Wien, Auslandsaufenthalt auf Sizilien. Lebt heute in Wien. Diverse Auszeichnungen und Stipendien, u. a. Theodor Körner Förderpreis, Hans-Weigel-Literaturstipendium. Ihr Debütroman »Und am Ende stehlen wir Zitronen« erschien 2018, der Lyrikband »faschaun farena fagee« 2023. www.eva-lugbauer.at

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist josefstadt-gruen.png

Lesungen am 15. und 18. Mai


Dialekt-Lesung am Donnerstag, 15. Mai 2025
um 19 Uhr im Café Anno


Eva Billisich & Werner Rabl
Salon Helga

Interaktive musikalische Lesung in Wiener Mundart.
Das Publikum darf kommentieren und mitentscheiden, was zum Vortrag kommt.

„A Schuach um die Sö is da Mensch, da Dialekt is sei Haut und die Hochsprach is nua a Westn.“ (H. Seeböck) In jungen Jahren von ihrem Schauspiellehrer Herwig Seeböck motiviert, neben der Bühnen- auch die Herkunftssprache zu pflegen, schreibt und singt die gebürtige Favoritnerin Eva Billisich (manchen vertraut als Evelyn Schöbinger aus dem Film Muttertag) schon lange im Wiener Dialekt.

Nach den Tonträgern Lasterlieder und Steig ei in mei Bluatbahn wurde kürzlich ihre erste Mundart – Textsammlung Salon Helga, benannt nach einem Friseurgeschäft in ihrer Wohngegend, als Buch veröffentlicht.

Unter den Kapiteln Anlässe, Gefühlslastiges, Wiener Melange, Wein und Weinerliches, Suach da was aus und Dem End zua findet sich zum Vorlesen und selber lesen in gereimter Form alles Abgründige, was das Wiener Herz begehrt.

Also bittschön: die Hochsprach – Westn ausziehen und willkommen im Salon Helga samt Schräglagen,Tiefgängen und einer Portion Wiener Schmäh, der so locker drauf sitzt wie der Milchschaum auf der Melange.

Werner Rabl, Sänger in ihrer gemeinsamen Band Pfarrkaffee, hat einige Texte vertont und gibt sie, von seiner Gitarre begleitet, zum Besten.

Schauspielerin, Regisseurin, Liedermacherin, Schreiberin und Vorleserin.

Nach der Schauspielausbildung tourt sie sieben Jahre mit Alfred Dorfer und Roland Düringer als Kabarettgruppe Schlabarett und arbeitet u.a. mit dem Seeböck-Ensemble, Theatropiccolo, theaterfink, Nesterval, den CliniClowns, sowie an der Med.Uni Wien. In Filmrollen ist sie u.a. in Muttertag, Freispiel, Hinterholz 8, Poppitz, MA2412 und der Viertelliterklasse zu sehen.

Eigene Kurzfilmprojekte zeigt sie auf dem Kanal: Salek & Billisich – first cut. Auf den Tonträgern Lasterlieder und Steig ei in mei Bluatbahn setzt sie erstmals eigene Dialekttexte musikalisch um und gibt mit der Derrischn Kapelln und Andrea Händler Konzerte. Daneben singt sie für Voodoo Jürgens Gitti ein und schreibt Lieder für das Rote Kreuz und ihre Band Pfarrkaffe, in der sie auch Schlagzeug spielt.

www.billisich.at www.pfarrkaffee.at

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 18. Mai 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Marianne K. Ertl
Glanz und Gloria (oder: ganz gewöhnliches Grauen)

Badewannen voller leerer Bläschen, ungebetene Mitbewohner:innen in Form von Insekten oder Liebhabern unter dem Bett, ausgespuckte Fremdzähne. Und irgendwo dazwischen: Immer wieder Gloria. Gloria zwischen leeren Bläschen, Gloria zwischen Gedankenkreisen und dem Spucken fremder Zähne, Gloria zwischen den Blicken der anderen. Gloria zwischen Glanz und einem Untertitel in Klammer: in Kurzgeschichten, die zwischen Glanzmomenten und dem ganz gewöhnlichen Grauen des Alltags changieren. In ihrer Lesung stellt Marianne ausgewählte aktuelle Kurztexte vor, die im Laufe des vergangenen Jahres entstanden sind.

