Einladung zum Grissmäss Sbeschl!

Alle Jahre wieder gibt es auch im Anno eine literarische Weihnachtsfeier – und ihr seid herzlich willkommen!

Das Grissmäss Sbeschl findet am Donnerstag, 18. Dezember, um 19 Uhr im Café Anno statt.

Es wird weihnachtlich und auch nicht, auf jeden Fall abwechslungsreich und sehr ungezwungen. Für eine kleine Stärkung (Kekse) wird gesorgt sein.

Es lesen:
Andreas Plammer,
Anika Stenitzer,

Celeste-Sarah Ilkanaev,
Katherina Braschel,
Armela Madreiter,
Robert Anders
mit Norbert Schermann (Dog&Schwoaz) und
Lea Bacher.

Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!
Und wer noch das ein oder andere Weihnachtsgeschenk braucht: Wir haben zahlreiche Bücher und CDs unserer Autor:innen und Musiker:innen aufliegen 😉

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport


Die nächsten Lesungen finden im neuen Jahr statt: Am Donnerstag, 8. Jänner (Johannes Lerch) und am Sonntag, 11. Jänner (Clara Felis & Lena Rubey). Wir wünschen eine erholsame Weihnachtspause!

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Lesungen am 11. und 14. Dezember

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 11. Dezember 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Celeste-Sarah Ilkanaev

Ein Kitzbüheler, eine Klosterneuburgerin und eine Floridsdorferin gehen in eine Bar.

Celeste Ilkanaev liest mit Lea Giglmayr und Alex Huber.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 14. Dezember 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Präsentation &Radieschen
#76 Wind & Wetter

Es lesen: Paula Dorten, Marion Margarethe Kecht, Martina Molnar, Antonia Schneider, Alexander Sprung, Bea Steurer, Ulla Tesch und Hannah Zauner.

Der Verein und die Autor:innen freuen sich über zahlreiches Erscheinen!


Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

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Lesungen am 4. und 7. Dezember

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 4. Dezember 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Lea Bacher
Suchen & Ankommen –
alles, was uns in unseren 20ern beschäftigt

Vom Studieren bis zum Taxifahren, von Sehnsuchtsorten und Reisen, Abschied und Rückkehr, Liebe und Freundschaft, dem Hinterfragen, sich unsicher und ganz sicher sein: Die 20er sind eine turbulente Zeit voller Lebensabschnitte, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Lea Bacher hat den verregneten Juli damit verbracht, all ihre Textefragmente, Gedichte und Notizen aus ihren frühen 20ern zu sammeln. Daraus entstand ein Lyrikband – „20“ – aus dem sie am 4. Dezember erstmalig vorliest.

Lea Bacher kommt aus dem oberösterreichischen Kremstal und studierte Publizistik, Romanistik und Politikwissenschaft in Wien und Rom.

Sie schreibt Prosa und (Dialekt)Lyrik, die sie regelmäßig bei Poetry Slams und Lesungen vorträgt. Seit 2019 ist sie Mitglied der ÖDA und moderiert die AnnoDialektDonnerstage im Anno. Sie ist Redaktionsmitglied des Morgenschtean und schreibt gerne Rezensionen, Interviews und Kolumnen. Ansonsten ist sie als freie Journalistin und seit 2023 auch bei ORF III tätig. Sie lebt in Wien.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 7. Dezember 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Elena Sarto
„Erste Gehversuche nach dem Sprint“

In „Erste Gehversuche nach dem Sprint“ beschreibt Elena Sarto den Umgang mit Leistungsdruck und Selbstzweifeln. Getrieben von dem Bedürfnis, mit sich selbst Schritt zu halten und neue Erfolge zu erzielen, lernt sie, Entschleunigung nicht nur in einer gehetzten Welt, sondern auch in sich selbst zu finden.

Mit feinem Gespür für Sprache verbindet Elena persönliche Eindrücke mit Selbstironie, Charme und Humor. Ihre Texte bewegen sich zwischen Poesie und Performance, Verletzlichkeit und Stärke. Dabei gewährt sie Einblicke in ihre künstlerische Arbeit und ihren Alltag – dorthin, wo Tempo, Ehrgeiz und Stillstand aufeinandertreffen.

Elena ist Poetin, Moderatorin und Workshop-Leiterin – und stellt leidenschaftlich gern Fragen. Ihre Texte verbinden Prosa- und Lyrikelemente auf sarkastische, erfrischend ehrliche Weise. Darin verarbeitet sie persönliche Erfahrungen und Gedanken, oft gesellschaftskritisch und stets feministisch. Besonders am Herzen liegt ihr, Gefühle sprachlich sichtbar zu machen und Bilder zu kreieren, die ihr Erleben spiegeln. Mit dieser Mischung hat sie sich einen Platz auf zahlreichen Bühnen im deutschsprachigen Raum erarbeitet.

„Ich hoffe, das ‚Wir‘ im Hier und Jetzt hält lang genug, dass es eines Tages vergraut. Verwaschen, eingelaufen und vertraut, wie die einst weißen Turnschuhe. Wenn der Glanz wegfällt – ist unsere Geschichte das Letzte, was hält?“
(Auszug aus „Lass uns gewöhnlich sein“)

Mit freundlicher Unterstützung vomBezirk

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Lesungen am 27. und 30. November

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 27. November 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Präsentation der neuen Ausgabe: Morgenschtean U86–87

Präsentation der neuen Morgenschtean-Ausgabe zum Thema „Geisterbahn, Ganslhaut und Gruslkabinett

Was finden Dialektautor*innen aus Österreich (und Deutschland) zum Gruseln? Ganz schön viel, wenn man die Zahl der Einsendungen bedenkt. Wir haben die (in unseren Augen) besten Texte zum Thema „Geisterbahn, Ganslhaut und Gruslkabinett“ gewählt und im neuen *Morgenschtean* versammelt.

Es lesen und spielen: Karin Peschka, Michaela Kurcsics, Gerald Jatzek und Robert Anders.

Die neue Ausgabe liegt dann wieder auf dem reich bestückten Büchertisch bereit! 

Gerald Jatzek, geboren 1956 in Wien
Seit 1997 ist er Online-Redakteur der Wiener Zeitung,
Neben zahlreichen Kinderbüchern schrieb er Gedichte, Hörspiele für Sender in Österreich, Deutschland und der Schweiz sowie Kindertheaterstücke. Er wurde 2001 mit dem Österreichischen Staatspreis für Kinderlyrik und dem Österreichischen Kinderbuchpreis ausgezeichnet. Musikalisch arbeitet er seit 2011 mit
dem Produzenten Thomas Raber zusammen.

Karin Peschka, geboren 1967
pendelt seit 2013 als freie Autorin zwischen den Welten, sowohl physisch (Kleinstadt Eferding und Großstadt Wien) als auch im literarischen Sinn: Bislang veröffentlichte sie im Otto Müller Verlag vier Romane, einen Erzählband und ein Theaterstück.
Dazu kommen Anthologie-Beiträge, lyrische Versuche, ein beständiger Text-Bild-Ton-Austausch mit Künstler/innen anderer Sparten und sprachliche Experimente.
Sie liebt Dialekte (nicht nur den eigenen), interessiert sich für das Systemische im Zwischenmenschlichen und das Nichtgesagte im Gesagten. Liste der Publikationen und mehr: https://peschka.at/

Michaela Kurcsics, geboren 1994, im Nordburgenland aufgewachsen; lebt, arbeitet und liest seit 13 Jahren in Wien, seit kurzem schreibt sie dort auch. Veröffentlichungen bisher nur im Morgenschtean.