Marianne K. Ertl ist 1996 in Graz geboren, aufgewachsen in der Wachau und aus Studiengründen inzwischen zur Wienerin mutiert. Die Frage, was Kunst ist, und was weggehört, lotet sie neben wissenschaftlichem Input durch ein Studium der Kunstgeschichte und Philosophie insbesondere durch das Kreieren von durch und durch unwissenschaftlichen Sprachgebilden aus.

Literarisch treibt sie sich vor allem in der Gegend der Kurzprosa herum, unternimmt aber auch Ausflüge in anderes Terrain. Ein umfangreicheres sprachliches Projekt ist in Arbeit. Kostproben der Wortgebräue sind immer wieder in diversen Literaturmagazinen, darunter auch Radieschen, zu lesen und auf Lesebühnen zu hören.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist josefstadt-gruen.png

Lesungen am 8. und 11. Mai


Dialekt-Lesung am Donnerstag, 8. Mai 2025
um 19 Uhr im Café Anno


Günther Pilarz
“Sappalot-Kompott“

Günther Pilarz präsentiert auch heuer ein kunterbuntes Programm seiner Wiener Dialektcollagen. Dabei entführt er das Publikum mit einer ordentlichen Portion Schmäh und unerwarteten Wendungen zu den unterschiedlichsten Schauplätzen. Nicht nur altbekannte Schlüsselfiguren sind mit von der Partie, sondern auch bis dato unbekannte Akteure, eifrige Plaudertaschen und ein Nachwuchsschlawiner. Sie alle möchten ins Rampenlicht – drum Vorhang auf fürs “Sappalot-Kompott“!

Günther Pilarz, geboren 1965 in Wien, verfasste schon in frühen Jahren Artikel für Schülerzeitungen, Kurzgeschichten & Satirisches. Später schrieb er Glossen für eine Tageszeitung, pointierte Lyrik, Prosa und Mundarttexte. Viele seiner Werke sind in Anthologien, Literaturzeitschriften, Magazinen oder im Radio veröffentlicht worden. Er ist Mitglied der Österreichischen Dialektautor*innen, Absolvent der Schule für Dichtung und Preisträger des Lyrikwettbewerbs von RIAS Berlin 1988, sowie des Literaturwettbewerbs der Stadt Taucha 2022.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 11. Mai 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Elodie Arpa und David Liedtke
Fragmente zwischen Macht und Ohnmacht“

Zwei Romanprojekte im Entstehen stellen sich vor:

Elodie Arpas‘ Text blickt in eine dystopische Zukunft. Ein rechtsnationales Parteienbündnis kommt an die Macht und nutzt Zeitreisen zu seinen Gunsten. Ein Text, der sich mit Männerbünden beschäftigt, und mit Frauen, die sich diesen widersetzen – über Jahrhunderte hinweg.

David Liedtkes Text richtet den Blick nach innen: Er folgt der Spur einer Leerstelle. Aus einem Fehlen wird eine Lücke, aus der Lücke ein Frage: Sind wir Zeugen eines generationsübergreifenden Vaterverlusts?

Zwei Fragmente im Wachsen zwischen Macht und Ohnmacht.

Elodie Arpa, 1999, hat einen Bachelor in Wirtschaftsrecht und studiert aktuell Deutsch, Ethik und Geschichte auf Lehramt. 2018 war sie Abschlussrednerin des Gedenktags gegen Gewalt und Rassismus. 2023 wurde ihr Buch Freiheit bei Kremayr & Scheriau veröffentlicht, welches sich essayistisch mit Sprache in der Politik beschäftigt.

David Liedtke, 1996, studierte Germanistik und Angewandte Literaturwissenschaft in Wien und Berlin. Er ist DaZ-Trainer sowie ein Teil der Lesereihe Gläserne Texte und der Literaturzeitschrift Process*in. Erste literarische Veröffentlichungen in Hörfunk und Zeitschriften.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist josefstadt-gruen.png

Lesung am 4. Mai


Aufgrund des Feiertages entfällt der AnnoDialektDonnerstag am 1. Mai. Wir wünschen einen schönen freien Tag!

Lesung am Sonntag, 4. Mai 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Robert W. DeLux 
Schee, dass do seid’s

Robert W. DeLux liest aus seinen Texten der letzten Jahre und begleitet sich dabei zeitweilig am Piano.

Aufrufe zum Hinschauen, zum Tun, zum Lieben, zum Anerkennen… unserer Widersprüche durch Sätze wie 

Schleif ma dem Wind die Eckn o.. 
oder in Metaphern über Liebe in 
Waun I ois Pflaunzen wieder auf d Wöd kammad

oder die menschliche Vielschichtigkeit ansprechend wie in Klassentreffen oder auch in I moch ma um Mi kane Surgn,

und vieles mehr und vor allem dazwischen kommt in seinen Texten, Geschichten und Musik zum Ausdruck.