Robert Anders, geboren 24.2.1965, verheiratet, drei Kinder;
aufgewachsen in Oberösterreich, lebt und arbeitet in Wien und
Niederösterreich; Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift „Morgenschtean“, Mitbegründer und Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift „& Radieschen“; leitet seit Jänner 2021 das Ö.D.A.-Büro. Schreibt humorvolle Prosa und Lyrik, Kolumnen, Dramolette und Dialoge; Veröffentlichungen (u.a.): In Anthologien,
Roman: „Hinter Eis“, Verlag PROverbis e.U., „Wer braucht schon Tischmistkübel? – Dialekttexte, Dramolette, Dialoge“ (Verlagshaus Hernals, Wien, 2025)
Daraus gibt es auch heute Kostproben zu hören!

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 30. November 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Präsentation der neuen Ausgabe: DUM
Das Ultimative Magazin 116

Es lesen folgende Autor:innen:
Paula Dorten, Lia Hartl, Camille Herter, Sonja Jurinka, Stephan Kaiblinger, Bianca M. Klein, Martin Peichl und Christian Schwetz

Traube – von Mensch bis Wein.
Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

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Lesungen am 20. und 23. November

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 20. November 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Sibylle Kefer
„ma wü vü“

so wird das neue, im jänner 26 erscheinende 7. album von sibylle kefer heißen.

im cafe anno soll das, was letztes jahr für zuhörerschaft und protagonistin so kurzweilig begonnen hat, seine fortführung finden: ein nächstes lieder- und textmenükartensystem, aus dem gemeinsam gewählt und gelesen werden darf, befindet sich in der letzten vorbereitungsphase. neues liedmaterial aus dem noch unveröffentlichten 7. album ist nicht ausgeschlossen und auch ein tasteninstrument wird in die planung integriert.

Sibylle Kefer, 1976 in Bad Ischl geboren, wohnhaft in Bad Goisern und Wien, Musikerin und Musiktherapeutin. Sich musikalisch erst als Sidewoman einen Namen machend (gleichzeitig immer musiktherapeutisch arbeitend), startete die Mutter dreier Kinder ihre Solokarriere mit 30 Jahren. 

2023 erfährt das 6. Soloalbum „hoid“  große Resonanz im deutschsprachigen Raum, das Releasekonzert wird auf Ö1 übertragen. Auf ihm findet sich auch der 2021 vom ORF für das internationale Format New European Songbook in Auftrag gegebene und in Zusammenarbeit mit dem Herbert Pixner Projekt umgesetzte Song „liawa hoffnung“.

Kefers unprätentiöse Texte sind von einem entwaffnenden Humanismus und Feminismus geprägt, die sich solcher Begriffe nicht bedienen und ihre Zuhörer:innen sehr unmittelbar „erwischen“, eine unverstellte Direktheit und (!) sensible Achtsamkeit, die sie sich auch bei ihrer Präsenz in sozialen Medien angelegen sein lässt. Das 7. Soloalbums „ma wü vü“ wird im Jänner 2026 bei tivoli productions erscheinen. www.sibyllekefer.at

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 23. November 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Armela Madreiter
„Was übrig bleibt:  Zwischenlösungen“

Wiedermal vor der Herausforderung stehen, dass man als Dramatikerin eigentlich selbst keine Lesungen mehr machen kann, weil man Texte für mehr als eine Stimme schreibt… Naja. Es wird sich eine Lösung oder Zwischenlösung finden. Texte sind wie immer Auschnitte, Fragmente, Experimente, Halbgares, Durchgekautes oder Neues. Texte über Massentourismus, schweigende Väter und eierlikörtrinkende Großmütter sowie möglicherweise einige Listen(Gedichte) wechselnden Inhalts.

Armela Madreiter, *1992 in Salzburg ist Dramatikerin, Dramaturgin und Deutsch-Lehrerin in Wien. Studium an der Universität Wien und am Mozarteum Salzburg. Sie war 2020-2024 Teilnehmerin des Dramatiker*innenlehrgangs Forum Text der uni-t Graz und war Stipendiatin der Wiener Wortstätten im Rahmen der Tour des Textes 2023. Sie schreibt Texte für junges Publikum und Erwachsene.

In ihren Projekten geht es oft um die Offenlegung und Zersetzung von (patriarchalen) Machtstrukturen durch Humor und präzise Sprache. Manchmal kriegt sie Preise oder ist für etwas nominiert. Das freut sie dann besonders. Sie lebt, schreibt, unterrichtet in Wien.

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

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Lesungen am 13. und 16. November

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 13. November 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Norbert Schermann 
Konzertante Lesung III von und mit dog&SCHWOAZ 

Im Rahmen dieser Konzertanten Lesung trägt dog&SCHWOAZ Auszüge aus seinem Lyrik-Band „KURZ UND HERZLOS. Poetische Probebohrungen“ vor. Ebenso hat er einige Kostproben aus seinen musikalischen Werken zusammengestellt.

Seit vielen Jahren bespielt der Wiener Cantautore Norbert Schermann mit seiner Konzeptfigur dog&SCHWOAZ die Kaffehäuser und Bühnen dieser Stadt.

Als poetisch versierter Vertreter seiner Zunft lebt er darin seinen ausgeprägten Hang zum Experimentieren mit den Bausteinen und Regelwerken jener Lautäußerungen aus, die wir Sprache nennen.

Ein wichtiger künstlerischer Impuls ging und geht nach wie vor von der Wiener Gruppe, vor allem von Gerhard Rühm aus. Letzterer gab mit seiner Visuellen Poesie den entscheidenden Anstoß zur Entwicklung der Konzeptfigur dog&SCHWOAZ. 

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 16. November 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Laura Nunziante
Sex and the Valley 


Österreichs beliebteste Fashionista und Talkolumnistin ist zurück – und berichtet von den neuesten Fashion-, und Datingtrends, von denen in Wien niemand auch nur zu träumen wagt: Was bedeutet es, in einem 100 Einwohner*innen-Tal zu begehren, zu führen, und ganz wild und frei und widerständig zu sein? 

Sex and the Valley erzählt von Jägerinnen, die ihren Männern am liebsten ins Knie schießen, von Bürgermeisterinnen, die in wenigen Wochen neue Kitas aus den Boden stampfen, und von durchreisenden Städterinnen, die nur staunen können über diese Macherinnen. 

Laura Nunziante schrieb für den Standard, ZEIT, wired, die NOZ. 2018 erschienen ihre Europa-Reportagen mit „Salute! Wie ich mit ganz Europa Brüderschaft trank“ bei Droemer Knaur. Die Idee zu Sex and the Valley entstand im Tiroler Bschlabertal, wo Laura 2022 im Rahmen der medienfrische residierte. 

Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirk

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Lesungen am 6. und 9. November

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 6. November 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Simon Scharinger & Christine Gnigler
„Das Wüste zwischen den Ohren“

Christine Gnigler und Simon Scharinger – eigentlich aus recht unterschiedlichen künstlerischen Gefilden stammend – machen an diesem Abend erstmals gemeinsame Sache und lesen sich einen eigens dafür angeschafften Pelz von der Zunge. In einer Art Zwiegespräch behandeln sie das Wüste zwischen den Ohren: das Unerhörte und Unausgesprochene, die Gedankenwirren und Ängste in ihren Köpfen. 2 Stimmen, 1 Dialekt und der Versuch einer gemeinsamen Sprache.

Christine Gnigler (*1991) ist Blockflötistin, Barockfagottistin, Sängerin und was sich sonst noch so ergibt. Sie lebt in Wien und studierte Blockflöte bei Thomas List sowie Historische Fagottinstrumente bei Jennifer Harris. Neben Alter Musik erstreckt sich ihr musikalisches und künstlerisches Metier auch über zeitgenössische und improvisierte Musik, Performance, sowie Sprachkunst und Komposition. Sie ist Teil des Kollektives Frau*feld, das sich für die Hör- und Sichtbarmachung von Musikerinnen* einsetzt. Seit 2024 hat sie an der Kunstuniversität Graz die Professur für Historische Fagottinstrumente inne.