Robert Wohlmut DeLux, kurz Robert W. DeLux,
in Wien geboren (1969),
beeinflusst von Musik, Text, aus dem Feld der modernen Dialektkunst, egal ob Songs, spoken word, poetry slam oder klassischen Formaten der Dialekt nahen Dichtung und Musik, der modernen lyrischen Liedermacher…
Rhythmus, Klang, Harmonie und Dissonanz sind ihm Anliegen und liebevoll Leidenschaft. 

Ich freu mich auf Lesen und Spielen im Café Anno, ein wunderbarer Ort, wo Poesie und Dichtung schon seit so vielen Jahren einen ganz wunderbaren Platz und Zuhause gefunden hat, diesmal begleitet von Mo Valley an der Gitarre.

Mehr Infos: https://youtube.com/@robertwohlmutdelux
https://www.instagram.com/robert_w_delux

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist josefstadt-gruen.png
Veröffentlicht am
Kategorisiert als Uncategorized

Lesungen am 24. und 27. April


Dialekt-Lesung am Donnerstag, 24. April 2025
um 19 Uhr im Café Anno


Raffael Lenz
„Untergangs Poesi“

Gedanken, Gedichte, Geschichten, Lieder von und mit Bourboncheeseus

In einem niederösterreichischen Keller aus einem Fass geboren, lebte er ein eintöniges Leben, bis ihn eine georgische Synchronschwimm-Mannschaft adoptierte. Inspiriert von den engelhaften Wasserchoreographien begann er sich mit dem Leben nach dem Tod zu beschäftigen. Auf seiner Suche in den entlegendsten Gegenden der Erde erfuhr er schließlich von einer indischen Gelehrten das Geheimnis des ewigen Lebens.

Eine Gitarre musst du bauen, groß aber auch klein, neu aber auch alt, laut aber auch leise, schön aber auch schirch und du wirst die Seele aller Dinge und der Welt erblicken. Dein ist das Reich und die Kraft aus dem Rebensaft in Ewigkeit Anus & „Atmen nicht vergessen“

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 27. April 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Präsentation der neuen Ausgaben von &Radieschen sowie DUM

Aus DUM 113 lesen: Rita Hofmeister, Sonja Jurinka, Maria Lehner und Caren Ohrhallinger

Aus & Radieschen # 73 lesen: Niklas Danninger, Biana M. Klein, Brigitte Krech und Dominik Leitner

Der Verein freut sich über zahlreiches Erscheinen!

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist josefstadt-gruen.png
Veröffentlicht am
Kategorisiert als Uncategorized

Frohe Ostern!


Wir machen eine Woche Pause und sind nach Ostern wieder für euch da!

Am 24. April liest Raffael Lenz beim AnnoDialektDonnerstag, am 27. April feiern wir die neuen Ausgaben von den Literaturzeitschriften &Radieschen sowie DUM. Kommt gerne vorbei (jeweils um 19 Uhr)!

Bis dahin wünschen wir euch erholsame Osterfeiertage und freuen uns wieder auf schöne Lesungen mit euch.

Euer ADIDO/ALSO-Team

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Uncategorized

Lesungen am 10. und 13. April


Dialekt-Lesung am Donnerstag, 10. April 2025
um 19 Uhr im Café Anno


Dynamo Mühlschüttel
Niki Solo

Als Songwriter und Sänger ist Nikolaus Preglau seit 2020 mit seiner Band Dynamo Mühlschüttel unterwegs. Ursprünglich aus pandemiebedingter Langeweile gegründet hat sich das Projekt mittlerweile zu einer ernstzunehmenden Band entwickelt, die mehrere Veröffentlichungen und Auftritte in Wien, Niederösterreich und der Steiermark vorzuweisen hat.

Parallel zur Tourtätigkeit der Band tritt Preglau mit den Dynamo Mühlschüttel-Stücken auch solo auf, erweitert sein Programm aber ebenso mit cover-Versionen und Stücken, die es im Band-Repertoire normalerweise nicht zu finden gibt. 