Simon Scharinger, 1991 in Schärding (OÖ) geboren und aufgewachsen, seit 2011 in Wien lebend. Von 2015 bis 2019 Studium der Schauspielregie am Max Reinhardt Seminar absolviert. Musikalischer Bestandteil der A-cappella-Boygroup Gesangskapelle Hermann und des Duos Ana Schena Ois Da Aundare. Seit der Saison 21/22 im Wiener Musikverein für diverse Kinderprogrammpunkte zuständig. Publikationen in Anthologien und Literaturzeitschriften. Nominiert für den Retzhofer Dramapreis 2025.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 9. November 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Katherina Braschel
„Brennen. Lassen.“

Jakob lächelt, lächelt seine Töchter an, während er sagt „Aber jede nur noch ein Mal, dann kann ich nicht mehr“, aber Laura kennt ihn zu gut, sieht, dass er nur seine Mundwinkel hochgezogen hat, dass er die beiden anlächeln will, es ihm aber nicht gelingt, sieht die Verzweiflung in seinen Augenwinkeln, da, wo sonst seine Lachfalten beginnen. Sie schluckt. Für einige Sekunden bleibt Laura einfach dort in der Tür stehen, bleibt in Jakobs Gesicht, in Jakob, bis sich irgendwann die Hitze der Auflaufform in ihren Händen bemerkbar macht, sie sich von diesem Gefühl in ihr losreißt und „Essen!“ ruft.
„Das geht so nicht mehr weiter“, denkt Laura, spürt dabei das Echo all der Male, in denen sie das schon gedacht hat in sich, und nimmt sich vor, nach dem Abendessen und Duschen noch einmal mit Jakob zu reden, wieder einmal, diesmal richtig.

Laura und Jakob wollten alles richtig machen, haben alles richtig gemacht und doch. Doch ist da Lauras Daunendecke im Müll und Jakobs Kalender mit den Atemübungen, eine Eisbärenfamilie aus Plastik am Schreibtisch, die niemand wieder aufstellt, weil es egal ist, Lauras routinierte, warme Hand auf dem Rücken und Jakobs Frisur, der man den guten Friseur ansieht.

Ein Text über das Können und Nicht-Mehr-Können, über die Umstände, die man bedenkt und die anderen, die sich einschleichen. Darüber, was es kostet, hinzusehen und für welches Hinsehen es Worte gibt.

Außerdem: ein kleiner extra Text am Schluss, ein Plus-Eins quasi.

Katherina Braschel (*1992), lebt und arbeitet als freie Schriftstellerin in Wien. Diverse Preise, Stipendien sowie Veröffentlichungen, zuletzt 2024 der Franz-und-Eugenie-Kain-Literaturpreis und das Max Kade Aufenthaltsstipendium in Bowling Green, Ohio. Sie ist Redaktionsmitglied des „& Radieschen“ und des „Morgenschtean“.

2020 erschien „es fehlt viel“ in der Edition Mosaik, im Januar 2026 erscheint ihr Debütroman „Heim holen“ im Residenz Verlag. Darin widmet sie sich den Leerstellen in der NS-Geschichte der Donauschwaben, der ehemaligen deutschsprachigen Minderheit am Balkan und verbindet familienhistorische Recherche mit der Frage, wie mit Erinnerung(en) umzugehen ist. (https://www.residenzverlag.com/buch/heim-holen)

https://www.katherinabraschel.com/

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Lesungen am 30. Oktober und 2. November

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 30. Oktober 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Maria (Lakshmi) Seitz & Milena Orlando (Ludmilla Guger-Zusser)
„Jo meina Söö, die Wöd is schee, sie wird niamöis undaa geehh“

Titel der Teillesung von Lakshima: „Einmal Bewegen“, da sie den Gegensatz von Statik und Dynamik im Alltag thematisiert. Anfangs liest sie einige spielerische und wortmalerische Kurztexte, gefolgt von Gedichten über die Stagnation im Liebesschmerz. 

Es folgen Lautgedichte und Kurztexte, die Wortmalereien beinhalten. Vielfältige Bedeutungen eines einzelnen Wortes werden untersucht und bespielt, abgerundet durch ein Gedicht über die Dynamik der Annäherung. Weltoffenes Staunen und draufgängerische Neugier auf das Leben in seiner Unverhofftheit und Vieldeutigkeit klingen in Lakshmis Texten mit.

Geboren und unterrichtend in St. Pölten, begann Lakshmi Seitz mit 13 Jahren mit großer Hingabe Tagebuch zu schreiben und hat seither noch nie damit aufgehört. Sie studierte Germanistik und Anglistik in Wien. Seit dem Alter von 28 Jahren schließt sie viele kreative Schreibkurse ab, unter anderem an der Schule für Dichtung in Wien und an der Axel Andersson Akademie Hamburg. Insbesondere liebt sie das Schreiben am Meer, am See, und inspiriert damit Gleichgesinnte, im Rahmen des Herzdenker Schreibateliers.

Milena Orlando lebt in Scheibbs, geboren 1958, Buchveröffentlichung 2010, und 2011 „Milenas Poesie“,
und „Milenas Sprachbilder“, Lyrikpreis 2011 Forum Land NÖ. Schreiben und Wortsprachspiele sind ihr Lebenselexier, singen und malen auch.

Mit freundlicher Unterstützung von Basis Kultur Wien, dem Bezirk Josefstadt und dem Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport

Lesung am Sonntag, 2. November 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Tárkány Szücs Réka
„Getexte“

Tárkány Szücs Réka liest aus ihrem Potpourri aus augenzwinkerndem, melancholischem, mühsamem, gesellschaftskritischem, persönlichem, chaotischem, ruhigem, ängstlichem, mutigem, kindischem, einsamem, müdem, traurigem, buntem, dissoziierendem, sehnsüchtigem, tollem, intelligentem, seltsamem, erwachsenem, satirischem Getexte.

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Lesungen am 23. und 26. Oktober

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 23. Oktober 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Alexandra Mitterer
AL(L)ES NEU

Nach den Lesungen Al(l)es echt 1 und 2 ist nun al(l)es neu.
Oder zumindest einiges. Alexandra ist Kulturschaffende, Kulturvermittlerin und Liedermacherin. Autorin mag sie sich nicht nennen. Das ist zu groß. Ihre Texte handeln von Schönem und von Schiachem, orientieren sich an Realem, und sind eine Verwurstung von aus erster und aus zweiter Hand Erlebtem. Einige ihrer Gedichte verpackt sie in Liedern, von denen sie welche mit der Gitarre vortragen wird. Abwechslungsreiche 45 Minuten Programm.

Alexandra Mitterer hat Angewandte Linguistik, Kommunikationsdesign und Kommunikationswissenschaften studiert. Sie schreibt Kurzprosa (Erzählungen, Kurzgeschichten, Kurzessays), Lyrik und Lieder. Seit 2017 tritt sie als Liedermacherin auf, seit 2021 auch im Trio ALELUCREZIA & DIE MUSEN: Michael Kneihs (Klavier) und Hannes Laszakovits (Kontrabass). Gemeinsam mit Laetitia Lang betreibt sie die multi-disziplinäre Lesereihe Literaturstunde.

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Lesung am Sonntag, 26. Oktober 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Anika Kai Stenitzer
Augäpfel, Regelblut und Sommernachmittage

Anika Kai Stenitzer wurde 2004 als das Geburtstagsgeschenk ihrer Oma in einem Sonnenblumenfeld geboren. Sie kommt aus Wien, lebt in Wien und liebt Wien mal mehr und mal weniger. Seit etwa einem Jahr (yuhu) ist sie Redaktionsmitglied bei der Literaturzeitschrift &Radieschen und Moderatorin beim ALSO und ADiDo, sowie Mitbegründerin der Lesereihe Wortgemetzel in der Klinik. Sie studiert außerdem Vergleichende Literaturwissenschaft an der Uni Wien.