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 13. April 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Yvonne Koval
Lauffeuer

die Obduktion einer Partnerschaft – eine Erzählung zwischen Briefsammlung und Prosalyrik

In der Hoffnung, eine emotionale Leere zu füllen, stürzt sich das lyrische Ich in eine Liebesbeziehung mit dem unbekannten V. Die Briefe an V. geben einen intimen Einblick in die schwankenden, zwischenmenschlichen Dynamiken der Personen – vor, während und nach ihrer Partnerschaft, die sich immer weiter zuspitzt wie ein Lauffeuer, dessen Folgen sich nicht mehr rückgängig machen lassen.

Die Brief-Gedichte erzählen von idealisierten Beziehungsvorstellungen, emotionaler Abhängigkeit und Gewalt, vom Schließen von Kompromissen und Tragen der Konsequenzen, wenn’s dann nicht läuft wie geplant.

Yvonne Koval wurde 1998 in Wien geboren, lebt und arbeitet ebenda als Ergotherapeutin. Sie schreibt Lyrik, Kurzprosa und eine Liste namens „Things to be happy about“ mit aktuell 863 Punkten. Sie hatte mehrere Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften (u.a. in ‘apostrohpe und litrobona) und erhielt 2024 das Wiener Projektstipendium für Literatur für ihr aktuelles Projekt Lauffeuer.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist josefstadt-gruen.png
Veröffentlicht am
Kategorisiert als Uncategorized

Lesungen am 3. und 6. April


Dialekt-Lesung am Donnerstag, 3. April 2025
um 19 Uhr im Café Anno


Jasmin Gerstmayr
I wü Ead haum unta meine Fiaß

Wie gewohnt performt die Autorin zahlreiche Mostviertler Dialektgedichte. Dieses Mal geht es u.a. um schmelzenden Schnee in ehemaligen Kinderzimmern sowie die Frage, wie/ob politisches Engagement trotz Alltagsstress und Erschöpfung verwirklicht werden könnte. 

Jasmin Gerstmayr, geboren im Mostviertel, schreibt Dialektlyrik und hin und wieder Kurzprosa. Veröffentlichungen in zahlreichen Literaturzeitschriften (u.a. Morgenschtean, mosaik [online], UND, reibeisen) & Anthologien. Sonderpreis AT beim mundartHunderter 22 des unartproduktion-Verlages. Regelmäßige Bühnen-Performance von Dialektlyrik, u.a. bei Poetry Slam-Meisterschaften. Mitglied der IGfem, GAV und ÖDA. Neuestes Projekt: Gedichte & Illustrationen in Miniheftchen (Zines). Homepage: www.jasmingerstmayr.at

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 6. April 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Rhea Krčmářová
Monstrosa – das Monster bin ich

Monstrosa: feministischer Anti-Diät-Bodyhorror in Zeiten von Social Media. „Das Monster bin ich.“ – Isabella Vlcek, eine übergewichtige, essgestörte Opernsängerin ohne Engagements, sucht in einer psychiatrischen Klinik Heilung für sich und ihre Stimme. Als sie auf eine Clique eng verschworener Mitpatient:innen trifft, die sie ablehnen und seltsame Rituale abhalten, brechen alte Traumata auf. Von Albträumen gequält, muss Isa mitansehen, wie ihr Körper sich verwandelt. Während sie mit ihrem neuen, monströsen Selbst kämpft, beginnt auch beim Rest der Gruppe die Verwandlung …

Rhea Krčmářová (Krtsch-mar-scho-wa) ist Autorin und transmediale Textkünstlerin. Rhea studierte klassischen Gesang, Theaterwissenschaften und Schauspiel und ist Absolventin des Instituts für Sprachkunst an der Universität für Angewandte Kunst.Diverse Preise und Stipendien, u.a.: Literaturpreis Wartholz (Land NÖ), Projektstipendium Literatur des BMKOES, LiterarMechana Jubiläumsstipendium, Arbeitsstipendium der Stadt Wien, Buchprämie der Stadt Wien. Mehrere Kooperationen mit den wiener wortstaetten, zuletzt 2023 Teilnahme am Dramalab.

Rhea schreibt Romane, Erzählungen, Theatertexte, Libretti, Essays und Lyrik (unter anderem auf instagram.com/rhea_krcmarova) und experimentiert mit transmedialer Kunst – Video, Stickerei, Performance – und Buchkunst. Zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften. Zuletzt erschienen ihr Roman Monstrosa und ihr Gedichtband Tagebruch/instant.Derzeit arbeitet sie an den Romanen Dorf unter Wasser und Margarets Nacht und dem Gedichtband Austrian Gothic.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist josefstadt-gruen.png
Veröffentlicht am
Kategorisiert als Uncategorized