Anika beschäftigt sich in ihren Texten mit Bildern, die sie durch den Alltag verfolgen, und dem Versuch, das zu porträtieren, was ist – oft entsteht dabei schlussendlich eine Mischung aus beidem. Zwischen Augäpfeln, Regelblut und lauen Sommernachmittagen am Land bewegt sich Sprache hierbei irgendwo zwischen Greifbarem und Gedachtem.

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Lesungen am 16. und 19. Oktober

Dialekt-Lesung am Donnerstag, 16. Oktober 2025
um 19 Uhr im Café Anno

ANDREA BEATRIX SCHRAMEK und CHRISTOPH WUNDRAK
„In Meidling, da bin i dahaam“

Zwischen Alltag und Erinnerung, zwischen Lebensgeschichten und Stadtpoesie entfalten sich zwei Porträts: Das des zwölften Wiener Gemeindebezirks – rau, herzlich, humorvoll –  und das Porträt einer waschechten Wienerin, die hier ihre Wurzeln hat.                                 Eine literarische Liebeserklärung an Meidling und das Leben, musikalisch begleitet von CHRISTOPH WUNDRAK am hohen und tiefen Ventilblech.

ANDREA BEATRIX SCHRAMEK
Geboren in Wien, aufgewachsen zwischen Meidlinger Markt und Schloss Hetzendorf. Studium an Universität Wien. Mitbegründung d. Theaters am Alsergrund, sowie des Tournee-Kindertheaters „Die Stachelbären“. Regieassistentin u.a. am Volkstheater Wien, und Co-Autorin in einem Drehbuch-Team, ab 2000 war sie vor allem in der Steiermark als Schauspielerin und Kabarettistin tätig.

Nach einer langen Pause ist nun das eigene Schreiben und Fotografieren wieder in ihren Fokus gerückt. Der Wiener Dialekt bietet ihr gleichzeitig innere Distanz und vertraute Heimat. 

CHRISTOPH WUNDRAK
Geboren in Judenburg, aufgewachsen in Salzburg. Studium Trompete an der Musikhochschule in Graz. 1990 Gründung des Jazz-Bläser-Projekts: SMART METAL HORNETS. Schaffung von Auftrags-Kompositionen und – Arrangements für verschiedene Instrumental-Besetzungen mit Schwerpunkt Bläser-Ensembles, auch für Kabarett- und Theaterproduktionen.

Seit 2012 ist er auch in der freien Impro-Szene aktiv: Styrian Improvisers Orchestra und im Verein für Neue Musik. 

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Lesung am Sonntag, 19. Oktober 2025
um 19 Uhr im Café Anno

Tiy
„Ödyssey“

Tiy liest eine selektion von texten die über das letzte halbe jahrzehnt entstanden sind. Die thematischen schwerpunkte: verlust, heimweh, fremdsein, platonische und romantische liebe, erwachsenwerden, das halten oder brechen von versprechen und prinzipien. So fordert Tiy mit bildreicher prosa oder diaristischer lyrik eine emotionale reaktion heraus.

Tiy übt sich darin bilingualität auf eine art einzusetzen, welche die intrinsische stärke von sprache nicht nur erhält – sondern auch die aufmerksamkeit des publikums darauf lenkt, dass our surroundings might demand us to switch our persona at any moment. Especially if we hope to be accepted within daily dynamics.

Tiy, 27, kam vor 4 jahren nach österreich, um zu studieren – stattdessen fand Tiy eine lebhafte Kultur vor; sei dies in literarischer, musikalischer oder vereinsbezogener Form. Kurzum – unvergleichbar mit allem was tiy zuvor begegnet war.

Der austausch sowohl mit kunstschaffenden als auch -genießer:innen inspirierte und motivierte Tiy sich zu entwickeln – künstlerisch wie persönlich.

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